daily recommended exhibitions

posted 18. Nov 2017

Erik van Lieshout - Sündenbock

16. Sep 201719. Nov 2017
opening: 15. Sep 2017 19:00
Mit »Sündenbock« zeigt der Kunstverein Hannover die bislang umfassendste Ausstellung von Erik van Lieshout (*1968, lebt in Rotterdam) in Deutschland. Die Einzelausstellung des niederländischen Künstlers spannt einen Bogen von 2006 bis heute und stellt sechs raumgreifende Videoinstallationen vor, die durch großformatige Collagen und Zeichnungen ergänzt werden. Begehbare Einbauten aus rauen Holzkonstruktionen, Rampen und Plateaus sowie der Einsatz von Absperrzäunen verbinden die einzelnen Werke zu einem psychologisch aufgeladenen Parcours, der den Betrachter physisch herausfordert. Schonungslos direkt wie auch satirisch und amüsant thematisieren seine Werkkomplexe gesellschaftspolitische Fragestellungen unserer Zeit und führen politische Missstände und gesellschaftliche Konflikte vor Augen. Dabei werden persönliche Grenzen und gesellschaftliche Tabus unterlaufen und Mechanismen der Rollenzuschreibung, des Rollenverständnisses und der Schuldübertragung offengelegt. In seinen prozessual angelegten Filmen begibt sich Erik van Lieshout mitten in die Gesellschaft, um unbequeme Themen wie Rechtsextremismus oder Migrationskonflikte zu beleuchten und die gesellschaftliche Tragweite von Kunst auszuloten. Indem er sowohl empathisch wie auch konfrontativ agiert, gelingt es ihm, einen unmittelbaren Zugang zu Orten und Menschen herzustellen, deren Haltung und Einstellung er sichtbar werden lässt. Im Zentrum der Ausstellung steht van Lieshouts neueste, auf der Kochi-Muziris Biennale in Indien entwickelte Arbeit »G.O.A.T.« (2017), die – vor dem Hintergrund verschiedenartiger kultureller Prägungen – künstlerische Freiheit, Zensur und das Phänomen des Sündenbocks in den Fokus rückt. Drei Monate verbrachte der Künstler hierfür in einem Ausstellungsgebäude auf dem Biennale-Gelände, um mit dem Publikum in Kontakt zu treten. Der Film ist als provokantes kultursoziologisches Experiment zu verstehen, in dem van Lieshout an die eigenen wie auch gesellschaftlichen Grenzen geht. Letztendlich zeigt die Arbeit den gescheiterten Versuch, sich als europäischer Künstler im Rahmen fremder ästhetischer und religiös-moralischer Vorstellungen zu entfalten und die Frage nach den Werten zu stellen, die diesen Verhältnissen zugrunde liegen. Gesellschaftspolitische Themen: In weiteren Filmen wie Rotterdam–Rostock (2006) und Dog (2015) deckt Erik van Lieshout mit schonungsloser Direktheit gesellschaftliche Problemzonen auf und erweist sich einmal mehr als kritischer Chronist seiner Zeit. Rotterdam–Rostock wurde erstmals in einem Container im Außenraum auf der Berlin Biennale 2006 präsentiert und versammelt van Lieshouts Eindrücke von Land und Leuten auf seiner Fahrradtour von Rotterdam nach Rostock quer durch Deutschland. Anhand tragikomischer wie peinlich-beklemmender Begegnungen mit Bürgern diverser Randgruppen beleuchtet die Arbeit auf eindrückliche Weise das Erbe nationalsozialistischer Vergangenheit sowie das eines vormals geteilten Landes. Der Film konfrontiert den Zuschauer mit einer Dichte karikaturhafter Klischees und fremdenfeindlicher Einstellungen. Auch Dog (2015) verhandelt – auf van Lieshouts Heimatland Holland Bezug nehmend – gesellschaftspolitische Missstände und Konflikte und zeigt mehr, als dem Betrachter genehm ist. Der 2-Kanal-Film stellt die Auswirkungen europäischer Asyl- und Flüchtlingspolitik anhand des tragischen Falls des russischen Oppositionellen Aleksandr Dolmatov in den Mittelpunkt, dessen Asylantrag in den Niederlanden 2013 aufgrund eines Computerfehlers abgelehnt wurde. Kunst und Leben: In Sex is Sentimental (2009) wie auch in The Workers (2014) reflektiert Erik van Lieshout sein Selbstverständnis als Künstler, gibt Einblicke in die Produktionsprozesse seiner Filme und untersucht das Spannungsfeld von Kunst und Leben. So thematisiert die exhibitionistische Innenschau Sex is Sentimental nichts weniger als die großen Themen Liebe und Leidenschaft und lässt den Betrachter mit entwaffnender Offenheit an van Lieshouts innerem Zwiespalt – zwischen professionellem Arbeitsethos oder Liebesbeziehung mit seiner Mitarbeiterin – teilhaben. Der Film The Workers wiederum legt das Hauptaugenmerk auf die Ideale und Werte innerhalb der Familie des Künstlers, deren Mitglieder größtenteils Sozialarbeiter sind. In diesem humorvollen wie auch schmerzhaften Familienporträt untersucht van Lieshout einmal mehr die Beziehung zwischen altruistischen Handlungen, individuellem Ehrgeiz und kollektiven Bedürfnissen. Ausgehend von der Überlegung, wie Kunst das Leben positiv beeinflussen kann, begab sich der niederländische Künstler – in seinem Beitrag zur Manifesta 10 in St. Petersburg – selbst in die Rolle des professionellen Helfers, um die Lebensbedingungen der Katzen in den Kellergewölbe-Gängen der Eremitage zu verbessern, die seit Jahrhunderten die Mäuse von den Meisterwerken des renommierten Museums fernhalten. Während The Basement (2014) im Bezug auf die Eremitage in einem Tunnel aus Holz projiziert wird, ist der Besucher eingeladen, The Workers von einer begehbaren Rampe aus zu betrachten. Dokumentation und Inszenierung sind bei Erik van Lieshout untrennbar miteinander verbunden. Schonungslos wird jeder Akteur – eingenommen er selbst – auf eine Rolle zugespitzt und jegliches Ereignis von ihm kommentiert. Durch die Verbindung von sozialem Bewusstsein und Egozentrik, voyeuristischer und exhibitionistischer Direktheit entsteht ein unverwechselbarer, eigenwilliger bis schockierender Kosmos, in dem der Ernst des Lebens freimütig und respektlos verhandelt und das Verhältnis zwischen privat und politisch, Individuum und Gesellschaft immer wieder neu ergründet wird. Der gesamte Ausstellungsparcours wird von expressiven Zeichnungen und von eindringlichen großformatigen Collagen begleitet, in denen van Lieshout in malerischem Gestus mit farbigen Folien wichtige Szenen von seinem Aufenthalt in Indien aufgreift. Er findet seinen Abschluss mit Arbeiten zur interkontinentalen Beziehung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump sowie Zeichnungen zur Brexit-Debatte. Einzelausstellungen von Erik van Lieshout fanden jüngst in der South London Gallery (2017) und in Wiels, Contemporary Art Centre, Brüssel (2016) statt, Teilnahme an Gruppenausstellungen u.a. an der Kochi-Muziris Biennale, Fort Kochi, Indien (2016), Emscherkunst, Dortmund (2016), Manifesta 10, The European Biennal of Contemporary Art, The State Hermitage Museum, St. Petersburg, Russland (2014).
Kunstverein Hannover

