daily recommended exhibitions

posted 21. Oct 2017

EARTH SKY: Richard Long at Houghton

30. Apr 201726. Oct 2017
EARTH SKY: Richard Long at Houghton Running until 26th October 2017, Houghton Hall is host to a major exhibition by internationally-celebrated Turner Prize-winning British Landscape artist, Richard Long. Open on Wednesdays, Thursdays, Saturdays, Sundays and Bank Holiday Mondays ONLY. Richard Long is one of the most influential figures of conceptual and land art, part of a generation of distinguished British artists who extended the possibilities of sculpture beyond traditional materials and method. Long’s work is rooted in his deep affinity and engagement with nature, developed during solitary walks. Long’s new pieces use a variety of materials, including local carr stone, flint from Castle Acre, trees from the Estate and Cornish slate, and accompany the permanent Long sculpture, Full Moon Circle, which was commissioned for Houghton in 2003. There are mud paintings in the colonnades and smaller-scale works in gallery spaces, as well as historic material relating to the artist’s career. The exhibition has been curated by Lorcan O’Neill, in association with the artist, and is accompanied by a specially-produced catalogue. The show, EARTH SKY, Richard Long at Houghton is the largest show since his retrospective at the Tate in 2009, and is a unique opportunity to see new site-specific works set within the historic landscape and gardens of Houghton and inside the Hall itself.

artist

Richard Long 
Houghton Hall & Sculpture Garden, Norfolk

Houghton Hall | Norfolk
PE31 6UE King's Lynn

United Kingdom of Great Britain and Northern Irelandshow map
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posted 20. Oct 2017

FAMED: MORE THAN A FEELING

09. Oct 201712. Nov 2017
FAMED: MORE THAN A FEELING 09.10.2017 - 12.11.12017 Zum diesjährigen Leipziger Lichtfest am 9. Oktober veranstaltete das Künstlerkollektiv FAMED die Performance »More Than A Feeling«: Mit Fahnen und Schildern, auf denen die Titel bereits realisierter Arbeiten und Ausstellungen von FAMED zu lesen waren, zog ein Demonstrationszug durch die Innenstadt. Ausgangs- und Endpunkt der Performance war das MdbK. Die Relikte dieser Performance sowie eine Videodokumentation werden für einen Monat als Ausstellung gezeigt und verbleiben im Anschluss als Schenkung der Künstler in der Sammlung des Museums der bildenden Künste Leipzig. Die Mitglieder des Leipziger Künstlerkollektivs haben als Heranwachsende die Ereignisse von 1989 persönlich miterlebt – Sebastian M. Kretzschmar (*1978) in Leipzig und Jan Thomaneck (*1974) in Rostock. Mit »More Than A Feeling« versuchen sie, die Dynamik und Performativität der damaligen Zeit nachzuempfinden und gleichzeitig mit gegenwärtigen und zukünftigen Handlungsoptionen kurzzuschließen. Durch das Ersetzen der damaligen Slogans durch die Titel ihrer Werke und Ausstellungen wollen sie zudem auf die Variabilität – mitunter auch Beständigkeit – von Botschaften und Forderungen als auch auf eine durch ihre Sozialisierung geprägte künstlerische Haltung verweisen. Der über unterschiedliche Social-Media-Kanäle ausgesprochenen Einladung zur Teilnahme waren über 250 Personen gefolgt. Im Live-Stream auf der Facebookseite des MdbK und über Instagram Stories konnte die künstlerische Aktion mitverfolgt und gesehen werden. FAMED Die Künstlergruppe hat sich 2003 in Leipzig gegründet. Neben ihren Arbeiten im öffentlichen Raum waren ihre Werke in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, u. a. in der Kunsthalle Bremerhaven, im Kunstmuseum St. Gallen, Kunstverein Braunschweig, Museum Weserburg, CCA Andratx, Museum der bildenden Künste Leipzig, The Brno House of Arts sowie auf der Manifesta 7 in Rovereto und beim Longbridge Light Festival in Birmingham. Die ‚Slogans‘ [Auswahl] Hallo Westen! | Parole | Suspended by Ourselves | Room for an Answer | Avantgarde & Desaster | Revolte | Capitalist Melancholia | Free Your Soul | We are on Fire | I‘m So Fucking Tired | Will I Be Missed? | Privileg der Umstände | Take the Power Back | Du fragst zu früh, wir können dir nicht helfen | Unsaid | Thinking Space | Home | Yes Yes | Empty Until Full | I Feel Mysterious Today | ….

artist

Famed 
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posted 19. Oct 2017

REALITY CHECK: WILD CUBE AND GROUND CONTROL. Lois Weinberger – KONJUNKTIONEN mit Heath Bunting und Ladislav Zajac

14. Oct 201719. Nov 2017
Lois Weinberger. Reality Check: Wild Cube and Ground Control Konjunktionen mit Heath Bunting und Ladislav Zajac Eröffnung: Wir laden Sie herzlich ein am Freitag, 13.10.2017, 19:00 In der Tradition diskursiver RealismusStudio-Ausstellungen steht mit Lois Weinberger ein Wegbereiter und Grenzgänger im Zentrum, der seit Ende der 1980er Jahre die Debatten über Kunst und ihre Beschäftigung mit Natur beeinflusst. Seitdem dominieren ruderale Spontanvegetationen seine Auseinandersetzung mit Natur- und Zivilisationsräumen und dem Phänomen einer überkontrollierten Gesellschaft. Seine Metapher für die Migrationsbewegungen der heutigen Zeit, die willkürliche Grenzziehungen und Hierarchien infrage stellt, entpuppt sich als radikaler Gegenentwurf zur kapitalistischen Verwertungsindustrie. In der nGbK werden erstmals Arbeiten, die 1994/95 während seines Stipendiums im Künstlerhaus Bethanien in Berlin entstanden sind oder darauf Bezug nehmen, in einem größeren Zusammenhang gezeigt. Im kuratorischen Experiment KONJUNKTIONEN wird das komplexe Werk Weinbergers mithilfe der künstlerischen Positionen von Heath Bunting und Ladislav Zajac – in den Rollen eines Satelliten und eines Reflektors – aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet und diskursiv erweitert. Heath Bunting, der sich selbst als ›Artivist‹ bezeichnet, zählte in den 1990er Jahren zu den Mitbegründer_innen der »net.art«- und »sport-art«-Bewegungen und war einer der ersten Flashmobber sowie Gründer der bis heute existierenden Internetplattform irational.org. Der Künstler stellt radikal Hierarchien und Herrschaftsverhältnisse infrage, legt vorhandene Machtstrukturen und kapitalistische Aneignungsprozesse offen. Ladislav Zajac, der in meist minimalistischen Interventionen Eigenheiten spezifischer Orte und Situationen aufzeigt, reflektiert die raum-zeitlichen Dimensionen der Ausstellung und stellt Verknüpfungen her. nGbK-Projektgruppe | nGbK Project group RealismusStudio Jan Ketz, Christin Lahr, Isabelle Meiffert, Ulrike Riebel, Susanne Weiß Mitarbeit | Collaboration: Imtiaz Ashraf Zur Ausstellung erscheint eine Publikation im Verlag der nGbK. Accompanying the exhibition is a publication issued by nGbK. ISBN: 978-3-938515-70-9

