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posted 21. Apr 2019

BAYERWALDZYKLUS - PETER HAIMERL . ARCHITEKTUR

09. Mar 201907. Jul 2019
opening: 08. Mar 2019 07:00 pm
BAYERWALDZYKLUS - PETER HAIMERL . ARCHITEKTUR mit beierle.goerlich 09.03.2019 - 07.07.2019 PRESSETERMIN: FREITAG, 08. MÄRZ, 12 UHR ERÖFFNUNG: FREITAG, 08. MÄRZ, 19 UHR ARCHITEKTURGESPRÄCH: SAMSTAG, 09. MÄRZ, 12 UHR In der alle zwei Jahre stattfindenden Ausstellungsreihe »Baukunst« zeigt der Bielefelder Kunstverein im Jahr 2019 mit Peter Haimerl einen der interessantesten und eigenwilligsten Architekten Deutschlands. Der Münchner Architekt überschreitet in seinen Projekten die Grenzen konventioneller Architektur. Sein Anspruch ist, mit jedem Projekt unkonventionelle Lösungen und Innovationen zu entwickeln. In seinem Büro entstehen Konzepte, in denen Architektur mit Bereichen wie Computer-Programmierung, Soziologie, Wirtschaft, Politik oder Kunst fusioniert. Dabei widmet sich Haimerl insbesondere dem Thema »Bauen im Bestand«. Im Rahmen der von ihm ins Leben gerufenen Haus.Paten-Initiative engagiert er sich umfassend für die Baukultur im Bayerwald. Wie am Schedlberg denkt er seine Gebäude auf die Grundzüge zurück und versucht das Ursprüngliche zu bewahren, indem er mit Betonbalken die vorhandene Struktur des fast eingefallenen Waldlerhauses unterstützt. Mit dem Konzerthaus Blaibach realisierte Haimerl im Ortskern einen visionären Bau, dessen gekippter monolithischer Baukörper eine Erweiterung in den Boden schafft und damit die gesamte Ortsmitte verändert. Beim Umbau des Schusterbauernhauses in Riem implantierte er ein Betonprisma in die ruinöse Architektur, das die Neigung des Daches nachformt und in den Raum spiegelt. Die Ausstellung im Bielefelder Kunstverein liefert einen umfassenden Überblick zu den Bayerwaldprojekten von Peter Haimerl. Sie entsteht in Zusammenarbeit mit dem Künstlerduo beierle.goerlich, das viele seiner Projekte künstlerisch begleitete und sich in Fotografien, Videos und Performances mit der Architektur, städtebaulichen Strukturen und Entwicklungsprozessen im ländlichen Raum auseinandersetzt. Peter Haimerl, geboren 1961 in Eben (Bayerischer Wald), gründete 1991 sein eigenes Büro in München. Er wurde für seine Projekte mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wie der Großen Nike, dem Bayerischen Staatspreis für Architektur und dem Bayerischen Kulturpreis. Peter Haimerl hatte Lehraufträge an der FH München, der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und zuletzt eine Gastprofessur an der Universität Kassel. Kuratoren: Thomas Thiel und Andreas Wannenmacher Zur Ausstellung erscheint eine 28-seitige Broschüre (Deutsch-Englisch). * **VERANSTALTUNGEN (AUSWAHL)** SA, 09. MÄRZ 2019, 12 UHR Architekturgespräch mit Peter Haimerl und beierle.goerlich SO, 10. MÄRZ 2019, 17 UHR Kuratorenführung mit Andreas Wannenmacher DO, 14. MÄRZ 2019,18 UHR Kurzführung »Peter Haimerl Architektur und inszenierte Architekturfotografie von beierle.goerlich« mit Jana Wieking. DO, 14. MÄRZ 2019, 19UHR Vortrag »Zeigen, was Repräsentation uns antut. Künstlerische Interventionen in Geschlechterkonstruktionen« von Prof. Dr. Sigrid Schade, Leiterin des Institute for Cultural Studies in the Arts and der Zürcher Hochschule der Künste ZHdKVeranstaltungzum InternationalenFrauentag, in Kooperation mit dem Künstlerinnenforum Bielefeld -OWL e.V. SO, 17. MÄRZ 2019, 17 UHR Kuratorenführung mit Thomas Thiel DI, 19. MÄRZ 2019, 19 UHR 90 Jahre Bielefelder Kunstverein. Empfang zum Jubiläum der Gründungsversammlung am 19.03.1929mit Verabschiedung von Thomas Thiel und Begrüßung der neuen Direktorin Nadine Droste. SO, 24. MÄRZ 2019, 17 UHR Kuratorenführung mit Andreas Wannenmacher FR, 05. APRIL 2019, 19 Uhr 90 Jahre #VisionPanel mit Oriande Durand (Direktorin, Dortmunder Kunstverein), Bettina Steinbrügge (Direktorin, Kunstverein in Hamburg)undMilan Ther(Direktor,Kunstverein Nürnberg).Moderiert von Nadine Droste SO, 07. APRIL 2019, 17 UHR Direktorinnenführung mit Nadine Droste SO, 28. APRIL 2019, 17 UHR Kuratorenführung mit Andreas Wannenmacher DO, 06. JUNI 2019, 19 UHR 90 Jahre #EngagementAlice Creischer (Künstlerin, Berlin) und Andreas Siekmann (Künstler, Berlin) im Gespräch mit Nadine Droste. SO, 16. JUNI 2019, 17 UHR Kuratorenführung mit Andreas Wannenmacher MI, 26. JUNI 2019, 19 UHR Architektur kommunizieren. Präsentation der Publikationen »Blaibach« und »Schedlberg«, erschienen bei Edition DETAIL, mit Dr. Sandra Hofmeister (Chefredakteurin, DETAIL) und Edward Beierle (Fotograf). SO, 07. JULI2019, 17 UHR Direktorinnenführung mit Nadine Droste ÖFFENTLICHE FÜHRUNGENWährend unserer Ausstellungfinden jeden Sonntag um 17 Uhr kostenlose Führungen statt. Termine für Gruppenführungen und Führungen für Schulklassen können individuell vereinbart werden.

artists & participants

beierle.goerlich ,  Peter Haimerl 
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posted 20. Apr 2019

Patricia Dauder. Hollow

16. Feb 201904. May 2019
opening: 15. Feb 2018 07:00 pm
Patricia Dauder. Hollow 16.02.2019 - 13.04.2019 Opening: 15.02.2018 19:00 H. For her new exhibition at ProjecteSD, Patricia Dauder brings together a constellation of new and recent sculptural works, paintings and works on paper under the title HOLLOW. Hollow not as emptiness but as the notion of an unfilled entity or space, as the idea of trace and remain, an element that has been recurring in her work since some years.
ProjecteSD Barcelona

Passatge Mercader 8, Baixos 1
08008 Barcelona

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posted 19. Apr 2019

Isa Genzken

23. Feb 201928. Apr 2019
Isa Genzken 23.02.2019 – 28.04.2019 Isa Genzken (geb. 1948, Bad Oldesloe) vermag mit der Vielfalt ihres Schaffens immer wieder zu überraschen. Die Künstlerin hat seit den 1970er Jahren in ihrer Arbeit verblüffende Wandlungen vollzogen und zugleich ein konsequentes Werk entwickelt. Ihre Praxis umfasst Fotografie, Film, Malerei und Arbeiten auf Papier, im Zentrum ihres Schaffens steht jedoch das Interesse am Potential von Skulptur, an den skulpturalen Aspekten von Architektur und Dingen. Wie beeinflussen Architektur, Design und Kunstwerke eine Umgebung, wie prägen sie die eigene Selbstwahrnehmung? Es handelt sich um Fragen nach der Beziehung zwischen dem Individuum und der Welt, denen sie etwa in den zahlreichen Arbeiten, die das Fenster als Motiv aufgreifen, Ausdruck verleiht. Genzkens Arbeiten können klein und modellhaft sein oder monumentale Dimensionen annehmen, wenn es sich um Werke für den öffentlichen Raum handelt. Skulpturen, die im Innenraum funktionieren, lassen sich oft in der Vorstellungskraft der Betrachter*innen vergrössert denken. Genzken ist mit der Zeit gegangen und hat gleichzeitig ein ganz erstaunlich eigenständiges Werk entwickelt, eine Haltung, die dazu führte, dass sie einen kaum zu unterschätzenden Einfluss auf jüngere Künstler*innen ausübt. Im Video «Warum ich keine Interviews gebe» von 2003 befragt der Künstler Kai Althoff Genzken zu dem von ihr formulierten Anspruch, ihre Arbeit solle «modern» sein. Hat die Künstlerin in ihren Anfängen noch die Moderne und ihre Ausläufer reflektiert, verweist der Begriff in Bezug auf ihre gegenwärtige Arbeit eher darauf, wie zeitlos diese wirkt. Die Ausstellung in der Kunsthalle Bern konzentriert sich auf eine Präsentation von beinah vierzig Modellen ihrer Projekte für den Aussenraum seit den 1980er Jahren. Es handelt sich um Arbeiten für öffentliche und private Aussenräume, von denen viele realisiert wurden, andere jedoch nicht umgesetzt werden konnten. Sie zeigen, wie feinfühlig, genau, poetisch und humorvoll Isa Genzken in ihren Arbeiten und Vorschlägen auf Stadträume und Architektur eingeht. Anhand der Modelle entfalten sich aber auch Erzählungen über die mit Kunst im öffentlichen Raum verbundenen architektonischen Herausforderungen und Hürden, über die auszufechtenden Kämpfe und über die persönlichen Empfindlichkeiten jener, die über die Umsetzung der Werke entscheiden. Zudem kristallisiert sich an den Modellen auch heraus, wie Isa Genzkens Arbeit sich im Laufe der Zeit verändert hat und welche Werkstoffe sie in verschiedenen Phasen interessierten. Die Modelle werden in der Ausstellung um eine Auswahl mit diesen korrespondierender Video-Arbeiten, Fotografien, Malereien, Collagen und Skulpturen bereichert. Sie eröffnen einen erweiterten Blick auf Isa Genzkens Faszination an städtischen Räumen, ihren Fassaden, den plastischen Qualitäten von Architektur und den architekturnahen Aspekten von Skulptur. Gerade in den Video-Arbeiten glaubt man Genzken als Mensch zu erleben und tut es vielleicht auch. Noch mehr verdeutlichen diese theatralischen Inszenierungen aber, wie sehr in ihrem Werk selbst das scheinbar Beiläufige und Improvisierte immer die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen der Kunst beinhaltet. Es sind im klassischen Sinne Dramen, in denen die Person nie direkt, sondern immer nur in der Übersetzung durch die Form der Maske sprechen kann. Isa Genzkens Außenprojekte wurden 2015 erstmals in Modellform als Beitrag der Künstlerin im Hauptpavillon der 56. Biennale in Venedig gezeigt und 2016 in der Einzelausstellung Modelle für Außenprojekte in der Bundeskunsthalle Bonn ausgestellt. Isa Genzken wurde vom Nasher Sculpture Center in Dallas mit dem Nasher Prize 2019 ausgezeichnet. 2017 wurde ihr der Kaiserring – Kunstpreis der Stadt Goslar verliehen. Institutionelle Einzelausstellungen zeigte sie zuletzt unter anderem im Martin Gropius Bau, Berlin (2016), im Stedelijk Museum, Amsterdam, im Institute of Contemporary Arts, London (beide 2015), im MMK Museum für Moderne Kunst, Frankfurt a. M. (2015) sowie im Museum der Moderne, Salzburg, in der Kunsthalle Wien, Wien (beide 2014), in der Whitechapel Art Gallery, London und dem Museum Ludwig, Köln (beide 2009). Ihre Retrospektive war im Museum of Modern Art, New York (2013), im Museum of Contemporary Art in Chicago (2014) und im Dallas Museum of Art (2014/2015) zu sehen. Isa Genzken nahm an den Skulptur Projekten in Münster (1987, 1997 und 2007) sowie an der documenta 7, 9 und 11 (1982, 1992 und 2002) teil, sie vertrat Deutschland auf der 52. Biennale in Venedig (2007) und nahm an der Gruppenausstellung der 56. Biennale in Venedig (2015), der 9. Berlin Biennale und der Biennale in Montreal (beide 2016) teil.

