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posted 17. Dec 2017

Amie Siegel. Winter

23. Nov 201711. Mar 2018
Amie Siegel. Winter November 23, 2017 – March 11, 2018 Amy Siegel’s Winter (2013) aims to reactivate the experience of the projection through the ephemeral production of a key component in her movie, the soundtrack. Working with musicians and voice-over actors in each place where the piece is shown, the artist strives to bring the viewing experience closer to the most participatory aspects of the spectacle, eliminating the conventional distance between screen and audience. In Winter, on many occasions the projection space becomes an open sound studio where local performers offer different versions of a futuristic story, with infinite variations in atmosphere, dramatic twists, and moods. In this way, the story unfolds in several times at once: the present of the musical performance, the past of the filmed image, and the future of science fiction. Shot in a white-washed residential compound designed by architect Ian Athfield in the remote region of Khandallah, New Zealand, the film narrates the daily life of a small utopian community in the midst of a spectacular uninhabited landscape. Depending on the music and the words spoken by the transitory narrators, the story seems to change course. While a version of the piece with a standard soundtrack can be seen for much of the time it is on display, on live performance days the viewing becomes a unique, unrepeatable, engaging experience, making Winter a work inseparable from the space in which it is viewed and from the people who participate in it.

artist

Amie Siegel 

curator

Manuel Cirauqui 
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posted 16. Dec 2017

AKA­DE­MIE [Arbeitstitel]