artists & participants

Heath Bunting,  Lois Weinberger,  Ladislav Zajac 
NGBK Berlin

Oranienstrasse 25
10999 Berlin

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posted 18. Oct 2017

Michael Kienzer – Lärm und Linien

02. Sep 201705. Nov 2017
opening: 01. Sep 2017 18:00
Michael Kienzer – Lärm und Linien 2. September bis 5. November 2017 Eröffnung, Freitag, 1. September, 18 Uhr 17.30 Uhr Türöffnung 18 Uhr Es spricht Dr. Matthias Haldemann, Direktor Kunsthaus Zug Der österreichische Bildhauer Michael Kienzer (geb. 1962) weiht das frisch sanierte Kunsthaus ein mit seiner ersten umfassenden Einzelausstellung in der Schweiz. Er präsentiert neue Arbeiten, setzt sich mit der Architektur des Kunsthauses auseinander und nimmt einen Dialog zu einem wichtigen Vertreter der Kunsthaus-Sammlung auf: Zum Wiener Künstler Fritz Wotruba. Im Hof des Kunsthauses steht eine Skulptur, sie heisst ‹Parasit›. Der ‹Parasit› besteht aus Stahlschnüren, die ineinander ver- knotet sind und doch leicht und ausladend im Freien stehen. Seit 2010 hat der ‹Parasit› seinen Platz im Hof, er war Exponat der Ausstellung LINEA. Die Kunst der Linie zwischen Antike und Gegenwart. Nun kehrt sein Autor zurück nach Zug mit seiner ersten umfassenden Einzelausstel- lung in der Schweiz: Der österreichische Künstler Michael Kienzer (geb. 1962 in Steyr) weiht das frisch sanierte Kunsthaus von Franz Fueg ein. Obwohl er nicht mit Meisseln in Steine haut, bezeichnet sich Kienzer als Bildhauer und fragt sich, was Bildhauerei heute leisten kann. Eine Antwort schlägt er mit seiner Ausstellung vor: Als skulpturales Ganzes macht er sich die Architektur des Hauses zu eigen, greift Ele- mente heraus, dekonstruiert sie und verarbeitet sie weiter. Wie seine raumgreifenden Skulpturen im Spannungsfeld zur Struktur des Baus stehen, so reiben sich die Arbeiten auch selbst, stehen in der Schwe- be und scheinen die Balance zu suchen: Geschlossene Formen treffen auf offene, Ordnung auf Chaos, in sich ruhende, elegante Elemente auf solche von abweisender Aggressivität. Er spielt mit dem Wirken phy- sikalischer Kräfte, stört, verändert und konzentriert sie, um Räume künstlerisch zu vermessen. Kienzer ist von seiner Ausbildung her Bildhauer, so studierte er an der Kunstgewerbeschule Graz an der Abteilung Bildhauerei. Als Gastprofessor für Kunst und kommunikative Praxis lehrte er 2005/2006 am Institut für Bildende und Mediale Kunst an der Universität für an- gewandte Kunst in Wien, wo er bis heute lebt und arbeitet. Seit 1984 stellt er im In- und Ausland aus. In Zug wird er neue Arbeiten erstmals präsentieren, sich mit den spezifischen Räumlichkeiten auseinandersetzen und einen Dialog zu einem wichtigen Vertreter der Sammlung des Kunsthauses aufneh- men: Zum Wiener Künstler Fritz Wotruba (1907–1975). Zwar sind sich die beiden Bildhauer nie begegnet, eine prägende Figur ist Wotruba für Kienzer dennoch. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Gerhard-Marcks- Haus, Bremen. Während der Ausstellung erscheint eine gemeinsame Publikation. Kuratiert von Matthias Haldemann
Kunsthaus Zug

Dorfstraße 27
CH-6301 Zug

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posted 17. Oct 2017

PLURIVERSALE VII. Stealing from the West

20. Sep 201710. Dec 2017
PLURIVERSALE VII. Stealing from the West September 20–December 10, 2017 Cultural appropriation has recently become the subject of heated debate. What was considered a post-modern device of playful cultural translation is suddenly revealed in its frightening political-economic dimension of exploitation and profit, occasioning a fundamental rethink of what is ethical and what is not. We want to turn to a side of this story often overshadowed by those recent discussions: the strategy of cultural counter-appropriation used by the underprivileged, in post-colonial Africa or in the Europe of migrants, as well as by those on the margins of Europe in the former socialist world. The thieves, counterfeiters, and resistant appropriators in Stealing from the West show that shop-lifting and faking the glossy products of capitalist consumer culture is not necessarily proof of belatedness. Instead, it is a potent tool of cultural resistance and an instrument of postcolonial retaliation, a strategy to demonstrate that all-white “high culture,” paid for by the lives of millions of slaves and colonial subjects, belongs to all. The season starts on September 20 with the group exhibition Stealing from the West curated by Ekaterina Degot with works by Yuri Albert, Kader Attia, Lawrence Abu Hamdan, Younes Baba-Ali, Ines Doujak, Tom Gould, Ramon Haze, Uriel Orlow, Gosha Rubchinskij, and Ulay. It combines examples of artistic and non-artistic daredevil shoplifting, brand counterfeiting, and looting. Consumerism is radicalized through theft; appropriation becomes a conscious artistic strategy for the disenfranchised and the marginalized; it mimics the oppressing power and claims the right to its aesthetics and technologies in an instinctive attempt of the dispossessed to regain their freedom. On occasion of the exhibition’s opening, John Barker and Ines Doujak present a newly developed double-act performance. The season continues on September 29 when artist Clara Balaguer and media theorist Florian Cramer meet at Stadtgarten music club to discuss the blind spots of cultural appropriation to power in respect to copyleft and collaborative social practices in a post-colonial world. Their discussion is followed by a surreal fashion-concert by Kefa Oiro and Stephanie Thiersch’s Jitta Collective on the re- and upcycling of culture between Africa and Europe. In cooperation with Film Cologne, a special film program running from October 1 to 5 in Filmclub 813 features classics of postcolonial cinema in their relation to the imaginary “West”—either appropriating Hollywood genres, as in Moustapha Alassane’s African take on the cowboy Western (Le retour d’un aventurier, 1966), or declaring an ambivalent “love of the West," as in Kidlat Tahimik’s Perfumed Nightmare, 1979. These films are confronted with new works by artists and filmmakers Gym Lumbera, Jan Peter Hammer and Louis Henderson on appropriation, theft, recycling and recovery. In a special lecture at studiobuehne on October 14, artist and Academy-member Kader Attia reflects upon the strategy of cultural appropriation as a resistance to colonialism. On the same evening, writer Hari Kunzru reads from his new novel White Tears on the appropriation of blues music. The night concludes with a concert by Filastine & Nova with their new project Draptomania. On October 27 at Alte Feuerwache, a panel discussion presents the Academy’s new long-term international research project, Perverse Decolonization, initiated by Ekaterina Degot and David Riff. Its international group of researchers attempts a self-critical view of decolonizing theory and practice, in a situation where its “know-how” has been appropriated by reactionary forces all over the world. On the same day, a screening of Naeem Mohaiemen’s film Two Meetings and One Funeral (2017) looks at the drastic historical moment of non-aligned movement’s degeneration and collapse in the 1970s. It is followed by a keynote lecture with New York-based sociologist Vivek Chibber. Further highlights of the season include theater productions by directors Rabih Mroué (Rima Kamel, October 12), who traces the fate of a child singer and her role in the construction of a Lebanese national identity, and Milo Rau (Compassion, December 2), whose semi-documentary double-monologue looks at the contradictions of a supposed Western generosity with the misery it helps to tolerate. The long-term research project Perverse Decolonization is funded by the German Federal Cultural Foundation. PLURIVERSALE VII participants: With Yuri Albert, Kader Attia, Lawrence Abu Hamdan, Younes Baba-Ali, Clara Balaguer, John Barker, Vivek Chibber, Florian Cramer, Ines Doujak, Filastine & Nova, Tom Gould, Jan Peter Hammer, Ramon Haze, Louis Henderson, The Jitta Collective (Stephanie Thiersch & Kefa Oiro), Hari Kunzru, Gym Lumbera, Naeem Mohaiemen, Rabih Mroué, Uriel Orlow, Milo Rau, Gosha Rubchinskij, and Ulay PLURIVERSALE VII is curated by Ekaterina Degot, David Riff, Aneta Rostkowska, and the whole team of the Academy of the Arts of the World.
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posted 16. Oct 2017

Aaron Siskind: A Painter ́s Photographer

09. Sep 201718. Nov 2017
opening: 08. Sep 2017 16:00
**Film Screening**: 10. September, 16-17 Uhr Die Galerie Julian Sander freut sich sehr erstmals Arbeiten von Aaron Siskind in der Galerie präsentieren zu können. A Painter´s Photographer zeigt Fotografien des Künstlers und nimmt Bezug auf die enge Verbindung zur Malerei des Abstrakten Expressionismus in Siskinds Werk. In einem Essay von 1951 beschreibt die Künstlerin und Kunstkritikerin Elaine de Kooning Aaron Siskind als “Malerfotografen”. Nach über 60 Jahren zählt Siskind weiterhin zu den am engsten mit dem abstrakten Expressionismus des 20. Jahrhunderts verbundenen Fotografen. Seine flachen Bildebenen, die geringe Schärfentiefe und der Fokus auf die Oberflächenstruktur schwingen mit den gestischen Gemälden von Künstlern wie Jackson Pollock, Willem de Kooning und Franz Kline. Siskind teilte zudem ein künstlerisches Ethos mit vielen dieser Maler. Er betonte wie seine eigenen Gefühle die Bilder während des Schaffensprozesses prägten und Teil des Werkes wurden. Aaron Siskind erweiterte das ausdrucksvolle Potential der Fotografie und der Definition von Abstraktion. Bekannte Subjekte werden für den Betrachter durch extreme Nahaufnahme, ein ungewöhnlicher Winkel und die Herausnahme aus dem erzählerischen Kontext zu Abstraktionen, die sich neu erfahrbar machen lassen. Siskind kann zu den Pionieren des Abstrakten Expressionismus gezählt werden – War er es doch, der mit seinen Fotografien die Ansätze dieser Bewegung in den frühen 40er Jahren hervorbrachte und zahlreiche Maler inspirierte. Aaron Siskind wurde 1903 in New York als Sohn russisch-jüdischer Immigranten geboren. Er studierte Sozialwissenschaften am College in New York und lehrte die folgenden 20 Jahre Englisch an einer öffentlichen Schule. Erst 1930 kam er zur Fotografie und war seit 1936 in der New York Photo League aktiv – Eine Verbindung die bis 1940 anhielt. In den frühen 40er Jahren befreundete Siskind sich mit Malern des Abstrakten Expressionismus (Franz Kline, Barnett Newman, Mark Rothko u.a.) und richtete seinen künstlerischen Fokus auf symbolisch und abstrakte Fotografie basierend auf einem dokumentarischen Stil. Zahlreiche Ausstellungen in der Charles Egan Gallery zwischen 1947 und 1949 sowie das größer werdende Interesse der Museen machten ihm ein Leben als Künstler und Lehrer möglich. Nach einer Einladung von Harry Callahan lehrte Siskind von 1951 bis 1971 Fotografie an der Fakultät des Illinois Institute of Technology and Design in Chicago. Anschließend wechselte er an die Rhode Island School of Design und lehrte dort 5 weitere Jahre am Graduiertenprogramm. Seine erste eigene Publikation über sein Werk veröffentliche er 1959 mit dem Titel „Aaron Siskind: Photographs“. Aaron Siskind arbeitete stets an neuen Arbeiten und fotografierte bis zu seinem Tod am 8. Februar 1991. Die Galerie Julian Sander lädt Sie und ihre Freunde herzlich zur Eröffnung im Rahmen des Düsseldorf Cologne Open Galleries Programm am Freitag, den 8. September von 18-22 Uhr in die neuen Räumen am Kölner Neumarkt ein. Am Sonntag, den 10. September zeigen wir im Rahmen der Ausstellung einen Film über die New York School (freier Eintritt, ohne Anmeldung).