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Isa Genzken 
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posted 18. Apr 2019

keine zeit für anderes

22. Mar 201905. May 2019
„keine zeit für anderes“ Eine Sammlung, präsentiert von Eva Barto und Sophie Bonnet-Pourpet Kunstverein Freiburg 22.03. – 05.05.2019 Pressegespräch Freitag, 22.03.2019 um 10 Uhr Eröffnung Freitag, 22.03.2019 um 19 Uhr Der Kunstverein Freiburg widmet die Ausstellung einer Person, die eine einmalige, nicht eindeutig zuordenbare Praxis des Schenkens entwickelt hat. Nach zweijährigen Recherchen in Frankreich und Japan präsentieren Eva Barto und Sophie Bonnet-Pourpet unter dem Titel „keine zeit für anderes“ eine monographische Sammlung, die erstmalig gezeigt wird. Die Schau umfasst an die dreißig Exponate, darunter Besitztümer und Dinge, die einmal verschenkt wurden oder zum Schenken bestimmt waren, aber auch Instrumente und unterschiedliche Strategien des Gebens und Empfangens. Unter seltsamen Vorzeichen offenbart sich nach und nach ein ganzer Apparat, obsessiv und kritisch zugleich, – eine eigene Art zu leben. Gezeigt wird eine Sammlung, die von Mehrdeutigkeiten gekennzeichnet ist, über die Jahre verfeinert wurde und sich gelegentlich in Widersprüchen verfängt. Die ausdifferenzierte Praxis des Gebens, die sich in der Sammlung entfaltet, ruft traditionell mit Schenkökonomien assoziierte Konzepte auf und gibt ihnen eine neue Wendung. Dabei zielen einige Elemente darauf ab, spezifische Eigentumsverhältnisse zu beschreiben*, darunter vertraglich bestimmte Gaben, ausgehandelte Gewinne, relative Pflichten, Fragen der Gastfreundschaft, gemeinsames Eigentum, terminierte Leihgaben oder Schulden, die beglichen werden müssen … In der Beschwörung von Formen der Ansprache und Fragen der Übertragbarkeit, in der Spannung zwischen Besitz und Entäußerung, rührt die Ausstellung an den fundamentalen Gesten von KünstlerInnen und PhilanthropInnen beim Herstellen, Verbreiten und Erwerben von Kunst. * Eine Liste kann auf Nachfrage ausgehändigt werden. Eva Barto (* 1987, Frankreich) ruft in ihrer Arbeit Mehrdeutigkeiten auf, die mit Eigentumsfragen (territorial, finanziell, intellektuell …) zusammenhängen. Diese Mehrdeutigkeiten nährt sie weiter, indem sie Machtverhältnisse und den Gebrauch juristischer Terminologien manipuliert, um zugleich nach der Transparenz von Gegenüberstellungen, von Gewinnen und Verlusten zu streben. Barto hatte Ausstellungen u.a. in der Villa Arson, Nizza (2016); gb agency, Paris (2016); Marcelle Alix, Paris (2015). Gruppenausstellungen mit Werken von Barto waren u.a. in der Kunsthal Aarhus (2018); Secession, Wien (2018); CCA Wattis Institute, San Francisco (2018); Galerie Max Mayer, Düsseldorf (2018); Fondation d’Entreprise Ricard, Paris (2017); Fondation Kadist, Paris (2016); Biennale de Rennes (2016); Galerie Van Gelder, Amsterdam (2016); Centre Pompidou, Paris (2015); BF15, Lyon (2014). 2016 initiierte Barto den Verlag Buttenwood.Press. Sophie Bonnet-Pourpet (* 1988, Frankreich) hat über die letzten Jahre Objekte komponiert, die sich beispielsweise als Geschenk oder Angebot jeweils an eine bestimmte Person richten. Sie widmet sich der Untersuchung des Charakters, verarbeitet die Geschichten und ästhetischen Vorlieben des Empfängers, um wie in Stilübungen Skulpturen oder Texte zu schaffen, die dem Geschmack des Adressaten entsprechen – unabhängig davon, ob er sie tatsächlich erhält oder nicht. Bonnet-Pourpet hat im Palais de Tokyo, Paris, ausgestellt, wo sie artist-in-residency des Pavillons war (2013-14), und hatte u.a. Ausstellungen an der Fondation d’Entreprise Ricard, Paris (2016) und am Institute of Contemporary Art in Villeurbanne (2013). Arbeiten von Bonnet-Pourpet wurden in Ausstellungen in der Schweiz, Deutschland, Belgien, Litauen, Israel, Singapur und den USA gezeigt. Eröffnung Fr, 22.03., 19 Uhr Einführung: Heinrich Dietz, Direktor Rahmenprogramm Fr, 22.03.2019, 21 Uhr Gespräch mit Ryoko Sekiguchi, So, 07.04.2019, 14 – 16 Uhr Kinderworkshop (um Anmeldung wird gebeten) Do, 11.04.2019, 19 Uhr Kuratorenführung mit Heinrich Dietz Do, 25.04.2019, 19 Uhr Öffentliche Führung

artists & participants

Eva Barto,  Sophie Bonnet-Pourpet 
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posted 17. Apr 2019