21. Oct 201707. Feb 2018
opening: 20. Oct 2017 21:00
**PROGRAMM** Auch im Dezember begrüßen wir Sie in einer sich ständig wandelnden Kunsthalle zur Ausstellung „Akademie [Arbeitstitel]“. Über 16 Wochen präsentieren mehr als 100 Künstler*innen in einem dynamischen Prozess unterschiedlichste Arbeiten zum Themenkomplex des Archivs. Jeden Mittwoch, um 17 Uhr (außer am 27. Dezember) gibt es eine Kurator*innenführung durch die Schau. Am 13. Dezember wird die Führung von einem Gebärdensprachdolmetscher begleitet und richtet sich somit explizit auch an gehörlose Besucher*innen. Am Samstag, den 9. Dezember laden wir Sie von 16 bis 17.30 Uhr zum Vortrag „Der Resteraum (vom Gedankenhotel)“ von Matthis Bacht mit Installation des Art Ashram-Kollektivs ein. Die Gruppe bearbeitete im Sommer 2017 die Frage „Wie wollen wir leben?“. Die Installation in der Kunsthalle setzt sich mit der Dokumentation und Archivierung solcher Gedankenvorgänge auseinander. Der 10. Dezember ist bei uns Familientag. Von 11 bis 18 Uhr ist der Eintritt in die Ausstellung frei. Von 13.30 bis 15 Uhr laden wir Kinder von 5 bis 12 Jahren in die „Kunsthallen-Akademie“ ein, um dort unterschiedliche Kunstgattungen kennen zu lernen und auszuprobieren. Eine weitere Gelegenheit dazu bietet sich am Samstag, den 23. Dezember, von 13 bis 17 Uhr. Zur Eröffnung des Projektes MUR BRUT 11: Julius Brauckmann – C3 Picasso laden wir Sie am Freitag, den 15. Dezember, um 18.30 Uhr ins Parkhaus der Kunsthalle ein. Explizit für das Parkhaus hat der Künstler eine ortsspezifische Wandarbeit entwickelt. Sollten Sie noch eine Kleinigkeit für das Fest suchen, schauen Sie doch einmal in der Kunsthalle vorbei. Vielleicht werden Sie ja bei unseren ausgesuchten Taschen aus Ausstellungsbannern fündig – jede Tasche ein Unikat. Oder Sie erfreuen Ihre Lieben mit Kaffee-Genuss mit dem eigens für die Kunsthalle gerösteten Jubiläums-Blend. Das Etikett dafür wurde vom Düsseldorfer Künstler Hans-Peter Feldmann gestaltet. Wie im letzten Jahr wird die Fassade der Kunsthalle im Dezember in einen überdimensionalen, projizierten Kunst-Adventskalender verwandelt. Gemeinsam mit renommierten, zeitgenössischen Künstlern wie Thomas Ruff, Thomas Schütte, Karin Kneffel oder dem Kabarettisten Dieter Nuhr macht die Initiative „Edition 12 – 21“ mit der Installation auf neue Therapieansätze bei Demenzkranken aufmerksam. Bis zum 24. Dezember wird sich jeden Tag eins der Türchen öffnen. Mehr dazu erfahren Sie unter edition12-21.de * **Marlon Bösherz mit der Klasse von Stefan Kürten:** Dienstag, 14.11.17, Beginn 18 Uhr Soundperformance Marlon Bösherz und Pietro Conti „Faltungen – Bitumen“ Mittwoch, 15.11.17, Beginn 18 Uhr Interview mit Akademiestudenten Donnerstag, 16.11.17, Beginn 18 Uhr Konzert Jazztrio Graustufen Freitag, 17.11.17, Einlass 18:30 Uhr und Beginn 19 Uhr Konzert Stefan Kürten „Wall of Sound“ Samstag, 18.11.17, Einlass 18 Uhr und Beginn 18:30 Uhr Soloperformance Marlon Bösherz „Salvador Dalís Gardenparty“ Sonntag, 19.11.17, Einlass 20 Uhr und Beginn 20:30 Uhr Konzert Botticelli Baby Dienstag, 21.11.17, Beginn 16:30 Uhr Lesungsimprovisation / Situationslesung durch eine Gruppe Studierender der Kunstakademie Düsseldorf EINTRITT FREI * **CARNE VALE!** Eine Produktion von Ben J. Riepe im Rahmen der Ausstellung „Akademie [Arbeitstitel]“ Freitag, 10. November 2017, 18 Uhr Samstag, 11. November 2017, 18.30 Uhr Sonntag, 12. November 2017, 18.30 Uhr Samstag, 3. Februar 2018, 18.30 Uhr Sonntag, 4. Februar 2018, 18.30 Uhr Im Fokus der Inszenierung CARNE VALE! steht der menschliche Körper mit seinem grenzenlosen Potential. Riepe stellt ihn aus, verhüllt ihn, entblößt ihn, experimentiert mit Formen einer universellen nonverbalen Sprache und setzt dabei auf das ephemere Potential eines jeden von uns: der Körper als Projektionsfläche. Und zwar für die aktuellen Geschehnisse der Zeit und der dem Menschen zutiefst inne liegenden Instinkte. Wie solche eines Urmenschen, der handelt, weil er handeln muss, und Gemeinschaft eingeht, weil er alleine nicht wagt zu existieren. Das Publikum ist eingeladen, dem Sezierspiel beizuwohnen, wenn die Hüllen fallen und ein Tier in Menschengestalt das Licht der Welt erblickt, zu Boden geht, danieder kriecht und nach Atem ringend verendet, um schließlich dem Phönix gleich aus der Asche neu geboren zu werden. CARNE VALE! nähert sich folglich dem mittelalterlichen Karneval, kurzum einem uralten Ritual: den Wert des Fleisches erkennen und gleichsam dem Fleische absagen, um alles, was war, abzustreifen. CARNE VALE! ist eine Produktion von Ben J. Riepe, koproduziert mit der Kunsthalle Düsseldorf. Gefördert durch die Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Fonds Darstellende Künste, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf. **NACHTFOYER** Im NACHTFOYER präsentiert der Düsseldorfer Künstler und Musiker Stefan Schneider am Dienstag, den 7. November den Konzertmitschnitt „MOEBIUS SCHNEIDER – LIVE KUNSTHALLE DÜSSELDORF“, der im Oktober erschienen ist. **APPROXIMATION FESTIVAL** Das APPROXIMATION FESTIVAL gastiert am 24. und 25. November in der Kunsthalle. Das Programm zum Festival finden Sie hier. **Herbstferienprogramm** Zu „Akademie [Arbeitstitel]“ laden wir zudem zum Herbstferienprogramm Kinder ab 6 Jahren in die Kunsthallen-Akademie ein. Hier lernen die Teilnehmer*innen unterschiedliche Kunstformen und Materialien kennen und erfahren, wie aus einer Idee ein fertiges Kunstwerk wird. **FÜHRUNGEN** Kuratorenführung: jeden Mittwoch, 17 Uhr (außer am 1.11.) Öffentliche Führung: jeden Sonntag, 13.30 Uhr **KUNST IM GESPRÄCH** jeden Dienstag, 15 bis 18 Uhr und jeden Sonntag, 14.30 bis 17.30 Uhr * **ERÖFFNUNG** Mit einem großen Fest bei Essen und Trinken, der Gruppe TORESCH und DJ Hermes eröffneten wir mit 1300 Gästen am 20. Oktober die Ausstellung „Akademie [Arbeitstitel]“, zu deren Besuch wir Sie im November herzlich einladen. Angelehnt an die legendäre Ausstellungsreihe „between“ (1969–1973) hat die Kunsthalle Studierende und Lehrende der Akademien Düsseldorf und Münster sowie der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) eingeladen, sich mit dem Themenkomplex des Archivs auseinanderzusetzen und damit aus einem gegenwärtigen Blickwinkel kritisch zu verhandeln, was ein historisches Erbe und die Nähe von Institutionen und Akademien im Rheinland für die eigene Kunstproduktion bedeuten. Wie der Titel bereits vermuten lässt, handelt es sich um ein experimentelles Format mit offenem Ausgang in einem sich ständig wandelnden Ausstellungs-Setting. Sie dürfen also gespannt sein, was Sie erwartet. **AUSSTELLUNG AKA­DE­MIE** 21.10.2017 - 07.02.2018 In der dritten Schau des Jubiläumsjahres rückt die Gegenwart in den Fokus, aber nicht, ohne auch die Geschichte und das Archiv der Kunsthalle zu betrachten. Angelehnt an der legendären Ausstellungsreihe „between“ (1969-1973), die aus Protesten und Unmut von Studierenden insbesondere der Kunstakademie gegenüber der Institution hervorging, lädt die Kunsthalle Düsseldorf zu Akademie [Arbeitstitel] Lehrende und Studierende der Kunstakademien Düsseldorf und Münster sowie der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) ein, sich mit dem Themenkomplex des Archivs auseinanderzusetzen und damit aus einem gegenwärtigen Blickwinkel kritisch zu verhandeln, was ein historisches Erbe und die Nähe von Institutionen und Akademien im Rheinland für die eigene Kunstproduktion bedeuten. Wie der Begriff „Arbeitstitel“ im Titel der Ausstellung bereits indiziert, handelt es sich um ein experimentelles Format mit offenem Ausgang. Für die Besucher*innen wird ein permanenter Zugang nicht nur zu immer wieder erneuerten Ausstellungs-Setzungen, sondern auch zum Weg dahin, zum diskursiven Austausch und zu Arbeitsprozessen und -strukturen eröffnet. Inwieweit sie sich dabei am Austausch beteiligen, nur beobachten oder sich bewusst einmischen und damit Eingang in die künstlerischen Arbeiten und finalen „Resultate“ der Ausstellung und so auch in die Institutionsgeschichte finden, bleibt jedem selbst überlassen. Programmpunkte zwischen Theater, Performance, Konzerten, Workshops und Vorträgen von zahlreichen Gästen werden zudem unter dem Label „Performing Archive“ immer wieder neue Akzente aus dem Archiv suchen und vermitteln. Vor dem Hintergrund des 50-jährigen Jubiläums der Kunsthalle Düsseldorf in ihrem heutigen Gebäude setzt sich die Ausstellung mit dem Themenkomplex „Archiv“ auseinander. Der Titel der Ausstellung legt den Fokus dabei bewusst nicht auf das Thema selbst, sondern vielmehr auf die künstlerische Perspektive und den Prozess der Erarbeitung: Professor*innen und Studierende der Kunstakademie Düsseldorf, der Kunstakademie Münster und der Kunsthochschule für Medien Köln wurden eingeladen, sich mit den Themen Archiv, dem Archiv der Kunsthalle Düsseldorf oder auch einzelnen Aspekten wie der Architektur, spezifischen Arbeiten oder der (Ausstellungs-)Historie der Kunsthalle auseinanderzusetzen. Der Begriff „Arbeitstitel“ ist dabei fester Bestandteil des Ausstellungstitels und indiziert, dass es sich um ein experimentelles Format mit offenem Ausgang handelt, angelehnt an das Format der legendären between-Reihe Ende der 1960er Jahre. Neben einer Beschäftigung mit Archivmaterialien der Kunsthalle erfolgen Auseinandersetzungen mit der Idee des Archivs auch weitläufiger und abstrakter, indem das Archiv als Ort der Erinnerung zwischen wertvollem Erbe, historischer Last, Speicher-Architektur u.v.m. betrachtet wird. Die Kategorie Archiv und die Kategorien, anhand derer ein Archiv angelegt wird und so Kunstgeschichte, kulturelle Identitäten und individuelle Mythologien hervorbringt, werden ebenfalls befragt. Welche Rolle spielen Archive für das eigene künstlerische Schaffen oder die Wahrnehmung einer Institution? Wie wird aus der Jetzt-Zeit heraus mit der spezifischen Vergangenheit umgegangen und diese bewertet? Inwiefern stellen nicht nur kollektive, sondern auch private Archive selbst Formen künstlerischer Praxis dar? Die Ausstellung erstreckt sich über einen Zeitraum von 16 Wochen, innerhalb derer rund 100 Projekte im Wechsel gezeigt werden. Eröffnet wird mit einer auf ihre architektonischen Grundlagen reduzierten Halle, deren 50-jähriges Jubiläum und die 500 Ausstellungen umfassende Geschichte gefeiert werden. Die Entstehung einzelner Werke sowie auch Auf- und Umbauphasen finden während der Öffnungszeiten statt und können von den Besucher*innen verfolgt werden. Zeitgleich mit den Projekten wird vor Ort der Ausstellungskatalog von Studierenden der Köln International School of Design (KISD) entwickelt. Unter dem Label „Performing Archive“ wurden zudem einzelne Künstlerinnen, Musikerinnen und Kurator*innen eingeladen, über die Ausstellung hinausgehende Auseinandersetzungen in Form von Tanz, Performances, Konzerten und Vorträgen zur Geschichte der Institution zu präsentieren. **KATALOG** Ab sofort ist der Katalog zur Ausstellung „Wirtschaftswerte / Museumswerte“ in unserem Shop erhältlich. **CARNE VALE!** Eine Produktion von Ben J. Riepe im Rahmen der Ausstellung „Akademie [Arbeitstitel]“ Freitag, 10. November 2017, 18 Uhr Samstag, 11. November 2017, 18.30 Uhr Sonntag, 12. November 2017, 18.30 Uhr Samstag, 3. Februar 2018, 18.30 Uhr Sonntag, 4. Februar 2018, 18.30 Uhr Im Fokus der Inszenierung CARNE VALE! steht der menschliche Körper mit seinem grenzenlosen Potential. Riepe stellt ihn aus, verhüllt ihn, entblößt ihn, experimentiert mit Formen einer universellen nonverbalen Sprache und setzt dabei auf das ephemere Potential eines jeden von uns: der Körper als Projektionsfläche. Und zwar für die aktuellen Geschehnisse der Zeit und der dem Menschen zutiefst inne liegenden Instinkte. Wie solche eines Urmenschen, der handelt, weil er handeln muss, und Gemeinschaft eingeht, weil er alleine nicht wagt zu existieren. Das Publikum ist eingeladen, dem Sezierspiel beizuwohnen, wenn die Hüllen fallen und ein Tier in Menschengestalt das Licht der Welt erblickt, zu Boden geht, danieder kriecht und nach Atem ringend verendet, um schließlich dem Phönix gleich aus der Asche neu geboren zu werden. CARNE VALE! nähert sich folglich dem mittelalterlichen Karneval, kurzum einem uralten Ritual: den Wert des Fleisches erkennen und gleichsam dem Fleische absagen, um alles, was war, abzustreifen. CARNE VALE! ist eine Produktion von Ben J. Riepe, koproduziert mit der Kunsthalle Düsseldorf. Gefördert durch die Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Fonds Darstellende Künste, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf. **NACHTFOYER** Im NACHTFOYER präsentiert der Düsseldorfer Künstler und Musiker Stefan Schneider am Dienstag, den 7. November den Konzertmitschnitt „MOEBIUS SCHNEIDER – LIVE KUNSTHALLE DÜSSELDORF“, der im Oktober erschienen ist. **APPROXIMATION FESTIVAL** Das APPROXIMATION FESTIVAL gastiert am 24. und 25. November in der Kunsthalle. Das Programm zum Festival finden Sie hier. **Herbstferienprogramm** Zu „Akademie [Arbeitstitel]“ laden wir zudem zum Herbstferienprogramm Kinder ab 6 Jahren in die Kunsthallen-Akademie ein. Hier lernen die Teilnehmer*innen unterschiedliche Kunstformen und Materialien kennen und erfahren, wie aus einer Idee ein fertiges Kunstwerk wird. **ERÖFFNUNG** Mit einem großen Fest bei Essen und Trinken, der Gruppe TORESCH und DJ Hermes eröffneten wir mit 1300 Gästen am 20. Oktober die Ausstellung „Akademie [Arbeitstitel]“, zu deren Besuch wir Sie im November herzlich einladen. Angelehnt an die legendäre Ausstellungsreihe „between“ (1969–1973) hat die Kunsthalle Studierende und Lehrende der Akademien Düsseldorf und Münster sowie der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) eingeladen, sich mit dem Themenkomplex des Archivs auseinanderzusetzen und damit aus einem gegenwärtigen Blickwinkel kritisch zu verhandeln, was ein historisches Erbe und die Nähe von Institutionen und Akademien im Rheinland für die eigene Kunstproduktion bedeuten. Wie der Titel bereits vermuten lässt, handelt es sich um ein experimentelles Format mit offenem Ausgang in einem sich ständig wandelnden Ausstellungs-Setting. Sie dürfen also gespannt sein, was Sie erwartet. **FÜHRUNGEN** Kuratorenführung: jeden Mittwoch, 17 Uhr (außer am 1.11.) Öffentliche Führung: jeden Sonntag, 13.30 Uhr **KUNST IM GESPRÄCH** jeden Dienstag, 15 bis 18 Uhr und jeden Sonntag, 14.30 bis 17.30 Uhr * **AUSSTELLUNG AKA­DE­MIE** 21.10.2017 - 07.02.2018 In der dritten Schau des Jubiläumsjahres rückt die Gegenwart in den Fokus, aber nicht, ohne auch die Geschichte und das Archiv der Kunsthalle zu betrachten. Angelehnt an der legendären Ausstellungsreihe „between“ (1969-1973), die aus Protesten und Unmut von Studierenden insbesondere der Kunstakademie gegenüber der Institution hervorging, lädt die Kunsthalle Düsseldorf zu Akademie [Arbeitstitel] Lehrende und Studierende der Kunstakademien Düsseldorf und Münster sowie der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) ein, sich mit dem Themenkomplex des Archivs auseinanderzusetzen und damit aus einem gegenwärtigen Blickwinkel kritisch zu verhandeln, was ein historisches Erbe und die Nähe von Institutionen und Akademien im Rheinland für die eigene Kunstproduktion bedeuten. Wie der Begriff „Arbeitstitel“ im Titel der Ausstellung bereits indiziert, handelt es sich um ein experimentelles Format mit offenem Ausgang. Für die Besucher*innen wird ein permanenter Zugang nicht nur zu immer wieder erneuerten Ausstellungs-Setzungen, sondern auch zum Weg dahin, zum diskursiven Austausch und zu Arbeitsprozessen und -strukturen eröffnet. Inwieweit sie sich dabei am Austausch beteiligen, nur beobachten oder sich bewusst einmischen und damit Eingang in die künstlerischen Arbeiten und finalen „Resultate“ der Ausstellung und so auch in die Institutionsgeschichte finden, bleibt jedem selbst überlassen. Programmpunkte zwischen Theater, Performance, Konzerten, Workshops und Vorträgen von zahlreichen Gästen werden zudem unter dem Label „Performing Archive“ immer wieder neue Akzente aus dem Archiv suchen und vermitteln. Vor dem Hintergrund des 50-jährigen Jubiläums der Kunsthalle Düsseldorf in ihrem heutigen Gebäude setzt sich die Ausstellung mit dem Themenkomplex „Archiv“ auseinander. Der Titel der Ausstellung legt den Fokus dabei bewusst nicht auf das Thema selbst, sondern vielmehr auf die künstlerische Perspektive und den Prozess der Erarbeitung: Professor*innen und Studierende der Kunstakademie Düsseldorf, der Kunstakademie Münster und der Kunsthochschule für Medien Köln wurden eingeladen, sich mit den Themen Archiv, dem Archiv der Kunsthalle Düsseldorf oder auch einzelnen Aspekten wie der Architektur, spezifischen Arbeiten oder der (Ausstellungs-)Historie der Kunsthalle auseinanderzusetzen. Der Begriff „Arbeitstitel“ ist dabei fester Bestandteil des Ausstellungstitels und indiziert, dass es sich um ein experimentelles Format mit offenem Ausgang handelt, angelehnt an das Format der legendären between-Reihe Ende der 1960er Jahre. Neben einer Beschäftigung mit Archivmaterialien der Kunsthalle erfolgen Auseinandersetzungen mit der Idee des Archivs auch weitläufiger und abstrakter, indem das Archiv als Ort der Erinnerung zwischen wertvollem Erbe, historischer Last, Speicher-Architektur u.v.m. betrachtet wird. Die Kategorie Archiv und die Kategorien, anhand derer ein Archiv angelegt wird und so Kunstgeschichte, kulturelle Identitäten und individuelle Mythologien hervorbringt, werden ebenfalls befragt. Welche Rolle spielen Archive für das eigene künstlerische Schaffen oder die Wahrnehmung einer Institution? Wie wird aus der Jetzt-Zeit heraus mit der spezifischen Vergangenheit umgegangen und diese bewertet? Inwiefern stellen nicht nur kollektive, sondern auch private Archive selbst Formen künstlerischer Praxis dar? Die Ausstellung erstreckt sich über einen Zeitraum von 16 Wochen, innerhalb derer rund 100 Projekte im Wechsel gezeigt werden. Eröffnet wird mit einer auf ihre architektonischen Grundlagen reduzierten Halle, deren 50-jähriges Jubiläum und die 500 Ausstellungen umfassende Geschichte gefeiert werden. Die Entstehung einzelner Werke sowie auch Auf- und Umbauphasen finden während der Öffnungszeiten statt und können von den Besucher*innen verfolgt werden. Zeitgleich mit den Projekten wird vor Ort der Ausstellungskatalog von Studierenden der Köln International School of Design (KISD) entwickelt. Unter dem Label „Performing Archive“ wurden zudem einzelne Künstlerinnen, Musikerinnen und Kurator*innen eingeladen, über die Ausstellung hinausgehende Auseinandersetzungen in Form von Tanz, Performances, Konzerten und Vorträgen zur Geschichte der Institution zu präsentieren. **KATALOG** Ab sofort ist der Katalog zur Ausstellung „Wirtschaftswerte / Museumswerte“ in unserem Shop erhältlich.

