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Die internationale Ausstrahlung der Düsseldorfer Malerschule

Mit Blick auf mehrere Generationen zugereister Schüler und im Vergleich mit führenden Malerschulen in Europa und den USA (wie z. B. der Hudson River School) wird erstmals die internationale Ausstrahlung der Düsseldorfer Kunst im 19. und frühen 20. Jahrhundert aufgezeigt. Künstler aus aller Welt zog es an den Rhein, um an der Akademie zu studieren oder Privatunterricht zu nehmen, so etwa den Norweger Hans Frederik Gude, die Finnin Fanny Churberg, die deutschstämmigen  US-Amerikaner Emanuel Leutze und Albert Bierstadt, den Schweizer Arnold Böcklin oder den Russen Iwan Schischkin. Manche blieben nur einige Monate, andere blieben ein Leben lang und prägten das Düsseldorfer Kunstleben. Umgekehrt waren die deutschen Künstler empfänglich für internationale Impulse und arbeiteten bisweilen eng mit den Wahl-Düsseldorfern zusammen.
Die internationalen wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts waren grundlegend für die sich wandelnden Anforderungen an Kunst und Künstler. Die Lebens-, Arbeits- und Sozialformen, Aspekte der Vermarktung, Vereinsbildung und Vernetzung schlagen sich auch in den Bildern der Düsseldorfer Malerschule nieder.

Der Weg der Düsseldorfer Malerschule in die Moderne In der Nachfolge des seit 1872 als Lehrer für Landschaftsmalerei an der Düsseldorfer Akademie tätigen Deutsch-Balten Eugen Dücker fand die Düsseldorfer Malerschule Ende des 19. Jahrhunderts den Weg in die Moderne. Die neue Generation der Düsseldorfer Malerschüler orientierte sich an der Haager Schule, aber zunehmend auch an französischen Vorbildern wie den Impressionisten. Mit dem 1909  von Künstlern, Sammlern und Kuratoren gegründeten „Sonderbund“ fand die moderne Bewegung in Düsseldorf ihren deutlichsten Ausdruck, was insbesondere die bedeutenden Ausstellungen dieser Vereinigung mit Beteiligung der europäischen Avantgarde demonstrieren.

Etwa 400 Ausstellungsstücke aus aller Welt Unter den ca. 400 Exponaten wird nicht nur die Ölmalerei, sondern auch die Vielfalt der graphischen Produktion der Malerschule, von der Entwurfszeichnung bis zum illustrierten Buch, vorgestellt. Hinzu kommen Skulpturen, die den engen Zusammenhang der malerischen und bildhauerischen Produktion in Düsseldorf aufzeigen. Des Weiteren wird in der Ausstellung in einem Film die heute meist zerstörte Wandmalerei veranschaulicht. Neben dem umfangreichen eigenen Bestand ermöglichen zahlreiche hochkarätige Leihgaben aus internationalen öffentlichen und privaten Sammlungen eine außergewöhnliche Gesamtschau der Düsseldorfer Malerschule und der Kunst des 19. Jahrhunderts. Wir freuen uns, bedeutende Werke wie Emanuel Leutzes „Eroberung des Teocalli Tempels durch Cortez und seine Truppen“ aus dem Wadsworth Atheneum Museum of Art, Hartford, Connecticut oder Paul Delaroches „Eduards Kinder“ aus dem Pariser Louvre in Düsseldorf zeigen zu können. Zu den Leihgebern zählen außerdem Institutionen wie die Alte Nationalgalerie (Berlin), die Staatliche Tretjakow Galerie in Moskau, die Staatliche Eremitage (St. Petersburg), das Nationalmuseum in Oslo, das Nationalmuseum Stockholm oder die Terra Foundation for American Art (Chicago).
Ein facettenreiches Begleitprogramm zum Thema Düsseldorfer Malerschule in Kooperation mit verschiedenen Institutionen aus Düsseldorf und Umgebung ergänzt die Ausstellung. Es erscheinen ein umfangreicher wissenschaftlicher Ausstellungskatalog und ein Essayband mit Beiträgen ausgewiesener Autoren und zahlreichen Abbildungen.