KÜNSTLERHAUS HANNOVER | Sophienstraße 2
30159 Hanover

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posted 17. Nov 2017

R. H. Quaytman. An Evening. Chapter 32

17. Nov 201721. Jan 2018
opening: 16. Nov 2017 19:00
**PROGRAMM** 16. November 2017, 18 Uhr R. H. Quaytman im Gespräch mit Joseph Koerner Ausstellungsgespräch In englischer Sprache Eine Veranstaltung der Freunde der Secession * **AUSSTELLUNG** R. H. Quaytman 17. November 2017 – 21. Januar 2018 Eröffnung: Donnerstag, 16. November 2017, 19 Uhr Ausstellungsgespräch: Donnerstag, 16. November 2017, 18 Uhr R. H. Quaytman im Gespräch mit Joseph Koerner (in englischer Sprache) Eine Veranstaltung der Freunde der Secession Besonders freut uns zu erwähnen, dass die Schriftstellerin Elfriede Jelinek einen Essay für Rebecca Quaytmans Künstlerbuch geschrieben hat. Im Rahmen des Ausstellungsgesprächs wird Rebecca Quaytman mit dem renommierten Kunsthistoriker Joseph Koerner über ihre Arbeiten sprechen. * Die Bilder der amerikanischen Künstlerin R. H. Quaytman sind rätselhaft, poetisch und persönlich. Im Mittelpunkt ihres Werkes steht die Malerei und die Intention, den symbolischen wie historischen Raum dieses Mediums und seine Fähigkeit zur absoluten Präsenz gleichermaßen zu erhalten wie zu hinterfragen. Quaytman begreift ihre Bilder nicht als autonome Objekte, sondern als Werkgruppen, die die Bedingungen ihrer eigenen Produktion, Präsentation, Rezeption und Zirkulation anerkennen. Seit 2001 arbeitet sie für ihre thematisch zusammenhängenden Gemälde mit einer Kapitelstruktur als organisierendes Formprinzip. Die Bilder verbinden gemalte Op-Art-Muster und fotografische Motive mit einer feinsinnigen Materialität – um diese zu erreichen, setzt die Künstlerin unter anderem Gips und Holzpaneele als Bildträger ein. Die Motive gehen oft auf Fotografien zurück, die Quaytman im Laufe ihrer Recherchen für ein Kapitel gefunden oder aufgenommen hat. Die Fotografien betreffen die spezifischen Eigenschaften des Ortes, an dem das jeweilige Kapitel zu ersten Mal ausgestellt wird: seine Architektur, die Menschen, die sie an diesem Ort kennenlernt, Kunstwerke und Objekte, die sie dort entdeckt oder deren Motive mit dem Ort verknüpft sind. Quaytmans Werke stehen häufig in Zusammenhang mit einem Archiv und ihren dortigen Entdeckungen, sie selbst spricht von der Suche nach „verlorenen Historien“. Um ihre Praxis zu strukturieren, verwendet sie darüber hinaus verschiedene selbsterfundene Regeln und Systeme, um Material, Größe, Oberfläche und die Motive ihrer Bilder zu bestimmen. Beispielhaft dafür sind ihre Formate, für die sie – einem seriellen System des goldenen Schnitts folgend – sieben mögliche Maße entwickelt hat. Die Systeme sind voneinander unabhängig, die Dynamik ihres Werkes ergibt sich auch aus dem Umstand, dass ihre Praxis regelhaft erscheint, sie sich aber gleichzeitig die Freiheit nimmt, von den Regeln abzuweichen, wann immer sie will. Für ihre Ausstellung in der Secession wird Rebecca Quaytman eine neue Werkgruppe entwickeln. Ausgangspunkt ist das Gemälde Die Perserinnen des Flamen Otto van Veen (1556–1629), das sich in der Sammlung des Kunsthistorischen Museums Wien befindet. Quaytman ist durch Erzählungen auf das Bild, das seit Jahrzehnten im Depot des Museums gelagert war, aufmerksam geworden und war von der ungewöhnlichen Darstellung unmittelbar fasziniert. Eine Erzählung Plutarchs illustrierend, zeigt es Soldaten der persischen Armee, die beim Versuch, sich aus einer Schlacht in die Stadt zurückzuziehen, auf ihre Frauen treffen. Die entgegenkommenden Frauen entblößen ihre Schöße und erschrecken die Männer mit den Worten “Wohin lauft ihr denn so schnell, ihr größten Feiglinge auf der ganzen Welt? Ihr hofft doch wohl nicht, auf eurer Flucht dorthin zurück zu kriechen, woher ihr einst gekrochen kamt?“ derart, dass diese zurück in die Schlacht ziehen und gewinnen. Charakteristisch für Quaytmans Zugang ist, dass sie in ihrem Werk nicht einfach nur ihre Entdeckungen präsentiert, sondern den Prozess dieser Aktivität selbst in ihre Bildfindung einbezieht. Eine zentrale Rolle hierbei wird die Restaurierung des historischen Gemäldes, die sie in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum veranlasst hat, spielen. (1) Plutarch, De Mulierum Virtutibus (Bravery of Women), in Moralia, vol. III (Loeb Classical Library, 1931), S. 493 Kuratorin: Annette Südbeck * R.H. Quaytman folgt in ihrem künstlerischen Schaffen seit 2001 einem von ihr festgelegten System. Sie legt ihre Werkzyklen in Kapiteln, sogenannten „Chapters“ an, in denen sie sich mit thematischen und formalen Gesichtspunkten der Malerei auseinandersetzt. Quaytman setzt für jedes einzelne ihrer „Chapter“ zu intensiven Recherchen an, aus denen Werke mit einem komplexen Assoziationsgeflecht mit historischen und biographischen Bezügen entstehen. Für ihre Ausstellung in der Secession mit dem Titel An Evening. Chapter 32 nimmt sie das auf ihre Initiative jüngst restaurierte Gemälde Die persischen Frauen des Flamen Otto van Veen (1556–1629) als Ausgangspunkt. R.H. Quaytman ist in den Sammlungen vieler internationaler Museen wie MoMA, New York, Tate, London, und mumok, Wien vertreten. Ihre jüngsten Einzelausstellungen waren 2012 im Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 2013 in der Renaissance Society in Chicago, 2015 im Tel Aviv Museum of Art und 2016 im MoCA, Los Angeles. 2017 nahm sie an der documenta14 in Kassel und Athen teil. R.H. Quaytman lebt und arbeitet in New York.

artists & participants

R. H. Quaytman,  Otto van Veen 
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posted 16. Nov 2017

ART DÜSSELDORF 2017

16. Nov 201719. Nov 2017
ART DÜSSELDORF : 16. Nov 2017 19. Nov 2017 Öffnungszeiten: Pressefrühstück am 16. November, 10-12 Uhr Preview (für geladene Gäste) am Donnerstag, 16. November 12- 16 Uhr Offizielles Opening am Donnerstag 16. November, 16-20 Uhr Freitag, 17. November, 12 – 19 Uhr Samstag, 18. November, 11-19 Uhr Sonntag, 19. November, 11-19 Uhr * Düsseldorf, 23. Oktober 2017 Die ART DÜSSELDORF präsentiert Höhepunkte der Messe und das Begleitprogramm Die Premiere der ART DÜSSELDORF findet vom 17. bis 19. November (Preview am 16. November) statt. Rund 80 etablierte und junge Galerien aus 21 Ländern zeigen moderne und zeitgenössische Kunst (1945-2017) in den Hallen des ehemaligen Industriegeländes Areal Böhler. Die ART DÜSSELDORF präsentiert etablierte und junge Galerien, von denen fast 60% aus Deutschland und den Beneluxstaaten stammen. Für Beck & Eggeling (Düsseldorf) erstellt der italienische Wegbereiter der Videokunst Fabrizio Plessi eigens für die Messe eine Installation mit 12 LED-Bildschirmen. Sie wird neben einer Gruppe lebensgroßer Plastiken stehen – 30 Standing Figures von der verstorbenen Magdalena Abakanowicz. Klaus Fritze nimmt den ganzen Stand der Galerie Brigitte Schenk (Köln) ein: Der Hochsitz Der Zuwachs fällt der Hauptsache zu II (2017) soll zum Perspektivenwechsel und zur Diskussion über Kriterien und Strukturen der Ordnung und Auswahl anregen. Ebenfalls großformatig ist die Wandarbeit The Cast and Crew of the Old Revolutions (2017) von Marcel Dzama, welche Skizzen seiner Kostümentwürfe sowie Figuren aus seinen Filmen und Zeichnungen enthält. Sie wird momentan bei La Casa Encendida in Madrid ausgestellt und ist bei Sies + Höke (Düsseldorf) zu erwerben. Eine weitere Wandinstallation präsentiert ChertLüdde (Berlin) mit Petrit Halilajs ABETARE (2015). Die fünf Meter lange Arbeit war Teil der diesjährigen Viva Arte Viva Ausstellung in Venedig und zeigt Scans eines albanischen Schulbuchs. KOW (Berlin) zeigt ausschließlich Videokunst von Hiwa K, Clemens von Wedemeyer, Tobias Zielony und Mario Pfeifer, während Liang Gallery (Taipei) ebenfalls Arbeiten desselben Mediums von den taiwanischen Künstlern Chen I-Chun und Hsu Chia Wie präsentieren wird. Galerie Boisserée (Köln) legt den thematischen Schwerpunkt auf Arbeiten ab 1950 u.a. mit einer Gouache von Joan Miró; Levy Galerie (Hamburg) stellt Gemälde und Mixed-Media-Arbeiten von Werner Berges und Allen Jones in den Vordergrund. Bei Meessen De Clercq (Brüssel) spielt die Natur eine zentrale Rolle in den Werken von Thu Van Tran, Claudio Parmiggiani, Chaim van Luit und José María Sicilia. Galerien aus der Region teilen Stände mit internationalen Galerien. Max Mayer aus Düsseldorf und Misako & Rosen aus Tokio tun sich zusammen, um die regelmäßig zusammenarbeitenden Künstler Richard Aldrich und Ei Arakawa zu zeigen. Linn Lühn — ebenfalls aus Düsseldorf — und CANADA Gallery aus New York präsentieren gemeinsam neue Werke von Kunstakademie Düsseldorf Alumni Florian Baudrexel und Christoph Schellberg. Weiterhin sind Künstler, die aus Deutschland oder den Beneluxstaaten stammen oder dort wohnen, stark vertreten. Galerie Thomas Zander (Köln) zeigt Candida Höfers Fotos von Düsseldorf und Fotoarbeiten Jürgen Klaukes. Bei Bartha Contemporary (London) sieht man neue Plastiken von Mike Meiré. Neue Arbeiten von Gert & Uwe Tobias sowie Sanam Khatibi gehören zu den Höhepunkten bei Rodolphe Janssen (Brüssel), während Tim Van Laere (Antwerpen) Adrian Ghenie, Kati Heck und Jonathan Meese präsentiert. “References” Verteilt über die ganze Messe gibt es hervorgehobene Stände, die als “References” bezeichnet werden: Diese Galerien stellen zeitgenössische Kunstwerke einem herausragenden Meisterwerk aus der Zeit vor 1945 gegenüber. MAM Mario Mauroner Contemporary Art Vienna präsentiert eine Ausstellung mit dem Schwerpunkt auf Paul Klees Aquarell Edelklippe von 1933 (das Jahr, in dem der Künstler seine Professur an der Düsseldorfer Akademie abbrechen musste): Es zeigt eine visionäre Zuflucht für Gefangene und Flüchtlinge und wird von Werken der österreichischen Künstler Philip Mentzingen und Herbert Brandl wie auch des britischen Bildhauers Tony Cragg umgeben. Michael Werner Kunsthandel (Köln) stellt das Gemälde Reclining Nudes (ca. 1939) von Francis Picabia in den Mittelpunkt. Der Avantgarde Künstler nutzte Bezugnahmen als Teil seiner künstlerischen Strategie und dessen Werk wurde wiederum zur Referenz von Sigmar Polke, welcher einer der weiteren repräsentierten Künstler an dem Stand ist. Die Galerie (Frankfurt) widmet ihren Stand einer Einzelausstellung von Roberto Matta und Galerie Bastian (Berlin) einer von Robert Rauschenberg. Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel zur ersten Edition der ART DÜSSELDORF: „Düsseldorf ist neben Landeshauptstadt auch eine Hauptstadt des Kunsthandels in Deutschland. Umso mehr freue ich mich auf die ART DÜSSELDORF, die mit einer beeindruckenden Auswahl der spannendsten und einflussreichsten Galerien unsere Kulturstadt neben Kunstakademie und einer aufregenden Museenlandschaft hervorragend komplettiert.“ Walter Gehlen, Co-Direktor der ART DÜSSELDORF: „Wir freuen uns, Besucher und herausragende Galerien aus der ganzen Welt auf der ersten Ausgabe der ART DÜSSELDORF zu begrüßen. Das Rheinland ist eine für den Kunstmarkt sehr relevante Region mit großem Einfluss auf die zeitgenössische Kunstgeschichte, der mit der ART DÜSSELDORF erlebbar wird.” ART DÜSSELDORF mobile App PRNCPL ist eine neue Technologie-Plattform der Kunstszene, entwickelt vom Team der Online-Plattform curiator.com, die seit 2016 zur MCH Group gehört. Das Hauptziel von PRNCPL ist es, Angaben innerhalb der Kunstmessen leichter zu handhaben und eine bestmögliche digitale Einbettung für ihre Galerien, Sammler und Besucher herzustellen. Die ART DÜSSELDORF wird die erste Kunstmesse sein, die mit der neuen Plattform kooperieren wird. Die Mobile-App, die von PRNCPL betrieben wird, wird offiziell am 2. November 2017 eingeführt. Die App benutzt dabei die aktuellste IR-Technologie (image recognition, zu Deutsch: Bilderkennung), um beim Abfotografieren unmittelbar die zum Kunstwerk gehörenden Informationen bereitzustellen. In weniger als einer Sekunde erhält der Besucher ein hochaufgelöstes Bild des Kunstwerks, das er anschließend favorisieren, herunterladen oder mit seinen Freunden direkt sowie auf seinen Social-Media-Kanälen teilen kann. BLOOOM Award by WARSTEINER Für zehn Nachwuchskünstler steht ab sofort fest: Als Finalisten werden ihre Arbeiten während der ART DÜSSELDORF einem großen Publikum präsentiert. Auf der Preisverleihung am 17. November um 18 Uhr werden die drei Gewinner des BLOOOM Award by WARSTEINER gekürt. Außerdem wird ein Preis in der neuen Sonderkategorie „Musikvideo“ verliehen. Der #urbanana-Award Bereits um 17 Uhr findet am 17. November die #urbanana-Preisverleihung statt. Mit dem #urbanana-Award zeichnet Tourismus NRW in Kooperation mit CREATIVE.NRW erstmals touristisch orientierte Projekte aus der Kreativwirtschaft aus. Neben der Präsentation der sechs Preisträger des mit jeweils 4.000 Euro dotierten Awards und Impulsen durch NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart (angefragt) und Norbert Kettner, Geschäftsführer WienTourismus, wird das Projekt #urbanana vorgestellt, das erstmals das Ruhrgebiet und die Rheinstädte Düsseldorf und Köln gemeinsam als kreativen Stadtdschungel kommuniziert. Talkprogramm und Führungen Am Samstag, 18. November, moderiert Schriftsteller und Journalist Dominikus Müller vier verschiedene Talks unter dem übergreifenden Thema “Autonomie und Agenda”, um über die Beziehung zwischen Kunst und Politik in Zusammenhang mit Fragen der Identitätspolitik, der sozialen Fragmentierung und des Aufstiegs der Neuen Rechten zu diskutieren. Am Sonntag, 19. November, führt der internationale Experte für Kultur und Gute Regierungsführung Tobias Flessenkemper zwei Podiumsgespräche über die Kulturwirtschaft im Ballungsraum des Rheinlands und deren Rolle in europäischer und internationaler Kulturpolitik. Die Teilnehmer werden noch angekündigt. ART DÜSSELDORF bietet Führungen und ein ausführliches VIP Programm. www.art-dus.de * GALERIEN 2017 313 ART PROJECT – Seoul Piero Atchugarry Gallery – Garzón Baginski Galeria / Projectos – Lissabon Albert Baronian – Brüssel BARTHA CONTEMPORARY – London Galerie Bastian – Berlin Beck & Eggeling International Fine Art – Düsseldorf Galleri Bo Bjerggaard – Kopenhagen Galerie Boisserée – Köln CANADA – New York carlier | gebauer – Berlin Century Pictures – Brooklyn ChertLüdde – Berlin Cortesi Gallery – London, Mailand, Lugano COSAR HMT- Düsseldorf Croy Nielsen – Wien DIE GALERIE – Frankfurt am Main DITTRICH & SCHLECHTRIEM – Berlin DREI – Köln Dvir Gallery – Brüssel, Tel Aviv Daniel Faria Gallery – Toronto Galeria Francisco Fino – Lissabon Green On Red Gallery – Dublin Cristina Guerra Contemporary Art – Lissabon Haas – Zürich Lucas Hirsch – Düsseldorf Galerie Heinz Holtmann – Köln rodolphe janssen – Brüssel Karma – New York Galerie Peter Kilchmann – Zürich Galerie Dorothea van der Koelen – Mainz, Venedig Koenig & Clinton – Brooklyn KÖNIG GALERIE – Berlin KOW – Berlin KRINZINGER – Wien Tim Van Laere Gallery – Antwerpen Galerie Christian Lethert – Köln alexander levy – Berlin LEVY – Hamburg Liang Gallery – Taipei Galerie Löhrl – Mönchengladbach Linn Lühn – Düsseldorf Markus Lüttgen – Köln Edouard Malingue Gallery – Hong Kong, Shanghai MARIO MAURONER CONTEMPORARY ART – Wien Galerie Ron Mandos Amsterdam – Amsterdam Marlborough Contemporary – New York Galerie Hans Mayer – Düsseldorf Galerie Max Mayer – Düsseldorf Meessen De Clercq – Brüssel kamel mennour -Paris Misako & Rosen – Tokio Montrasio Arte – Monza Galerie Neu – Berlin Carolina Nitsch – New York OV Project – Brüssel PRISKA PASQUER – Köln Polansky Gallery – Prag PSM Gallery – Berlin Thomas Rehbein Galerie – Köln Petra Rinck Galerie – Düsseldorf Galerie Brigitte Schenk – Köln Galerie Anke Schmidt – Köln SCHÖNEWALD – Düsseldorf Sies + Höke – Düsseldorf SPERLING – München Galerie Gregor Staiger – Zürich SUZANNE TARASIEVE – Paris Galerie Bene Taschen – Köln Galerie Daniel Templon – Paris Galerie Utermann – Dortmund Van Doren Waxter – New York VAN HORN – Düsseldorf Sofie Van de Velde – Antwerpen Axel Vervoordt Gallery – Antwerpen MICHAEL WERNER – Köln, Märkisch Wilmersdorf, New York Galerie Thomas Zander – Köln Zilberman Gallery – Istanbul, Berlin David Zwirner – London, New York
Art Düsseldorf

