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PROGRAMM

"IhrKönntMichMal – das große Ich Ich Ich"
Sonntag, 24. November 2019, 16 Uhr
Eine Lesung mit dem Schauspieler Michael Schrodt zu Ehren des Spaß- und Ernstmachers Robert Gernhardt
Unter dem Titel „Ihrkönntmichmal – Das große Ich Ich Ich“ liest der Schauspieler Michael Schrodt Texte des Spaß- und Ernstmachers Robert Gernhardt (1937 – 2006), der als einer der bekanntesten zeitgenössischen deutschsprachigen Dichter gilt. Zu Lebzeiten füllte er Säle, rief Beifallsstürme hervor und verlor auch bei ernsthaften Themen nie seinen Humor und Sprachwitz. Gernhardt erhielt zahl- reiche Auszeichnungen, darunter den Heinrich-Heine-Preis und den Wilhelm-Busch-Preis. Er zählte ab 1962 zu den kreativisten Zeichnern und Textern der legendären satirischen Zeitschrift „Pardon“ und gründete nach deren Einstellung gemeinsam mit anderen die bis heute erscheinende Satire- zeitschrift „Titanic“. Michael Schrodt stammt aus Hanau/Main. Er studierte zunächst Theaterwissenschaft und Latein- amerikanistik und wechselte 1997 an die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Seine ersten Festengagements führten ihn an das Schauspielhaus Leipzig und an das Staatsschauspiel Dresden. Am Hans Otto Theater Potsdam war er neun Jahre engagiert und stand dort u.a. als Völker in Fassbinders Lola, als Hauptmann in Büchners Woyzeck oder in der Titelrolle von Gogols Revisor auf der Bühne. Derzeit ist er Teil des Ensembles am Theater Bielefeld.
Eintritt frei.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 21. November 2019 per E-Mail an info@kunsthaus-potsdam.de oder per Telefon 0331 - 200 80 86 (mit Anrufbeantworter)

Keine Sorge, jetzt kann ich!
01.12.2019, 16 Uhr
Künstlergespräch und Performance
Studierende der Klasse Streuli sprechen und performen zu ihren Arbeiten.

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AUSTELLUNG

Ich kann grad nicht, ich hab andere Sorgen
Ausstellung der Klasse Prof. Christine Streuli
10.11.2019 – 15.12.2019

Ausstellungseröffnung am Sonntag, 10. November 2019, 17 Uhr.

Alma Balmes | Leah Barna | Michael Brett | Elke Burkert | Elena Dorn | Konrad Friedländer | Eva Friedrich | Teja Häuser | Claudia Heinze |Joana Heitzer | Kim Kensbock | Amira Rafat Kicherer | Max Liebstein | Sina Link | Melina Matzanke | Alungoo Nyamsuren Anna-Maria Podlacha | Anna Regel | Kolja Richard | Aline Schwörer | Lukas Steffan | Inia Steinbach | Caroline Steinke | Georg Vierbuchen | Jennifer Woelki | Emma Zimmermann

Eine Kooperation mit der Universität der Künste Berlin kuratiert von Christine Streuli und Seraphina Lenz.

Christine Streuli wurde mit ihren großformatigen, ausnehmend farbigen und ornamentalen Bildern bekannt. Häufig wurden ihre Gemälde als Farbmanifeste bezeichnet, die durch die unterschiedlichsten kulturellen Quellen inspiriert sind, welche die Künstlerin zu einem dichten Kosmos vereint. Sie lehrt seit 2015 an der Universität der Künste Berlin (UdK). Die Ausstellung ist als Präsentation der Klasse Streuli konzipiert und wird einer nachwachsenden Künstler*innen-Generation nachspüren.