artist

Aaron Siskind 
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posted 15. Oct 2017

Huillet/Straub: Sagen Sie's den Steinen

14. Sep 201719. Nov 2017
Die Akademie der Künste widmet dem filmischen Werk Danièle Huillets (1936-2006) und Jean-Marie Straubs (geb. 1933) einen umfangreichen zweimonatigen Programmzyklus. „Sagen Sie’s den Steinen. Zur Gegenwart des Werks von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub“ eröffnet neue Blickwinkel auf das filmische Schaffen der beiden, indem es die Filme in einen interdisziplinären Kontext setzt: Die zweimonatige Ausstellung beleuchtet die Arbeitsweise Huillet/Straubs und setzt sie mit aktuellen künstlerischen Positionen in Beziehung. Über die Filme zu reden und zu streiten war für Huillet/Straub stets wichtiger Bestandteil ihrer Praxis, so werden während der Ausstellung mehrtägige Rencontres dazu einladen, unterschiedliche Sprechweisen und Formen der Auseinandersetzung aufzugreifen. In der zweiten Oktoberwoche geht es um die Bezüge zum Komponisten Arnold Schönberg, die für mehrere Filme zentral sind. Vervollständigt und unterlegt wird das Programm durch eine komplette Retrospektive der Filme, die erste in Berlin seit 1990. In annähernd 50 Jahren gemeinsamer Arbeit haben Danièle Huillet und Jean-Marie Straub eines der einflussreichsten und zugleich kontroversesten Werke des modernen Kinos geschaffen. In dessen Eigenwilligkeit sahen einige in den 1960er Jahren den Beginn eines neuen deutschen Films, andere empörten sich über die vermeintliche Respektlosigkeit gegenüber der Tradition des Kinos. Das Werk Huillet/Straubs umfasst mittlerweile fast 50 Filme, denen unter anderem Stoffe von Böll, Kafka, Hölderlin und Brecht zugrunde liegen. Die Arbeit ist geprägt durch die Auseinandersetzung und oft auch den Konflikt mit der Vorlage. Die Filme verleihen den Texten eine neue Gegenwart und dabei der Gegenwart eine neue Dringlichkeit. Sie transformieren und übersetzen nicht nur Text, auch Musik (Bach, Schönberg) und Malerei (Cézanne), sowie Wolken, Steine, Wind, Licht. Mit den Filmen von Huillet/Straub wird das Kino zu einem Raum, in dem sich sinnlich und politisch etwas ereignet, etwas gegenwärtig wird. Und der Film wird zum Mittel, die Gegenwart und die Konventionen des Kinos, seine Kommerzialisierung, grundlegend infrage zu stellen. Damit sind die Filme von Huillet/Straub hochaktuell und das Werk, gegen dessen Anachronismen oft heftig polemisiert wurde, erweist sich heute als offen, verspielt und radikal zeitgenössisch. Anliegen der zweimonatigen Ausstellung ist es, die Arbeit an den Filmen, die sonst unsichtbar bleibt, sichtbar zu machen. Sie bezeugt die Spuren des Übersetzens und Vermittelns zwischen Idee und technischer Umsetzung, und setzt damit unweigerlich einen Akzent auf den Beitrag von Danièle Huillet am gemeinsamen Werk. Der Ausstellungsraum wird strukturiert durch Jean-Marie Straubs Film Kommunisten (2014), eine sechsteilige Rückschau und Kompilation des gemeinsamen Werkes. Zahlreiche Dokumente aus verschiedenen institutionellen und privaten Sammlungen führen in die Entstehungsprozesse, zu Orten und zu einem weiten Netzwerk von Kollegen, Freunden und Unterstützern. Doch die Ausstellung spiegelt auch den Gegenwartsbezug des Werkes. Sechs internationale zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler haben neue Arbeiten produziert, die ästhetische und topographische Fährten aus Huillet/Straubs Werk aufgreifen, sie weiterführen, kommentieren und wenden. Ein Programm der Akademie der Künste, Berlin, kuratiert von Annett Busch und Tobias Hering. In Zusammenarbeit mit BELVA Film, Zeughauskino, Kino in der Brotfabrik und fsk Kino. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Unterstützt vom Institut für Auslandsbeziehungen und der Cineteca di Bologna.
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posted 14. Oct 2017

Hybrid Layers

03. Jun 201707. Jan 2018
The group exhibition Hybrid Layers explores the diverse aspects of what can be described as “the digital condition.” The digital becomes the picklock, the a priori, that unlocks the specific cosmos, the cultural and conceptual scenarios revealed by the individual artworks. The exhibition focuses on a generation of artists, who were confronted with the growing presence and impact of the digital sphere; it presents new perspectives on digital technology, the internet, and social networks, and explores both the virtual and the physical appearance of an artistic practice that is profoundly influenced by the digital. Today, to focus on artworks that deal with the wider issues of technology and the digital means entering a highly complex field that cannot be subsumed under any specific category or genre. Recognizing the multiple perspectives made manifest by technology, Hybrid Layersinvestigates the different strands of a narrative, which is intrinsically open and multifaceted, emancipating the discourse on technology from any restrictive categorization. The installations featured in the exhibition appear as multilayered projects in which the complexity of our surroundings emerges, be it the material consistency of our environments and artificial settings or the immateriality of the digital sphere, thus revealing the kaleidoscopic facets of the functions, contradictions, and phenomena, that affect us and characterize all areas of our lives. Once the category has been exploded the field becomes a hybrid nest of multiple, layered possibilities. Since its foundation, ZKM | Karlsruhe has focused on current developments in media art, describing the influence of contemporary technology on society and art production by means of a variety of exhibitions. While infrastructural and dystopian aspects of digital transformation were the topic of the ZKM´s exhibition program in recent years, the subject of Hybrid Layers is the real-life influences of media on a generation of artists born predominantly in the 1980s. The works on display in the exhibition reflect on contemporary social, technological, and aesthetic debates and on how extensively the digital has influenced all areas of our everyday life, our perceptions, and our production of knowledge. The exhibition is curated by Giulia Bini, Sabiha Keyif, Daria Mille, and Philipp Ziegler. Artists: Sophia Al Maria, Auto Italia South East, Riccardo Benassi, Enrico Boccioletti, Blunt x Skensved, Aleksandra Domanović, Ed Fornieles, Glass Bead, Guan Xiao, Yngve Holen & Aedrhlsomrs Othryutupt Lauecehrofn, Rachel de Joode, Delia Jürgens, Daniel Keller, La Plage, Lawrence Lek, Metaphysics (involved artists: Rubén Grilo, Anna K.E., Florian Meisenberg, Eddie Peake, Jack Strange and Anne de Vries; produced by: Philip Hausmeier), Katja Novitskova, Yuri Pattison, Tabita Rezaire, Unknown Fields, Anne de Vries, Yu Honglei
ZKM | Karlsruhe°