Areal Böhler | Hansaallee 321
40549 Düsseldorf

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posted 15. Nov 2017

IRWIN. How to Read a Map

22. Sep 201719. Nov 2017
IRWIN. How to Read a Map 22.09.2017 - 19.11.2017 Der Name IRWIN steht für ein fünfköpfiges slowenisches Künstlerkollektiv, das seit 1983 zahlreiche bahnbrechende Zusammenarbeiten inner- und ausserhalb der eigenen Gruppe realisiert. How to Read a Map ist der vierte und letzte Teil eines länderübergreifenden Projektes, in dem verschiedene Aspekte ihrer Zusammenarbeiten, die vielfältige Medien wie Fotografie, Film, Installation, Interventionen im öffentlichen Raum, Malerei und Publikationen umfassen, beleuchtet werden. Von Beginn an richtet IRWIN den Fokus auf das Verhältnis, Zusammenspiel und die Repräsentationsformen von Kunst und Ideologie. Ihre Arbeitsweise setzt voraus, dass jedes Gruppenmitglied seine eigene künstlerische Ausdrucksweise beibehält und gleichzeitig Raum für Kooperationen mit anderen Künstlern wie Marina Abramović, Andres Serrano, Joseph Beuys bzw. dem 1984 begründeten interdisziplinären Kollektiv Neue Slowenische Kunst, kurz NSK, bleibt. Zusammenarbeit und Austausch sind die Grundlage beider Kollektive, die sich in der politischen und kulturellen Szene der damaligen Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien positionierten. Ihre Werke beruhen auf einer schonungslosen Analyse und gezielten Aneignung von Ikonen sowie politisch oder religiös besetzten Symbolen. Provokativ-ironisch stellen sie deren Absolutheitsansprüche in Frage und dekonstruieren Propagandastrategien, indem sie Konnotation und Wirksamkeit von Zeichen und Bild und die damit verbundenen Gesellschaftssysteme untersuchen.
Centre Pasquart, Biel/Bienne °

Faubourg du Lac 71-75
CH-2502 Biel/Bienne

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posted 14. Nov 2017

Max Ernst: Beyond Painting

23. Sep 201701. Jan 2018
Max Ernst: Beyond Painting September 23, 2017–January 01, 2018 This exhibition surveys the career of the preeminent Dada and Surrealist artist Max Ernst (French and American, born Germany. 1891–1976), with particular emphasis on his ceaseless experimentation. Ernst began his pursuit of radical new techniques that went “beyond painting” to articulate the irrational and unexplainable in the wake of World War I, continuing through the advent and aftermath of World War II. Featuring approximately 100 works drawn from the Museum’s collection, the exhibition includes paintings that challenged material and compositional conventions; collages and overpaintings utilizing found printed reproductions; frottages (rubbings); illustrated books and collage novels; sculptures of painted stone and bronze; and prints made using a range of techniques. Several major, multipart projects represent key moments in Ernst’s long career, ranging from early Dada and Surrealist portfolios of the late 1910s and 1920s to his late masterpiece—a recent acquisition to MoMA’s collection—65 Maximiliana, ou l’exercice illégale de l’astronomie (1964). This illustrated book comprises 34 aquatints complemented by imaginative typographic designs and a secret hieroglyphic script of the artist’s own invention. Organized by Starr Figura, Curator, Department of Drawings and Prints, and Anne Umland, The Blanchette Hooker Rockefeller Curator of Painting and Sculpture, with Talia Kwartler, Curatorial Assistant, Department of Painting and Sculpture.

