daily recommended exhibitions

posted 18. Jan 2018

Akram Zaatari – Against Photography.

18. Nov 201725. Feb 2018
K21 Ständehaus Akram Zaatari – Against Photography. Eine kommentierte Geschichte der ARAB IMAGE FOUNDATION 18.11.2017 – 25.02.2018 Für den in Beirut lebenden Künstler, Filmemacher und Kurator Akram Zaatari (geb.1966 in Sidon, Libanon) steht zwar die Fotografie, nicht aber das Fotografieren im Zentrum der künstlerischen Arbeit. Zaataris international renommiertes Werk aus Videoinstallationen, Filmen und fotografischen Objekten reflektiert Produktion, Zirkulation und das Sammeln von Bildern vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Verwerfungen im Nahen Osten. Als Mitbegründer der 1997 in Beirut gegründeten Arab Image Foundation (AIF) blickt Zaatari durch eine reiche Tradition an fotografischen Aufzeichnungen auf die Gegenwart. Die umfangreiche Präsentation stellt die vielfältigen Bezüge zwischen Zaataris künstlerischen Arbeiten und der Arab Image Foundation vor. Diese erste Museumsaustellung Zaataris in Deutschland wird zu einer Entstehungsgeschichte der Fotografie aus künstlerischer Perspektive. Fotografie als Objekt und Thematik steht seit 1995 im Fokus seines Werks: Fotografie ist auch Mittelpunkt der Düsseldorfer Ausstellung. Die Arab Image Foundation wurde gegründet, um die vielfältigen Aktivitäten des Sammelns von Bildern zu bewahren und im institutionellen Rahmen eines Archivs zu organisieren. Die Stärke und die Originalität der AIF liegt in der kritischen Überkreuzung von Archiv und künstlerischer Praxis. Indem die AIF auf die Rolle des Künstlers als Agenten des historischen Gedächtnisses setzt, treibt sie gewissermaßen das Archivdokument in den Bereich der Gegenwartskunst. Die Ausstellung Against Photography ist eine subjektive Reflektion über die Aktivitäten und Entwicklung der Institution, die durch Zaataris reichhaltiges Werk von einer erweiterten Auffassung von Fotografie getragen ist. Die Ausstellung wurde vom Museu d’Art Contemporani in Barcelona (MACBA) und dem National Museum of Modern and Contemporary Art, Korea (MMC) in Kooperation mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen organisiert. Kuratoren: Hiuwai Chu und Bartomeu Mari. Kuratorin in Düsseldorf: Doris Krystof

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Akram Zaatari 
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posted 17. Jan 2018