Lorenzstraße 19
76135 Karlsruhe

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posted 13. Oct 2017

Lucy Skaer. Available Fonts

13. Oct 201707. Jan 2018
opening: 12. Oct 2017 19:00
13.10.2017 - 07.01.2018 Lucy Skaer. Available Fonts 13. Oktober 17 – 7. Januar 18 Eröffnung: 12. Oktober 17, 19 Uhr Im Herbst 2017 zeigen die KW Institute for Contemporary Art die erste Einzelausstellung der britischen Künstlerin Lucy Skaer in Berlin. Die Schau umfasst neue, für die KW produzierte Arbeiten, die in eine Auswahl von Werken aus den letzten zehn Jahren eingebettet werden. Es handelt sich um die bislang ausführlichste Überblicksausstellung zu Skaers Werk in Deutschland. Die 1975 in Cambridge geborene Künstlerin schöpft für ihre Kombinationen aus Skulptur, Film und Druckgrafik aus existierenden Bildvokabularien, tradierten narrativen Strukturen, vom Gebrauch und Industrie geprägten Formen und deren im globalen Handel fußenden Bestimmungen. Form, Bedeutung und Wert lassen sich in ihrem Werk durch unterschiedliche Stadien formeller und allegorischer Existenz nachzeichnen. In ihrer jüngsten Auftragsarbeit für die KW führt Lucy Skaer ihre Untersuchung der konventionellen Klassifizierung von Objekten und Produktionsmethoden in kritischem Wechselspiel mit kunsthistorischen Motiven und Bezügen fort. Skaer zielt darauf ab, die Leitmotive, die ihr Werk seit langem begleiten, zu einem groß angelegten, skulpturalen Tableau zu vereinigen. Hier knüpft sie an ihr Œuvre an, indem sie ihre eigenen Skulpturen überarbeitet, bis aus ihnen abstrahierte Tierdarstellungen im Stil mittelalterlicher Jagdszenen, wie etwa in dem berühmten Livre de chasse, werden, eine mittelalterliche Abhandlung über Jagdtechniken mit Miniaturmalereien aus der Zeit zwischen 1331–91. So lotet Skaer die wandelbare Form und Bedeutung dieser Werke aus und hinterfragt auf spielerische Weise deren Sprache der Begierde, ihren Status als abgeschlossene, endgültige Kunstwerke und das ihnen innewohnende Potenzial der Selbstreproduktion. Gemäß Skaers charakteristischer Herangehensweise lehnt sie es ab, Materialien oder Arbeiten als endliche Dinge zu verstehen, vielmehr erkennt sie jedwede Manifestation als lediglich eine unter zahllosen latenten Versionen an. Skaers Skulpturen sind in dieser Hinsicht eher wie eigenwillige Prozesse, die sich in eine bereits existierende Kette von materiellen Um- und Verwandlungen einfügen und gleichsam eine Manifestation verzehren, um eine andere hervorzubringen. Die Ausstellung wird im Februar 2018 im Salzburger Kunstverein zu sehen sein.

artist

Lucy Skaer 
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posted 12. Oct 2017

Hendrick Goltzius und Pia Fries: Proteus und Polymorphia

08. Oct 201711. Feb 2018
Hendrick Goltzius und Pia Fries: Proteus und Polymorphia Museum Kurhaus Kleve 8. Oktober 2017 – 11. Februar 2018 Vom 8. Oktober 2017 bis 11. Februar 2018 präsentiert das Museum Kurhaus Kleve Hendrick Goltzius und Pia Fries: Proteus und Polymorphia, eine Ausstellung, die aus Anlass des 400. Todestags von Hendrick Goltzius als auch des zwanzigjährigen Bestehens des Museum Kurhaus Kleve stattfindet und Passagen des bisherigen Werdegangs des Museums würdigt als auch sinnstiftend Vergangenheit und Gegenwart zusammenführt. In einer akzentuierten Werkschau werden im Museum Kurhaus Kleve ein bedeutender Schwerpunkt seiner Sammlung mit einer hoch renommierten Wegbegleiterin kombiniert! Mehr als vierhundert Jahre trennen das künstlerische Œuvre des Manieristen aus dem späten 16. und dem frühen 17. Jahrhundert, Hendrick Goltzius, und der zeitgenössischen Malerin Pia Fries, die sich seit sieben Jahren künstlerisch mit dem Werk von Goltzius auseinandersetzt. Hendrick Goltzius gehört zu den bedeutendsten Kupferstechern, Zeichnern und Malern seiner Zeit, der bereits zu Lebzeiten für seine stilistische Raffinesse und technische Brillanz vereinigende Kupferstichkunst bemerkenswerte Würdigungen und Renommee erhielt. Pia Fries gehört zu den großen Malerinnen unserer heutigen Zeit, deren Werk nicht nur in internationalen Kunstmuseen auf der ganzen Welt zu finden ist, sondern die 2017 auch als erste weibliche Künstlerin den Gerhard-Altenbourg-Preis für ihr herausragendes Lebenswerk erhält. Es ist das erste Mal überhaupt, dass beide hochkarätigen künstlerischen Positionen sich gemeinsam umfassend gegenüberstehen. Beide eint die Lust an der Metamorphose, weshalb sich Pia Fries im Untertitel der Ausstellung neben den durch Künstlerbiograph Karel van Mander an Goltzius vergebenen Ehrentitel Proteus als sogenannte Polymorphia hinzugesellt – und damit augenzwinkernd Assoziationen an ein fiktives, antik anmutendes Künstlerpaar zulässt. 2017 jährt sich der Todestag des vom Niederrhein stammenden Kupferstechers, Zeichners und Malers Hendrick Goltzius (Bracht 1558-1617 Haarlem) zum 400. Mal. Der großartige Bestand von rund 100 Kupferstichen befindet sich in der Sammlung Angerhausen, einem bedeutenden Konvolut, das 1982 in die Hände der Stadt Kleve gekommen ist und den Bestand alter Kunst des Klever Museums potenzierte. Sie bilden den Grundstock für die erste umfassende druckgraphische Retrospektive seit fünfunddreißig Jahren am Niederrhein, die Hendrick Goltzius im sinnreichen Kontext mit zahlreichen Leihgaben aus Deutschland und den Niederlanden präsentieren wird. Die international renommierte Malerin Pia Fries (*1955 in Beromünster, Schweiz) war 1997 die erste Künstlerin, die eine Einzelausstellung im Museum Kurhaus Kleve erhielt. Bereits damals zeichneten ihr Œuvre dezidierte Bezüge zur Malereigeschichte aus. Punktgenau zum zwanzigjährigen Jubiläum des Museums kehrt sie zurück, um ihr neuestes malerisches Werk, das sich seit 2010 intensiv mit Hendrick Goltzius beschäftigt, in eine sinnfällige Synthese mit seinen hochkomplexen Bildschöpfungen zu setzen. Zur Ausstellung Hendrick Goltzius und Pia Fries: Proteus und Polymorphia erscheint ein reich illustrierter Katalog mit zahlreichen Essays von bundesweiten Fachleuten, der vom Freundeskreis der Klever Museen herausgegeben und vom Wasmuth-Verlag Tübingen / Berlin verlegt wird.

artists & participants

Pia Fries,  Hendrick Goltzius 
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posted 11. Oct 2017

Amie Siegel. Winter

23. Nov 201711. Mar 2018
Amie Siegel. Winter November 23, 2017 – March 11, 2018 Amy Siegel’s Winter (2013) aims to reactivate the experience of the projection through the ephemeral production of a key component in her movie, the soundtrack. Working with musicians and voice-over actors in each place where the piece is shown, the artist strives to bring the viewing experience closer to the most participatory aspects of the spectacle, eliminating the conventional distance between screen and audience. In Winter, on many occasions the projection space becomes an open sound studio where local performers offer different versions of a futuristic story, with infinite variations in atmosphere, dramatic twists, and moods. In this way, the story unfolds in several times at once: the present of the musical performance, the past of the filmed image, and the future of science fiction. Shot in a white-washed residential compound designed by architect Ian Athfield in the remote region of Khandallah, New Zealand, the film narrates the daily life of a small utopian community in the midst of a spectacular uninhabited landscape. Depending on the music and the words spoken by the transitory narrators, the story seems to change course. While a version of the piece with a standard soundtrack can be seen for much of the time it is on display, on live performance days the viewing becomes a unique, unrepeatable, engaging experience, making Winter a work inseparable from the space in which it is viewed and from the people who participate in it.

artist

Amie Siegel 
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posted 10. Oct 2017