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Isabel Urban 
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posted 15. Dec 2017

ACCENTISMS

30. Sep 201728. Jan 2018
opening: 29. Sep 2017 19:00
ACCENTISMS 30.09.2017 - 28.01.2018 Eröffnung: Fr, 29. September, 19 Uhr Lawrence Abu Hamdan, Nicholas Bussmann & Natascha Sadr Haghighian, Edith Dekyndt, Annja Krautgasser, Ali Meer Azimi, Ute Müller, Ulrich Nausner, Angel Nevarez & Valerie Tevere und Natascha Sadr Haghighian Von adcantus, der Dazugesungene, leitet sich das lateinische accentus ab. Ein poetischer Überschuss, der sich auf Silben, Wörter und Sätze legt, um sie hervorzuheben und zu intensivieren. Akzent bezeichnet auch, wenn diese Lautgestaltung, die Betonungsmuster und Rhythmen einer vorgängig erlernten Sprache in eine neu erlernte integriert werden und sie klanglich einfärben. Akzente sind Ereignisse, sie werden zeitgleich artikuliert und vernommen, gleichzeitig gesprochen und gehört. Ebenso prozessual verhalten sich individuelle Ausspracheeigenheiten; sie verändern sich mit unseren jeweiligen Lebenskartographien, mit den verschiedenen Orten, an denen wir leben, und mit den unterschiedlichen Menschen, mit denen wir sprechen. Insofern sind individuelle Akzente in ihrer Komplexität immer schon Einsprüche gegen einfache Vorstellungen von Identität. Dennoch werden Ausspracheeigenheiten in der Lebenswelt häufig mit Herkunft kurzgeschlossen, mit Wertungen versehen und diskriminiert. Anders in der Kunst, die darauf besteht, das Dazugesungene – Einfärbungen, Schattierungen und Tonalitäten – als Generator von Schönheit und Komplexität zu erfahren. Kuratiert von Nina Tabassomi

curator

Nina Tabassomi 
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posted 14. Dec 2017

