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Rudolf Szyszkowitz, in Kärnten geboren, kam 1915 nach Graz und schloss sich hier der Jugendbewegung "Neuland" an, deren Gedankengut für sein gesamtes Schaffen von grundlegender Bedeutung wurde. Er studierte an der Grazer Kunstgewerbeschule und an der Akademie der bildenden Künste in Wien und leitete 1935 bis 1967 (unterbrochen durch den 2. Weltkrieg) die Meisterschule für Malerei an der Kunstgewerbeschule in Graz. In Salzburg wirkte er als Nachfolger Oskar Kokoschkas an der dortigen Sommerakademie. 1954 trat er der Wiener Secession bei, 1961-67 war er Präsident des Grazer Werkbundes. Er starb 1976 in Graz.

Aus Anlass seines 100. Geburtstags zeigt die Neue Galerie eine Retrospektive über diesen bedeutenden steirischen Künstler, der als Lehrer für eine ganze Künstlergeneration schulbildend gewirkt hat. Aus seinem Werk, das sich aus Themen wie dem religiösen Bild, der Landschaft, dem Stilleben, dem Porträt, konstituiert, wird sein offenes Bekenntnis zur gegenständlichen Malerei ablesbar.In der Ausstellung wird eine repräsentative Auswahl aus seinem malerischen Schaffen und dem umfangreichen graphischen Oeuvre gezeigt. Die Arbeiten für den öffentlichen Raum werden in Entwürfen und Dokumentationen vorgestellt.

Der Katalog wird das Werk Szyszkowitz' in grundlegenden Essays theoretisch begleiten und ein Gesamtverzeichnis der Ölbilder, der Arbeiten im öffentlichen Raum und der wichtigsten original- und druckgraphischen Arbeiten enthalten.

Pressetext

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Rudolf Szyszkowitz - Zwischen Tradition und Erneuerung
Kuratorin: Gudrun Danzer