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Konzept

Als internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste fühlt sich die OSTRALE seit ihrer Gründung 2007 verpflichtet, Innovation zu fördern und in ihrer Auswahl die aktuellen Strömungen der Zeitgenossenschaft abzubilden. So zeigen jährlich ca. 160 Bildende Künstler aus mittlerweile über 30 Nationen das gesamte Spektrum der Gegenwartskunst an wechselnden Orten des historischen Hans-Erlwein-Schlachthofgeländes auf 15.000 qm Innen- sowie 25.000 qm Außenfläche. Waren es im ersten Jahr noch 4.000 Besucher, so fanden 2012 bereits 17.500 Besucher den Weg zur OSTRALE.

Die OSTRALE sucht in ihrem siebenten Jahr nach neuen Ansätzen: Neben der kuratorisch festgelegten, interdisziplinären Präsentation von Werken in den Heuböden der Futterställe, im Jahr 2013 in der Halle 4 der Messe Dresden sowie in ausgesuchten externen Örtlichkeiten der Stadt Dresden werden 8 Tore der Futterställe für besondere Kunstprojekte zur Verfügung stehen.

Thema

OSTRALE'013 – Wir überschreiten den Rubikon

Im siebenten Jahr der Ostrale haben wir uns entschieden, unsere Position kritisch zu überprüfen und dennoch der Essenz des Bewährten zu vertrauen. Unter dem Motto "Wir überschreiten den Rubikon" wird ein Ausstellungszyklus vorbereitet, der sich ab 2014 mit der Thematik des Ostens im weitesten Sinne beschäftigen soll.

Im Prolog 2013 gilt es, sich selbst zu betrachten und sich gleichsam der Wahrnehmung von außen bewusst zu werden. Wo verorten wir uns selbst und wie werden wir von anderen verortet. Nicht nur diese Frage nach dem Status quo, sondern auch die Frage nach Wandel, dessen Stoßrichtung und Intensität liegen dabei im Fokus.

Auch der Bruch mit vermeintlich gefestigten Perspektiven birgt ein Potential, das es auszureizen gilt. Wo verlaufen Grenzen topografischer, physischer, sprachlicher aber auch mentaler Natur, die ästhetischen nicht zu vergessen, und wie werden sie durchbrochen. Wie viel Macht besitzt die Kunst und welcher Mittel bedient sie sich, wenn es darum geht, Grenzläufe zu überwinden oder sogar zu verändern.

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OSTRALE'013
Wir überschreiten den Rubikon

Künstler:
Adidal Abou-Chamat, Jo Albert, Paul Altmann, Elfi Anderreg, Axel Anklam, Christian Awe, Manja Barthel, Matthias Bausch, Matias Bechtold, Nathalie Bertrams, Jose Miguel Biskaya, Theo Böttger, Daniele Dormino, Ivan Boskovic, Ulu Braun, Jan Brokof, Simone Cametti, Katrin Caspar, Elvio Chiricozzi, Albrecht Cirillo, Nicolae Comanescu, Christiane Denes, Barbara Deveny; Rocco Dubbini, Joyce Eijkhout, Franziska Fennert, Willi Filz, Jakob Flohe, Gunda Förster, Alexander Freund, Heribert Friedl, Florian Froese-Peeck, Mavi Garcia, Viktoria Graf, David Grasekamp, Mitsy Groendijk, Anya Jannsen, Vincenco Grosso, Ivan Grubanow, Angelika Haak, Esther Hagemaier, Sebastian Hempel, Vera Hilger, Sara Hoppe, Caroline Israel, Richard Johannson, Andreas Kappel, MK Kaehne, Tim Keller, Rolf Kirsch, Anne Klein, Michael Klipphahn, Jürgen Klugmann, David Koenig, Takehito Koganezawa, Marie Lienhard, Lilith Love, Manfred Mahsberg, Christian Manss, Olaf Mooij, Michalel Mork, Konrad Mühe, Thomas O´Grady, Stefan Ortmanns, Davide Quaiola, Günter Rangeard, Tanja Rochelmeyer, Olaf Rößler, Rasso Rottenfußer, Bernhard Rüdiger, Kai Savelsberg, Miriam Schmalden, Silke Schöner, Brele Scholz, Winnie Seifert, Andrea Spiga, Benjamin Stölzel, Mariko Takagi, Myriam Thyes, Luca Vanello, Via Lewandowsky, Klaus Walther, Michael Wesely

Juroren:
Andrea Hilger, Moritz Stange, Patrick-Daniel Baer, Knut Hartwich, Friedrich Loock, Jens Zander, Chloe Coomans

Kuratoren:
Knut Hartwich, Friedrich Loock, Moritz Stange, Andrea Hilger, Benjamin Fleig