artist

Max Ernst 
MOMA - The Museum of Modern Art, New York °

MOMA | 11 West 53 Street
NY-10019 New York

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posted 13. Nov 2017

ALICJA KWADE | PHASE

29. Oct 201726. Nov 2017
ALICJA KWADE | PHASE ST. AGNES | CHAPEL 29.10.2017–26.11.2017 OPENING: SATURDAY, 28 OCTOBER, 7 – 9 PM KÖNIG GALERIE is pleased to present Alicja Kwade’s latest sound installation in the solo show PHASE at St Agnes. At the centre of the chapel, twelve speakers surround a brass ring lying on the ground. The static installation “NachBild” (after image) (2017) is animated solely by the sound; a 2:02 minute-long, twelve-channel piece that plays over and over again. A clear metallic chink rings out, getting faster and faster, before ending in a crescendo of full, deep and prolonged notes. Especially in the former church space, the sound recalls the chiming of bells, but the mass played here is not the traditional one. It reflects recurring themes in the artist’s work: analysing, measuring and making visible abstract laws and units such as time and space. The twelve speakers already suggest this, arranged in circular fashion and at equal distance from one another like the face of a clock. Their concentric arrangement draws the eye to the brass ring, the protagonist of the installation “NachBild”. The title can be interpreted literally: what you see is the result of something that has already happened, revealed only by the sound. Encircled by twelve microphones, placed exactly where the speakers are now, Kwade let the brass ring spin on its own axis until, after repeatedly resisting the pull of gravity, it finally came to a standstill after exactly 2:02 minutes. Together, the twelve different sound tracks reproduce the physical experience of that circular movement and record it as an acoustic image. “NachBild” shows how easily human perception is deceived. Contrary to what the title might suggest, what is alluded to here is not the after image produced by light hitting the retina, but the different speeds at which light and sound waves travel – most obvious in nature as thunder and lightning. Whilst lightning can be seen almost immediately, there’s a time lag before the thunder is heard. In “NachBild”, Kwade extracts the thunder that rolls through the chapel in St Agnes as a trace and record of the occurrence. The lightning, however, remains unseen. This installation seamlessly ties into the “time-state-sculptures” series that Kwade has been developing since 2009. Here, too, Kwade made a stainless steel ring spin like a top on a screened floor. Here, the different stages of its trajectory weren’t recorded by microphones, but by five cameras. The film stills allowed the artist to reproduce the position of the ring at different moments. Each individual sculpture was composed of multiple snapshots from an act that lasted a total of 88 seconds. Yet, Kwade does not only explore how movement is perceived in time and space in detailed and concrete terms, but also on a larger scale. The emblematic circular form, reminiscent of planets and their orbits and standing for terms like infinity, already alludes to the higher, cosmic relations that play a significant role in her work. The installation “Nach Osten” (2011/2013) with which KÖNIG GALERIE opened its doors to the public at St Agnes in 2013 approaches these dimensions. The artist let a lightbulb swing through the nave of the church at the end of a 14-metre cable. A microphone was attached to the light so that the pendulum's progression was emphasised by a loud hissing sound. The lightbulb swung through the dark room like a comet, tracing the rotation of the earth like a Foucauldian pendulum. Finally, both “NachBild” and “Nach Osten” reference St Agnes’ former function as a sacred space, demonstrating how sciences like physics and astronomy can encounter religion at very close quarters. They share a common aim, one that Alicja Kwade also pursues in her work: to understand the world. Text: Lydia Korndörfer Alicja Kwade lives and works in Berlin. Her works have been shown in many international solo exhibitions, biennials and group shows including in 2017 the 57th Venice Biennial, Venice, Italy; Deutschland 8 – German Art in Beijing, Beijing, China; the ARoS Museum, Aarhus, Denmark; the Blickachsen 11, Bad Homburg and Frankfurt am Main and in 2016 the Kochi-Muziris Biennial, Kochi, India. In 2017, the artist had solo exhibitions at the Eli and Edythe Broad Art Museum, MI, USA and the Museum Frieder Burda – Salon Berlin; in 2016 at Whitechapel Gallery, London and at the De Appel Arts Centre, Amsterdam, in 2015 at Haus am Waldsee, Berlin, Kunsthalle Nürnberg, Kunsthalle Schirn in Frankfurt am Main and on being awarded the Hector Prize 2015 at the Kunsthalle Mannhein. Her works can be found in many private and public collections worldwide.

artist

Alicja Kwade 
König Galerie Berlin

Johann König GmbH | Dessauer Str. 6-7
10963 Berlin

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posted 12. Nov 2017

7th Moscow International Biennale of Contemporary Art 2017 "Clouds–Forests"

