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Eröffnung: Freitag, 23. Oktober 2009, 18–21 Uhr

Nach seiner ersten Einzelausstellung 2008 in der Konrad Fischer Galerie Berlin zeigt Wolfgang Plöger jetzt in Düsseldorf neue, raumgreifende Film-Installationen basierend auf Super8- und 16mm-Filmschleifen. „Drei Farben Grau“ besteht aus drei 16mm-Filmen, die vom Künstler handbeschriftet wurden. In „Profiler“, einer Installation aus zwei Super8-Projektionen, fügen sich Texte und Bildsequenzen zu homogenen Bildern zusammen. Als Projektionsflächen dienen jeweils weiße und transparente Papierstreifen. „Der Wind“, bestehend aus vier Super8-Projektionen, zeigt kurze Animationsfilme, aus denen ein, wie es der Künstler nennt, „Archiv fiktiver Gleichzeitigkeit“ entsteht: in jeder Filmsequenz werden alltägliche Dinge – ein Vorhang, der Rauch einer Zigarette – durch eine Windböe bewegt.

Wolfgang Plögers Tisch-Skulpturen und seine „Transportkisten für Schatten“ stellen eine ebenso hintergründige wie spielerische Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Skulptur und Sockel und den skulpturalen Möglichkeiten einfacher Alltagsgegenstände, wie etwa denen eines simplen Tisches, dar.

Präsentiert wurden die Arbeiten von Wolfgang Plöger bisher u.a. im KW Institute for Contemporary Art in Berlin, im MUMOK in Wien, in der Malmö Konsthall und bei West London Projects in London. Zurzeit zeigt das Art Institute of Chicago in seiner Reihe „On the Scene“ eine Filmarbeit des Künstlers. Im November diesen Jahres folgt eine Einzelausstellung im Künstlerhaus Bremen.

Wolfgang Plöger
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