Tender Buttons

13. Apr 201910. Jun 2019
opening: 12. Apr 2019 07:00 pm
Tender Buttons Nadja Buttendorf, Christin Kaiser, Stephanie Kiwitt, Luise Marchand, Florian Meisenberg, Julien Prévieux, Jimmy Robert, Frances Scholz, Pilvi Takala 13.04.2019 — 10.06.2019 Eröffnung: Freitag, 12.04.2019 19:00 Uhr Der Tastsinn ist in der Philosophie- und Kulturgeschichte eng mit der Erkenntnis und dem Be-greifen der Welt, dem Verhältnis von Subjekt und Objekt, den Grenzen des Körpers und der Unterscheidung des Humanen vom Inhumanen verbunden. Bei der Handhabung taktiler Displays, durch Fingerabdruckerkennung, smarte Oberflächen und in der gestischen Bedienung von Geräten durch Touch, Swipe, Pinch und Zoom, etc. wird der menschliche Körper selbst zum Interface, zum Knopf. Welche Auswirkung hat dies auf unsere Körperwahrnehmung und unsere Vorstellung von Innen und Außen? Wie beeinflusst die verstärkte Inanspruchnahme des Tastsinns unser Verhältnis zu zwischenmenschlicher Berührung? Die unter dem Titel Tender Buttons versammelten Arbeiten umfassen Fotografie, Video, Installation und Skulptur und zeigen gegenwärtige Ideen, Gesten und Bilder der Berührung auf. Sie richten die Aufmerksamkeit auf Berührung als Interaktion im Kontext von zwischenmenschlicher Kommunikation, gegenwärtigen Kommunikationsmedien und Computertechnologie sowie auf virtuelle Formen von Berührung. So untersuchen Christin Kaiser und Luise Marchand auf unterschiedliche Weise das Verhältnis zu Objekten, mit denen wir alltäglich in Kontakt kommen. In Marchands Bildsprache spiegelt sich die Idealisierung und Optimierung der Mensch-Produkt-Interaktion hautnah wider. Ihre Fotoserie COPE III (2018/2019) zeigt Close-ups von vertrauten Berührungen zwischen Körper- und Objektoberflächen, während Christin Kaiser sowohl in ihrer Arbeit Zwinge (2018/2019) als auch in der Fotoserie Smart Body (2014) die Relation von menschlichem Körper und den uns umgebenden Objektkörpern in den Blick nimmt. In ihrer fotografischen Studie Aanwervingslokaal (2018/2019) dokumentiert Stephanie Kiwitt die Umstellung des Anheuerns der Dockarbeiter im Hafen von Antwerpen vom Anheuern vor Ort zum digitalen Verfahren per ipad von zuhause aus und verweist damit auf die sozialen Implikationen, die diese Transformation mit sich trägt. An den Schnittstellen von digitaler Kultur, Design und Technikgeschichte bewegt sich Nadja Buttendorf. In ihren Videos, Performances, Installationen und Online-Interventionen greift sie Praktiken der „Prosumer“-Kultur auf, bei denen Konsumprodukte angeeignet und individuell verändert werden, um Fragen von Körperlichkeit und Gender zu verhandeln. Ihre Videoserie Soft Nails (2016) spielt auf humorvolle Weise mit der Ästhetik von Kosmetikwerbung und Beauty- Tutorials auf Social Media-Kanälen. Florian Meisenbergs Video Wembley, farewell my Concubine (2013) deutet auf die Verschiebung sinnlicher Wahrnehmung in Verbindung mit digitalen Oberflächen. Ist Berührung auch über Bildschirme hinweg möglich? Reicht die Geste, jemanden berühren zu wollen, und die dazugehörige Vorstellung, berührt zu werden, vielleicht schon aus? Auch Frances Scholz’ Arbeiten zu Mary Temple Grandins „hug-“ oder „squeeze machine“ thematisieren die Wirksamkeit von Wirklichkeit und Imagination, von physischer und virtueller Berührung und bringen sie in Verbindung mit der Frage nach der Wirksamkeit von Abbildung. Ist die Bildschirmoberfläche eine andere Form von Haut? Damit befasst sich Jimmy Robert, wenn er Papier oder den Fotodruck als poröse Materialien betrachtet, die wie unsere Haut atmen. Seine Collage Untitled (Escape) (2016) verweist auf die Distanz zwischen unserer Haut und den Apparaten, mit denen wir uns in einer konstanten digitalen Beziehung befinden. Die gestische Sprache, die aus diesen Interaktionen mit Maschinen und technologischen Objekten entsteht – wie beispielsweise die Slide-to-Unlock-Bewegung zum Aktivieren von Smartphones – zeigt Julien Prévieux in der Videoarbeit What Shall We Do Next? (Sequence #1) (2007–2011). Der Künstler sammelte die patentierten Bewegungen als ein Archiv zukünftiger Gesten. Mit persönlicheren Berührungen beschäftigt sich Pilvi Takala in ihrem Video The Stroker (2018): Takala posiert darin undercover als Wellnessberaterin von Personnel Touch, einer Firma, die angeblich von einem Coworking Space engagiert wurde, um Berührungen am Arbeitsplatz anzubieten. Die Reaktionen der „Angefassten“ erscheinen wie eine Entfremdung von der zwischenmenschlichen Kommunikation. Im transparent gestalteten und scheinbar offenen Raum werden Grenzen verhandelt, wo es scheinbar keine mehr gibt. Die Künstler*innen der Ausstellung Tender Buttons fokussieren die Schnittstellen von Körper und Technik, die Übergänge von Subjekt und Objekt und werfen letztendlich die Frage nach der Virtualität – das heißt nach der Möglichkeit – von Kommunikation auf. Die Ausstellung ist die Fortführung des Ausstellungsprojekts TOUCH, das im Herbst 2018 in der nGbK in Berlin stattfand. Kuratiert von Nadja Quante und Anna Voswinckel Mit freundlicher Unterstützung durch die Karin und Uwe Hollweg Stiftung
Künstlerhaus Bremen

KÜNSTLERHAUS BREMEN | Am Deich 68/69
28199 Bremen

Germanyshow map
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posted 16. Apr 2019

Martine Syms

12. Apr 201916. Jun 2019
opening: 11. Apr 2019 07:00 pm
Martine Syms 12.04.2019 - 16.06.2019 “Everyone’s individual world is made up of troubled facts. My work sits between the idea of reality and its representations.“ (Martine Syms) Martine Syms uses video, performance, text, and installation to address representations of blackness. Her research-based practice frequently references and incorporates theoretical models regarding performed or imposed identities, the power of the gesture, and embedded assumptions concerning gender and race. In her multivalent creative practice, Syms combines conceptual strategies and research-based approaches with the traditions of queer, feminist, and black radical thought. Many of her video works utilize or reference footage from television shows, advertisements, animated GIFs, surveillance footage, Vines and other digitally-circulated formats: image is recombined to make new meaning, and scenes of self-expression and self-fashioning point to the blurred line between looking and looked at in a digital era. In her videos, Syms forges a distinctive aesthetic that takes up the tropes of soap opera, documentary, and meme. She seamlessly integrates contemporary forms of communication into her art; two recent exhibitions allowed visitors to text with a chatbot to control the selection of video, audio, and graphics appearing on the exhibition’s monitors. Recently, her show Projects 106: Martine Syms at the Museum of Modern Art, New York caused a stir in the art world with her experimental use of media through the creation of an augmented reality app. Her exhibition in the Secession’s Grafisches Kabinett will mark the premiere of a new work created for the occasion. Martine SymsMartine SymsMartine Syms Martine Syms was born in Los Angeles in 1988 and lives and works in Los Angeles.

artist

Martine Syms 

curator

Bettina Spörr 
Wiener Secession

Friedrichstraße 12
A-1010 Vienna

Austriashow map
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posted 15. Apr 2019

TOMAS HOKE ∿liquide

07. Mar 201920. Apr 2019
TOMAS HOKE ∿liquide 07.03.2019 bis 20. 04.2019 "Wenn der Aggregatzustand liquide erreicht wird, gerät alles in chaotische Bewegung. Kunst ist ihrem Wesen nach liquide und hat durch diese Eigenschaft die Tendenz, alles zu durchdringen. Die Kunst kann allgemein auch als das Transzendieren eines Sein-Zustandes verstanden werden; eine Funktion der menschlichen Wahrnehmung über das Sichtbare hinaus." Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten spielen mit dieser Begrifflichkeit, Tuschearbeiten, denen ein ganz physisch verstandener liquider Zustand zu eigen ist, spannen einen Bogen zu imaginären kosmischen Bezügen. Die Ausstellung in der Galerie steht mit zwei weiteren in Bezug, die derzeit in der Stadt Klagenfurt gezeigt werden. Das MMKK-Museum Moderner Kunst Kärnten präsentiert eine umfangreiche Werkschau und die Alpe-Adria-Galerie der Stadt Klagenfurt widmet sich Hokes zeichnerischen Werk.

artist

Tomas Hoke 
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posted 14. Apr 2019

Alex Prager. Compulsion

06. Mar 201912. May 2019
Alex Prager. Compulsion 06.03.2019 — 12.05.2019 Curator: Nathalie Herschdorfer The exhibition is organized in collaboration with Musée des beaux-arts Le Locle, Switzerland.

artist

Alex Prager 
MAMM - Multimedia Art Museum, Moscow

16 Ostozhenka st.
119034 Moscow

Russian Federationshow map
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posted 13. Apr 2019