GOLF MUSK. Ben Burgis & Ksenia Pedan

08. Sep 201712. Nov 2017
opening: 07. Sep 2017 19:00
[@DORTMUNDER KUNSTVEREIN ON INSTAGRAM](https://www.instagram.com/dortmunderkunstverein) [@DORTMUNDER KUNSTVEREIN ON FACEBOOK](https://de-de.facebook.com/KunstvereinDortmund) **AKTUELLE VERANSTALTUNGEN** 09.11.2017, 18:00 Uhr Öffentliche Führung durch die Ausstellung GOLF MUSK 12.10.2017, 18:00 Uhr Öffentliche Führung durch die Ausstellung GOLF MUSK + **AUSSTELLUNG** **GOLF MUSK. Ben Burgis & Ksenia Pedan** 08.09.2017 - 12.11.2017 Eröffnung: Donnerstag, 7. September 2017, 19:00 Uhr Seit 2011 verfolgen Ben Burgis (*1983 in England) und Ksenia Pedan (*1986 in der Ukraine), die in London leben und arbeiten, eine kollaborative künstlerische Praxis und gestalten gemeinsam skulpturale Installationen. In der Ausstellung Golf Musk legt das Künstlerduo den Fokus auf die Bedeutung von Statussymbolen und die mit diesen einhergehenden materialen Hierarchien. Das Häusliche bildet dabei den Ausgangspunkt von Burgis‘ und Pedans Interesse: Teilweise wie angeschmolzen und seltsam verbogen wirkt ihr Arrangement aus deformiertem und teils neuartikuliertem Haushaltsmobiliar: Tische, freistehende Regale, Hocker, Stühle, Wandpaneele und Skulpturen aus Harz, Holz, Schaumstoff und Metall. Zwar größtenteils Alltagsgegenstände, irritieren die Objekte, als würde man sie durch einen Zerrspiegel betrachten. Burgis und Pedan entwerfen mit ihren Skulpturen ein teils obskures Interieur und erschaffen etwas, das man als eine Art psychisch schiefen Raum beschreiben könnte. Die Installation Golf Musk ist als ein Interieur konzipiert worden, das die Geschichte und den Lifestyle eines fiktiven Charakters widerspiegelt. Es ist die Geschichte eines reichen Businessmans. Einer dominanten Person, die hinter den Kulissen die Fäden zieht, doch das Leben als Spiel versteht und sich keinerlei Gedanken über seine Umwelt, geschweige die Pflege der liebevoll mit teuren Materialien und Objekten ausgestatteten Wohnung macht. Ein Schuh liegt rum, Spuren von Rotwein zeichnen sich auf dem Teppich ab. Seltsamerweise sind auch Reifenabdrücke wie riesige Schmutzschlieren im Raum verteilt. Zudem deuten einige Indizien auf den gesellschaftlichen Status des fiktiven Charakters hin: das Bild von einem Golfplatz; Pseudo- Designobjekte; ein rostiges Hashtag, das wie ein Corporate- Logo in einem mächtigen Empfangsraum eines Globalplayers hängt; Modelle von Hochhäusern als Betonskelette – womöglich das Resultat von Investments, die aufgrund zu geringer Rendite zurückgezogen wurden. Die Gegenstände wirken durch die Art der künstlerischen Bearbeitung, durch ihre verkehrten Proportionen und durch den anhaftenden Dreck spielzeugartig. Das Wort Musk im Titel gibt einen weiteren Hinweis auf die Attribute des fiktiven Charakters. Burgis & Pedan umschreiben den englischen Begriff „musky“ (deutsch: moschusartig) mit einer Situation, in der sich ältere Männer in einer Whisky-Bar treffen, Zigarren rauchen und geheime Dinge besprechen – eine Atmosphäre voll viriler Potenz. Eine Szenerie, die auch an einen derzeit auf einem anderen Kontinent regierenden „Evil Clown“ erinnern könnte. Eine Person mit Macht und Machthunger, welche die Welt gleichsam wie ein Spielbrett betrachtet. Das Besondere der Environments von Burgis & Pedan ist der Einsatz von Schmutz als Symbol und Kontrast, um Hierarchien zu brechen – ein Aspekt ihres Humors, der sich durch die gesamte Ausstellung zieht. In Golf Musk gibt es zwar konkreten und körperlichen Schmutz – Haare, alte Schuhe, Abfälle, Metallstaub – jedoch wird dieser „domestizierte“ Dreck derart drapiert, dass er die Grenze zwischen Trashigem und Sorgfältigem, Handwerk und Industriellem, Ernsthaftem und Trivialem verwischt. Wie ein sanftes Gewebe spannen sich Staub, Reifen- und Grasspuren über Boden und Wände, als ob sich ein Kind in seinem Kinderzimmer ausgetobt hätte. Die niedlichen Hunde – von denen einer eine Kreuzung mit einem Schwein zu sein scheint – sind zugleich Sitzmöglichkeit und stille Beobachter der Geschehnisse im Raum. Die Ambivalenz zwischen dem Putzigen und dem Dreckigen, dem Harten und dem Soften erinnert an die Filmästhetik eines David Cronenberg, gekreuzt mit der literarischen Welt von Philip K. Dick. Auf diese Art wirft das teils geschrumpfte, teils aufgeblähte Mobiliar aus Designerliegen, Gartenstühlen und Modellen von halbfertigen Hochhäusern im Stil des Brutalismus die Frage auf, was bloß Spielzeug, alltäglicher Gebrauchsgegenstand oder schon Kunst ist. Und so erzählt Golf Musk Geschichten von kindlichem Begehren, von Ausschweifungen, von Wohlstand und von gesellschaftlicher, „musk-artiger“ Dekadenz – sowie von der Freude an jeglicher Äußerung von Kunst. Golf Musk ist Ben Burgis‘ und Ksenia Pedans erste institutionellen Einzelausstellung in Deutschland. Zuletzt stellten sie im Raven Row, London (2017), Jerwood Space, London (2017) und in der Galerie Union Pacific, London (2016) aus. Kuratiert von: Oriane Durand **KALENDER** DI, 5. SEPTEMBER, 18:00 UHR: WORK IN PROGRESS für Mitglieder und Förderer des Dortmunder Kunstvereins. Ben Burgis & Ksenia Pedan stehen an diesem Abend für Fragen zur Verfügung. DO, 7. SEPTEMBER, 19:00 UHR: ERÖFFNUNG Begrüßung: Marion Edelhoff (Vorsitzende), Einführung: Oriane Durand (Künstlerische Leiterin) SA, 9. SEPTEMBER, 14:00 UHR: KÜNSTLERGESPRÄCH mit Ben Burgis, Ksenia Pedan und Oriane Durand DO, 21. SEPTEMBER, 19:30 UHR: LA DERNIÈRE SÈANCE #6 in Kooperation mit dem KINO im U und dem HMKV 19:30 Uhr: Kurzführung durch die Ausstellung Golf Musk mit Oriane Durand 20:00 Uhr: Filmvorführung Shivers (1975, OV, 87 Min., CAN) von David Cronenberg Eintritt: 7 €, ermäßigt: 6 €, für Mitglieder kostenfrei SA, 23. SEPTEMBER, 16:00 - 23:00 UHR: 17. DORTMUNDER DEW21-MUSEUMSNACHT mit Führungen und Mitmachaktion DO, 12. OKTOBER und 9. NOVEMBER, 18:00 UHR: ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

curator

Oriane Durand 
Dortmunder Kunstverein °

Park der Partnerstädte 2 / Brinkhoffstraße 2
44137 Dortmund

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posted 09. Oct 2017

Summer of Love

04. Aug 201715. Oct 2017
opening: 03. Aug 2017
Summer of Love August 4–October 15, 2017 Opening: August 3 Curated by Katerina Gregos Summer of Love borrows its title from the sociocultural phenomenon that took place 50 years ago in the summer of 1967. While in Europe 1968 might have more of a legendary status due to the student uprisings in Paris and the Prague "spring," 1967 was in many ways a more seminal year in terms of geopolitical, cultural and intellectual developments. It was the year of the Six-Day War, which irrevocably changed the landscape in the Middle East. In Greece it was the year that marked the beginning of the seven-year military dictatorship. Ironically, it was also the year that the UK applied for EEC membership. In the US, 1967 also saw the first major political protests against the war in Vietnam. At the same time the outburst of new popular and subcultural music was also one of the defining features of the Summer of Love. It was also a year of significant intellectual production. Critical theorist Guy Debord published his Society of the Spectacle, while the Belgian philosopher Raoul Vaneigem published the The Revolution of Everyday Life. Summer of Love looks back to this seminal year on its 50th anniversary, drawing attention to an era when both the concept of politics and love possessed a real sense of urgency. The "Summer of Love" was one of the many expressions of the counterculture of the 1960s and early 1970s, an era of civil disobedience, of anti-authoritarianism, of political protest and "flower power." The exhibition reflects on the unlikely liaison of love and politics, connecting the summer of 1967 to the world in 2017, where the idea of love—in intellectual circles—is often dismissed as naïve and sentimental. Perhaps the most interesting recent ideas advocating a different understanding of love come from the philosopher Michael Hardt (b. 1960) who advocates a political idea of love. Hardt argues that love should be expanded beyond the limits of the couple as a force that also contributes to the constitution of community. He credits love for the "collective transformation" that one experiences in certain kinds of political action. Hardt advocates a form of love that does not originate in a love based on identification with someone or something that is similar to us, but a love "that functions through the play of differences, rather than the insistence on the same." The exhibition draws on these ideas and weaves a web of cultural and historic reference points in order to link the ideas of 50 years ago to the present European crisis point. It reflects on the legacy of "The Summer of Love," whose benefits we still reap today. It is an opportune moment to do this. 50 years have gone by; the post-war baby boomers are ageing and dying, and their youthful ideals have largely died out. We might ask: what went wrong, when and why? Should we rethink these ideals? Can we learn from the experiences and disappointments of the generation of 1967? In a world that rapidly seems regressing it is an appropriate moment to re-visit the sense of communality, openness and freedom that the Summer of Love engendered. A Greek island in the summer—Samos—is an ideal setting to think about these issues. Against the backdrop of an economic meltdown and the on-going crisis, what seem to be keeping things together are strongly forged social relations in a society that still hasn’t been totally atomized. The exhibition features work newly commissioned as well as existing work by nine artists and one collective: Melanie Bonajo (Netherlands, 1978) / Johan Grimonprez (Belgium, 1962) / International Institute Of Social History (Est. 1935, Netherlands) / Tomomi Itakura (USA, 1976) / Mikhail Karikis (Greece/UK, 1976) / Nicolas Kozakis & Raoul Vaneigem (Belgium/Greece, 1967 & Belgium, 1934) / Marko Mäetamm (Estonia, 1965) / Marge Monko (Estonia, 1976) / Uriel Orlow (Switzerland, 1976)

curator

Katerina Gregos 
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posted 08. Oct 2017