Fahrelnissa Zeid

20. Oct 201725. Mar 2018
Fahrelnissa Zeid 20.10.2017 - 25.03.2018 Die Retrospektive »Fahrelnissa Zeid« stellt dem internationalen Publikum eine der wichtigsten türkischen Pionierinnen der Moderne vor. 1901 auf einer Insel vor Istanbul als Tochter einer großbürgerlichen Intellektuellenfamilie geboren und 1991 in Amman, Jordanien, gestorben, war sie Zeit ihres Lebens Kosmopolitin. In ihrer Malerei, die den letzten Jahren auf Biennalen und internationalen Ausstellungen über die Türkei und Jordanien hinaus wiederentdeckt wurde, verschmelzen eine Vielzahl von unterschiedlichen Einflüssen, die in Bezug zu ihrer multikulturellen und bewegten Biografie stehen. Erstmals wird in der von der Londoner Tate Modern konzipierten Retrospektive, die nun in der Deutsche Bank KunstHalle zu sehen ist, die weite Bandbreite ihres Schaffens mit Werken und Dokumenten aus acht Jahrzehnten gezeigt. In den osmanischen Adel hineingeboren, verlor Zeid schon früh ihren Vater, der kurz vor dem Ersten Weltkrieg von ihrem Bruder unter ungeklärten Umständen erschossen wurde. wurde. Ihre Familie war am Boden zerstört, sie blieben aber eng miteinander verbunden. Nach dem Krieg studierte sie als eine der ersten Frauen in der Türkei Kunst. In den späten 1920er-Jahren setzte sie ihr Studium in Paris fort. Hier kam sie mit den Strömungen der europäischen Avantgarde in Kontakt, mit Expressionismus, Fauvismus, Kubismus und Surrealismus. Zeid, die 1920 den bekannten Schriftsteller İzzet Melih Devrim heiratete, bezeichnete ihre Malerei zunächst, wie viele der damaligen Malerinnen aus der Oberschicht, als »Privatvergnügen«, das ihr auch als Therapie und Mittel der Selbstfindung diente. 1934 ließ sie sich scheiden und heiratete den haschemitischen Prinzen Zeid Al-Hussein, der als Botschafter seines Landes nach Berlin berufen wurde. 1938, nach der Annektierung Österreichs, kehrte sie mit ihm nach Bagdad zurück. Regelmäßige Ausflüge zu antiken Stätten wie Babylon und Ninive inspirierten sie, doch sie fühlte sich in Bagdad auch isoliert und fiel in eine Depression. Sie begann zu reisen, pendelte zwischen Paris, Budapest und Istanbul, und hoffte darauf, sich so von ihrer Krankheit zu erholen. In Istanbul wurde sie Mitglied der »Gruppe d«, einer avantgardistischen Künstlervereinigung, die unter anderem angeregt durch die Politik Atatürks eine eigenständige türkische Moderne anstrebte. Zeids wachsendes Selbstvertrauen spiegelt sich in ihren oft großformatigen Interieurs, Porträts und Landschaften der frühen 1940er-Jahre, in denen sich auch bereits der Übergang in die Abstraktion ankündigt wie in »Third Class Passengers« (1943). Als ihr Mann 1946 zum Botschafter des Irak am Hof von St. James ernannt wurde, verwandelte Zeid kurzerhand einen Raum der Londoner Botschaft in ihr Studio. Werke wie »Fight against Abstraction« (1947) und »Loch Lomond« (1948) zeigen welch radikaler Wandel sich nun in ihrem Werk vollzog. Von 1946 bis in die späten 1960er-Jahre lebte Zeid sowohl in London als auch in Paris und hatte in beiden Städten ihre Ateliers. In der französischen Hauptstadt trafen sich damals progressive Künstler aus der ganzen Welt, die sich lose zur »Nouvelle École de Paris« formierten. Dazu gehörten etwa Pierre Soulages, Hans Hartung und Serge Poliakoff und in ihrem Umkreis stellte Zeid häufig aus. Nach dem Schrecken des Zweiten Weltkriegs und der Terrorherrschaft des Nationalsozialismus suchten Künstler nach freieren, spontaneren Ausdrucksmöglichkeiten in der Abstraktion. Während viele ihrer Zeitgenossen sich der Gestischen Abstraktion zuwandten, fand Zeid ihre Ausdrucksmöglichkeiten zumindest zu Anfang, in einer eher geometrischen Formensprache. In Gemälden wie dem berühmten »My Hell« von 1951 splitterte sie Raum und Farbe kaleidoskopisch auf, was ihrer Malerei eine beinahe architektonisch wirkende dreidimensionale Qualität verleiht. Während die Abstrakten Expressionisten in Amerika den Siegeszug antraten, erschuf Zeid abstrakte Farbexplosionen, die es an psychologischer Spannung und visueller Wucht mit Jackson Pollock aufnehmen konnten. Dabei ließ sie ein für die westliche moderne Kunst völlig neues Formenvokabular einfließen, das seinen Ursprung, bewusst oder unbewusst, in der Natur und in byzantinischer Mosaikkunst, islamischer Architektur, Kunsthandwerk und Philosophie des Orients hatte. Doch eine Katastrophe sollte alles verändern: Im Juli 1958 wurde bei einem Staatstreich im Irak die Monarchie der Haschimiten gestürzt und die gesamte Familie von Prinz Zeid Al-Hussein getötet. Da er und seine Frau sich entschieden hatten, ihre Ferien in Italien zu verbringen, entgingen sie dem Attentat nur zufällig. Für Zeid brach eine Welt zusammen und sie hörte auf zu malen. Als sie Anfang der 1960er-Jahre wieder damit begann, waren es vor allem Porträts ihrer Familie und engsten Freunde, die sie anfertigte. Zur selben Zeit entwickelt sie ihre »Paléokrystalos«-Skulpturen, bemalte Knochen, die sie wie archäologische Funde in Kunstharz eingießt und auf Drehscheiben installiert. Auch in ihrem Spätwerk bleibt Zeid experimentell. Mit der Ausstellung in der KunstHalle wird sie endlich als eine der wichtigsten Protagonistinnen der internationalen Nachkriegsmoderne geehrt – und als Frau, die Konventionen hinter sich ließ und in der von Männern dominierten, eurozentrischen Kunstwelt neue Maßstäbe setzte. Kuratoren der Ausstellung: Kerryn Greenberg, Curator International Art, Vassilis Oikonomopoulos, Assistant Curator, Tate Modern
Deutsche Bank KunstHalle, Berlin