53. ART COLOGNE 2019

11. Apr 201914. Apr 2019
53. ART COLOGNE 2019 Internationaler Kunstmarkt 11.04.2019 - 14.04.2019 Seit 1967 ist die ART COLOGNE Treffpunkt der internationalen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Bekannt geworden als die älteste Kunstmesse weltweit, versammelt die ART COLOGNE heute jährlich rund 200 renommierte Galerien mit qualitativ hochwertigen Arbeiten aller Preissegmente von über 2.000 Künstlern der Klassischen Moderne bis zur neuesten cutting-edge Art junger aufstrebender Galerien. Ursprünglich 1967 von den Galeristen Hein Stünke und Rudolf Zwirner als 'Kunstmarkt Köln '67' gegründet, ist die ART COLOGNE heute eine der wichtigsten internationalen Adressen für herausragende und hochwertige Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Jährlich kommen rund 200 weltweit führende Galerien aus über 20 Ländern zusammen und präsentieren ein breites Angebot moderner und zeitgenössischer Arbeiten aller Preissegmente und Bewegungen von über 2.000 Künstlern. Die ART COLOGNE bietet Kunstliebhabern und -sammlern verschiedenste Angebotssegmente, darunter den Sektor GALLERIES mit Kunst der Klassischen Moderne und Nachkriegskunst bis hin zur modernen und zeitgenössischen Kunst etablierter Galerien. Dazu gehört ebenfalls der Bereich NEW POSITIONS, ein Förderprogramm, das jungen Künstlern ermöglicht ihre Arbeiten in eigenen Förderkojen neben den Ständen ihrer Galeristen zu präsentieren. Darüber hinaus präsentiert die ART COLOGNE mit dem Sektor NEUMARKT die zentrale Plattform für „cutting edge art“ junger Galerien, die maximal zehn Jahre alt sind. Zusätzlich gibt es im Sektor NEUMARKT kuratierte Präsentationen und besondere Projekte von Galerien aller Altersklassen. Ein Rahmenprogramm von Ausstellungseröffnungen und Veranstaltungen in Museen und Einrichtungen im gesamten Rheinland sowie integrierte Services, angenehme Lounges und beste Gastronomie runden die Messe ab und machen die ART COLOGNE zu einem der Ereignisse Deutschlands in diesem Jahr, die man nicht verpassen sollte. * ART COLOGNE stellt neuen Beirat vor Veränderte Hallenstruktur Ab sofort können sich Aussteller für die ART COLOGNE 2019 bewerben. Die Internationale Kunstmesse findet im kommenden Jahr zum 53. Mal statt und zwar vom 11. bis 14. April. Zum Auftakt öffnet die Messe am 10. April mit Preview und Vernissage. Mit einer veränderten Hallenstruktur auf zwei Ebenen wird sich die ART COLOGNE 2019 noch übersichtlicher, kompakter und mit neuer Dynamik präsentieren. In der unteren Ebene (Halle 11.1) werden erneut die Bereiche Klassische Moderne sowie Nachkriegskunst gezeigt. Etablierte Galerien für zeitgenössische Kunst befinden sich wie gewohnt in der Hallenebene 11.2. Hier wird auch erstmals, im Dialog mit den etablierten Galerien der Sektor NEUMARKT für junge Galerien integriert. Darüber hinaus wird das Thema COLLABORATIONS zur ART COLOGNE 2019 erweitert. Der Sektor, der Gemeinschaftsständen und Präsentationen künstlerischer Zusammenarbeit gewidmet ist, teilt sich erstmals auf die zwei Hallenebenen auf: Kuratierte Präsentationen, die eine historisch-künstlerische Perspektive beinhalten, werden in der Halle 11.1 zu finden sein, zeitgenössische COLLABORATIONS in Halle 11.2. Nationale und internationale Galerien können sich ab sofort online bewerben. Der Bewerbungsschluss für den Sektor GALLERIES ist der 13. September 2018. Für die Sektoren NEUMARKT und COLLABORATIONS endet die Bewerbungsphase am 24. Oktober 2018. Über die Zulassungen zur ART COLOGNE 2019 entscheidet der internationale Beirat, zu dem zwei neue Beiratsmitglieder gestoßen sind. Dies sind Rozsa Farkas (London) sowie Moritz Willborn (Düsseldorf). Die Mitglieder des Beirats im Überblick: - Rozsa Farkas, Arcadia Missa (London) - Jan Kaps, Galerie Jan Kaps (Köln) - Eleni Koroneou, Galerie Eleni Koroneou (Athen) - Christian Nagel, Nagel Draxler (Berlin/Köln) - Benoit Sapiro, Le Minotaure (Paris) - Deborah Schamoni, Galerie Deborah Schamoni (München) - Aurel Scheibler, Galerie Aurel Scheibler (Berlin/Köln) - Rob Tufnell, Rob Tufnell Gallery (London/Köln) - Moritz Willborn, Kadel Willborn (Düsseldorf) - Martin van Zomeren, Galerie Martin van Zomeren (Amsterdam) Bei der Auswahl der jungen Galerien im Bereich NEUMARKT unterstützen folgende Galeristen: - Rozsa Farkas, Arcadia Missa (London) - Jan Kaps, Galerie Jan Kaps (Köln) - Deborah Schamoni, Galerie Deborah Schamoni (München) - Rob Tufnell, Rob Tufnell Gallery (London/Köln) Über die ART COLOGNE Die ART COLOGNE feierte 2016 ihr 50jähriges Jubiläum. Seit ihrer Gründung 1967 als „Kunstmarkt Köln“ ist sie nicht nur die älteste, sondern auch eine der wichtigsten Plattformen für Kunst der Klassischen Moderne, der Nachkriegskunst sowie der zeitgenössischen Kunst. Die teilnehmenden internationalen Galerien zeigen ein breites und hochwertiges Angebot moderner und zeitgenössischer Kunst aller Preissegmente und Bewegungen. Die Messe präsentiert verschiedene Sektoren: GALLERIES mit Kunst der Klassischen Moderne und Nachkriegskunst bis hin zur modernen und zeitgenössischen Kunst, präsentiert von etablierten Galerien, NEUMARKT als Sektor für junge Galerien (maximal zehn Jahre) und COLLABORATIONS für kuratierte Präsentationen künstlerischer Zusammenarbeit. Darüber hinaus ermöglicht es das Förderprogramm NEW POSITIONS jungen Künstlern, ihre Arbeiten in eigenen Förderkojen neben den Ständen ihrer Galeristen zu präsentieren. ART TALKS und Führungen auf der Messe, Ausstellungseröffnungen in Galerien, Museen und Einrichtungen im Rheinland sowie hochkarätige Preisverleihungen – u. a. der Wolfgang-Hahn-Preis und der ART COLOGNE-Preis -bieten vielfache Gelegenheit zu vertiefender Information sowie zu fachlichem Austausch und Networking. Internationale Sammler, Kuratoren, Museumsfachleute, Kulturschaffende und Kunstinteressierte kommen regelmäßig zu diesem zentralen Kunstereignis nach Köln. * Die Ausstellerliste der ART COLOGNE 2019 im Überblick: **Halle 11.2 Zeitgenössische Kunst** -A- Akinci, Amsterdam Mikael Andersen, Kopenhagen Artelier, Graz -B- Bo Bjerggaard, Kopenhagen Blain I Southern, Berlin/London Jean Brolly, Paris Ben Brown Fine Arts, London/Hong Kong Buchholz, Berlin/Köln/New York -C- Gisela Capitain, Köln Andrea Caratsch, St. Moritz Contemporary Fine Arts, Berlin Charim, Wien Conrads, Düsseldorf Continua, San Gimignano/Beijing/les Moulins/Havana Crone, Wien/Berlin -D- Massimo de Carlo, Mailand/London/Hong Kong Erika Deák, Budapest DEWEER, Otegem DITTRICH & SCHLECHTRIEM, Berlin -E- EIGEN + ART, Berlin/Leipzig -F- FILIALE, Frankfurt Forsblom, Stockhom/Helsinki -G- Laurent Godin, Paris Bärbel Grässlin, Frankfurt Karsten Greve, Köln/Paris/St. Moritz Barbara Gross, München -H- Michael Haas, Berlin/Zürich Häusler Contemporary, München/Zürich Hammelehle und Ahrens, Köln Reinhard Hauff, Stuttgart Hauser + Wirth, Zürich, New York, London, St. Moritz Jochen Hempel, Leipzig -J- Jahn + Jahn, München -K- Kadel Willborn, Düsseldorf KLEMM‘S, Berlin Klosterfelde Edition, Berlin/Hamburg Klüser, München Sabine Knust, München Christine König, Wien KÖNIG, Berlin Eleni Koroneou, Athen Kraupa Tuskany-Zeidler, Berlin KROBATH, Wien -L- Lange + Pult, Zürich/Auvenier Christian Lethert, Köln Löhrl, Mönchengladbach -M- Hans Mayer, Düsseldorf Nino Mier, Los Angeles Vera Munro, Hamburg -N- nächst St. Stephan, Wien Nagel Draxler, Berlin/Köln Neon Parc, Melbourne NEU, Berlin Carolina Nitsch, New York Nosbaum Reding, Luxemburg -O- Nathalie Obadia, Brüssel/Paris Alexander Ochs, Berlin -P- Priska Pasquer, Köln Pearl Lam, Hong Kong/Shanghai/Singapore Giorgio Persano, Turin Rupert Pfab, Düsseldorf Produzentengalerie, Hamburg -R- Thomas Rehbein, Köln Petra Rinck, Düsseldorf Thaddaeus Ropac, Salzburg/Paris/London Philipp von Rosen, Köln Roselyn Oxley9, Sydney -S- Aurel Scheibler, Berlin Brigitte Schenk, Köln Anke Schmidt, Köln SCHÖNEWALD, Düsseldorf Rüdiger Schöttle, München Sies + Höke, Düsseldorf Slewe, Amsterdam Sprüth Magers, Berlin/London/Los Angeles Paul Stolper, London Hans Strelow, Düsseldorf T- Suzanne Tarasiève, Paris Daniel Templon, Paris/Brüssel Elisabeth & Klaus Thoman, Innsbruck/Wien -V- VAN HORN, Düsseldorf -W- Wentrup, Berlin Michael Werner, Köln/London/New York White Cube, London/Hong Kong/New York -Z- Zilberman, Istanbul/Berlin David Zwirner, New York/London/Hong Kong * **NEUMARKT (Halle 11.2)** Nir Altman, München Arcadia Missa, London Emalin, London ESSEX Street, New York High Art, Paris Jan Kaps, Köln Marc LeBlanc, Chicago Martinetz, Köln Max Mayer, Düsseldorf MX (Malcolm X) Gallery, New York Tobias Naehring, Leipzig Deborah Schamoni, München Rob Tufnell, Köln/London **COLLABORATIONS (Contemporary, Halle 11.2)** annex 14, Zürich + Lullin + Ferrari, Zürich Rolando Anselmi, Berlin + Daniel Marzona, Berlin Guido W. Baudach, Berlin + Blank Projects, Kapstadt CLAGES, Köln + Tif Sigfrids, Athens, USA Conradi, Hamburg Drei, Köln + Esther Schipper, Berlin Natalia Hug, Köln + Aurel Scheibler, Berlin Le Guern, Warschau + ZAHORIAN & VAN ESPEN, Bratislava Lumen Travo, Amsterdam + Martin van Zomeren, Amsterdam Berthold Pott, Köln Soy Capitán, Berlin + Tanja Wagner, Berlin Super Dakota, Brüssel Vartai, Vilnius Thomas Zander, Köln **Halle 11.1 Klassische Moderne und Nachkriegskunst** -B- Bailly, Genf Klaus Benden, Köln Bernheimer, Luzern Boisserée, Köln -D- Philippe David, Zürich Derda, Berlin Dierking -Galerie am Paradeplatz, Zürich -F- Johannes Faber, Wien Fischer Kunsthandel & Edition, Berlin Klaus Gerrit Friese, Berlin -H- Hagemeier, Frankfurt Henze & Ketterer, Wichtrach|Bern /Riehen Ernst Hilger, Wien edition + galerie hoffmann, Friedberg Heinz Holtmann, Köln -K- Mike Karstens, Münster Koch, Hannover Konzett, Wien -L- Lahumière, Paris LEVY, Hamburg Lorenzelli, Mailand Ludorff, Düsseldorf -M- Maulberger, München MO J GALLERY, Busan, Korea Moderne, Silkeborg -N- Nothelfer, Berlin -R- Thole Rotermund, Hamburg Ruberl, Wien -S- Thomas Salis Art & Design, Salzburg Samuelis Baumgarte, Bielefeld Julian Sander, Köln Schlichtenmaier, Stuttgart Michael Schultz, Berlin Schwarzer, Düsseldorf Setareh, Düsseldorf Edition Staeck, Heidelberg Walter Storms, München Florian Sundheimer, München Suppan Fine Arts, Wien -T- Taguchi Fine Art, Tokyo Thomas, München -U- Utermann, Dortmund -V- Valentien, Stuttgart von Vertes, Zürich **COLLABORATIONS (Klassische Moderne und Nachkriegskunst) 11.1** ammann//gallery, Köln Larkin Erdmann, Zürich + Knoell, Basel Matthias Güntner, Hamburg Kleindienst, Leipzig Gebr. Lehmann, Dresden Parotta, Köln RCM, Paris Hubert Winter, Wien
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posted 12. Apr 2019