Zaha Hadid in Italy

23. Jun 201714. Jan 2018
Zaha Hadid in Italy curated by Margherita Guccione, Woody Yao One of the most influential and visionary architects of our times, Zaha Hadid has redefined the architecture of the twenty-first century and captured the imagination of the whole world. One year since her untimely death, MAXXI is devoting to her The exhibition Zaha Hadid in Italy. Focusing on Hadid’s projects in Italy, the exhibition highlights her intense and productive relationship with our country, presenting projects and works created by means of various instruments of representation, research, and experimentation that she honed in the course of her career; from pictorial and conceptual sketches to three-dimensional models, from virtual representations to the more recent interdisciplinary studies addressed to the application of new solutions and technologies, in a pioneering effort of investigation in design. The exhibition presents a portrait of Hadid’s multifarious personality, it is conceived as a walk through; starting from the built work and projects in design development in Italy, to product design. The gaze of Hélène Binet, a photographer who has been one of the most mindful of Hadid’s production over the years, interprets the strength and the dynamism of the architecture with a series of intense photographs that provide new details of her works. The constant drive towards an interdisciplinary search for new design methods is also presented in the sections dedicated to CoDe (Computational Design) and to ZHA Design DNA, a window on the creative legacy that the studio has fully welcomed. To paraphrase Zaha Hadid, there should be no end to experimentation. In addition to the Italian projects that constitute the backbone of the exhibition, a selection of other projects that made up a significant transition in the evolution of Zaha Hadid’s language and architectural research are also on display, from the very beginnings to the more recent works that are still under way. In this evolution, the Italian projects have often represented a juncture and a turning point towards new research and experimentational horizons. MAXXI is the most evident proof of this. In collaboration with Zaha Hadid Design, Zaha Hadid Architects and the Zaha Hadid Foundation. #ZahaHadidInItaly

artist

Zaha Hadid 
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posted 07. Oct 2017

GIBCA 2017

09. Sep 201709. Nov 2017
opening: 09. Sep 2017 11:00
WheredoIendandyoubegin – On Secularity, the 9th edition of the Göteborg International Biennial for Contemporary Art (GIBCA), introduces its participants. Opening: September 9, 11am–5pm Alexander Tovborg; Archivo F.X. in collaboration with Bassam El Baroni and Pedro G. Romero with the participation of Doris Hakim, Yassine Chouati & Equipe Media; Basim Magdy; Dimitri Venkov; Etel Adnan; Fahd Burki; Fatma Bucak; Francesc Ruiz; Haegue Yang; Haseeb Ahmed & Daniel Baird; Hilma af Klint; Jens Haaning; Joakim Forsgren; Jonas Staal; The Kingdoms of Elgaland-Vargaland; Lawrence Abu Hamdan; Måns Wrange; Maddie Leach; Michèle Matyn; Olivia Plender; Public Movement; Riikka Kuoppala; Rose Borthwick; Santiago Mostyn; Saskia Holmkvist, Ellen Nyman & Corina Oprea; Shilpa Gupta; Sille Storihle; and Vector We're saying what you're thinking—exhibition of moving image Catti Brandelius; Cecilia Lundqvist; Claes Söderquist; Dorinel Marc; Elin Magnusson; Ellen Nyman; Eva Linder; Guds söner / Sons of God (Leif Elggren/Kent Tankred); Jannicke Låker; Jesper Nordahl; Johan Tirén; Lene Adler Petersen & Bjørn Nørgaard; Lene Adler Petersen, Bjørn Nørgaard & Henning Christiansen; Loulou Cherinet; and Marko Raat GIBCA 2017, titled WheredoIendandyoubegin – On Secularity, will seek to stimulate public discourse on a subject of contemporary social and political significance: that of the secular. What role should secularity have in society today? Based on the principle of a separation of religious belief and non-belief from the state, contemporary Western liberal secularity strives to create the conditions that produce and protect four civic cornerstones: political and social equality, minority rights, religious freedom, and the legal separation of private and public domains. Secularity, not to be confused with atheism, has played an essential role in society, creating the conditions for regulating complex and often divisive areas of transaction, including abortion rights, sexual freedoms, freedom of religion, gender equality and freedom of expression. Its strength lies in allowing different modes of living to co-exist due to protections and rights provided under the law and has taken many forms around the world. GIBCA 2017 looks to address such complex questions on the status of secularity in the situation of its crisis. In the midst of the geo-political upheaval that continues to take place since the beginning of the 21st century, together with an increasing consciousness of fear and precarity, liberal secularity finds itself under acute pressure. Numerous profound questions emerge about the future. What happens to secularity during moments of crisis? How can we sustain freedoms—social, sexual, cultural or religious—in a situation of stark cultural differences? What do we mean by "belief" today? Is secularity itself defined, as some scholars believe, by relations to perceived others? Is it the state that is best positioned for defining secularity? If not, who should? The biennial will seek to engage with some fundamental questions about Europe, the formalisation of its values, and the fine line between protection and violence. Art, as a field that has a historic foot in the spaces of religion and its contemporary foot in that of the secular, has an important role to play in this debate on the relations between governance, belief and freedom which form the foundations of this biennial. With the participation of approximately 30 artists, WheredoIendandyoubegin will be a multi-faceted event, comprised primarily of an exhibition of art and historic artefacts, with numerous site-specific art projects developed in collaboration with different constituents and organisations in Gothenburg and beyond. Exhibition displays and programmes will be presented at the Röda Sten Konsthall, Göteborg Konsthall and many other sites around Gothenburg, including the Gothenburg City Library who will host a selection of film and video works from the Nordic Region, primarily focused on the 1990s. GIBCA will also collaborate with Platform for Artistic Research in Sweden (PARSE) based at Valand Academy on a special issue of PARSE Journal considering the subject of Secularity, as well as on a section of the 2nd Biennial PARSE Conference taking place in November. The title WheredoIendandyoubegin is taken from an artwork by Shilpa Gupta, which will be exhibited as part of GIBCA 2017. About GIBCA GIBCA is one of the leading Nordic art biennials. Since 2006 the organiser of GIBCA has been Röda Sten Konsthall. Director: Mia Christersdotter Norman Artistic Director: Stina Edblom Curator GIBCA 2017: Nav Haq
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posted 06. Oct 2017

The Green Light. Lola Gonzàlez

06. Oct 201712. Nov 2017
Die Einzelausstellung ‚The Green Light’ gibt einen umfassenden Überblick über die aktuellen filmischen Arbeiten der Künstlerin Lola Gonzàlez, deren Werke damit erstmals im deutschsprachigen Raum präsentiert werden. Lola Gonzàlez’ Filme und Performances zeichnen ein metaphorisches Bild von Gemeinschaft und zugleich den Grenzen des kollektiven Erlebens, das durch enigmatische Handlungsstränge eine herausfordernde Bildsprache entwickelt. Getragen werden ihre Filme von einer hohen Authentizität der Protagonist/innen, die zumeist dem Freundes- und Bekanntenkreis der Künstlerin entstammen. Durch die Abwesenheit dialogischer Kommunikationsformen entstehen emotionale Bilder des gemeinsamen Erlebens, die vom Spiel der Gesten, Berührungen und basalen Erfahrungen des Zusammenseins geprägt sind.Ein besonderes Interesse kommt in Gonzàlez’ Arbeiten der Landschaft als ästhetisches Instrument der Vermittlung eines komplexen und vielschichtig lesbaren Bildes unserer kollektiven Erfahrungsweisen zu.Die Gruppe und das Individuum bilden stets die Grundlage ihrer künstlerischen Reflexion. Lola Gonzàlez lebt und arbeitet in Paris, 2016 gewann sie den Prix Meurice pour l’art contemporain.

artist

Lola Gonzalez 
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posted 05. Oct 2017