Dinh Q. Lê - The Colony

14. Oct 201714. Jan 2018
Dinh Q. Lê - The Colony 14.10.2017 - 14.01.2018 For The Colony, Lê has filmed the islands of Peru from a number of different perspectives, from a boat circling the land and video drones giving a bird’s eye view. In this video we see labourers involved in the backbreaking work, transporting and loading the guano onto boats. The arid and unforgiving landscape and the drones’ unmanned explorations of empty and abandoned buildings, with their traces of existence from past inhabitants, leave viewers in no doubt of the human suffering and isolation that haunt the island landscapes. The Colony is commissioned by Artangel; Ikon, Birmingham, Han Nefkens H+F Collection; Proyecto Amil, Lima and with additional support from Catherine Petitgas, Private Collection, New York; Shoshana Wayne Gallery. Produced by Artangel and TANQ Studios.

artist

Dinh Q. Le 
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posted 13. Dec 2017

Willem de Rooij. Whiteout

14. Sep 201707. Jan 2018
opening: 13. Sep 2017 19:00
Willem de Rooij. Whiteout 14.09.2017 - 17.12.2017 Eröffnung: 13.09.2017 19:00 Der niederländische Künstler Willem de Rooij (*1969 in Beverwijk, NL) untersucht die Produktion, Kontextualisierung und Interpretation von Bildern. Seine Praxis umfasst Fotografie, Film, Video, Skulptur, Tonaufnahmen und Texte. Appropriierte Materialien, wie etwa gefundene Bilder, Objekte, die er kunstgeschichtlichen oder ethnografischen Sammlungen entnimmt, oder Arbeiten anderer Künstlerinnen und Künstler spielen eine bedeutsame Rolle. De Rooijs eigene Arbeiten nehmen die Form von Installationen oder vorübergehenden Zusammenstellungen an, die physische und kontextuelle Eigenschaften des Raumes reflektieren, den sie besetzen. De Rooij ist seit 2006 Professor an der Städelschule in Frankfurt am Main. Im Jahr 2015 hat er zusammen mit Angela Bulloch und Simon Denny das BPA // Berlin Program for Artists gegründet und ist seit 2016 Visiting Advisor an der Rijksakademie in Amsterdam. Diesen Herbst präsentieren die KW Institute for Contemporary Art Whiteout – eine Auswahl aus Willem de Rooijs Produktion der vergangenen zwanzig Jahre. Die Ausstellung verbindet jüngere Arbeiten mit zentralen Werken, die in seiner Zusammenarbeit mit Jeroen de Rijke (1970–2006) unter dem Namen de Rijke/de Rooij von 1994 bis 2006 entstanden sind. Partner der Berlin Art Week
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posted 12. Dec 2017

GEORGIA SAGRI

02. Dec 201711. Feb 2018
opening: 01. Dec 2017 19:00
Villa Salve Hospes GEORGIA SAGRI GEORGIA SAGRI 2. Dezember 2017 – 11. Februar 2018 Presserundgang: 1. Dezember 2017, 11 Uhr Eröffnung: 1. Dezember 2017, 19 Uhr 02.12.2017, 11 – 17 Uhr, Do Jaguar, Performance, 2009/2017 03.12.2017, 14 Uhr, Lesung Thanos Stathopoulos Die Ausstellung GEORGIA SAGRI GEORGIA SAGRI geht über eine bloße Präsentation der Arbeiten der Künstlerin (*1978, Athen, GR) hinaus. Die Skulpturen existieren für die Dauer der Ausstellung als Gäste, als selbständige Einheiten im Gebäude, ohne sich einfach nur den Räumen anzupassen. Die Ausstellung besteht aus sieben großen Skulpturen der multidisziplinären Praxis Georgia Sagris der letzten acht Jahre. Manche manifestieren sich oder kündigen sich an in der Ästhetik von Außenwerbung wobei sich ihre Lesart nicht nur als Wissen vermittelt, sondern auch als Deklarierung. Dennoch lehnt sich die Installation an die Idee des Grundrisses der 1808 erbauten neoklassizistischen Villa Salve Hospes an: Die Struktur der Räume, die von der palladischen Architektur geprägt ist, erlaubt eine uneingeschränkte Sicht. Beim Betreten des Gebäudes wird der Blick auf den Garten und die Seitenflügel des Gebäudes gewährt, die Rotunde schlägt kreisförmige Bewegungen vor, die Blickachsen betonen die Symmetrie der Proportionen des linken und rechten Flügels des Gebäudes. Diese auf das Gleichgewicht ausgelegte Raumstruktur wird in Sagris Skulpturen, welche gedoppelt auftreten, befragt. Einige der Arbeiten sind entlang der vertikalen Achse geteilt (Working the No Work, 2012), während sich wiederum andere einander gegenübergestellt (Documentary of Behavioural Currencies, 2016) oder im Innen und Außen platziert sind (Dynamis, 2017). Sie führen die konsistente Absicht von Sagris Arbeiten weiter, Dichotomien aufzulösen. Sagri beschreibt ihre Skulpturen als „Module“. „Modul“ ist für sie die Idee der mitgedachten Möglichkeiten der multiplen Bedeutungen von Objekten in Räumen und dem Einfluss von Raum auf ein Objekt. Indem sie das Singuläre ablehnt, richtet sie sich auch gegen Hierarchien zwischen dem Objekt und seinen räumlichen Bestimmungen. Die Skulpturen werden so zu Orten, die die BesucherInnen befähigen über sie, ihre Wahrnehmung und ihre Existenz nachzudenken. Die Fragen nach dem, was Dinge und Räume, deren Zuschreibungen und Verhältnisse ausmachen, setzt Sagri durch das Material und seine inhärenten Informationen sowie die Form der Skulpturen als quasi materialisiertes Gedankenexperiment um. Gedankenexperimente sind dabei Hilfsmittel, um sich gedanklich mit Thesen auseinanderzusetzen, für sie zu argumentieren oder zu widerlegen. So wird zum Beispiel die Frage nach Privatheit und Öffentlichkeit als Frage von Innen und Außen diskutiert, indem Georgia Sagri diese Situationen als Skulptur in Form einer Mauer und deren Dazwischen herstellt (Snout is Wall and Wall is Snout, 2014). Auch in Sagris fortlaufender Beschäftigung mit Performance ist es die Mimesis, d.h. die nachahmende Darstellung von Handlungen, in der der Körper mehr noch als die Sprache einem „Anderem“, dessen Gesten oder Traditionen nahekommt. Die im Kunstverein Braunschweig gezeigten Skulpturen mögen eine Performance als ein Element gehabt haben, durch ihre modulare Existenz jedoch behalten sie auch darüber hinaus eine Performativität bei, die die BetrachterInnen und ihre Bewegung mit einbezieht. Die Skulpturen selbst formen in sich ein Innen und Außen und kreieren durch ihre Materialität und Form spezifische Situationen. Die Idee bestimmt das Material und die Struktur, die sich in Georgia Sagris Skulpturen immer bedingen, so dass die Skulpturen in sich eigene Systeme aus Material und Formkodierung hinsichtlich der Arbeit sind. Das Logo (Loquimini, 2017) ist als Kommunikationsmittel für die Ausstellung entstanden. Es taucht außerhalb des Gebäudes auf, in den Straßen und in der Presse. Es besteht aus angedeuteten Bewegungen, die aus Streifen einer griechischen Tageszeitung collagiert wurden, die über die Wahlen in Deutschland im September 2017 berichtet. Zeit – Gegenwärtigkeit – und Bewegung kommen zusammen als vier Dimensionen, die durch die Zeitungsstreifen angedeutet werden und sich in der Dynamik, die die Arbeiten in der Villa Salve Hospes vorgeben, wiederfinden. Georgia Sagri (*1979, Athen, GR) lebt und arbeitet in Athen und New York. Sie studierte an der Hochschule für Bildenden Künste in Athen und der Columbia Universität in New York. Ihre Arbeiten waren in zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen, u.a. auf der documenta 14, Kassel und Athen (2017), bei der Manifesta 11, Zürich (2016), im Sculpture Center, New York (2015), in den Kunst- Werken Berlin – KW Institute for Contemporary Art (2015), im Museum für Moderne Kunst, Warschau (2014 und 2015), in der Kunsthalle Basel (2014) sowie auf der 14. Istanbul Biennale (2015), der Lyon Biennale (2013) und der Whitney Biennale, New York (2012). Sie ist Gründerin des Audio-Magazins FORTÉ sowie des kuratorischen Projekts SALOON und initiierte 2014 den halböffentlichen Projektraum ΥΛΗ[matter]HYLE in Athen. GÄSTEZIMMER: Thanos Stathopoulos Auf Einladung von Georgia Sagri wird der griechische Poet Thanos Stathopoulos (*1963, Athen, GR) Gedichte seines noch nicht veröffentlichten Bandes The Hour präsentieren. Das Gästezimmer wird damit zur Plattform der Präsentationen des bislang international noch unbekannten Oeuvres. Kuratorin: Christina Lehnert Kuratorische Assistentin: Miriam Bettin