Poetry & Performance. The Eastern European Perspective

12. Apr 201907. Jul 2019
opening: 11. Apr 2019
Since the second half of the twentieth century, in particular poets and artists in Eastern Europe have taken up the challenge of reflecting on and investigating the instrumentalization of language for communicative and political-ideological purposes. They did so by drawing attention to the material and medial dimension of language, and by creating performative situations for themselves and their audiences within which possibilities of verbal expression could be tested and acted out. The exhibition presents authors from subcultures in socialist states along with contemporary positions. Now and then, poetry and performance take on an exceptional topicality in periods of political crisis, as these ephemeral and flexible art forms enable the reflection of relations and contexts that remain otherwise undiscussed. Artists Milan Adamčiak • Akademia Ruchu • Nikita Alekseev • Gábor Altorjay • Pavel Arsenev • Damir Avdić • Babi Badalov • Bosch+ Bosch (Attila Csernik • Slavko Matković • László Szalma) • Collective Actions Group • Coro Collective • Ľubomír Ďurček • Exterra XX • Else Gabriel / Via Lewandowsky • Rimma Gerlovina • Jelena Glazova • Tomislav Gotovac • Group of Six Artists • Bohumila Grögerová / Josef Hiršal • Gino Hahnemann • Tibor Hajas • Václav Havel • Jörg Herold • Semyon Khanin (Orbita) • Vladimir Kopicl • Dávid Koronczi • Katalin Ladik • Yuri Leiderman / Andrey Silvestrov • Via Lewandowsky/ Durs Grünbein • Vlado Martek • Kirill Medvedev • Jan Měřička • Andrei Monastyrski • Ladislav Novák • Pavel Novotný • NSRD (Hardijs Lediņš • Juris Boiko • Imants Žodžiks) • OHO Group (Nuša & Srečo Dragan • Naško Križnar) • Orange Alternative • Roman Osminkin • Ewa Partum • Bogdanka Poznanović • Dmitri Prigov • Pussy Riot • Lev Rubinstein • Mladen Stilinović • Gabriele Stötzer • Tamás Szentjóby • Bálint Szombathy • Slobodan Tišma • Dezider Tóth (Monogramista T.D) • Raša Todosijević • Jaromír Typlt • Jiří Valoch Curators Tomáš Glanc, Sabine Hänsgen, both University of Zurich (University of Zurich, ERC Project „Performance Art in Eastern Europe“) Motorenhalle. Project Centre Dresden - Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden, Germany www.motorenhalle.de April 12 – July 7, 2019 Opening: Thursday, April 11, 2019, 8–10 pm Opening hours Wed 13:00–20:00, Thurs and Fri 15:00–19:00, Sat and Sun 14:00–18:00 Entrance fee 4/3 €, Fridays Entrance free guided tours 13.4., 11.5., 15.6., 6.7.2019, each 16:00
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posted 11. Apr 2019

Dallas Art Fair 2019

11. Apr 201914. Apr 2019
Dallas Art Fair 2019 11.04.2019 - 14.04.2019 Thursday, April 11 7:00 PM - 10:00 PM (Invitation Only) Friday, April 12 11:00 AM - 7:00 PM Saturday, April 13 11:00 AM - 7:00 PM Sunday, April 14 12:00 PM - 6:00 PM In the heart of the downtown arts district, the Dallas Art Fair offers collectors, arts professionals, and the public the opportunity to engage with a rich selection of modern and contemporary artworks presented by leading national and international galleries. Thoughtfully curated exhibitions and innovative programming encourage lively conversations and close looking in a robust and rapidly growing arts community. The Dallas Art Fair is located at the Fashion Industry Gallery in the vibrant Dallas Arts District. The 68-acre district is home to many world-renowned performing and visual arts organizations and some of our city’s most significant cultural landmarks including; The Annette Strauss Artist Square, the Belo Mansion, Booker T. Washington High School for the Performing and Visual Arts, Dallas Black Dance Theatre, Dallas Museum of Art, Dallas Symphony Orchestra, Dallas Theater Center/Arts District Theater, Morton H. Meyerson Symphony Center, Nasher Sculpture Center, Klyde Warren Park, the Trammell & Margaret Crow Collection of Asian Art, and the Fashion Industry Gallery. The exhibition space is a 74,000 square foot mid-century modern building with customized booths, polished concrete floors, natural lighting, and a spacious lobby and intimate lounge.
Dallas Art Fair °

1807 Ross Avenue
TX 75201 Dallas

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posted 10. Apr 2019

Brigitte Kowanz. Sichtlinien des Möglichen

22. Feb 201904. May 2019
opening: 21. Feb 2019 06:00 pm
Brigitte Kowanz. Sichtlinien des Möglichen 22.02.2019 - 04.05.2019 Eröffnung am: 21.02.2019 Kuratorin: Benita Meißner Mit der Einzelausstellung ‚Sichtlinien des Möglichen‘ präsentiert die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V. neuere Werke der österreichischen Künstlerin Brigitte Kowanz (*1957, Wien). Nicht erst seit ihrem überzeugenden Auftritt im Österreichischen Pavillon auf der Biennale von Venedig 2017 ist ihr Werk international bekannt. Bereits seit den 1980er Jahren konzentriert sich ihr Schaffen auf Zeichen und Sprache, die mittels Neonlicht zu leuchtenden Codes werden. Diese fungieren als visuelle Poesien als auch analytisch präzise Definitionen gleichermaßen. Auftakt der Ausstellung ist die Einweihung einer eigens für die Räumlichkeiten konzipierten Arbeit der Künstlerin, die die DG mit dem Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. in Auftrag gegeben hat. Die Lichtinstallation besteht aus drei interagierenden Kuben aus Zweiwegspiegeln, Spiegeln und Neonschriften. Die Leuchtschriften sind auf einem Innenkubus aus Glas montiert. Der Text ‚Sichtlinien des Möglichen‘ erstreckt sich über die drei Kuben und innerhalb der Außenkuben über verschiedene Seiten der Innenkuben in weißem und gelbem Neonlicht. Die Skulptur befindet sich im Innenraum der Galerie und öffnet sich über die Glasfassade zum Außenraum. Damit wird sie zu einem wahrnehmbaren Lichtzeichen im Straßenbild. Die Arbeit kann aus unterschiedlichen Entfernungen und Blickwinkeln wahrgenommen werden und erschließt dabei immer neue Lichträume. Es ist das erste Kunstwerk, das den neuen Räumen in der Finkenstraße eine langfristige Prägung geben wird. Als Sichtlinie bezeichnet man die Linie, von der aus eine Straße oder Kreuzung eingesehen werden kann. Der Text zielt nicht auf eine eindeutige Aussage ab, vielmehr eröffnet er immer neue Perspektiven, eine Vielzahl an visueller und ideeller Ebenen. Doch das Werk markiert auch eine Grenze zwischen dem großen Ganzen, der Siemens Konzernzentrale, und dem darin integrierten nicht kommerziellen Bereich des christlichen Kunstvereins. Hier ist alles möglich, da die Künstler ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. In der Ausstellung gilt es zudem eine neue Werkserie von Brigitte Kowanz zu entdecken: Zeichnungen, die sich aus dem Text ‚Sichtlinien des Möglichen‘ entwickeln und die Buchstaben als Architektur neu interpretieren. Desweiteren tauchen Wandvitrinen und eine Bodenskulptur den großen Ausstellungsraum in blaues und rosa Licht. Textbotschaften wie ‚unexpected‘, ‚inspiration‘, ‚opportunity‘ und ‚contemplation‘ animieren den Besucher, sich in diese Begriffe fallen zu lassen und diese nicht nur visuell auf sich wirken zu lassen. Die Schrift für die Neonarbeiten wird aus der Handschrift der Künstlerin entwickelt, und das zutiefst Menschliche ist dadurch auch in die industriellen Materialien Glas und Metall eingeschrieben. Diese handgeschriebenen Botschaften reflektieren sich über Spiegel und Zweiwegspiegel ins Unendliche und eröffnen neue Lichträume. Ihre Werksprache erscheint puristisch und zeitlos. Brigitte Kowanz über ihre Arbeit: „Licht ist der Grundstock für alles, die Grundlage für Leben. Es macht alles sichtbar und ist dabei selbst unsichtbar. Dabei ist es immer wieder eine neue Herausforderung, mit Licht als Material zu arbeiten. Vor allem, weil es so vielfältig ist. Mit Licht lassen sich Räume erzeugen, man kann damit aber auch informieren und Daten transportieren. In Lichtgeschwindigkeit.“ PROGRAMM Eröffnung: Donnerstag, 21. Februar 2019, 18 bis 21 Uhr Führungen durch die Ausstellung Dienstag, 12. März 2019, 18 Uhr Dienstag, 2. April 2019, 18 Uhr Künstlergespräch Freie Konzeption und Auftrag Brigitte Kowanz im Gespräch mit Benita Meißner Musikalisches Programm mit Studierenden der Hochschule für Musik und Theater München Mittwoch, 13. März 2019, 19 Uhr Finissage Samstag, 4. Mai 2019, 11 bis 15 Uhr

curator

Benita Meißner 
DG Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, München

DG Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V. | Finkenstraße 4
80333 Munich