19. Sep 201718. Jan 2018
opening: 18. Sep 2017 02:00
7th Moscow International Biennale of Contemporary Art "Clouds–Forests" September 19, 2017–January 18, 2018 Opening: September 18 Curator: Yuko Hasegawa (Japan) Curatorial assistant: Seiha Kurosawa (Japan) Participants of the main project: 52 artists from 25 countries Parallel programme: 69 projects by 49 Moscow institutions The main project of the 7th Moscow International Biennale of Contemporary Art Clouds⇄Forests will take place in New Tretyakov Gallery (The State Tretyakov Gallery, 10, Krymsky Val, Moscow) from September 19, 2017 to January 18, 2018. It will last for four months for the first time in the history of the Moscow Biennale. The curator of the 7th Moscow Biennale is Yuko Hasegawa, Artistic Director of the Museum of Contemporary Art, Tokyo and Professor of Tokyo University of the Arts. The project Clouds⇄Forests focuses on a new eco-system formed through a circulation of "Cloud Tribes," who were born on the Internet cloud space, and "Forest Tribes" who are born on cultural origins. The works of the artists of the main project will be displayed in a dialogue with works from the permanent exhibition of The State Tretyakov Gallery. Yuko Hasegawa, curator of the main project: "Clouds⇄Forests focuses on artists as a creative tribe transitioning, expanding and dissipating, from forest to cloud, rebuilding the subjectivity of spectators and showing that creativity is vital to the creation of new environmental spheres. Taking into account perceptions on the generation of new subjective environmental spheres, the curatorial criteria for this exhibition includes giving life to new technologies as well as exploring ways to obtain animistic artistic languages and connect cultural roots, and leveraging the rhizome-based organic system to traverse history, genres, and media." The main project of the 7th Moscow Biennale includes works of such well-known artists as Matthew Barney, Olafur Eliasson and Björk. The full list of the participants is here. From this year, the Moscow Biennale has the Expert Council, which includes the heads of leading Russian museums, independent curators and representatives of non-profit foundations—Mikhail Piotrovsky (Director of the State Hermitage Museum), Zelfira Tregulova (Director of the State Tretyakov Gallery), Olga Sviblova (Director of Multimedia Art Museum), Vasily Tsereteli (Executive Director of the Moscow Museum of Modern Art), Andrey Erofeyev (Co-Chairman of the Russian Section of the International Association of Art Critics (AICA); curator), Alexander Rytov (Director of Stella Art Foundation) and others. The Expert Council takes all creative decisions. Starting from this year, the Moscow Biennale introduced a system for presenting Russian artists to an international curator. The curator Yuko Hasegawa received over 600 applications from Russian artists and more than 100 recommendations from the Expert Council, museums and non-profit foundations. As a result, the following artists were selected to participate in the main project: Alexey Martins, Anastasia Potemkina, Valya Fetisov, Dashi Namdakov, Ilya Fedotov-Fedorov and the creative association "Where Dogs Run." They will create new works specifically for the 7th Moscow Biennale. In addition, the curator has selected works by Alexander Vinogradov and Vladimir Dubodsarsky, Alina Gutkina and Mikhail Tolmachev from Gazprombank’s contemporary Russian art collection. The Expert Council of the 7th Moscow International Biennale of Contemporary Art selected 69 projects for the parallel program of the Biennale with 49 institutions participating. For the first time the parallel program introduces many different types of institutions—from big museums to small workshops and galleries. The parallel program includes: Moscow Museum of Modern Art (MMOMA), Multimedia Art Museum, Moscow (MAMM), the center of contemporary art "Winzavod," VDNKh, creative association XOLST, Darwin Museum, Gary Tatintsian Gallery, Moscow State University Botanical Garden "Aptekarsky Ogorod" and others. The Moscow Biennale has for the first time actually become a single unified project. One of the things that brings it together is a mobile application, a digital guide—a joint project of the Moscow Biennale and Yandex—that maps and covers the main project of the Biennale and the parallel program throughout the city of Moscow, including navigation and audio guide to every exhibition. The goal of the application is to enable people to find out about the Moscow Biennale, obtain information on the specific projects taking place nearby and gain a detailed idea of what they will see. The 7th Moscow Biennale will be accompanied by a series of special events, including meetings with artists, lectures and discussions. The Moscow Biennale also prepared separately a big kid’s programme, which will make it possible to come to the Moscow Biennale with the entire family. * PARTICIPANTS OF THE MAIN PROJECT: Nadim Abbas, Hong Kong // Adel Abidin, Iraq / Finland / Jordan // Nindityo Adipurnomo, Indonesia // Farah Atassi, Belgium / USA // Kanako Azuma, Japan // Matthew Barney, USA // Natalia Bazowska, Poland // Bahar Behbahani, Iran / USA // Björk, Iceland / United Kingdom // Hussein Chalayan, Cyprus / United Kingdom // Revital Cohen & Tuur Van Balen, Israel & Belgium / United Kingdom // Alexandra Daisy Ginsberg, United Kingdom // Rohini Devasher, India // Louise Drulhe, France // Olafur Eliasson, Denmark / Germany // Justine Emard & Mirai Moriyama, France / Japan // Cécile B. Evans, USA / Germany // Ilya Fedotov-Fedorov, Russia // Valia Fetisov, Russia // "Forensic Architecture", United Kingdom // Theaster Gates, USA // Gauri Gill, India // Marta Gornicka, Poland // Alina Gutkina, Russia // Joey Holder, United Kingdom // Elliott Hundley, USA // Pierre Huyghe, France / USA // Ali Kazma, Turkey // Nile Koetting, Japan / Germany // Siji Krishnan, India // Alexey Martins, Russia // Mathieu Merlet-Briand, France // Marie-Luce Nadal, France / Spain // Michael Najjar, Germany // Koji Nakazono, Japan // Dashi Namdakov, Russia // Uriel Orlow, Switzerland / United Kingdom // Anastasia Potemkina, Russia // Laure Prouvost, France / Belgium // Aurora Sander, Norway / Germany // Susan Schuppli, United Kingdom // Sayaka Shimada, Japan // Wieki Somers, Netherlands // Yuken Teruya, Japan / USA // Sissel Tolaas, Norway / Germany // Michael Tolmachev, Russia // Ryan Trecartin, USA // Hanna Tuulikki, Finland / United Kingdom // Alexander Vinogradov and Vladimir Dubossarsky, Russia // "Where Dogs Run", Russia // Robert Zhao Renhui, Singapore // Marina Zurkow, USA. * PARTICIPANTS OF THE PARALLEL PROGRAM: Artists: Carin Carlsson, Ulrika Christell, Tomas Liden, Lars-Göran Yeudakimchikov Malmquist, Camilla Linden, Fredrik Söderberg, Camilla Schlyter Gezelius, Cecilia Enberg, Charlotte Persson, Irina Danilova, Jann Lipka, Jens Comen, Johanna Bratel, Karin Lundgren Tallinger, Masha Biryukova, Midori Mitamora, Oleg Samoilov, Sam Perry, Sindri Runudde, Stig Nilsson, Susanna Voiushina, Susanne Skog, Timo Menke, Veronica Wiman, Viktor Fedoseev, Asa Lipka Falck, Andrei Filippov, Yury Albert, Victor Skersis, Kirill Alexandrov, Jeroen Bodewits, Harry Haarsma, Stein Peters, Svetlana Boyarkina, Nikolai Ryndin, Stella Labuzhskaya, Konstantin Lekh, Yulia Neustroeva, Natalia Bereg, Sofia Gavrilova, Ivan Plyusch, Ilya Gaponov, Andrey Gorbunov, Irina Drozd, Tatiana Podmarkova, Alan Khatagtu, Tanya Ahmetgalieva, Daria Buyun, Victoria Iliushkina, Kirill Koteshov, Timur Kuyanov, Olga Lovcus, Konstantin Novikov, Veronika Rudieva-Ryazantseva, Maxim Svishev, Stas Bags, Alexander Ukrainsky, Ivan Khimin, Yan Forman, Nastya Zaborovskaya, Ilya Grishaev, Asya Marakulina, Kirill Makarov, Semen Motolyanec, Alena Tereshko, Vadim Leukhin, Giosetta Fioroni, Grisha & 0331с, Ryurik Tushkin, Yury Sobchenko, Valery Nenazhivin, Pyotr Gorelov, Leonid Krutkin, Alexander Pyrkov, Kiara Dinis, Valery Chtak, Brancusi, Misha Most, Recycle Group, Damir Muratov, Yan Goncharov, Svetlana Zhuk, Nella Koreneva, Mikhail Korenev, Alexei Shinets, Natasha Danberg, Natalia Zintsova, Gogi Totibadze, Filipp Dzyadko, Timofei Smirnov, Pavel Polyansky, Anastasia Kuznetsova-Ruf, Ivan Korshunov, Irina Nakhova, Oleg Arnautov, Georgy Mayer, Anna Pitirimova, Sergey Laushkin, Violetta Goldina, Irina Kovalevskaya, Elena Pavlova, Marianna Chaikina, Mikhail Roginsky, Konstantin Istomin, Natalia Nesterova, Anatoly Zverev, Alexander Labas, Tatyana Badanina, Vladimir Nesedkin, Konstantin Khudyakov, Ivan Kolesnikov/Sergi Denisov, Anton Chumak, Anastasia Vinogradova, Anastasia Glybina, Daniil Primak, Olga Ivanova, Alexei Mikhailov, Arseniy Neskhodimov, Lena Petrilyak, Alex Kaspersky, Maria Romanova, Anastasia Tsaider, Vasilisa Babitskaya, Alexander Labas, Pekka Paikkari, Annushka Brochet, Alladin Garunov, Victor Reshetnikov, Elena Yudina, Crocodile Power Group , Asa Hellman, Natalia Khlebcevich, Johanna Rytkölä, Kirsi Kivivirta, Oleg and Olga Tatarintsevu, Sergey Bratkov, Olga Kroytor, Alexander Konstantinov, Konstantin Khudyakov, Ivan Kolesnikov, Patricia Koiceva , Martin Sevcovic, Anton Bundenko, Aleksander Verevkin, Ivan Gorshkov, Ilya Grishaev, Aleksandr Zaitsev, Anastasya Kizilova, Petr Kirusha, Denis Koshkarev, Kirill Makarov, Roman Minaev, Alik Petuk, Igor Samolet, Andrey Syailev, Igor Shuklin, Egor Fedorichev, Dmitry Fedorov, Daria Irincheeva, Keiichi Tanaami, Alena Shapovalova, Vera Petrova, Olga Karetnikova, Anna Aristova, Valery Korchagin, Sergei Chernov, Vladimir Portyanoy, Vladimir Safarov, Vladimir Sulyagin, Kirill Rave, Nikolai Onischenko, Vladimir Martynov, Ilya Fedotov-Fedorov, Yulia Malinina, Irina Denisova, Alexei Gintovt, Mikhail Rozanov, Vasily Artamonov, Alexei Klyukov, Timofei Dorofeyev, Olga Tsimbolenko, Alisa Oleva, Andrei Volkov, Dasha Gusakova, Marina Zvyagintseva, Alexei Yorsh, Sergei Katran, Anastasia Andreyeva, Alexander Ermolayev, Klara Golitsyna, Petr Bankov, Elena Kissel, Sveta Litvak, Yaroslav Martynov, Sergey Malyutin, Nikolai Naumov, Alexander Pankin, Mikhail Pogarsky, Andrey Suzdalev, Igor Sever, Pyotr Termen, Sergei Chernov, Alla Urban, Leonid Feodor, Evelina Shats, Elena Shkurpello, Kira Matisseen, Yuriy Izosimov, Ilya Biletsky, Ludmila Baronina, «ZIP» Group, Invisible cities, Irina Petrakova, Tina Vasyanina, Misha MOST, Alisa Yoffe, Tanya Akhmetgalieva, Yulia Kasas, Shamil Akhmed, Polina Kanis, Ronny Delrue, Sebastiao Broges, Alina Glazun, Oleg Matrokhin, Alexei Rumyantsev, Haim Sokol, Dmitry Zapylikhin, Alexei Yorsh, Gerasim Kuznetsov, Anna Rusova, Alexander Rayevsky, Artur Van Balen, Dmitry Lyashenko, Marco Fedele di Catrano, Clement Cogitore, Buddy Dalloul, Remy Dupart, Aslan Gaisumov, Nikita Kadan, Romain Kronenberg, Ionna Neoftitu, Anastasia Dorozhkina, Andrei Stroganov, Viktor Skersis, Tatyana Kostylevskaya, Mikhail Alshibaya, Bely Svet ensemble, Alya Khestanti, Olga Bozhko, Dmitry Kavko, Oleg Matrokhin, Ludmilla Gorlova, Andrei Prigov, Dmitry Kavarga, Marina Zvyagintseva, Maria Arendt, Stepan Myannik, Dmitry Fyodorov, Daniel Arsham, Pavel Efanov, Alexander Kutovoy, ZIP Group, Irina Petrakova, Irina Korina, Misha Most, Alisa Yoffe, Vladislav Kruchinsky, Aram Sevanovich Manucharyan, Sergei Anufriev, Pavel Pepperstein, Kseniya Dranysh, Andrei Mitenev, Andrei Timofeyev, Andrei Kuzkin, Maxim Perelygin, Arkady Nasonov, Mitya Nesterov, Sasha Miteneva, Lyokha Garikovich, Marina Ragozina, Ekaterina Kobzar, Masha Mirzoyan, Marianna Abovyan, Vlada Trubacheva, Valeria Nibiru, Alexander Krivoshapkin, Viktor Zaks, Vladimir Fyodorov, Alena Seletskaya, Anna Mokhova, Anna Kolosova, Alena Larionova, Margo Trushina, Alexander Belokopytov, Vasily Bychkov, Gennady Vasiliev, Elena Valeyeva, Dmitry Valeyev, Roman Gavrilov Curators: Ulrika Christell, Olga Zubareva, Raketa Group, Ivan Kolesnikov, Sergei Denisov, Viktor Lukin, Tatyana Mylnikova, Rik Ferkauteren, Polina Ukhanova, Stella Labuzhskaya, Anastasia Shavlokhova, Anastasia Skvortsova, Marco Meneguzzi, Catherine Borisoff, Alisa Bagdonaite, Giorgio Verzotti, Elvira Tarnogradskaya, Olga Sviblova, Julie Jones, Yulia Lebedeva, Damir Muratov, Ruslan Vashkevich, Marina Tsurtsumiya, Irina Filatova, Oleg Arnautov, Elena Shipitsyna, Anna Tulina, Alexei Dyakov, Alexander Zhuravlev, Yulia Shulyak, Anastasia Sirenko, Nadezhda Stepanova, Elena Yudina, Alexei Dyakov, Alena Verbanova, Vladimir Logutov, Ilya Samorukov, Anna Komar, Andrei Volkov, Olga Karetnikova, Alla Trascheeva, Alexandra Orlova, Elena Yureneva, Yulia Manusevich, Irina Solntseva, Alexei Maslyaev, Evdokiya Nikonova, Catherine Borisoff, Maria Sarycheva, Oleg Koshlets, Sergei Chernov, Larisa Klimova, Kira Matissen, Yulia Grachikova, Alexander Zhuravlev, Oleg Matrokhin, Alexandra Danilova, Elena Kuprina-Lyakhovich, Yulia Lebedeva, Asya Fillipova, Alexei Yorsh, Anna Rusova, Asya Filippova, Andrei Kovalev, Sergei Troschenkov, Veronika Komarova, Elena Kuprina-Lyakhovich, Vitaly Patsiukov, Kiveli Mavrokordopulu, Sasha Plevak, Anastasia Dorozhkina, Yulia Lebedeva, Elena Kuprina-Lyakhovich, Alexandra Danilova, Sergei Troschenkov, Lena Oleinikova, Andrei Prigov, Ekaterina Sisfontes, Daria Rusakova, Marina Guseva, Ekaterina Mochalina, Robert Hettich, Emanuel Van Holsten, David Babayan, Fyodor Filkov, Veronika Belchenko, Tatiana Pashutina, Yulia Grachikova, Naira Levonovna Manucharyan, Korney Bruskov, Sasha Burkhanova-Khabadze, Ilya Volyanov, Nikolai Naumov
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posted 11. Nov 2017

Julius von Bismarck. Gewaltenteilung

11. Nov 201703. Jun 2018
opening: 11. Nov 2017 19:00
Kunstpreis der Stadt Wolfsburg 2017: Julius von Bismarck Preisverleihung am 11. November um 19 Uhr im Gartensaal mit anschließender Eröffnung der Ausstellung 11. November 2017 bis 3. Juni 2018 Der renommierte Wolfsburger Kunstpreis „Junge Stadt sieht Junge Kunst“ wird alle drei Jahre verliehen und geht im Jahr 2017 an den Berliner Künstler Julius von Bismarck: „Julius von Bismarck versteht es in seinen Arbeiten, auf hohem intellektuellem und ästhetischem Niveau, künstlerische und politische Themen miteinander zu verknüpfen. Aus der gesamten Vielfalt der Medien schöpfend, entwickelt er dabei künstlerisch wie technisch innovative Arbeiten, welche der kritischen Reflexion drängender Fragen unserer Zeit mit großer Erfindungsgabe einen höchst eigenständigen Ausdruck geben“, begründet die Jury ihre Entscheidung.
Städtische Galerie Wolfsburg

STÄDTISCHE GALERIE IM SCHLOSS WOLFSBURG | Schlossstraße 8
38448 Wolfsburg

Germanyshow map
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posted 10. Nov 2017