EDWARD KRASIŃSKI

24. Jun 201715. Oct 2017
EDWARD KRASIŃSKI 24 Jun - 15 Oct 2017 The Stedelijk Museum presents the first retrospective in the Netherlands of Edward Krasiński (1925-2004), one of the most notable Eastern European artists of the 20th century and a leading figure in the Polish avant-garde of the 1960s and 1970s The exhibition explores Krasiński’s entire artistic career, from the sculptures made using found objects in the early 1960s, to the installations produced at the turn of the 21st century. Krasiński took an experimental approach to making and exhibiting his art. Krasiński was inspired by pre-war avant-garde movements such as Polish Constructivism. In his work, he combined a wry sense of humour with a Dadaist fascination with chance. Inspired by prewar avant-garde movements such as Polish Constructivism, Krasiński’s work combines a wry sense of humor and a fascination with chance. The retrospective features over fifty works, including suspended objects and wire sculptures, that testify to his interest in sculpture as line. In 1968 he introduced blue Scotch tape into his work. This simple, ready-to-use material, with which he connected spaces and objects, would become his trademark. Explaining its role in his work, he said, “I place it horizontally at a height of 130 centimeters everywhere and on everything. I encompass everything with it and go everywhere.” The turbulent summer of 1968 saw Polish students and intelligentsia protesting for greater freedom. After quashing the revolt, the government prohibited gatherings of more than three people. Krasiński and his friends challenged the regime by organizing Farewell to Spring, a ball to which the most influential figures of the Polish avant-garde were invited. Held in a carnivalesque setting, the event was a fusion of installation, happening, and party. It was an important moment for Krasiński – from that point on, his focus centered on transforming his immediate environment. The exhibition presents spatial installations by Krasiński in which he paired photography and sculpture. Krasiński’s Warsaw studio – where he lived, worked, and hosted gatherings of artists, writers, and intellectuals – is the subject of a film, Edward Krasiński’s Studio (2012), by French-American filmmaker Babette Mangolte. The retrospective also explores the less well-known performative aspects of his work, as well as his connection with artists such as Daniel Buren and Tadeusz Kantor. KRASIŃSKI AND THE STEDELIJK MUSEUM Krasiński’s work is related to the minimal and conceptual art movements of the 1960s and ’70s, international movements that are amply represented in the Stedelijk Museum’s collection. While Krasiński’s oeuvre, itself a valuable contribution to modern art, has been rediscovered in recent years by a younger generation of artists and curators, it remains largely unfamiliar to the general public. According to curator Leontine Coelewij, “Krasiński is comparatively unrecognized because we previously knew very little about what went on in the communist countries behind the Iron Curtain. At the time, we were hardly aware that modern art was also being made in Poland. This exhibition underscores the significance of his career, which spanned four decades. ABOUT THE ARTIST Krasiński was born in 1925 in Lutsk (now Ukraine) and studied at the art academy in Kraków during the 1940s. In 1954 he moved to Warsaw, where he met a group of artists and critics inspired by the avant-garde and with whom he founded Foksal Gallery, the leading platform for progressive art in Warsaw from 1964 onwards. During his lifetime, Krasiński exhibited widely in Poland, also in New York, Paris, and Tokyo (Tokyo Biennale, 1970). CREDIT Edward Krasiński is curated by Leontine Coelewij, Curator Stedelijk Museum Amsterdam and Kasia Redzisz, Curator Tate Liverpool. The exhibition is organized by Stedelijk Museum Amsterdam and Tate Liverpool. Edward Krasiński is supported in part by the Adam Mickiewicz Institute, operating under the Culture.pl brand.
Stedelijk Museum, Amsterdam °

Museumplein 10
NL-1071 DJ Amsterdam

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posted 04. Oct 2017

Marc Camille Chaimowicz | One To One ...

29. Sep 201707. Jan 2018
Marc Camille Chaimowicz | One to One … 29. September 2017 bis 7. Januar 2018 Seit den 1970er Jahren erforscht Marc Camille Chaimowicz den Raum zwischen Kunst, Leben und Dekoration. Er entwickelt in seinem OEuvre Interieurs und Raum-Arrangements sowie verschiedene Einrichtungsgegenstände, Gemälde, Vasen, Vorhänge, Möbel, Tapeten und andere Raumobjekte. In seiner Kunst lässt Chaimowicz die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Raum verschwimmen. Seine Formensprache – in Malerei, Interieurs und Arrangements – lehnt sich an die intimistische Malerei an, dazu gehören beispielsweise Werke von Pierre Bonnard oder Édouard Vuillard von Ende des 19. Jahrhunderts. Gleichzeitig ist sie mit der Vorliebe für funktionales Design der Moderne, wie zum Beispiel von Dieter Rahms oder Charles und Ray Eames verbunden. Für die Kestner Gesellschaft entsteht die neue Installation »One to One...« (2017), eine künstlerische Auseinandersetzung, die im Maßstab 1:1 seine neue Wohnung in Vauxhall, London, aufnimmt, die parallel eingerichtet wird. Als solches wird die Ausstellung »One to One…« zum Surrogat und zur Bühne für die Gestaltung des Wohnraums im wirklichen Leben von Marc Camille Chaimowicz. In der raumgreifenden Installation wird Chaimowicz’ Wohnraum durch salbeigrüne Sockelleisten sowie gemusterte Vorhänge angedeutet. Die Wände in staubigem Rosa erinnern durch ihre provisorische Konstruktion an ein Bühnenbild. In diesem teilweise möblierten Raum erscheint eine Arbeit aus Karton als Teppich, tapezierte Campari-Flaschen markieren einen Bereich der Küche. Das Wohnzimmer erstreckt sich über den teilweise offenen Rahmen der Sockelleisten in den Ausstellungsraum der Kestner Gesellschaft, in dem weitere Zeichnungen und Pläne seiner Werke zu sehen sind. Eine Korkwand dokumentiert das Entstehen der Londoner Wohnung und der Ausstellung in der Kestner Gesellschaft. In Zusammenarbeit mit Lise Queinnec entstand eigens für die Ausstellung eine Foto-Serie von Chaimowicz’ Wohnung in Vauxhall. Im zweiten Ausstellungsraum des Obergeschosses zeigt Marc Camille Chaimowicz das Werk »The Props and Wardrobe Room« (2011/2017), einen Requisiten- und Kostümraum, der sich auf das Theaterstück »Die Zofen« (1947) von Jean Genet bezieht, sowie eine Reihe von ihm entworfenen Bühnenvorhängen, die »Rideaux de scène, Théâtre Jean-Vilar, Bourgoin-Jallieu« (1991-1992). »The Props and Wardrobe Room«, ein freistehender Raum mit zwei kleinen Fenstern, erlaubt den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in die materielle Konstruktion der Charaktere des Stücks. Es handelt sich um ein Kammerspiel über Machtverhältnisse und menschliche Abgründe, in welchem sich Fiktion und Wirklichkeit, Rolle und Identität verwischen. Die zentralen Themen des Stücks, wie das Spiel mit Rolle und Identität oder der Übergang zwischen Bühne und intimem Raum, spiegeln sich im OEuvre von Chaimowicz wider. Marc Camille Chaimowicz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in Paris geboren, er lebt und arbeitet in London und im Burgund. Einzelausstellungen von Chaimowicz waren unter anderem zu sehen in Flat Time House, London (2016); Indipendenza, Rom (2016); MD72, Berlin (2011); Nottingham Contemporary (2011); Inverleith House, Edinburgh (2011); Secession, Wien (2009); Artists Space, New York (2009) und De Appel, Amsterdam (2008). Er hat an zahlreichen Gruppenausstellungen teilgenommen, darunter im Nouveau Musée National de Monaco (2014); bei der Manifesta 10, Hermitage, St. Petersburg (2014); im Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris, (2014); in der Tate Modern, London (2012); im SculptureCenter, New York (2011); in der Hayward Gallery, London (2010); in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden (2009) und bei der 5. Berlin Biennale (2008). Die Ausstellung wird unterstützt von der Stiftung Niedersachsen und dem Förderkreis der Kestner Gesellschaft. * Veranstaltungen **Marc Camille Chaimowicz and the Artist's House** Vortrag von Kirsty Bell und Vorstellung des Ausstellungskatalogs Mittwoch, den 29. November 2017, 19 Uhr Die britische Kunsthistorikerin und Autorin Kirsty Bell spricht über das Werk von Mark Camille Chaimowicz. In ihrem Buch »The Artist’s House. From Workplace to Artwork« (Sternberg Press 2013) untersucht Bell die Rolle von Künstlerräumen in Bezug auf die künstlerische Arbeit. Darin stellt sie Chaimowicz’ Rauminstallationen auch in den Zusammenhang mit dem im Sprengel Museum Hannover rekonstruierten Merzbau von Kurt Schwitters, einem Schlüsselwerk der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts. Kirsty Bell ist Autorin des begleitenden Ausstellungskatalogs, der ebenso vorgestellt wird. Als Kunstkritikerin schreibt sie regelmäßig für verschiedene Magazine wie frieze, Mousse Magazine und Art in America. Marc Camille Chaimowicz ist anwesend. In englischer Sprache Im Eintrittspreis enthalten | Mitglieder und Studierende kostenfrei **Inside the Box** Ferienworkshop für Kinder von 6 bis 8 Jahren Mittwoch, 4. Oktober und Donnerstag, 5. Oktober 2017, 11–16 Uhr Wie sieht die ideale Wohnung aus der Sicht von Kindern aus? Findet man dort statt einer Küche vielleicht ein Trampolin? Der Künstler Marc Camille Chaimowicz hat in der Kestner Gesellschaft sein eigenes Londoner Appartement nachgebaut. Verschiedene Tapeten, skurrile Möbel und fantasievolle Gegenstände lassen uns in die Welt des Künstlers eintauchen. Auch kleine, mit Zeitungsschnipseln beklebte Fläschchen sind in der Ausstellung zu entdecken. An zwei Tagen in den Herbstferien werden wir unsere ganz eigenen Fantasiewohnwelten in Miniaturgröße gestalten. Ob malerisch oder plastisch, geklebt oder geknetet – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Teilnahmegebühr 10 Euro | Die Teilnehmerzahl ist begrenzt | Anmeldungen bis zum 27. September 2017 unter: wobbe@kestnergesellschaft.de **Ladies’ Night** Donnerstag, 19. Oktober 2017, 19 Uhr Exklusiver Rundgang für Frauen durch die aktuellen Ausstellungen mit anschließendem Gespräch bei Campari-Drinks und Snacks. Im Eintrittspreis enthalten | Mitglieder kostenfrei **Extra** Ein »Extra« ist kein Kunstwerk, sondern etwas Zusätzliches, ein Gegenstand, der für die Künstlerin oder den Künstler in der Werk- und Ausstellungsgenese bedeutsam war. Das »Extra« ermöglicht neue und unerwartete Zugänge zur Ausstellung und fließt in unsere Vermittlungsprogramme ein. Marc Camille Chaimowicz übergibt der Kunstvermittlung als »Extra« ein Campari-Soda Fläschchen.