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posted 09. Apr 2019

LISA SEEBACH. When The Stage Turns Dark Tomorrrow

09. Mar 201905. May 2019
opening: 08. Mar 2019 07:00 pm
Villa Salve Hospes, Erdgeschoss LISA SEEBACH. When The Stage Turns Dark Tomorrrow New York Scholarship 2017 of the State of Lower Saxony and the Niedersächsische Sparkassenstiftung 09.03.2019 – 05.05.2019 Eröffnung: Freitag, 8. März, 19 Uhr Das New York-Stipendium wird vom Land Niedersachsen und von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung an herausragende Künstler_innen aus Niedersachsen vergeben. In ihren Skulpturen und Installationen gelingt Lisa Seebach die Übersetzung des Faktischen infragile Konstruktionen aus Linien, Masse und Gewicht. Mit schwarzen Stangen aus Stahl zeichnet sie Linien im Raum, die –bei aller Zartheit –wuchtigen Formen aus Keramik Halt geben. In statisch kühn anmutenden Gebilden lässt die Künstlerin die charakteristischen Eigenschaften der von ihr eingesetzten Materialien kontrastieren: Während die eigentlich zerbrechliche Keramik massig und solide wirkt, scheint sie auf die feinen Metallstangen angewiesen, die sie zum Schweben bringen. Wenngleich dieses mühsam errungene Verhältnis aus Hängen und Stützen, Schwerkraft und Schwebezustand immer zu kippen droht. Zwar ist in Lisa Seebachs Settings die menschliche Figur als solche nicht sichtbar, doch ständig spürbar: Als Proportionsmaß, Gegenüber und –ganz zu Beginn –als Ausgangspunkt und sensibel wahrnehmende Instanz von Situationen und Atmosphäre. Lisa Seebach (*1981 in Köln, lebt in Potsdam) studierte Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Seebach erhielt das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds (2017), das Friedrich-Vordemberge Stipendium Köln und den Gustav-Weidanz-Preis (beide 2016). Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, den Lisa Seebach am 24. April 2019, 19 Uhr im Kunstverein Braunschweig vorstellt. Die Ausstellung mit Werken von Lisa Seebach entsteht in Kooperation mit dem Kunstverein Kunsthalle Lingen und stellt vor allem Werke vor, die von dem zwölfmonatigen Aufenthalt der Künstlerin in New York inspiriert sind. KURATORIN: Jule Hillgärtner KURATORISCHEASSISTENZ: Raoul Klooker * IT’S NOT LATE IT’S EARLY \#26 Künstlergespräch mit Lisa Seebach und Vorstellung ihres Kataloges. Mittwoch, 24.04.2019, 19 Uhr

artist

Lisa Seebach 
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posted 08. Apr 2019

Robert Janitz. CHANGE IN PARADISE

22. Mar 201904. May 2019
Robert Janitz. CHANGE IN PARADISE 22.03.2019 - 04.05.2019 Opening: 21st March, 6 - 8 PM Robert Janitz makes works that circle around the moment in the artist’s studio where the application of paint transforms a mundane surface (say a stretched piece of linen) into something that has an effect on the viewer. The first viewer to see this happen is the painter. For a subsequent viewer looking at a finished work in a gallery this moment is always something that has already happened. The moment of the creation of meaning is in the past and when we encounter the painting we are left to re-create that moment as best as we can. Janitz typically uses translucent bold strokes that rise and fall along the vertical axis of his works in a rough methodical fashion. They merge with the underpainting so there is no pictorial depth, no distinct background or foreground. Instead there is an articulation of that moment of becoming – when content and meaning appear on the surface of the work and are immediately transformed into something else. He uses basic tools. His brushes are bought from hardware shops and he has mixed materials such as flour or wax into his paint. He uses simple analogies such as painting being like buttering a piece of toast (this is not to say his paintings are ever representations of buttered toast, but more to draw attention to the way an action transforms a surface into something new). His vertical strokes resemble the layers of whitewash put on the windows of shops that have gone bankrupt, hiding something that is just beyond what we can make out. Perhaps these strategies suggest an element of gentle teasing. Painting is presented as a basic, everyday act that can produce a myriad of complex effects yet it will never be possible for the viewer to re-create that exact moment when a painting takes on meaning. How can something so simple result in a series of effects that is so complex to articulate? The viewer might try and piece together that moment where these effects are created but her or his view is always impeded; by the finished surface, by their own thoughts, by the flow of time. Meaning has always already happened. The viewer is left to be the curious passer-by, trying to peer through the whitewash to work out what the bankrupt shop used to stock.

artist

Robert Janitz 
König London

König London | 259-269 Old Marylebone Road
Nw1 5Ra London

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posted 07. Apr 2019

YOKO ONO. PEACE is POWER

04. Apr 201907. Jul 2019
opening: 03. Apr 2019 06:00 pm
*Yoko Ono ruft KünstlerInnen zur Teilnahme auf* Vom 4. April bis 7. Juli 2019 zeigen wir die, ursprünglich für vergangenes Jahr geplante, Ausstellung YOKO ONO. PEACE is POWER. In der Retrospektive, die rund 60 Werke aus allen Schaffensphasen der Künstlerin präsentiert, soll auch die Arbeit WATER EVENT realisiert werden. Dafür lädt Yoko Ono alle deutschen KünstlerInnen ein, mit ihr gemeinsam ein Objekt zu realisieren. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 15. März an yokoono@leipzig.de möglich. **YOKO ONO. PEACE is POWER ** Die Ausstellung wird am Mittwoch, 3. April 2019, ab 18 Uhr eröffnet, die Pressevorbesichtigung ist für den gleichen Tag 11 Uhr geplant. Ein zentrales Thema im Leben, Denken und Schaffen der japanisch-amerikanischen Künstlerin Yoko Ono (*1933) ist das Kräfteverhältnis zwischen Krieg und Frieden, wobei ihre Haltung eindeutig ist: „Free you – Free me – Free us – Free them“, so hat sie es selbst vor wenigen Jahren zusammengefasst. Mit „PEACE is POWER“ zeigt die mittlerweile 85-jährige Künstlerin fünf Jahre nach ihrer Retrospektive in der Schirn Kunsthalle Frankfurt im MdbK ihre bislang umfangreichste Werkschau in Deutschland. Yoko Ono ist eine der einflussreichsten und gleichzeitig umstrittensten Künstlerinnen unserer Zeit. Sie gilt als Pionierin von künstlerischer Performance und Konzeptkunst sowie als eine der herausragenden Wegbereiterinnen der US-amerikanischen Fluxus-Bewegung. Schon 1961 zeigte sie in einer Ausstellung statt Bildern und Objekten ausschließlich Anleitungen. Diesen „Instructions“ kommt ein besonderer Stellenwert in der Leipziger Ausstellung zu, auch weil sie nach wie vor der künstlerischen Haltung Yoko Onos entsprechen: „Wenn man die Anleitung liest, erhält man schon eine Vorstellung des Bildes, also warum noch ein Bild produzieren?“ Eine ‚Anleitung‘ für ihr eigenes Leben ist undenkbar. Yoko Onos japanische Wurzeln, die Prägung in den 60er Jahren in New York und ihr späteres Leben in London – ein Leben zwischen fernöstlicher Tradition, amerikanischem Freiheitsstreben und Commonwealth; mehr Diversität ist fast undenkbar. Diesem reichen Erfahrungsschatz haben Yoko Onos Arbeiten ihre Sensibilität, Klarheit und Tiefe zu verdanken – ohne Rebellion und Kritik auszugrenzen. Denn ihre Wertschätzung des Lebens ist existentiell. Ihr Glaube an die Kraft des menschlichen Geistes, der die Welt verändern kann, scheint unzerstörbar. Und ihre Überzeugung, dass alles im Universum miteinander verbunden ist, beeinflusst ihr Leben ebenso wie ihre Kunst, in der sie kontinuierlich die natürlichen Elemente wie Luft, Wasser, Erde und Feuer zitiert. Yoko Ono ignoriert Grenzen und setzt neue Maßstäbe in Bezug auf unser Leben und unseren Blick auf die Kunst – und macht die Utopie von einer besseren Welt denkbar. Die rund 60 gezeigten Arbeiten und Werkreihen in Leipzig hat die Künstlerin gemeinsam mit ihrem langjährigen Freund und Kurator Jon Hendricks sowie Alfred Weidinger ausgewählt. In den Räumen des MdbK findet die Werkschau die ideale Präsentationsfläche: Die minimalistische Sprache und die gewaltigen Volumina des von den Berliner Architekten Hufnagel, Pütz und Rafaelian geplanten und 2004 eröffneten Museums bieten mit 15 Galerien und drei tageslichtdurchfluteten Terrassen sowie einem Hof auf 2.250 m² den idealen Rahmen für die Werke von Yoko Ono – weit, licht und luzide. Yoko Ono hat sich im Laufe ihres Schaffens mit unterschiedlichen Medien artikuliert. Ihre künstlerischen Anliegen hat sie in Installationen, Filmen, Fluxus-Arbeiten, Performances und, sehr selten gezeigten, Zeichnungen verarbeitet. Für das Museum ist es eine besondere Freude, dass drei ihrer frühen Performances unter Yoko Onos Anleitung im MdbK noch einmal aufgeführt werden. Ein Großteil der Werke Yoko Onos hat partizipativen Charakter. Für „PEACE is POWER“ sind alle in Deutschland lebenden KünstlerInnen eingeladen, sich mit ihrem Werk „Water Event“ auseinanderzusetzen und mit einem Beitrag an der Ausstellung zu beteiligen. Informationen erhalten interessierte KünstlerInnen in Kürze über die Social Media-Kanäle des MdbK.

artist

Yoko Ono 
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posted 06. Apr 2019