Maix Mayer. barosphere

27. Oct 201701. Dec 2017
opening: 27. Oct 2017 20:00
**VERANSTALTUNGEN BEGLEITEND ZUR AUSSTELLUNG** Artist Talk: 15. November 2017, 20 Uhr Franziska Jaster (Galerie EIGEN + ART Leipzig) im Gespräch mit Maix Mayer Diskussion: 29. November 2017, 20 Uhr »Die DDR Moderne zwischen Ablehnung und Aneignung« Maix Mayer: Architekturfilm »Schalenterritorien«, 2017 Dr. Mark Escherich, Architekturhistoriker und Denkmalpfleger: »Was ist mit den Architekturen des Alltags der 60er/ 70er Jahre?« * **AUSSTELLUNG** Maix Mayer. barosphere 27.10.2017 - 01.12.2017 Eröffnung: Freitag, 27. Oktober 2017, 20 Uhr In seinen Projekten bewegt sich Maix Mayer zwischen Film, Fotografie und Performance. Dabei untersucht er unterschiedliche narrative Modelle von Fiktion und Realität. Als immer wieder neu hergestellte Matrize wird dabei das Zusammenspiel von Medien/Kunst und Architektur benutzt. Ausgehend von seiner naturwissenschaftlichen Ausbildung bilden seine Arrangements mediale Versuchsanordnungen zur Wahrnehmung von Zeit und Raum und Geschichte. Unter besonderer Beobachtung stehen dabei die Transformationen unserer Gesellschaft am Beispiel urbaner Räume und der damit verbundenen Versinnbildlichung von Architektur als soziale Utopie. Maix Mayer lebt und arbeitet als Medien- und Konzeptkünstler in Leipzig. Nach seinem Studium der Meeresbiologie in Rostock studierte er Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Text: Kunsthaus Erfurt

artist

Maix Mayer 
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posted 09. Nov 2017

State of Concept

20. Oct 201717. Dec 2017
State of Concept 20.10.2017–17.12.2017 Starting from the question ‘what could a European program be?’, Kadist invites iLiana Fokianaki, Founder and Director of State of Concept, a non-profit space located in Athens, to present a retrospective of her program started in 2013 which has focused on solo exhibitions by European artists (such as “After Europe” by Jonas Staal in 2016, Margarita Bofiliou “Everything’s wrong Xerxes” May 2015, Laure Prouvost “C’est l’est not ouest” April 2016 a.o.). The question addressed behind the selection of works is ‘could a non-profit art institution born into a region in crisis be considered itself as a sovereign entity?’ In parallel iLiana Fokianaki has founded the research platform “Future Climates”, together with Antonia Alampi, which interrogates precarity and the financial lives of small scale institutions, not simply as a condition to be examined but as a starting point for developing new practices and forms of sustenance. The exhibition at Kadist will also include discursive events curated by Future Climates that reflect on these topics.

artists & participants

Margarita Bofiliou,  Laure Prouvost,  Jonas Staal 
Kadist Paris

KADIST ART FOUNDATION / 19 bis-21 rue des Trois Frères
F-75018 Paris

Franceshow map
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posted 08. Nov 2017

Thomas Struth: Figure

05. May 201707. Jan 2018
This major exhibition by the pioneering German photographer Thomas Struth (born 1954) presents the most comprehensive survey of his genre-defining oeuvre. Covering four decades of work and every phase of his illustrious artistic career, the exhibition focuses especially on the aspect of Struth’s social interests which represent the important forces of his internationally influential artistic development. Starting with his first series Unbewusste Orte (Unconscious Places) published in 1987 through his current works that deal with the field of research and technology in the globalized world, Struth’s work develops its own specific analytical nature through his choice of subject matter, the manner of its photographic realization and its modes of presentation. These aspirations are manifested in questioning the relevance of public space and transformation of cities, the cohesive factor of family solidarity, the importance of the relationship between nature and culture, and exploring the limits and possibilities of new technologies. The momentum of participation further characterizes these aspirations, as Struth’s extensive pictorial inventions and strategies allow individual interpretation based on collective knowledge. In this exhibition, early works and research materials related to the artist’s subject matter, and collected over several decades, are shown for the first time in the context of an exhibition, offering access and insight into Struth’s working methods. Together with the photographs, these materials elucidate his longstanding interests behind the different series, demonstrating the process of artistic translation before the perfection of the image. Featuring around 130 works, two multichannel video installations, and a selection of archival material, the exhibition in Haus der Kunst is the largest survey of Struth’s artistic career to date. The survey links his early ideas to well-known series such as Straßen (Streets), Unbewusste Orte (Unconscious Places), Portraits, Museumsbilder (Museum Pictures), Paradise, and Audiences which are placed in dialogue with site-specific works like Löwenzahnzimmer (Dandelion Room), the landscape- and flower-photographs that were made for the patients’ rooms at the Hospital on the Lindberg in Winterthur, Switzerland. It also includes photographs recently shown in the exhibition Nature & Politics. Within this interplay, the exciting ability of the artist to combine analysis and individual pictorial invention in multifaceted works and techniques builds an overarching idea on how to deal with the elementary matters of our times. The exhibition is accompanied by a publication from Schirmer / Mosel Publishers, Munich, designed by Fernando Gutierrez, with texts by Thomas Weski, Ulrich Wilmes, Jana-Maria Hartmann, and an interview with the artist by Okwui Enwezor. The exhibition is organized by Haus der Kunst and curated by Thomas Weski.

artist

Thomas Struth 

curator

Thomas Weski 
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posted 07. Nov 2017

Krištof Kintera - Nervous Trees

07. Sep 201726. Nov 2017
This autumn, Galerie Rudolfinum opened the 100th exhibition since its founding in 1994. To mark this anniversary, the gallery is hosting a large-scale exhibition project of Krištof Kintera which presents a summary of the last five years of the author’s oeuvre, and features some 20 sculptures, installations and interactive objects. The exhibition title Nervous Trees references the eponymous objects which will nervously move in the main exhibition hall; in another, the visitor will have to make his way between pedestals made of polystyrene, the cosily familiar thermal insulation material, while its fragments whirling around in the gallery evoke a rather unpleasant snow storm. An important part of the exhibition includes the so-called laboratory, which takes the visitor right into the birthing process of Kintera’s ongoing installation Postnaturalia, about a hundred square metres of artificial landscape made of electronic devices—poetic and, at the same time, drastic. Samples of plastic flowers, files with herbariums and extensive video footage of creation of individual objects act as the landscape elements. The small gallery hall is dedicated to showing, in the form of dozens of drawings, the more intimate side of Kintera’s work. On the contrary, the larger gallery halls will host projects such as Nervous Trees (2013), a pillar made of Knauf mortar Do It Yourself (After Brancusi) (2007), a mouflon rearing to the sky like some creature of legends Electrons Seeking Spirit (2016), and other sculptures. As the first ever public screening, Galerie Rudolfinum is also showing Hands – Tools of Brain, a one-hour edit of approximately seven years’ worth of recorded footage of hands in the studio, as they destroy and test materials and techniques, and produce and assemble individual components of future sculptures and installation. The exhibition accentuates the collaborative process—seemingly trivial but essential for the functioning and development of any more complex system. At the same time, it references fragility of the relationship between the actors within the system; this is what makes and breaks any such relationship. Kintera likes to say that he greatly enjoys the time in his studio on weekends—when he is there all by himself, free to pursue a different kind of concentration. Krištof Kintera (*1973) ranks among the best-known Czech mixed media artists. The moment of movement, interaction and the social critique contained in his work springs from a fusion of fine arts, performance and stage design. He is the founder of Jednotka, an experimental theatre ensemble, and the concept author of 4+4 dny v pohybu, an annual festival. His moving works are popular not just for their mechanical excellence but also their playful spirit and humour. The objects have, for the most part, also a deeper purpose than to entertain. As Vršovice patriot and a keen cyclist, Kintera is the author of two atypical monuments in Prague: Z vlastního rozhodnutí dedicated to people who committed suicide, and Bike to Heaven, in memory of Jan Bouchal, the founder of Auto*Mat, and all cyclists killed by motorists in Prague. Krištof Kintera’s recent major exhibitions include those at the Prague City Gallery, Municipal Library in Prague (2012), Museum Tinguely, Basil (2014) and Kunsthalle, Rotterdam (2015). The admission is free thanks to the Avast Foundation. Additional information To accompany the exhibition, Galerie Rudolfinum is publishing a catalogue, Krištof Kintera: Nervous Trees, with a foreword by the curator David Korecký and texts by the art theoretician Tomáš Pospiszyl and reproductions of the art presented at the exhibition (in Czech and English).

curator

David Korecky 
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posted 06. Nov 2017

Ab van Hanegem I Recent Paintings

04. Nov 201708. Dec 2017
opening: 03. Nov 2017 19:00
Ab van Hanegem I Recent Paintings @Galerie Gilla Lörcher | Contemporary Art 4. November – 8. Dezember 2017 Vernissage: 3. November 19-21 Uhr Mi-Sa 13-18h und nach Vereinbarung Galerie Gilla Lörcher freut sich sehr, die dritte Einzelausstellung des niederländischen Künstlers Ab van Hanegem zu präsentieren. Die Ausstellung stellt neusten Arbeiten des Malers vor. Kunsthistorikerin Constanze Musterer schreibt über die Arbeit von Ab van Hanegem: „Überdimensionierte Pinselstriche ziehen sich über Leinwände, Schläuche aus Farben scheinen zu explodieren, organische Formen in schwarz-weiß erinnern an kopierte Vorlagen architektonischer Elemente. Plötzlich, im Miteinander von Farben, Linien und Bahnen irritiert ein konkretes Farbfeld, das die 3D-Wirkung des Gesamteindrucks noch verstärkt. Schnell fühlt man sich als Betrachter mehr in als vor den Gemälden und unterwirft sich dem Strudel der verschiedenen Perspektiven. Überlagerungen von Farbbahnen führen dabei immer wieder in vermeintliche Sackgassen, doch der Künstler öffnet hier geschickt, und in seiner Malerei virtuos, sogleich ein Schlupfloch in eine nächste Dimension. So geht die Fahrt rasant weiter in eine Welt der Möglichkeiten und Illusionen, die für einen Augenblick ganz real erscheint. (...) Ab van Hanegem kreiert in seinen jüngsten Gemälden einen Virtual Space, der die Illusion von Raum und Architektur in der Malerei bis an seine Grenze ausreizt.“ „In meinen neueren Arbeiten, orientiert sich die Räumlichkeit nicht mehr deutlich an der Perspektive. Die Dimensionen in meinen Arbeiten sind schwierig zu identifizieren. Ich fokussiere mich auf Räumlichkeit, welche von Phänomenen der Topologie, einem Zweig der Mathematik, inspiriert ist. Zum Beispiel die Klein ́sche Flasche oder das Möbius-Band. Beide referieren auf eine endlose geschlossene Oberfläche. Eine Ebene mit scheinbar zwei Seiten (vorne und hinten), aber immer noch ein und dieselbe Oberfläche, die ein Vorne und Hinten, sowie ein Oben und Unten, untrennbar voneinander überlagert, erzeugt. Manchmal ist dies auf elegante Art und Weise architektonisch, zum Teil aber auch natürlich expressiv ausgeführt. Meine neuesten Arbeiten sind hauptsächlich expressionistisch, wobei das Material eine größere Rolle innerhalb des Entstehungsprozesses spielt, zugleich sind sie aber auch architektonisch konstruiert. Für mich repräsentieren diese ’unmöglichen Strukturen’ spezielle Felder, man könnte sie als ’thinking spaces’ bezeichnen. Felder, welche man endlos durchwandern kann, nicht nur mit den Augen, sondern auch mental.“ (Ab van Hanegem) Der niederländische Künstler Ab van Hanegem (geboren 1960) hat an der Akademie für Bildende Kunst St. Joost (Breda, NL) und an der Reichsakademie für Bildende Künste (Amsterdam, NL) studiert. Er lebt und arbeitet in Amsterdam und Berlin. Ab van Hanegem wurde mit dem Stipendium der Stiftung Vordemberge-Gildewart und dem Charlotte Köhler Preis ausgezeichnet. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Institutionen und Galerien ausgestellt, u.a. im Stedelijk Museum, Amsterdam, NL; Drawing Center New York, US; Van Abbe Museum, Eindhoven, NL; Centraal Museum Utrecht, NL; Museum De Beijerd, Breda, NL; Museum Wiesbaden, D; Kunsthalle Recklinghausen, D; Kunstmuseum Heidenheim, D; Clemens Sels Museum, Neuss, D; Rathaus de Paauw, Wassenaar, NL; Kunstverein Malkasten Düsseldorf, D; Kunstverein Koelnberg, Köln, D; Tekengenootschap Pictura, Dordrecht, NL; Galerie Art & Project, Slootdorp, NL; Vous etes ici, Amsterdam, NL; Galerie Gilla Lörcher, Berlin, D. Er hat bereits auf der Art Cologne, Art Brüssel, POSITIONS Berlin art fair und auf der art Karlsruhe seine Werke präsentiert und ist in mehreren Sammlungen vertreten, z.B. KPN, Stedelijk Museum in Amsterdam, Centraal Museum in Utrecht, Collection Sanders in Amsterdam and Bouwfonds Nederlandse Gemeenten.
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posted 05. Nov 2017