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Georgia Sagri 
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posted 11. Dec 2017

Carmen Herrera

25. Nov 201713. Jan 2018
Carmen Herrera 25.11.2017 - 13.01.2018 “I like straight lines, I like angles, I like order. In this chaos that we live in, I like to put order. I guess that’s why I am a hard-edged painter, a geometric painter” – Carmen Herrera, Artists in Exile, 1994 Carmen Herrera’s sixth exhibition with Lisson Gallery, and her second with the gallery in London, features an entirely new body of work created within the last year. Featuring a large Estructura, along with a number of paintings and works on paper, the exhibition displays some of Herrera’s most ambitious work to date. Known for her geometric lyricism and vibrant abstractions, Herrera produces dynamic compositions that convey movement and rhythm through a careful balance of lines, forms and colours. Embracing an approach that is at once meditative and reflective, daring and bold, Herrera’s work evokes a simultaneous sense of instability and order, encompassing symmetry and asymmetry, shadow and light. Rather than tricks to fool the eye, her intent is to sharpen it. Herrera’s dynamic use of colour and form is realised perhaps most effectively in her series of three-dimensional works, known as the Estructuras (Structures). The work presented at Lisson Gallery, titled Pavanne, is Herrera’s largest structure to date, originally conceived in 1967 as a monument in dedication to her younger brother, who was dying of cancer. Based on paintings “really crying out to become sculpture”, Herrera’s Estructuras represent a rare break in Herrera’s insistent planarity and rectangular container of her paintings. Moving from drawing, to painting, to sculpture, the physical manifestation of her forms brings to life the precision of Herrera’s sharp edges. As with many of her early Blanco y Verde paintings, Herrera envisioned her Estructuras in an environmental sense, using the surrounding walls as part of the composition. The irregular shapes, unable to fit perfectly together, create negative space to play with spatial awareness and balance. The first Estructura designed to go outside, the sculpture on view as part of the exhibition further extends the possibilities of the work, adding nature or different spatial dimensions into the mix. The sculpture is accompanied by new eight new paintings, each composed of bands of colour that exist in unequal proportions and are suspended in tension with intersecting areas of black. Working predominately with acrylic, the geometrically-organised, dichromatic paintings contain a range of shapes in different sizes, almost mathematically arranged to create perfect compositional balance. While these works retain a certain luminosity, they are predominately dark, almost resisting colour, and indicate a steady move towards increasingly simplified pictorial elements and a progressively reduced colour palette. Notably uninterested in either the cultural or philosophical connotations of colour, Rob Storr, in his essay for the exhibition catalogue that accompanied Herrera’s inaugural exhibition of Lisson Gallery’s 24th Street location in New York in May 2016, states: “Indeed it strikes me as impossible to disregard the existential aura of these latest compositions.” Carmen Herrera: Lines of Sight, a major exhibition of Herrera’s work first staged by the Whitney Museum of American Art, New York in September 2016, is on view at Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (K20) in Düsseldorf, Germany from 2 December 2017 until 8 April 2018. The show features more than fifty works, including paintings, works on paper and three-dimensional pieces, ranging from the late 1940s all the way through to 2017.
Lisson Gallery, London

52-54 Bell Street
NW1 5DA London

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posted 10. Dec 2017

Gillian Wearing – Family Stories

13. Oct 201707. Jan 2018
Gillian Wearing – Family Stories 13.10.2017 - 07.01.2018 British artist Gillian Wearing is interested in real life experiences. In her art she gives people a voice, examining and documenting relationships such as those in the family. SMK, National Gallery of Denmark now presents an exhibition featuring the Turner Prize-winning artist. Throughout her career Gillian Wearing has addressed the question of how the concept of family is perceived and should be understood today. She seeks to illuminate the many different ways relationships form the patterns of our lives. From 13 October 2017 Gillian Wearing – Family Stories features a range of the artist’s works from 1992 to the present day that works with the theme of the family. The work includes photography, film and sculpture. Gillian Wearing explains her interest: “I look for situations where there is an element of truth. People can’t relate to a made-up fantasy of what a family is; they might aspire to it for themselves. But if they are to view someone else’s situation then they want something that is honest,” says Gillian Wearing. Her new work A Real Danish Family, involves 492 Danish families, a jury, a TV show and a large-scale public bronze sculpture of a Danish family that will be unveiled on 13 October 2017 at SMK – which is also the day the museum opens the exhibition Gillian Wearing – Family Stories, parts of which chronicles the process of finding A Real Danish Family.
SMK Statens Museum for Kunst / National Gallery of Denmark, Copenhagen

THE ROYAL MUSEUM OF FINE ART, Solvgade 48-50
DK-1307 Copenhagen

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posted 09. Dec 2017

Heimo Zobernig: chess painting

27. Oct 201731. Dec 2017
opening: 26. Oct 2017 18:00
The MIT List Visual Arts Center presents Heimo Zobernig: chess painting. Since the 1980s, Vienna-based artist Heimo Zobernig (b 1958, Mauthen, Austria) has worked across several disciplines: sculpture, painting, installation, architectural intervention, performance, video, and print design. Zobernig’s practice is grounded in an awareness of his position as an artist and producer in the broader context of culture. His work is framed by the impact Modernism has had on the trajectory of art history and a questioning of the institutional mechanisms that support the exhibition of artwork. The exhibition will span the List Center’s two main galleries. Using the museum and its architecture as a stage; Zobernig allows a viewer to confront the constructed, at times theatrical, experience of visiting an art exhibition. In the Hayden Gallery, Zobernig will extend a body of work developed for a solo exhibition at Malmö Kunsthall in 2016 that features repurposed mobile performance stages and black-and-white checkered faux fur blankets. Visitors are welcome to sit on the stages—the thick cozy blankets an alluring invitation—and take in the light and architecture of the space. In the Reference Gallery, Zobernig will create a new room-scale installation that will include a series of eight large-scale canvases, hung in a configuration referencing the title of the exhibition and the graphic on the blankets in the neighboring gallery. He bends, warps, and abstracts the grid, a recurring formal and conceptual device in his practice, continuing to work simultaneously with and against the grain of Modernism. Zobernig gives life to the cold logic of the grid, implying play, narrative, and all of the associations that come with the game of chess—in an immersive installation and the soft bunching of a blanket. In both spaces, the artist will also present an architectural intervention—a gesture he has used throughout his career—and “lay down” two walls (one in each gallery). By physically reorienting the architecture that is such a foundational mode of display for an art museum, Zobernig turns a wall into a stage. In the Hayden Gallery, he sets this stage among the mobile performance platforms that have been turned into gallery seating. Playfully acknowledging and amplifying methods of display and design, balancing form and function, Zobernig questions the hierarchies and mechanisms at work in the presentation and understanding of an artwork. In doing so, he blurs the line between what constitutes a painting versus a sculpture, a wall versus a stage, and a seat versus an artwork. The grid, an emblem of Modernism, reasserts itself in the bare right angles of the white cube. The exhibition will also include a recent hybrid catalogue-artist book, Books & Posters, a comprehensive overview of all the artist’s books, printed-matter editions, monographs, catalogues and posters designed and published by Zobernig from 1980 to 2015. chess painting is Heimo Zobernig’s first solo institutional exhibition in the US since 1996 and follows his representation of Austria at the 56th Venice Biennale (2015). His most recent solo exhibitions include Malmö Konsthall, Sweden, (2016); Kunsthaus Bregenz, Austria (2015); kestnergesellschaft in Hannover, Germany (2014); Mudam Luxembourg (2014); Kunsthaus Graz, Austria (2013); Palacio de Velázquez/Museo Reina Sofía in Madrid (2012); and Kunsthalle Zürich (2011). He has been included in two earlier Venice Biennales (in 1988 and 2001), Documenta IX and X (in 1992 and 1997), and Skulptur Projekte Münster (1997). Heimo Zobernig: chess painting is curated by Yuri Stone, Assistant Curator, MIT List Visual Arts Center; and Diana Baldon, independent curator. chess painting is an extension of a project initiated at the Malmö Konsthall, Sweden, in 2016. Exhibitions at the List Center are made possible with the support of Fotene Demoulas & Tom Coté, Audrey & James Foster, Jane & Neil Pappalardo, Cynthia & John Reed, and Terry & Rick Stone. Additional funding for Heimo Zobernig: chess painting was generously provided by Petzel Gallery and Modica Carr Art Advisory. In-kind media sponsorship provided by 90.9 WBUR. General operating support is provided by the Massachusetts Institute of Technology, the Council for the Arts at MIT, the Office of the Associate Provost at MIT, the MIT School of Architecture + Planning, the Massachusetts Cultural Council, and many generous individual donors. The Advisory Committee Members of the List Visual Arts Center are gratefully acknowledged.