curator

Milan Ther 
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posted 03. Oct 2017

Nasan Tur

19. Aug 201729. Oct 2017
opening: 18. Aug 2017 19:00
Nasan Tur 19.08.2017 - 29.10.2017 Eröffnung: Freitag, 18. August 2017, 19 Uhr Nordhorn. Die Städtische Galerie Nordhorn zeigt vom 19. August bis zum 29. Oktober 2017 eine Einzelausstellung mit Nasan Tur, der zu den bekanntesten Künstlern seiner Generation in Deutschland zählt. Unter anderem hat er in diesem Jahr ein Werk für die documenta 14 produziert. Nasan Tur arbeitet im Spannungsfeld zwischen Sprache, Bild und Handlung, aber auch zwischen Individuum und Gesellschaft. Sein vielfältiges Werk lässt sich jedoch nur schwer mit bestimmten Techniken, Formen oder Motiven erfassen. Es ist vielmehr von konzeptuellen Überlegungen und Prozessen bestimmt, die jeweils auch stark das Umfeld der eigentlichen Präsentation einbeziehen. Inhaltlich sind bei ihm vor allem zwei Themenfelder in vielerlei Variationen zu finden: politische Kontexte sowie Handlungen im öffentlichen Raum. Beides weist deutlich über die Ausstellung und die kunstbezogene Rezeption hinaus und bildet zugleich interessante Zusammenhänge miteinander. Politik etwa findet zumeist im öffentlichen Raum statt. Beides bezieht sich zudem grundsätzlich auf alltägliche Dinge, Situationen, Gesten oder Gedanken. Nasan Tur verwendet selten ganz starre oder in sich geschlossene Bilder. Oft bleiben Darstellungen extrem ausschnitthaft oder Prozesse unvollendet. Eine wichtige Basis seiner Performances, Installationen und Videos ist die Erfahrung der Komplexität von Kommunikation, sowohl zwischen Menschen als auch zwischen Institutionen oder gar zwischen Kulturen. So erreicht er, dass seine Kunst mit dem ihr eigenen Präsentations- und Bedeutungsrahmen zu einer starken Reibungsfläche wird, die auch die Betrachter in verschiedener Weise fordert. Das gilt gerade auch für Erwartungen an das Deutungspotenzial von Kunst (und Bildern im Allgemeinen) in Bezug auf die Wirklichkeit. Manchmal demonstrieren seine Werke oder Aktionen auch ganz ausdrücklich Unzulänglichkeiten oder Scheitern, die jedoch nicht als tragisches Ergebnis gewertet werden, sondern im Gegenteil als Ansporn weiterzumachen verstanden werden wollen. Nasan Tur wurde 1974 geboren und studierte Kunst an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach sowie an der Städelschule in Frankfurt am Main. Er lebt und arbeitet in Berlin. Die Eröffnung findet am Freitag, 18. August 2017, um 19 Uhr in der Städtischen Galerie Nordhorn statt. Eine Pressevorbesichtigung ist am Freitag, 18. August 2017, von 10 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung möglich. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation, in der neben der Ausstellung in der Städtischen Galerie Nordhorn auch die Einzelausstellungen im Kunstverein Göppingen (11. Juli bis 10. September 2017) sowie im Oldenburger Kunstverein (22. August bis 22 Oktober 2017) dokumentieren.

artist

Nasan Tur 
Städtische Galerie Nordhorn °

STÄDTISCHE GALERIE NORDHORN | Alte Weberei, Vechteaue 2
48529 Nordhorn

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posted 02. Oct 2017

Joanna Jones | Change | Malerei

09. Sep 201720. Oct 2017
opening: 08. Sep 2017 19:00
Joanna Jones | Change | Malerei 9. September– 20. Oktober 2017 Eröffnung bei Galerie Gilla Lörcher: Freitag 8. September 2017, 19 Uhr Pohlstr. 73, 10785 Berlin Mi-Sa 13:00 - 18:00 Öffnungszeiten zur Berlin Art Week (14.-17. September): Mi - So 12:00 - 19:00 Galerie Gilla Lörcher | Contemporary Art freut sich sehr, die Einzelausstellung „Change“ der britischen Künstlerin Joanna Jones (Jahrgang 1945) zu präsentieren. Fasziniert von einer die Malerei mit Performance verbindenden Kunstform und interessiert an der Verbundenheit von Dingen, Gedanken und unvermuteten Begebenheiten hat Joanna Jones über den Zeitraum von mehreren Dekaden eine künstlerische Arbeitsweise und einen performativen Prozess in ihrer Malerei entwickelt, bei der sie ihren in Farbe schwimmenden Körper als Medium nutzt und Malerei auf die Ebene des Ereignishaften bringt. Über Ihr Interesse an einer Berichterstattung würden wir uns sehr freuen. Beigefügte Foto zu Ihrer freien Verfügung; weitere Abbildungen in 300 dpi / Fotos zu Ihrer freien Verfügung auf Anfrage. Zeitgleich zur Ausstellung bei Galerie Gilla Lörcher zeigt Joanna Jones weitere Werke in der Gruppenausstellung Narration im Kühlhaus Berlin. Kuratiert von Marianne Kapfer. Ort: Kühlhaus, Berlin | 9.-18.09. , Eröffnung 8.9. ab 19 Uhr | täglich: 13-18 Uhr, während Berlin Art Week: 12-19 Uhr | Luckenwalder Str. 3, 10963 Berlin - direkt neben der Art Berlin Fair (14.-17.09.) Die britische Künstlerin Joanna Jones lebt und arbeitet in Dover (UK). Nach dem Northwich College of Art setzte sie ihr Studium in London an der Byam Shaw School fort. Jones hat ein National Diploma of Design in Malerei vom Goldsmith`s College und schloss ihr Malerei-Studium in 1970 an der Royal Academy Schools ab. Joanna Jones erhielt zahlreiche Preise und Stipendien für ihre künstlerische Arbeit, so z.B. erhielt sie in 1969 den ersten Preis des Malerei-Wettbewerbs beim Greater London Council, im Jahr 2000 wurde sie mit einem Stipendium des Künstlerhaus Balmoral ausgezeichnet und wurde mit dem „Jahr des Künstler“-Preises des Arts Council England für ihre Arbeit in Samphire Hoe in 2001 geehrt. Ihr Werke wurden in zahlreichen internationalen Kunstinstitutionen und Galerien ausgestellt: Arts Council England, Dover (UK); Royal Academy, London (UK); Wrexham Arts Centre, North Wales (UK); The City Gallery of Leicester, Leicester (UK); Leicester City Museum, Leicester (UK); National Gallery of Canada, Montreal (CDN); Taipeh Gallery, New York (US); Künstlerhaus Balmoral, Bad Ems (D); London Biennale 2004, London (UK); Frankfurter Kunstverein, Frankfurt, curated by Peter Wairmeir/Ingrid Mössinger, (D); Stadtmuseum Bad Ems, Bad Ems (D); Museum Mühlheim, Mühlheim (D); Offenes Kulturhaus, Linz, curated by Sigrid Schade, (D); Pharos Center for Contemporary Art, Nicosia (GR); Pharos Trust, Melina Mercury Cultural Center, Nicosia (GR); Karmeliterkloster, Frankfurt (D); Städtische Galerie, Bad Soden (D); Haus am Lützowplatz, Berlin (D); Space Gallery Folkstone, Folkstone (UK); Galerie Kyra Maralt, Berlin (D); Galerie Wild, Frankfurt (D); Galerie Klaus Werth, Frankfurt (D); Galerie Gilla Lörcher | Contemporary Art, Berlin (D) u.a.

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Joanna Jones 
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