Aurélien Froment. Double Tales

10. Jun 201719. Nov 2017
opening: 10. Jun 2017 19:00
The work of Aurélien Froment (1976, France) navigates from one subject to another. He frequently highlights other artists, but always from his own, personal viewpoint. Verbal stories combine in Froment’s oeuvre with a visual vocabulary. Transformation and complementarity are threads running through the themes explored in his exhibition Double Tales at M – Museum Leuven. What does it mean to create an image? How is an image constructed? How do images shape us? These are the questions Froment takes as his point of departure. He can use film to show architecture and photographs to present sculpture, while a new video is devoted to a tapestry. His perspective shifts constantly, offering the beholder several different standpoints from which to view the images and stories. Double Tales curated by Eva Wittocx at M – Museum Leuven presents a comprehensive overview of Aurélien Froment’s work for the first time in Belgium. It includes recent installations, sculptures and photographic series, plus three new video works. Froment’s installations also engage in a dialogue with objects from M – Museum’s own collection and that of the Museum of Musical Instruments in Brussels.

curator

Eva Wittocx 
M - Museum Leuven

Leopold Vanderkelenstraat 28
B-3000 Leuven

Belgiumshow map
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posted 04. Nov 2017

Naufus Ramírez-Figueroa. Shit-Baby and the Crumpled Giraffe

20. Sep 201702. Dec 2017
Naufus Ramírez-Figueroa. Shit-Baby and the Crumpled Giraffe 20.09.2017–02.12.2017 Kunsthalle Lissabon presents Shit-baby and the Crumpled Giraffe, the first solo show in Portugal by Naufus Ramírez-Figueiroa Guatemala, 1978). The exhibition opens on September 20 at 6:30 p.m., and is open to the public from September 21 to December 2, 2017. In his work Naufus Ramírez-Figueroa seeks to confront historical narratives with personal memories. His relationship with the past, especially that of Latin America, is a tangle of History to which Ramirez-Figueroa accesses through his own biography. In his projects, which take the form of performances and installations, he uses the languages of folklore, science fiction and theater to reshape these events and their protagonists through his personal experiences. For Kunsthalle Lissabon Naufus Ramirez-Figueiroa has developed a new installation that builds on his interest in childhood and the way the body functions or is trained to function, namely how we are trained as children to use the potty. His interest in this phase of life and what is projected in the infant universe is already evident in previous works, such as Illusion of Matter, recently presented in Tate Modern, Props for Erendira, presented at the 10th Biennial of Gwanju, or No se como decir no se, presented in Sultana Gallery. Upon entering the exhibition, the visitor sees small and varied objects on the floor, which, after a careful inspection, are identified as potties and feces laboriously sculpted in styrofoam and painted with mineral pigments and epoxy paints. The resemblance to glazed ceramic objects is disconcerting. After this first encounter, the gaze turns to the end of the room where a larger sculpture dominates the field of vision. Approaching this sculpture reveals it as a child looking directly at a stork carrying a bundle of feces. The whole floor of the exhibition space is covered by these sculptures depicting feces and potties, similar to jewels, and as the visitor progresses through the installation, she sees another sculpture, whose shape looks like a giraffe. This is the giraffe referred to in the title of the exhibition. The space is still crossed by a sculpture that resembles, in form, a serpent and that hovers over the whole installation. It is fecal matter born in the air, a levitated spirit expelled from the bowels of an unknown interior. This installation, produced specifically for Kunsthalle Lissabon, is a product of the fantastic world in which Ramírez-Figueroa moves. The artist often works as a director who creates traumatic echoes, creating stunning images that evoke feelings that are both distinct and irreconcilable, that speak to us of both a violent past and a turbulent present, always with a certain amount of humor. Naufus Ramirez-Figueiroa (1978) is a Guatemalan artist currently based in Berlin. He graduated in Media Art from the Emily Carr University in Vancouver, in 2006, and did his post-graduate studies in the Art School of the Chicago Institute in 2008. In 2013 he completed the program at the Jan Van Eyck Academie in Maastricht. A selection of his recent solo shows include Linnæus in Tenebris, CAPC, Bordeaux (2017), Two Flamingos Copulating on Tin Roof, Mies van der Rohe Award 2017, Museum Haus Lange e Haus Esters, Krefeld (2017); God’s Reptilian Finger, Gasworks, London (2015). His performances have been presented at LACMA in Los Angeles, the Guggenheim Museum in New York, Tate Modern in London, Kunst-Werke in Berlin and Koninklijk Instituut voor de Tropen in Amsterdam, as part of sixth edition of If I Can't Dance, I Don't Want To Be Part Of Your Revolution (2015/16). Recently his work was included in Viva Arte Viva, 57th Venice Biennale (2017); Incerteza viva, 32nd São Paulo Biennale (2016); Burning Down the House, 10th Gwangju Biennale(2014). in 2016, he was a resident artist at DAAD, in Berlin. Kunsthalle Lissabon is generously supported by Ministério da Cultura/Direção-Geral das Arte, Maria and Armando Cabral Collection and Teixeira de Freitas, Rodrigues e Associados. The exhibition Shit-Baby and the Crumpled Giraffe is supported by Câmara Municipal de Lisboa - Pólo Cultural Gaivotas/Boavista.
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posted 03. Nov 2017

Portrait II

03. Nov 201707. Jan 2018
opening: 03. Nov 2017 19:30
Portrait II 03.11.2017 – 07.01.2018 Eröffnung der Ausstellung am Freitag, dem 3. November 2017, um 19 Uhr 30 Begrüßung: Gertrude Wagenfeld-Pleister, Vorsitzende des Kunstvereins Einführung: Prof. Dr. Georg Imdahl, Münster Von allen Gattungen der bildenden Kunst spiegelt das Portrait am unmittelbarsten die Natur des Menschen und die Bedingungen des Menschseins wider. Nach der Portrait-Ausstellung im Jahr 2015 mit Fotografien aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts konzentriert sich die aktuelle Ausstellung auf jüngere Künstler. Die Bandbreite der künstlerischen Strategien ist dabei groß. Von einfühlsamen Bildnissen in privater Umgebung, dokumentarisch anmutenden Serien von Bewohnern eines Lebensraums, eines sozialen oder beruflichen Milieus bis hin zur Thematisierung der Möglichkeiten und Bedingungen des Portraits reichen die vielfältigen Herangehensweisen der präsentierten Künstlerinnen und Künstler. Die Ausstellung wird kuratiert von Laurenz Berges und Gertrude Wagenfeld-Pleister. Künstler: Laura Bielau, Albrecht Fuchs, Georg Gatsas, Jitka Hanzlová, Zoltán Jókay, Annette Kelm, Ted Partin, Janina Wick, Dagmar Keller & Martin Wittwer, Tobias Zielony Gefördert durch: Öffentliche Versicherung Landessparkasse zu Oldenburg Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur Stadt Oldenburg
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posted 02. Nov 2017