curator

Yuri Stone 
MIT List Visual Arts Center, Cambridge / MA °

20 Ames Street Building E15, Atrium level
MA-02139 Cambridge / MA

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posted 08. Dec 2017

Michel Comte. Light

14. Nov 201710. Dec 2017
Michel Comte, Light 14.11.2017 - 10.12.2017 curated by Jens Remes Michel Comte presents a never-before-seen body of work exploring the impact of environmental decline on glacial landscapes The artist opens Light at the MAXXI museum in Rome on 14 November and Black Light at the Triennale di Milano on 28 November. Widely known as one of world’s top photographers, Michel Comte presents for the first time a new body of work, Light, which explores the impact of environmental decline on the glaciers and glacial landscapes of the world. Ten years ago, Comte stopped commercial work to focus on this private passion that has developed into hismost extensive project so far. A keen climber and aviator, Comte has been portraying glacial landscapes for the past 30 years. “When my grandfather [the Swiss pioneer aviator] Alfred Comte crossed the Alps in 1914 for the first time, he came back with the most stunning images of shining glaciers. Gigantic white masses covered the mountain ranges. Almost a century later, I climbed many peaks and realised the fast decline of our glaciers and global ice caps. For decades, I have been revisiting and taking many images from open helicopters, gliding between clouds or simply climbing and witnessing the vanishing icecaps and glaciers of the world”, notes the artist. Light is study of natural landscapes through large-scale sculptures, photography, video installations and projections. Comte returned to the same places for over a decade to record the alterations in landscape and light patterns. His portraits of the glacial landscape challenge the tradition of classical landscape photography, alternating close-up and partial details with very occasional panoramic views and abstract, vaguely suggestive structures to expose the unpredictable, almost moody nature of these giants. Juxtaposing their gradual disappearance and fragility with their enormous strength, mystery and monumentality, the savage rawness of these images cannot but encite awe, anger and frustration at their erosion and loss. Light is not only an exquisite series of landscapes: it is a reminder of the truth, a highly political statement and a call to arms. “With Light, I want to demonstrate, that we have the power to create a better and cleaner future...This exhibition demonstrates the rapid process of change and the rising level of the oceans and decline of the remaining ice masses that are essential for our survival”. Until Sunday, 19 November, the lobby of the museum will also house a sculpture / installation as part of the Light project. As Light presents the effects of climate change over glacier landscapes in such in a powerful way, WWF Italia has decided to collaborate with the project. The opening at MAXXI museum will coincide with the launch of the WWF campaign, Planet is Calling. It aims to raise the awareness of the need for concrete responses to the undeniable signs of how our planet reacted to climate change in 2017. Following the opening of Light in Rome on 14 November, Comte will present White Light, Black Light, a large-scale installation to be unveiled on 28 November at the Triennale di Milano. WWF will promote a range of climate-change awareness-raising activities that complement both stages of the project. The glaciers are the most visible thermometer for Earth’s fever: according to the different scenarios presented by the 5th IPCC Report, by the end of the 21st century, the world’s glaciers, excluding the glaciers of the Antarctic peripheries, will have retreated by 15% to 55% - and by 35% to 85% in the most extreme scenarios. This constant reduction can have devastating effects on populations that live close to rivers fed by glaciers.

artist

Michel Comte 

curator

Jens Remes 
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posted 07. Dec 2017

Cameron Jamie. Bodies, Faces, Heads

21. Oct 201710. Dec 2017
opening: 20. Oct 2017 18:00
Cameron Jamie. Bodies, Faces, Heads 21.10.2017 – 10.12.2017 Auftakt der Ausstellung: Freitag, 20.10.2017, 18–20 Uhr Mit Bodies, Faces, Heads präsentiert der Kölnische Kunstverein die erste institutionelle Einzelausstellung von Cameron Jamie in Deutschland. Das Werk des 1969 in Los Angeles geborenen und heute in Paris lebenden Künstlers, umfasst Holzskulpturen, Keramiken, Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien, Filme sowie Künstlerbücher und kann damit zu den vielfältigsten Beiträgen zur aktuellen Kunst- und Kulturproduktion gezählt werden. Zentraler Gegenstand der Arbeit von Jamie ist das soziale sowie kulturelle Leben in Amerika und Europa, so dass sich mit seiner Praxis anthropologische, ethnologische wie auch psycho-logische Gesichtspunkte verbinden. Dabei haben seine facettenreichen Hervorbringungen nie den Charakter von wissenschaftlichen Studien; seine Werke verhalten sich vielmehr wie An-näherungen an individuelle oder gesellschaftliche Daseinsformen, denen ein großes meta-phorisches Potential innewohnt. Im Rahmen der Präsentation wird anhand älterer und neuerer Skulpturen und Monotypien ein weitreichender Einblick in die Praxis des international gefeierten Künstlers gewährt.

artist

Cameron Jamie 
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posted 06. Dec 2017

Entangled: Two Views on Contemporary Canadian Painting

30. Sep 201701. Jan 2018
Entangled: Two Views on Contemporary Canadian Painting 30.09.2017 - 01.01.2018 The story of contemporary painting in Canada is constantly under revision, and for good reason—dynamic and influential art practices, wildly differing opinions, strongly held beliefs, and high expectations, make for a charged atmosphere in art schools, studios, and public and private galleries. Within the community of painters, strong ideas give shape to new modes of painting, new techniques and new dogma that are in turn shared, debated, tested and critiqued in studios across the country. Entangled: Two Views on Contemporary Canadian Painting offers an insight into two distinctly different modes of painting that have come to dominate contemporary painting in this country. The origins of both can be effectively traced back to the 1970s, to a moment when the continued existence of painting was hotly debated. Within that debate two new strategies were devised, one that proposed the possibility of conceptual painting—a highly refined notion of painting that emerged from and returned to the idea—and a second, ambivalent proposition that valued actions and materials over ideas—in short, doing and making were pitted against ideas and concepts. This exhibition traces the legacy of that debate and documents the work of 31 artists who have been largely responsible for the strong revival that painting now enjoys in this country. With work by artists from Halifax to Victoria and many places in-between, this exhibition offers a convincing survey of the lively debate that makes painting relevant and meaningful today. Entangled: Two Views on Contemporary Canadian Painting is curated by Vancouver Art Gallery Senior Curator, Bruce Grenville, and artist and Emily Carr University of Art + Design professor David MacWilliam. It will be accompanied by a 112-page publication with texts by the two curators. List of artists Stephanie Aitken | Marvin Luvualu António | Rebecca Brewer | Sarah Cale | Neil Campbell | Tammi Campbell | Arabella Campbell | Allyson Clay | Paterson Ewen | Gerald Ferguson | Eric Fischl | Jessica Groome | Neil Harrison | Colleen Heslin | John Heward | Jeremy Hof | Garry Neill Kennedy | John Kissick | Elizabeth McIntosh | Sandra Meigs | Guido Molinari | Guy Pellerin | Jeanie Riddle | Francine Savard | Michael Snow | Jeffrey Spalding | Ron Terada | Nathalie Thibault | Claude Tousignant | Julie Trudel | Joyce Wieland Organized by the Vancouver Art Gallery and co-curated by Bruce Grenville, Senior Curator and David MacWilliam, Emily Carr University of Art + Design professor.
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posted 05. Dec 2017

Soundtracks

15. Jul 201701. Jan 2018
Soundtracks July 15, 2017–January 1, 2018 Soundtracks is the museum’s first large-scale group exhibition centered on the role of sound in contemporary art. Focusing on the perceptual experience of space, the exhibition offers opportunities for discovering public architectural features and galleries throughout the newly expanded building. Spanning sculpture, audio and video installation, and performance pieces made since 2000, the show takes its point of departure from key works in the media arts collection. Select pieces address the association of “soundtracks” with film scores in unexpected ways, while others take various approaches to visualizing the relationship between sound and space. Moving beyond medium-specific histories of sound art and electronic music, this cross-generational presentation highlights past SFMOMA commissions by Brian Eno and Bill Fontana, as well as new and diverse work from over twenty contemporary artists, including Ragnar Kjartansson, Christina Kubisch, Rafael Lozano-Hemmer, O Grivo, and Susan Philipsz. Soundtracks is accompanied by a map and an online catalogue.
SFMOMA San Francisco Museum of Modern Art °

