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Kunstfilmtag 10
UN..SCHÄRFEN DES DOKUMENTARISCHEN
Ort: Künstlerverein Malkasten
Projektautorin: Susanne Fasbender

Wir freuen uns, Sie zur 3. Ausgabe des Kunstfilmtages mit einem großen Programm internationaler und lokaler Künstlerfilme einladen zu können.

Fiktion oder Wirklichkeit? Das Wissen darüber, dass wir die Wirklichkeit nicht „wahr“ erfassen können, ist längst Normalität. Wir erleben die Welt zunehmend in einer Spannung und Zweiheit: Körperlich im Raum, der den Einzelnen als das subjektive Zentrum ganz und gar umgibt und gleichzeitig angebunden an tönende und lesbare Bildflächen, deren Welt Raum und Zentrum zugleich ist. Die Bildfläche als reale Wesensform unserer Alltagskultur ist zu ebenso wirklich und naturgemäß wahrgenommener Welterfahrung geworden wie der uns umgebende Raum. Um diesen „Naturzustand“ der über angefertigte Bilder, Töne und Narrative vermittelten Welterfahrung mit der Natur unseres Individualismus und seiner erstrebten Autonomie in Einklang zu bringen, wollen wir den hörenden Blick schulen und den Versuch von Wahrheitsfindung inmitten aller uns umgebenden Bildern nicht aufgeben.

„Un..Schärfen des Dokumentarischen“ fragt KünstlerInnen nach ihren Versionen und Sprachformen der filmischen Interpretation von Wirklichkeit. Die künstlerische Sicht, der der Zweifel an „Wahrheit“ per se eingeschrieben ist, wird uns in einer ganztägigen Dramaturgie spannende und teils preisgekrönte Videoarbeiten vorführen, die sich der komplexen Frage nach dem Dokumentarischen über sehr unterschiedliche, anregende und auch drängende Themen nähern.

Die vielen Einreichungen, die uns aus aller Welt und aus Düsseldorf erreichten, zeigen das grosse Interesse an der Fragestellung und die internationale Ausstrahlung, die der Kunstfilmtag inzwischen gewonnen hat. Mit einem umfassenden Programm und dem begleitenden Katalog wollen wir dies an die teilnehmenden KünstlerInnen und das Publikum zurück- und weitergeben. Der Kommunikation und dem informellen Gespräch über das Gesehene wird ganztägig Raum im Foyer bei Bar, Café und dem köstlichen japanischen Essen von Motoko Aoki gegeben.

www.kunstfilmtag.de