Hiwa K: To Remember, Sometimes You Need Different Archeological Tools

07. Oct 201716. Dec 2017
opening: 07. Oct 2017 19:00
Hiwa K: To Remember, Sometimes You Need Different Archeological Tools 7 October - 16 December public opening Saturday 7 October 2017, 16:00 until 19:00 Schipluidenlaan 12 1062 HE Amsterdam "After they stabbed me under the bridge, they ran away. I slowly lay down on my back. My breath was very cold because I was surrounded by snow. It was after midnight, December in Amsterdam Nieuw-West. I was looking at the underside of the bridge. My lungs were cold; blood was dripping down into my lungs. Each drop would warm them. It was pleasant.” The above account is by the Berlin-based artist Hiwa K (Kurdistan-Iraq, 1975) and concerns a certain K, a fictive persona the artist regularly quotes. K, at the time a recent immigrant to the Netherlands, was violently attacked by four anonymous people on a cold, snowy winter night. They perforated his lungs with a knife and abandoned him, leaving him for dead in the freezing street. K, according to the artist, had never felt welcome in the Netherlands and eventually decided to leave the country. De Appel invites Hiwa K to Amsterdam to collaboratively produce two new works and an exhibition in which the artist will come to terms with severe acts of violence and conflict. The two new productions consist of a philosophical wrestling session (‘Pin-down’) and a search for K’s perpetrators (‘deDutched’). Both projects negotiate different ways in which memory intermingles with narration, and how it determinedly informs everyday migrant experiences. ‘Pin-down’ In this intellectual wrestling game between Hiwa K and Bakir Ali, a Kurdish-Iraqi existential philosopher currently working as a taxi driver in Berlin, the movement of bodies acts as a memory tool. Over the past years the artist and Ali have had wide-ranging poetic and philosophical conversations in which they discuss the Kurdish question, ideas of non-belonging, horizontalism and an unfixed understanding of the world. Recently, however, these encounters have shifted towards intense yet amateurish wrestling-sessions. For the video ‘Pin-down’, Hiwa K had challenged Ali to a public battle at the renowned El Otmani fight club in Amsterdam Nieuw-West. ‘deDutched’ In this open-ended work Hiwa K attempts to locate the attackers of the above-mentioned fictional character K. During a police investigation in the aftermath of the attack, K had recognized his assailants, but decided to drop the case. For him, the staging of an act of “asifness”, a means to go beyond the conflict as if nothing had happened, was more important than the concluding act of judicial punishment. Similarly, in ‘deDutched’, Hiwa K wants to investigate if there is a way to share a common experience with the former perpetrators of K beyond questions of guilt and retribution, vehemently opposing a formal closing of the case. TO REMEMBER, SOMETIMES YOU NEED DIFFERENT ARCHEOLOGICAL TOOLS presents videos and relics from the above-described Hiwa K projects. Additionally, a concise selection of artworks expands the exhibition. These evolve around similar make-shift solutions and sensible approaches to staging complex mnemonic situations that involve acts of violence and experiences of displacement. It hints at a multifaceted pragmatic world of amateur immigrant tools that bypass official archeological methodologies. The exhibition idiosyncratically connects Hiwa K’s unfixed understanding of the world and his open-ended artistic approach to an unsettled exhibition format in which nothing is certain until it opens to the public… Through his work, Hiwa K rejects normative aesthetic definitions by exploring alternative artistic possibilities that engage oral histories, social confrontations and politically charged situations. His projects are shown at documenta 14, the 56th Venice Biennale and Manifesta 7, and at renowned art institutions such as the New Museum, New York; Serpentine Gallery, London; KW Institute for Contemporary Art, Berlin and M HKA, Antwerp. TO REMEMBER, SOMETIMES YOU NEED DIFFERENT ARCHEOLOGICAL TOOLS is curated by De Appel director Niels Van Tomme.

artist

Hiwa K 
DE APPEL ARTS CENTRE Amsterdam °

De Appel | Schipluidenlaan 12D4
1062 HE Amsterdam

Netherlandsshow map
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posted 01. Nov 2017

Yokohama Triennale 2017 "Islands, Constellations & Galapagos"

04. Aug 201705. Nov 2017
Venues: Yokohama Museum of Art / Yokohama Red Brick Warehouse No.1 / Yokohama Port Opening Memorial Hall (Basement) * Yokohama Triennale 2017 Islands, Constellations & Galapagos August 4–November 5, 2017 The Organizing Committee for Yokohama Triennale announces the full list of artists for its sixth edition, Yokohama Triennale 2017, Islands, Constellations & Galapagos, which embarks on a multi-faceted examination of the themes of connectivity and isolation. At the main venues—Yokohama Museum of Art, Yokohama Red Brick Warehouse No. 1, and Yokohama Port Opening Memorial Hall—works in diverse media by approximately 40 artists or groups from Japan and the world will be exhibited. It may appear like an aggregation of small solo exhibitions by a tightly selected group of artists, with many of them showing multiple works to give the viewers a deeper understanding of individual artists’ creative worlds, and at the same time, to embody the image of these worlds gradually connecting like stars or islands forming constellations and archipelagoes. The Full List of Participating Artists(* =newly announced artists) Ai Weiwei / Aoyama Satoru* / Joko Avianto* / Broomberg & Chanarin / Maurizio Cattelan / Ian Cheng* / Dong Yuan / Sam Durant / Olafur Eliasson / Alex Hartley / Hatakeyama Naoya / Carsten Höller, Tobias Rehberger, Anri Sala & Rirkrit Tiravanija / Jenny Holzer / Christian Jankowski / Mark Justiniani* / Kawakubo Yoi / Kazama Sachiko / Kinoshita Susumu* / Ragnar Kjartansson / Konishi Toshiyuki* / Map Office / Prabhavathi Meppayil / Mr.* / Ozawa Tsuyoshi / Katie Paterson / Paola Pivi / Kathy Prendergast / Rob Pruitt / Anne Samat* / Seo Natsumi* / Wael Shawky / Shooshie Sulaiman / Terunuma Atsuro* / The Propeller Group, Tuan Andrew Nguyen* / Tatiana Trouvé* / UJINO / Yanagi Yukinori / Zhao Zhao* Project: Don't Follow the Wind Note: participating artists include names of individuals and groups. The press preview will be held on August 3, 2017. (For information, please contact press@yokohamatriennale.jp) Yokohama Triennale 2017 Directors: Miki Akiko / Curator/ International Artistic Director, Benesse Art Site Naoshima Osaka Eriko / Director, Yokohama Museum of Art Kashiwagi Tomoh / Project Director, Yokohama Museum of Art Venues: Yokohama Museum of Art / Yokohama Red Brick Warehouse No.1 / Yokohama Port Opening Memorial Hall (Basement) Hours: daily 10am–6pm Closed on 2nd and 4th Thursdays (August 10, 24 / September 14, 28 / October 12, 26) Open until 8:30pm on October 27, 28, 29 / November 2, 3, 4 *Admission until 30 minutes before closing time Organizers: City of Yokohama, Yokohama Arts Foundation, Japan Broadcasting Corporation (NHK), The Asahi Shimbun, Organizing Committee for Yokohama Triennale
Yokohama Triennale °

YOKOHAMA MUSEUM OF ART | 3-4, Mintomirai, Nishi-ku
220-0012 Yokohama

Japanshow map
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posted 31. Oct 2017

Nandipha Mntambo. MATERIAL VALUE

22. Sep 201727. Jan 2018
Nandipha Mntambo. MATERIAL VALUE 22.09.2017 - 27.01.2018 Nandipha Mntambo’s solo exhibition, Material Value, presents artworks that span an entire career of using cowhide and the cultural, historical, and universal associations we attribute to this medium. The obsessive use of bovine by-products and the complex associations we attribute to cattle allows a multiplicity of readings of Mntambo’s work. The idiomatic and proverbial references and associations of tauromaquia (bullfighting) in Mozambique, imbue her work with ambiguities and contradictions, arising from the assumption of a binary universe and the problematics of the obvious dichotomies they present: male/female, human/animal, protection/destruction, attraction/repulsion, and public/private. Mntambo strives to fuse imagination, desire, memory, and material with images that not only challenge a conventional framework but also the Occidental reading of image making and art history. Mntambo’s engagement with the physical and tactile properties of cowhide, resides in its counteractive properties, its malleability when wet and rigidity when dry, both inhibiting and facilitating her artistic interventions. In this sense, the material takes on agency, a female figure, with the ability to control the outcome of its own form. The concept of anthropomorphism is extended to the material consciousness that remains in the cell of each hide as it moulds to the shape of a ghostly human figure, presenting a liminal boundary between humans and the animal kingdom. Does the power of representation lie in the seen or in the remnants and memory of the seen? How do we equate the deafening silence of the empty stadium, the hollow gown, the silent army? Curator: Mark Coetzee (South Africa), Executive Director and Chief Curator, Zeitz MOCAA Assistant Curators: Julia Kabat (South Africa), SAFIM Assistant Curator of Painting, Zeitz MOCAA Xola Mlwandle (South Africa), AKO Foundation Assistant Curator of Painting, Zeitz MOCAA Marijke Tymbios (South Africa), Mikael Kamras and Fredrik Oweson Assistant Curator of Sculpture, Zeitz MOCAA
Zeitz MOCAA, Cape Town °

Zeitz MOCAA | Silo District, S Arm Road, V&A Waterfont
8002 Cape Town

South Africashow map
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posted 30. Oct 2017

diet sayler

07. Oct 201718. Mar 2018
diet sayler 07.10.2017 - 18.03.2018 görbelheimer mühle 1 friedberg / hessen eröffnung am samstag und sonntag 14 –19 uhr anschließend einladung zum feiern. diet sayler ist anwesend die konstruktiven künste des vorigen jahrhunderts nutzten die unpersönliche grundform (quadrat, kreis, dreieck etc.) als eine objektive form. diese anonyme form hatte den anspruch auf objektivität einer neuen, an wissenschaft und fortschritt orientierten kunst. anspruch auf objektivität heißt aber auch anspruch auf unfehlbarkeit. das ist die politische dimension dieser kunst. genau diesen anspruch auf objektivität und somit unfehlbarkeit wollte ich nicht. ich wollte freiheit. eine freie, subjektive, individuelle, d.h. eine persönliche formensprache finden. sie sollte auch den widerspruch zulassen. sie sollte ratio mit temperament verbinden. exakt und doch empfindsam. nun, ist das möglich, läßt das die geometrie zu? wiederholte versuche zeigten mir, es ist möglich. über maß, zahl, verhältnis und intuition. ... ich suchte eine eigene, eine persönliche grundform. ich „endeckte“ den raster für meine arbeit, zunächst den quadratischen, später den rechteckigen raster. das verhältnis der seiten, die die proportionen des rechteckigen rasters ergeben, ist ein sensibles, subjektives verhältnis. die anzahl der felder ist in meiner arbeit auf ungeraden zahlen fixiert. innerhalb dieses rasters entsteht, durch intuitives ausschneiden, die basisform, die basics, meine grundform. sie verbindet intuition mit ratio und ist betont individuell. ... diese basisform, die denken und empfinden gleichermaßen in sich vereinigt, sollte danach, ab ende der 80er jahre, meine arbeit grundsätzlich verändern. ... daraus sind die „fugen“ entstanden. die bewegung der basics in der fuge waren dem zufall untergeordnet und mit dem würfelwurf entschieden. aus den fugen sind in den folgenden jahren Installationen in münchen (1986), paris (1986), genua (1988), berlin (1989) entstanden. meine theoretische überlegungen und erkenntnisse habe ich 1989 als »basis-statement« bei dem symposium de arte sistematico y constructivo in madrid vorgestellt. im prado sah ich die schwarzen bilder von goya, aber auch das farbige schwarz von frans hals. das farbige schwarz wurde mir wichtig, und es wurde mir bewusst, dass meine basics damit eine expressive, emotionale ladung erhielten. aus dem grafischen schwarz wurde ein farbiges schwarz, auf temperiertem hintergrund. und auf einmal war das prinzip farbe wieder da. zunächst ohne plan, intuitiv, schüchtern, tastend. dann kam die wachsende freude an der farbe. ... aus einem gespräch von diet sayler mit ruth ziegler, new york in: diet sayler. sich ein bild machen monographie. graef verlag, nürnberg 2007

artist

Diet Sayler 
Hoffmann, Friedberg

Galerie Hoffmann | Florstädterstrasse 10b
61169 Friedberg

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