SFMOMA | 151 Third Street
CA-94103-3159 San Francisco

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posted 04. Dec 2017

VOLUME 3. Caro Jost, Irina Ojovan und Benjamin Bergmann

16. Nov 201709. Jan 2018
opening: 15. Nov 2017 18:00
VOLUME 3. Caro Jost, Irina Ojovan und Benjamin Bergmann 16.11.2017 bis 09.01.2018 Vernissage: 15.11.2017 18:00 Uhr ARTIST TALK 21.11.2017, 19:30 Uhr Armin Kratzert (Bayerischer Rundfunk) im Gespräch mit Caro Jost, Benjamin Bergmann und Irina Ojovan. * Wir freuen uns, Sie am 15. November ab 18 Uhr zur Vernissage der Ausstellung "VOLUME 3" mit den Künstlern Caro Jost, Irina Ojovan und Benjamin Bergmann einzuladen. Mit freundlichen Grüßen, Britta von Rettberg und Team Die in der Ausstellung präsentierten Arbeiten beschäftigen sich mit dem Thema Raum: Während die Künstlerin Caro Jost die Vergangenheit eines Ortes festhält, kreiert Irina Ojovan Bildräume, die keine Perspektive benötigen. Benjamin Bergmann isoliert alltägliche Gegenstände aus ihrer gewohnten Umgebung und setzt sie in einen neuen Kontext. CARO JOST Bei Caro Josts „Streetprints“ handelt es sich tatsächlich um reale Abzüge von Spuren, die sich im Laufe der Zeit in Gehwegen und Straßen eingeschrieben haben. Dafür bereist die Künstlerin seit über 15 Jahren systematisch Großstädte wie New York, Berlin, Moskau oder Hong Kong. IRINA OJOVAN Die Arbeiten von Irina Ojovan zeichnen sich durch eine feine und dennoch bestimmte Setzung von Farbtönen aus. Die Farbe existiert dabei nur für sich selbst: Sie muss sich keinen narrativen oder figurativen Formen und Linien unterordnen und ist befreit von der Struktur des Pinsels, seiner Bewegung und seinem Duktus. BENJAMIN BERGMANN Benjamin Bergmann beschäftigt sich in seinen skulpturalen Arbeiten mit der Doppeldeutigkeit alltäglicher Gegenstände. Diese werden aus ihrer gewohnten Umgebung isoliert, leicht verändert und in einen neuen Kontext gestellt. Dadurch gelingt es dem Künstler, die Vorstellungswelt des Betrachters zu irritieren und neue Dimensionen vertrauter Dinge zu eröffnen.

artists & participants

Benjamin Bergmann,  Caro Jost,  Irina Ojovan 
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posted 03. Dec 2017

NAAMA ARAD. LOVE HANDLES

02. Dec 201718. Feb 2018
opening: 01. Dec 2017 19:00
NAAMA ARAD. LOVE HANDLES 02.12.2017 - 18.02.2018 Eröffnung: 01.12.2017 19:00 Uhr Naama Arad (*1985, lebt und arbeitet in Tel Aviv) beschäftigt sich in ihren skulpturalen, meist installativen Arbeiten mit dem Verhältnis von Mensch und Objekt. Mit subtilem, surrealen Sinn für Humor offenbaren ihre aus alltäglichen Massenprodukten gefertigten Skulpturen eine nahezu symbiotische Beziehung zwischen dem Individuum und den ihn umgebenden Dingen. Als Ausdruck von Individualität sowie Subjektivität werden diese zunehmend mit Zuschreibungen aufgeladen - fernab ihrer eigentlichen Funktion. In Love Handles, ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung in Deutschland, verfolgt Naama Arad Fragestellungen zu Geschlecht, Sexualität, Macht und Sprache. Durch die Vermenschlichung von Konsumgütern versucht sie ein Spiegelbild für den Zustand des sich Verliebens zu schaffen. Gepaart mit Aspekten von Animismus und Fetischismus verwandelt sich die Ausstellung zu einer Projektion von Gefühlen und Verlangen: Das Objekt der Begierde wird zum Subjekt der Begierde. * **PROGRAMM:** MI, 29. NOVEMBER, 18:00 UHR: WORK IN PROGRESS mit Naama Arad. Für Mitglieder und Förderer des Dortmunder Kunstvereins. Deutsch/Englisch FR, 1. DEZEMBER, 19:00 UHR: ERÖFFNUNG Begrüßung: Marion Edelhoff (Vorsitzende) Einführung: Linda Schröer (Kuratorin der Ausstellung) MI, 6. DEZEMBER, 18:00 UHR: WINTERFEST mit Präsentation der JAHRESGABEN 2017 mit Arbeiten von Naama Arad, Sol Calero, Diango Hernández, Marcel Hiller, Ben Burgis & Ksenia Pedan, Clémence de la Tour du Pin, Anne Pöhlmann, Tobias Spichtig DO, 14. DEZEMBER, 19:30 UHR: LA DERNIÈRE SÈANCE #7 in Kooperation mit dem KINO im U 19:30 Uhr: Kurzführung durch die Ausstellung Love Handles mit Linda Schröer 20:00 Uhr: Filmvorführung Sex, Lies, and Videotape (1989, OV, 100 Min., OmU) von Steven Soderbergh Eintritt: 7 €, ermäßigt: 6 €, für Mitglieder kostenfrei DO, 18. JANUAR 2018 DO, 1. FEBRUAR 2018 jeweils um 18:00 UHR: ÖFFENTLICHE FÜHRUNG DO, 15. FEBRUAR 2018, 18:00-19:00 UHR: VORTRAG Matthias Zahlten (Künstler, Kunstakademie Münster, Klasse van Harskamp): Warenfetischismus und Gender. Emanzipation durch Konsum?

artist

Naama Arad 

curator

Linda Schröer 
Dortmunder Kunstverein °

Dortmunder Kunstverein | Park der Partnerstädte 2 / Brinkhoffstraße 2
44137 Dortmund

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posted 02. Dec 2017

Carmen Herrera – Lines of Sight

02. Dec 201708. Apr 2018
K20 Grabbeplatz Carmen Herrera – Lines of Sight 02.12.2017 – 08.04.2018 Mit der bisher größten Retrospektive von Werken aus 70 Arbeitsjahren präsentiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf die 102 Jahre alte kubanischamerikanische Künstlerin Carmen Herrera. In Havanna 1915 geboren, zählt sie zu denPionierinnen des abstrakten Expressionismus in Amerika. Die umfassende Ausstellung zeigt rund 70 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Skulptur. Lines of Sight widmet sich zunächst der zentralen Schaffensphase Carmen Herreras zwischen 1948 und 1978, in der die Künstlerin ihren eigenen, auf radikaler Vereinfachung basierenden Stil entwickelt hat. Bis heute produziert die Künstlerin herausragend frische, kraftvolle Arbeiten, die im zweiten Teil der Düsseldorfer Retrospektive zu sehen sind. Carmen Herrera, die in New York lebt, ist vom Kunstmarkt lange ignoriert worden und hat ihr erstes Bild im hohen Alter von 89 Jahren verkauft. Sechs Jahre verbrachte Herrera zu Beginn ihrer Laufbahn bis 1953 in Paris, wo sie die Kunst der Réalités Nouvelles, des Bauhauses und der russischen Suprematisten für sich entdeckt hat. Zurück in New York schuf sie – teils in ganzen Bilderzyklen wie Blanco y Verde (1959/71) – ihre kompromisslosen, auf zwei Farbakkorden basierenden geometrischen Abstraktionen. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen erweist mit dieser bislang umfangreichsten Retrospektive der lange „übersehenen“ Künstlerin eine überfällige Anerkennung. Lines of Sight wurde vom Whitney Museum of American Art in New York konzipiert und wird im K20 in abgewandelter und wesentlich erweiterter Form gezeigt. Kuratorin: Susanne Gaensheimer, Susanne Meyer-Büser
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posted 01. Dec 2017

