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Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck zeigt gezeichnete Bilder des in Lindau am Bodensee geborenen Künstlers Dieter Krieg (1937 – 2005) unter dem Titel „Macht Nichts“ aus dem Besitz der Stiftung Dieter Krieg. Außerdem wird die Serie „Fenster“ mit vier späten Großformaten zu sehen sein. Die gezeigten Kohlezeichnungen, auf Leinwand mit Acryl überzogen, aus dem Jahr 2004 gehören zu dem letzten Werkzyklus des Malers. Alltägliche Motive verbinden sich mit eingeschriebenen Wörtern und Aussagen.

Die ungewöhnliche Kombination von Schrift und Bild regt die Fantasie des Betrachters an. Die Worte „Nichts“ und „Macht“, die den Ausstellungstitel bilden, sind für Krieg von großer Bedeutung. Mit der Zeile „Weil es nichts zu malen gibt und nichts, womit man malen kann“ zitiert Krieg aus Becketts Dialogen über Bram van Velde und damit aus einem Text, der den Maler seit den 1960er Jahren beschäftigte.

Mit Ausstellungsbeginn liegt das Werkverzeichnis der Zeichnungsbilder von Dieter Krieg in zwei Bänden vor. Zeitgleich wird im Kunstmuseum Bonn die Ausstellung „Wörtliche Malerei – Rolf-Gunter Dienst, Dieter Krieg“ gezeigt. Die Parallelausstellungen in Bonn und Rolandseck ergänzen sich gegenseitig. Aus diesem Grund findet eine eigene Pressekonferenz und Eröffnung der Ausstellung in Rolandseck nicht statt. Die Ausstellung ist jedoch am 19. Dezember 2006 von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Pressetext

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Dieter Krieg
Macht Nichts
Gezeichnete Bilder
Kooperation: Arp Museum - Bahnhof Rolandseck; Kunstmuseum Bonn; Stiftung Dieter und Irene Krieg, Bergheim

Stationen:
20.12.06 - 25.02.07 "Rolf-Gunter Dienst / Dieter Krieg" Kunstmuseum Bonn
20.12.06 - 25.02.07 "Dieter Krieg: Vorhänge" Arp Museum - Bahnhof Rolandseck