Arus Balik – From below the wind to above the wind and back again

22. Mar 201923. Jun 2019
opening: 21. Mar 2019 07:00 pm
Arus Balik – From below the wind to above the wind and back again 22.03.2019 - 23.06.2019 Opening reception: Thursday, 21.03.2019 19:00 - 21:00 NTU Centre for Contemporary Art Singapore is pleased to present Arus Balik – From below the wind to above the wind and back again, an exhibition project that initiated from a conversation between Belgian curator Philippe Pirotte and Jakarta-based artist Ade Darmawan. Reconsidering Indonesian author Pramoedya Ananta Toer’s epic book Arus Balik (1995), which could be translated into English as a “turning of the tide,” the eponymous exhibition takes the novel as a starting point to reflect on perspectival shifts in geopolitical, cultural, social, religious, and natural spheres. In his fictional account, Pramoedya elaborates on the weakening of the maritime culture of Javanese kingdoms in the early 16th century, the progressive Islamisation, and the beginning of Portuguese occupation on parts of the now Malay and Indonesian peninsula and archipelago. Important is that Pramoeda’s reversal of perspective as a meta-geographical impulse is comparable to the notion of the “inverted telescope” Benedict Anderson advances in his seminal book Spectre of Comparisons (1998): as a non-Eurocentric method of comparison in which for example Portugal is viewed from the standpoint of Southeast Asia, as through an inverted telescope, which causes a kind of vertigo. Pramoedya suggests that the final decline of the Majapahit empire, and the “change from traditional independence to colonial possession,” was largely caused by the different Javanese kingdoms having gradually turned their backs to the sea. The participating artists expand on this prompt through installations, sculptures, films, performances, and texts, both existing works as well as new commissions. Ade Darmawan re-read Arus Balikwith a special focus on how protagonists use natural resources, and will create a distilling dispositive with alkaline water from the straits, recalling that all the scrambling for the control of the archipelago was about the extraction of ore and goods. ila questions what it means to be Boyanese, Buginese, Minangkabau, or Javanese through encounters with Singapore residents now conflated as Malay. Their testimonies will be written on her body and wither, while exposed to salty water and weather on reclaimed areas of Singapore island. Paradise Blueprint (2017), a wallpaper designed by Zac Langdon-Pole, based on a cyanotype photogram of the removed legs of a so-called “Bird of Paradise,” addresses the history of cultural exchange and mythology surrounding the birds native to Papua New Guinea. Lucy Raven creates silk paintings or monoprints, made by imprint of sedimentation in erosion tables, as scrim backdrops she uses for a forthcoming film-production, called Kongkreto, inspired by the 1991 eruption of Mt Pinatubo in the Philippines that finally chased off the Americans from Clark Airbase. Book-aficionado, artist, and writer Shubigi Rao delves into the stories related to the difficult conditions, but also extraordinary examples of solidarity Pramoedya faced on prison island Buru while writing Arus Balik. A new video-installation by Melati Suryodarmo, Dancing under the Black Sky (2019), traces the history behind Reog performances, an art form of resistance and criticism of Ponorogo people of East Java towards Bhre Kertabhumi, a Majapahit king who slowly lost his authority in the 15th century, before Islam became a major force in Demak and controlled the coastal region of Java. The exhibition Arus Balik aims to imagine the implication of histories and politics in processes of transition, such as colonisation and decolonisation, or shifts in maritime power for people and ports below (the straits of Malacca, South China Sea, Java Sea, and further east) and above (the Indian Ocean and further West) the wind. Have the multiple colonisations in Southeast Asia alienated the people from the sea coast? Is it possible to attempt a return? The reversal of the colonial fact, the promise of reversal of a geo-political, -cultural, and social systems, initially embodied by the Bandung conference in 1955, caused Afro-American author Richard Wright to write that “it smacked of tidal waves, of natural forces.”
NTU Centre for Contemporary Art Singapore

Block 43, Malan Road, Gillman Barracks
109443 Singapore

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posted 05. Apr 2019

Anne and Patrick Poirier. ROMAMOR

01. Mar 201905. May 2019
Anne and Patrick Poirier. ROMAMOR 01.03.2019 - 05.05.2019 ROMAMOR is an exhibition curated by Chiara Parisi, the first personal exhibition in Italy by the French artists couple Anne and Patrick Poirier, presented at the French Academy in Rome - Villa Medici, from March 1 to May 5, 2019. This exhibition rounds off the ambitious program curated by Chiara Parisi, from 2015 to 2018, commissioning projects by leading artists such as Annette Messager, Yoko Ono and Claire Tabouret, Elizabeth Peyton and Camille Claudel, Tatiana Trouvé and Katharina Grosse. Not to mention the many international names who contributed to the Ouvert la Nuit (Open at Night), collective exhibition in the gardens, the two large-scale exhibitions celebrating the explorations and creations of the Villa's residents: Swimming is Saving and Take Me (I’m yours). Anne and Patrick Poirier are one of the international art scene's most famous couples. Their creative symbiosis crystallized here at the Villa Medici more than fifty years ago: a kind of archeology driven by the test of time, the traces and scars of its passing, the fragility of the things humans build, and the power of ruins ancient and recent. All this in a spirit combining play and imaginative melancholy. Anne was born in 1941, in Marseille. Patrick in 1942, in Nantes. The striking thing about their oeuvre is the mark it bears of the violence of the time they have lived through. From their earliest years these two artists have been confronted with war and devastation: Anne beginning with the bombing of the port of Marseille, Patrick with the death of his father during the destruction of central Nantes in 1943. Both winners of the Rome Prize in 1967 after studying at the School of Decorative Arts in Paris, Anne and Patrick Poirier stayed at the Villa Medici from 1968 to 1972, at the invitation of Balthus. That was when they decided to embark on the collaborative artistic adventure that led to the works bearing their dual signature. Part of the generation of artists who began traveling and taking in the world in the 1970s, Anne and Patrick Poirier became fascinated by ancient cities and settlements, and more especially by the process of their disappearance. Out of this distinctive sensibility emerged mysterious cities, imaginary archeological recreations, a passion for ruins, investigations of the nature of gardens, and ablending of historical works from the seventies and site-specific creations. These are the sources for the ROMAMOR exhibition at the Villa Medici. The exhibition includes new artworks in the Villa Medici gardens, amongst them Le Labyrinthe du cerveau (The Labyrinth of the Brain, 2019), the artists have drawn the shape of the brain, with its two hemispheres, in Carrara marble: a "bicephalous autobiographical manifesto", a meeting of their minds, and a symbol of the themes—the mechanisms of time's passing—they have been indefatigably exploring for more than fifty years. Their constructions are enormous brains, landscapes to be circled. As they are fond of saying, "The image of the brain and its two hemispheres could very well stand for us, representing both the unity and diversity of our symbiosis." Published by Electa, the trilingual catalogue—French, Italian, English—has been designed by the artists as an album of memories and projects, bringing together images and documentary material relating to the works presented in the exhibition.

curator

Chiara Parisi 
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posted 04. Apr 2019

Spiritual * Digital

22. Feb 201905. May 2019
opening: 21. Feb 2019 07:00 pm
Spiritual * Digital Eröffnung: 21. Februar 2019, 19 Uhr Ausstellung: 22.02.2019 – 05.05.2019 Auf dem ersten Blick wirken die Bezeichnungen spirituell und digital tendenziell gegensätzlich. Blickt man jedoch auf die Geschichte der digitalen Bildkultur, so fällt die Präsenz spiritueller, kosmischer und psychedelischer Komponenten auf. Eine visuelle Richtung, die später mit den Visuals in Clubs der elektronischen Musik ihre Fortsetzung fand. Die Pioniere der Computertechnologie, die in den 1970ern und 1980ern im Silicon Valley tätig waren, waren nicht nur von den Möglichkeiten der neuen Technologien und den von ihr geschaffenen virtuellen Räumen begeistert, sie fühlten sich vielfach auch der Hippie-Kultur und fernöstlichen Glaubensrichtungen verbunden. Mit dem häufig verwendeten Begriff der „Kalifornischen Ideologie“ versucht man diese zunächst polar erscheinenden Momente der Technikeuphorie und der spirituellen Intentionen zusammenzubringen. Eng damit verknüpft ist die Idee, durch neue Informationstechnologien eine neue, freiere Welt zu schaffen. Der virtuelle Raum ist zunächst unbesetzt und kann so mit neuen Bedeutungen, Hoffnungen und Zielen belegt werden. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit Technologien unser spirituelles Bewusstsein verändern können. Im Unterschied zu Materialisten, die die Religion als virtuelle Realität (also nicht von dieser Welt) titulierten, bezeichnete der Ästhetiktheoretiker und Künstler Bazon Brock Religion als reale Virtualität. Dabei kann man Verbindungen zwischen der „realen Virtualität“ der Religion und der von Computern geschaffenen virtuellen Welt herstellen. Vergleichbar mit den digitalen virtuellen Welten wird Spiritualität durch Erfahrungen geprägt. Dabei spielt das Erlebnis als individuelle Existenz in der Totalität des Universums eine wichtige Rolle. Der Blick auf den unendlichen Kosmos erzeugt beim Menschen oftmals Fragen nach dem Sinn seiner Existenz. Die Künstler*innen der Ausstellung spiritual * digital beschäftigen sich in ihren künstlerischen, digitalen Arbeiten auf sehr unterschiedliche Weise mit spirituellen Themen. Jörg Brinkmann, Herder-Förderpreisträger im Jahr 2012, bezieht sich wie in seinem Video „Entschleunigter Moses“ immer wieder direkt auf Religion oder evoziert spirituelle Momente mit Hilfe einer VR-Brille. Muhannad Shonos „Ritual Machine“ demonstriert mit vier in Zusammenarbeit mit einem Robotik-Professor entwickelten, sich synchronisierenden Apparaten, wie schnell der Einzelne in eine rituelle Handlung eingebunden werden kann. Philipp Geist der weltweit in und an zahlreichen sakralen Architekturen Lichtkunstprojekte realisierte, präsentiert im Kunstverein Wolfsburg einen begehbaren Lichtraum. Dabei entsteht ein Zusammenspiel zwischen den Besuchern bzw. deren Schattenbildern und den Projektionen abstrakter Licht- und Textstrukturen. Die Künstlerin Rui Zhang verbindet auf verblüffende Weise altchinesische, buddhistische Bildtraditionen mit Motiven neuester Technologien. Die Musikerin und Künstlerin Polina Lapkovskaja arbeitet mit sphärischen digitalen Klängen, sogenannten Binauralbeats, die direkt auf bestimmte Bereiche des menschlichen Gehirns einwirken. An das Ohr dringt Schall mit leicht unterschiedlicher Frequenz. Diesen Sounds wird nachgesagt, sie könnten im Unterbewussten spezielle Gefühle erzeugen. Bei der Eröffnung singt Lapkovskaja aka Pollyester als dritte Komponente zum stereophonen Sound. Die scheinbar meditative, mehrstündige Performance hat jenseits des akustischen Erlebnisses eine manipulative Note, mit der die in München lebende Künstlerin experimentiert. Künstler*innen: Jörg Brinkmann, Philipp Geist, Polina Lapkovskaja, Muhannad Shono, Rui Zhang Kuratiert von: Justin Hoffmann Die Ausstellung wird freundlicherweise gefördert von: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Hanns-Lilje-Stifung, Stadt Wolfsburg

