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Deutscher Bundestag, REICHSTAGSGEBÄUDE, Berlin

1914/1918 – Not Then, Not Now, Not Ever
Laufzeit: 10.11.2018 – 06.01.2019
Eröffnung zur parlamentarischen Gedenkstunde: 09.11.2018

Am 11. November 1918 endete der Erste Weltkrieg. 100 Jahre später gestalten 31 international renommierte Künstler und Künstlerinnen ein Mahnmal für den Frieden. Im Vorfeld der parlamentarischen Gedenkstunde am 9. November im Deutschen Bundestag wird das gemeinsame Kunstprojekt enthüllt.

Zusammen mit dem Kurator Mattijs Visser, konnte der Osnabrücker Künstler und Initiator Volker-Johannes Trieb Künstler aus allen 31, militärisch am Krieg beteiligten Nationen gewinnen, sich an diesem Gemeinschaftsprojekt zu beteiligen. Das Kunstprojekt versteht sich als Symbol für den Frieden und als Mahnmal gegen den Krieg gleichermaßen.

Ausgangspunkt für die künstlerische Arbeit ist ein Quader aus Eichenholz, in den Maßen 30 x 30 x 30 cm, der zur individuellen Gestaltung und Bearbeitung allen beteiligten Künstlerinnen und Künstlern zur Verfügung gestellt wurde. Das Holz stammt aus einem erbittert umkämpften Frontabschnitt bei Hirtzbach im Elsass und trägt heute noch die Spuren des Krieges: Verletzungen des Holzes, eingeschlossene metallene Reste von Kriegsgeschossen und schwarze Verfärbungen machen aus diesen Holzelementen Zeugen der Vergangenheit.

Die Ausstellung „1914/1918 – Not Then, Not Now, Not Ever“ ist vom 10. November bis 6. Januar 2019 im Rahmen von Führungen durch den Deutschen Bundestag zu besichtigen bevor sie 2019 in New York, in Zusammenarbeit mit der UN gezeigt wird.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Aljoscha (Ukraine), Mirosław Bałka (Polen), Jean Boghossian (Armenien), Christian Boltanski (Frankreich), Monica Bonvicini (Italien), Wim Botha (Südafrika), Geta Brătescu (Rumänien), Pedro Cabrita Reis (Portugal), Tony Cragg (Großbritannien), Berlinde De Bruyckere (Belgien), Braco Dimitrijević (Kroatien), Cevdet Erek (Türkei), Fiona Hall (Australien), IRWIN (Slowenien), Ilya & Emilia Kabakov (Russland), Anish Kapoor (Indien), David McCracken (Neuseeland), Hermann Nitsch (Österreich), Roman Ondák (Slowakei), Sándor Pinczehelyi (Ungarn), Horio Sadaharu (Japan), Sean Scully (Irland), Kiki Smith (USA), Nedko Solakov (Bulgarien), Jana Sterback (Kanada), Rirkrit Tiravanija (Thailand), Raša Todosijević (Serbien), Günther Uecker (Deutschland), Costas Varotsos (Griechenland), Huang Yong Ping (China), Jana Želibská (Tschechien)