press release only in german

Vernissage: 12.09.07 19:00 Uhr

Mit der Ausstellung NEUE HEIMAT zeigt die Berlinische Galerie eine umfangreiche Ausstellung zur zeitgenössischen internationalen Kunstszene und leistet damit einen weiteren wesentlichen Beitrag zu ihrer Positionierung innerhalb der Kulturlandschaft Berlins. Bereits mit der Ausstellungsreihe „jetzt/now“ hatte das Museum seit seiner Wiedereröffnung im Oktober 2004 dem Diskurs um die Kunst der Gegenwart ein kontinuierliches Podium gewidmet.

Unter dem Titel NEUE HEIMAT wird nun die derzeit in Berlin entstehende Kunst unter einer aktuell relevanten Thematik vorgestellt. Die Ausstellung widmet sich einem künstlerischen und gesellschaftlichen Symptom, das für unsere Zeit charakteristisch ist. Die Verortung des Individuums in der von Mobilität und Migration geprägten Welt ist eine Herausforderung unserer Gegenwart: In einer Zeit kultureller Deplatzierung und globaler Heimatlosigkeit, steht die Suche nach transnationalen und mentalitätsgeschichtlichen Identitäten in der Kunst mehr denn je im Vordergrund.

Ein Großteil der 29 Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichster Nationalitäten haben eigens für diese Ausstellung Arbeiten entwickelt; andere Werke sind in den letzten Jahren entstanden oder werden erstmals in Berlin gezeigt.

Bei den präsentierten künstlerischen Positionen geht es nicht darum, die NEUE HEIMAT abzubilden, sondern vor allem anhand der vier inhaltlichen Schwerpunkte „Architektur“, „Natur“, „Dinge“ und „Mobilität“ ein gedankliches und sinnlich-metaphorisches Verhältnis zum jeweiligen Heimatbegriff in den unterschiedlichen Medien anschaulich zu machen. Berlin als einer der weltweit wichtigsten Produktionsstandorte zeitgenössischer Kunst und kreativer Schmelztiegel internationaler Künstler, fungiert im Rahmen der Ausstellung beispielhaft als prominente Plattform künstlerischer und kultureller Identitätsfindung.

Die Ausstellung wird im Erdgeschoss auf ca. 2.000 qm Ausstellungsfläche präsentiert. Gezeigt werden hier auch die Preisträger des diesjährigen GASAG-Kunstpreises, der von der GASAG in Zusammenarbeit mit der Kunstfabrik am Flutgraben e.V. verliehen wird.

TEILNEHMENDE KÜNSTLER Nevin Aladag (Förderpreis GASAG), Michel de Broin, Christina Dimitriadis, Martin Dörbaum, Markus Draper, Paul Ekaitz, Nina Fischer u. Maroan el Sani, Christine de la Garenne, Eva Grubinger, Erla Haraldsdóttir u. Bo Melin, Anton Henning, Mona Hatoum, Jeroen Jacobs,Takehito Koganezawa, Lucas Lenglet, Via Lewandowsky, Tea Mäkipää, Birgit Ramsauer, Mandla Reuter (GASAG Preisträger), Miguel Rothschild, Michael Sailstorfer, Yehudit Sasportas, Florian Slotawa, Costa Vece, Maria Vedder, Jorinde Voigt (Förderpreis GASAG), Brigitte Waldach

KATALOG Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Kerber Verlag, Leipzig. (144 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen und Textbeiträgen von u.a. Ursula Prinz, Anne Haun, Mark Gisbourne, Ilija Trojanow und Wladimir Kaminer)

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds und zahlreiche weitere Sponsoren.

IDEE UND KONZEPTION Ursula Prinz KURATORINNEN Ursula Prinz und Anne Haun

NEUE HEIMAT
Kuratoren: Ursula Prin, Anne Haun

Nevin Aladag, Michel de Broin, Christina Dimitriadis, Martin Dörbaum, Markus Draper, Paul Ekaitz, Nina Fischer / Maroan el Sani, Christine de la Garenne, Eva Grubinger, Erla Haraldsdottir / Bo Melin, Anton Henning, Mona Hatoum, Jeroen Jacobs,Takehito Koganezawa, Lucas Lenglet, Via Lewandowsky, Tea Mäkipää, Birgit Ramsauer, Mandla Reuter, Miguel Rothschild, Michael Sailstorfer, Yehudit Sasportas, Florian Slotawa, Costa Vece, Maria Vedder, Jorinde Voigt, Brigitte Waldach

GASAG Preisträger: Nevin Aladag, Mandla Reuter, Jorinde Voigt