curator

Justin Hoffmann 
Kunstverein Wolfsburg

Schloss Wolfsburg, Schlossstraße 8
D-38448 Wolfsburg

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posted 03. Apr 2019

Keren Cytter - Mature content

26. Jan 201928. Apr 2019
Keren Cytter - Mature content January 26–April 28, 2019 Museion opens its 2019 exhibition season with Mature content, the first solo exhibition in an Italian museum of Keren Cytter (b. Tel Aviv, 1977, lives and works in New York). An attentive observer of present-day life, which she compulsively records and reprocesses in videos, films, drawings, installations and novels, Keren Cytter recounts the contemporary world and the way it is over-run with the clichés churned out by the media. With a deliberately hybrid approach, Cytter draws on everything from the French nouvelle vague to Dogma, producing films wich delve into the human condition in our era. Her narrative strategies, based on obsessive repetition and deliberately setting out to disorient the viewer, often leave spectators feeling they have been catapulted into a dream (or nightmare). The project designed for Museion reflects the artist’s obsessive interest in the passage of time. The title, Mature content, is an ironic reference to the warnings for “adult-only” films, even if the exhibition really focuses on the different phases in life, from infancy through adolescence and onto adulthood. Existing works—like the films Der Spiegel, 2007, Four Seasons, 2009, The Coat, 2010 and the more recent Des Trous, 2018- will also be shown alongside new creations. These will include several drawings and for Museion the artist will create her first completely animated film, highlighting her work as an author of children’s books. Some of the new drawings are drawn directly on the Museion glass façades. The exhibition is completed by a number of works that focus on Keren Cytter’s activities as a curator of literary and poetic projects and her role in the A.P.E (Art Projects Era), which she founded along with curators Maaike Gouwenberg and Kathy Noble. On Thursday evenings at 6pm, during the extended opening hours of Museion, the following videos by the artist will be shown on the museum’s basement floor on a rota basis: Object (2016), Experimental film (2002), Untitled (2009) and Game (2015). curated by Letizia Ragaglia In collaboration with the Center for Contemporary Art (CCA) Tel Aviv

artist

Keren Cytter 
Museion, Bozen/Bolzano

MUSEION OF MODERN AND CONTEMPORARY ART | Piazza Piero Siena, 1
39100 Bolzano

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posted 02. Apr 2019

D – POLYTOP. KUNST AUS DÜSSELDORF

23. Feb 201928. Apr 2019
opening: 22. Feb 2019 07:00 pm
D – POLYTOP. KUNST AUS DÜSSELDORF 23.02.2019 - 28.04.2019 Mit Christine Erhard, Andreas Fischer, Bianca C. Grüger, Heinz Hausmann, Ulrich Hensel, Gabriele Horndasch, Jörg Paul Janka, Robin Merkisch, Joseph Sappler, Michel Sauer, Strafe Für Rebellion, Magdalena von Rudy, Ralf Werner Eröffnung: Freitag, 22. Februar 2019, 19 Uhr Die Kunsthalle Düsseldorf verstand sich schon immer als ein Haus für internationale und aufstrebende Künstlerpositionen, für Ausstellungen aller Couleur, in dem die Modernen und Avantgarden ihren Platz hatten. Dabei hat sich die Kunsthalle oftmals als Korrektiv erwiesen und Positionen gezeigt, welche aus dem Fokus der Aufmerksamkeit gerückt sind. Somit hat das Haus als Impulsgeber wieder in die Szene des Rheinlandes zurückgewirkt. Mit experimentellen Ausstellungen wie die „between“-Reihe (1969-1973), „Nachbarschaft“ (1976), „ÜBER ECK“ (2014) oder jüngst „Akademie [Arbeitstitel]“ hat sich die Kunsthalle – gemeinsam mit dem Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen – immer auch als ein Haus für die hiesige Kunstszene verstanden. „d – polytop. Kunst aus Düsseldorf“ schließt an dieses Selbstverständnis an. Die Schau versammelt Arbeiten von 13 Künstler*innen aus Düsseldorf und der Region, die einen wichtigen Beitrag zur Kunstszene in Düsseldorf leisten. Ein Großteil stammt aus dem Umfeld der Düsseldorfer Kunstakademie und schafft bis heute als „Artist’s Artists“ konsequent, aber eher im Verborgenen sein künstlerisches Werk. In der Vorbereitung zur Ausstellung wurden Arbeiten verschiedenster Gattungen und Formate betrachtet und besprochen und zahlreiche Ateliers besucht. Bei der Auswahl der teilnehmenden Künstler*innen standen schließlich die unterschiedlichen Arbeitsweisen, die spezifischen Herangehensweisen und die inhaltlichen Ausrichtungen der Arbeiten im Gesamtkontext der geplanten Ausstellung im Vordergrund. Der Titel der Ausstellung spielt auf ein Teilgebiet der Mathematik an: Ein Polytop bezeichnet eine geometrische Figur, die sich in beliebigen Dimensionen im Raum ausdehnt. „d – polytop“ bezeichnet insofern eine vielgestaltete Dimension von Punkten, Ecken und Kanten, letztlich mannigfaltiger Raumgebilde in unterschiedlichen Räumen und Zeiten. Zugleich bezieht sich der Titel der Ausstellung auf den kubisch-brutalistischen Raumkörper der Kunsthalle Düsseldorf selbst, wie auch auf die sechstägige Ausstellung „ÜBER ECK“ im September 2014, bei der die Ecken in den Ausstellungsräumen und die Architektur des Hauses als fokussierte Präsentationsorte dienten. „d – polytop. Kunst aus Düsseldorf“ ist somit eine Weiterführung oder Anknüpfung an die Ausstellung von 2014. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der gleichzeitig eine Dokumentation der Ausstellung „ÜBER ECK“ (2014) enthält. Kuratiert von Dana Bergmann, Gregor Jansen, Raphael Nocken und Jörg Schlürscheid * **BEGLEITPROGRAMM:** Duesseldorf Photo Weekend 2019 Sonntag, 10. März, 14.30 Uhr Künstlergespräch mit Christine Erhard, Ulrich Hensel, Magdalena von Rudy und den Kurator*innen Eintritt frei Buchpräsentation mit Talkrunde und Livemusik Mittwoch, 20. März, 18.30 Uhr Talkrunde zum Buch „Geschichte wird gemacht“ Moderation: Thomas Venker (Chefredakteur von Kaput – Magazin für Insolvenz & Pop) Gäste: ar/gee gleim (Fotograf), Peter Hein (Fehlfarben, Family*5), Christina Mohr (Journalistin, Lektorin), Xaõ Seffcheque (Buchherausgeber, Family*5), Markus Naegele (Verlagsleiter Heyne Hardcore) Livemusik: Family*5 + Creeps Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr Tour & Talk Freitag, 22. März, 16.30 bis 18 Uhr Interkulturelle Themenführung für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren Eintritt und Führung frei Akustische Führung Sonntag, 24. März, 11.30 bis 13 Uhr Akustische Führung für blinde, sehbehinderte und sehende Besucher*innen. Wir bitten um Voranmeldung unter bildung@kunsthalle-duesseldorf.de. Führung im Eintritt inbegriffen Kurator*innenführung Mittwoch, 27. März, 17 bis 18 Uhr Führung im Eintritt inbegriffen Direktorenführung für gehörlose und hörende Besucher*innen Donnerstag, 28. März, 18 bis 19 Uhr Direktorenführung mit Gregor Jansen in Begleitung eines Gebärdensprachdolmetschers. Eintritt und Führung frei Öffentliche Führung Jeden Sonntag, 13.30 Uhr Führung im Eintritt inbegriffen Art Talk | Kunst im Gespräch Jeden Samstag, 15 bis 18 Uhr Familientag und Offenes Atelier Sonntag, 10. März, 11 bis 18 Uhr 13 bis 15 Uhr: Offenes Atelier mit Workshop „Transformers“ für Kinder ab 5 Jahren Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 15 bis 18 Uhr: Art Talk | Kunst im Gespräch Eintritt und Teilnahme am Programm sind frei. Familienführung Samstag, 30. März, 14.30 bis 16 Uhr Führung für Kinder ab 5 Jahren mit Workshop „Male ein Porträt!“ Führung im Eintritt inbegriffen Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Kunsthalle Düsseldorf NACHTFOYER ZUM SPARDA-KUNSTPREIS NRW Dienstag, 26. März 2019, 19 bis 22 Uhr Karte zum Download „Kunst im öffentlichen Raum“ im Dialog Sparda-Kunstpreis NRW mit Werken von Guillaume Bijl, Bogomir Ecker, Hans-Peter Feldmann, Christian Hasucha, Leiko Ikemura, Raimund Kummer, Rita McBride, Michael Sailstorfer, Stefan Sous, Thomas Stricker Seit 2006 wurde der Sparda-Kunstpreis NRW zehnmal an renommierte Künstler*innen vergeben. Entstanden sind einzigartige Skulpturen im öffentlichen Raum. Zum Abschluss des Projekts präsentiert die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West ihre Publikation. 19:30 Uhr: Künstler Stefan Sous, Professor und Kurator Florian Matzner und Stiftungsvorstand Ursula Wißborn im Gespräch mit Kunsthallen-Direktor Gregor Jansen über Kunst im öffentlichen Raum. Publikation mit Beiträgen von: Katia Baudin, Andreas Beitin, Tayfun Belgin, Gerhard Finckh, Ulrike Groos, Doris Krystof, Florian Matzner, Ferdinand Ullrich, Renate Ulrich, Kurt Wettengl und Ursula Wißborn Sparda-Kunstpreis NRW Deutsch, Hardcover, 104 Seiten Eintritt + Imbiss: 2 Euro
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