Christoph Schäfer. Bostanorama

01. Dec 201726. Jan 2018
opening: 30. Nov 2017 18:30
Christoph Schäfer. Bostanorama 01.12.2017 - 26.01.2018 Eröffnung: 30.11.2017 18:30 Der Hamburger Künstler Christoph Schäfer beschäftigt sich in einer konzeptuellen Herangehensweise mit der Veränderung von Städten. Ausgangspunkt seiner Arbeit ist die genaue Untersuchung des städtischen Alltagslebens und die Imaginationskraft der Bewohner*innen. Dabei entstehen Zeichnungen, Texte, Bücher und Installation. Die bekanntesten Beispiele seiner Arbeit (Park Fiction, PlanBude) sind jedoch tiefe Eingriffe in die Stadtplanung, die in Korrespondenz mit sozialen Bewegungen und in Zusammenarbeit mit Planer*innen, Musiker*innen und Bewohner* innen entwickelt werden. Für die Ausstellung im Kunstraum Lakeside zeigt er die 2013 für die 13. Istanbul Biennale entwickelte Arbeit „Bostanorama“, eine Serie aus Zeichnungen, die vor und direkt nach den Gezi-Park Protesten in Istanbul entstand. Ohne Technik, nur mit seinem Notiz- und Zeichenbuch, bewegt sich der Künstler durch die Orte und Meetings dieses Aufstands. Die Arbeit verknüpft Zeichnungen der innovativen Aktionen und Interviews und Reflektionen der Aktiven auf überraschende Weise mit Bezügen auf die lange Stadt- und Gartengeschichte am Bosporus. Der Titel bezieht sich auf die „Bostans“, die Gemüsekleingärten, die Neuankömmlinge in der Stadt zwischen den alten byzantinischen Mauern kultivieren, und die, wie die öffentlichen Räume, von der neoliberalen Umstrukturierung bedroht werden. Epische Großzeichnungen stehen direkt neben Kuli-Notizen und verbinden sich zu einem Panorama hedonistischer Widerstandskultur gegen das autoritäre Regime. Zur Eröffnung erscheint eine überarbeitete Neuauflage der Zeitschrift Bostanorama mit Zeichnungen und Texten in Deutsch, Englisch und Türkisch. Der Hamburger DJ Booty Carrell wird zur Eröffnung türkischen Pop, Funk und Psychedelic-Folk der 60er und 70erjahre auflegen. Der Impresario war Musikdirektor von NewHamburg und legt regelmäßig im legendären Golden Pudel Klub und und in der ganzen Welt auf. In den Bergen Kappadokiens betrieb er mit Schäfer das Stüdyo Mistranslaion, denn sie glauben, dass durch mutige falsche Übersetzung das Neue entsteht. Schäfer zeichnete dort auch das Cover für Bootys Türk-Pop- Compilation Pudel Produkt 28 — Altın Kani Klübü.
kunstraum lakeside, Klagenfurt

Lakeside Science & Technology Park GmbH, Lakeside B02
A-9020 Klagenfurt

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posted 30. Nov 2017

IMAN ISSA. MATERIAL

18. Nov 201728. Jan 2018
opening: 17. Nov 2017 19:00
IMAN ISSA MATERIAL 18.11.2017 - 28.01.2018 ERÖFFNUNG: FREITAG, 17. NOVEMBER, 19 UHR Die künstlerischen Arbeiten von Iman Issa (*1979 in Kairo, EGY, lebt in New York, USA) beschäftigen sich mit den Möglichkeiten der Assoziation und individueller Erfahrung. Mit den Mitteln der Installation, Skulptur, Video, Fotografie und Text untersucht sie insbesondere das Verhältnis von Geschichte, Sprache und Objekt zueinander. In fortlaufenden Studien nutzt Issa eine Vielzahl von Formen, Materialien und Strategien, um einerseits die Dinge wesentlich zu dekonstruieren und andererseits fehlende Subtexte, Vorstellungen und Erzählungen sichtbar werden zu lassen. Die jeweilige Quelle ihrer Untersuchung offenbart die Künstlerin nicht. Doch Beschreibungen und Beschriftungen der originalen Werke sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Eine Auswahl an Werken der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, deren Titel aus einzelnen Wörtern bestand, bildet den Ausgangspunkt in »Lexicon « (seit 2012). »Heritage Studies« (seit 2015) beschäftigt sich mit der Erforschung unseres kulturellen Erbes und der Nutzung von Geschichte. Die skulpturalen Neuinterpretationen von Iman Issa untersuchen den Akt der Wahrnehmung selbst und fragen nach der Bedeutung historischer Artefakte für die Gegenwart. Mit »Material«, der ersten institutionellen Einzelausstellung der Künstlerin in Deutschland, präsentiert Iman Issa erstmals alle zehn Displays der gleichnamigen Werkserie (seit 2010) in einer Ausstellung. Ergänzt wird »Material« um weitere, aktuelle Werke der Künstlerin. Iman Issa, geboren 1979 in Kairo (EG), lebt und arbeitet derzeit in New York und Berlin. In den vergangenen Jahren waren von ihr Einzelpräsentationen unter anderem in der Kunsthalle Lissabon (PT, 2016), dem Museu dÁrt Contemporani de Barcelona (ES), im Perez Art Museum Miami (USA, beide 2015) oder der Tensta Konsthall, Stockholm (SE, 2013) zu sehen. Die Künstlerin war zudem in zahlreichen Gruppenausstellungen vertreten, unter anderem im Museum of Contemporary Art Cleveland (USA, 2017), in der Whitechapel Art Gallery London (GB, 2017), im Solomon R. Guggenheim in New York (USA, 2016) oder auf der 8. Berlin Biennale (D, 2014). Iman Issa war für den Preis der Nationalgalerie 2017 nominiert und Preisträgerin des Vilcek Prize for Creative Promise 2017. Kurator: Thomas Thiel Die Ausstellung ist eine Kooperation mit Spike Island (Bristol, UK). Zur Ausstellung erscheint eine 28-seitige Broschüre (Deutsch/Englisch).

artist

Iman Issa 

curator

Thomas Thiel 
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posted 29. Nov 2017

GEORG HEROLD

21. Sep 201707. Jan 2018
GEORG HEROLD 21.09.2017 - 07.01.2018 Georg Herold, 1977 bis 1983 Schüler Sigmar Polkes, stellte Anfang der 1980er Jahre zusammen mit Martin Kippenberger, Werner Büttner und Albert Oehlen radikal und sarkastisch Kunst und Kunstbetrieb in Frage und entwickelte in diesen Jahren ein Werk, das wie eine Dada-inspirierte Enzyklopädie des Provisorischen anmutet. Im bewusst beiläufigen Charakter der Arbeiten, die neben Malerei, Skulptur, Installation und Objekten auch Texte und Videos umfassen, spiegelt sich dabei eine künstlerische Grundüberzeugung, die eine genau kalkulierte Unfertigkeit als Strategie gegen den Mythos der Perfektion und des Meisterwerks stellt. Seine Werke aus Materialien und Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs setzen sich kritisch und ironisch mit kunsthistorischen, gesellschaftlichen, politischen wie auch mit religiös-ideologischen Denkgewohnheiten auseinander und versetzen den Betrachter in eine immer wieder überraschende Konfrontation mit seinen eigenen Kunsterwartungen. Der 1947 in Jena geborene Künstler gehört seit den 1980er Jahren zu den prägenden Künstlerfiguren innerhalb der internationalen Gegenwartskunst und ist in nahezu allen richtungsweisenden Gruppenausstellungen der letzten Jahrzehnte, u.a. der documenta IX oder den Skulptur Projekten Münster 1997, vertreten gewesen. Sieben Jahre nach der großen Ausstellung „Der Westen leuchtet“, die das Kunst­museum Bonn der Kunstlandschaft Nordrhein-Westfalens gewidmet hatte und an der u.a. Georg Herold beteiligt war, zeigen wir nun, knapp eine Dekade nach Herolds letzter größerer Einzelausstellung im Rheinland, eine monografische Präsentation, welche die zentralen Aspekte des Werks beleuchtet und zugleich die vitale, humorvolle Frische seines Œuvres beweist.

artist

Georg Herold 
Kunstmuseum Bonn °

Friedrich-Ebert-Allee 2
53113 Bonn

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posted 28. Nov 2017

Barbara Kruger: Belief+Doubt

01. Jun 2017
Barbara Kruger: Belief+Doubt Long-Term Installation to Transform Museum’s Lower Level Part of an initiative to bring art to new sites within and around the building, this installation by Barbara Kruger fills the Lower Level lobby and extends into the newly relocated Museum bookstore. Famous for her incisive photomontages, Kruger has focused increasingly over the past two decades on creating environments that surround the viewer with language. The entire space—walls, floor, escalator sides—is wrapped in text-printed vinyl, immersing visitors in a spectacular hall of voices, where words either crafted by the artist or borrowed from the popular lexicon address conflicting perceptions of democracy, power, and belief. At a moment when ideological certitude and purity seem especially valued, Kruger says she’s “interested in introducing doubt.” Large areas of the installation are devoted to open-ended questions (“WHO IS BEYOND THE LAW? WHO IS FREE TO CHOOSE? WHO SPEAKS? WHO IS SILENT?”), while the section occupying the bookstore explores themes of desire and consumption. At once addressing the individual, the museum, and, symbolically, the country, Kruger’s penetrating examination of the public sphere transforms one of the Hirshhorn’s key public spaces. Curated by Melissa Ho, Curator

curator

Melissa Ho 
Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington °

Independence Avenue at Seventh Street SW
DC 20013 Washington

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