DEUTSCHE BANK KUNSTHALLE | Unter den Linden 13-15
10117 Berlin

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posted 16. Jan 2018

Michael Landy. DEMONSTRATION

29. Sep 201713. May 2018
opening: 28. Sep 2017 20:00
Michael Landy. DEMONSTRATION 29 SEPTEMBER 2017 – 13 MAY 2018 PUBLIC OPENING PARTY: Thursday, 28 September 2017, 8 – 11 PM Michael Landy will produce a site-specific project for The Power Plant’s third edition of the Fleck Clerestory Commission Program. CURATOR: NABILA ABDEL NABI, RBC CURATORIAL FELLOW, THE POWER PLANT Michael Landy will produce a site-specific project for The Power Plant's third edition of the Fleck Clerestory Commission Program. Landy's practice explores attitudes towards consumption, the cultural value of objects and questions of materialism. The artist is best known for his performance Break Down (2001), in which he systemically destroyed each and every one of his personal belongings with an assembly line of workers over the course of two weeks. The work was at once a critique of consumerism, as well as a personal and monumental emptying of the artist’s material possessions. Landy’s process-based approach continues in his installation at The Power Plant. The artist will invite the public to collaborate in creating a wall of protest by sending in words, texts and slogans that represent their hopes and fears, expressing what makes them happy, angry or sad—from incidental, to monumental issues. With the help of assistants, Landy will transform selections from submitted content into red and white drawings of protest. Over the course of the exhibition, these drawings will be installed on the walls of The Power Plant's Fleck Clerestory; and as the exhibition develops, so the demonstration will grow, making visible the social conditions of a contemporary political reality. Through collaboration and accumulation, DEMONSTRATION will capture Canada's social and political landscape through the eyes of its inhabitants. Landy’s commission at The Power Plant is the artist’s first exhibition presented in Canada. Michael Landy (born 1963 in London, UK) lives and works in London, UK. His work has been exhibited at venues including Tinguely Museum, Basel (2016); Art Gallery of New South Wales, Sydney (2015); Antiguo Colegio de San Ildefonso, Mexico City (2014); National Gallery, London (2013); Tate Britain, London (2013); Smithsonian Hirschorn Museum and Sculpture Garden, Washington D.C. (2013); Mudam Luxembourg (2013); Whitworth Art Gallery, Manchester (2013); Swiss Institute, New York (2011); The Drawing Room, London (2011); Kaldor Public Art Projects, Sydney (2011); National Portrait Gallery, Londo (2011); Palais de Tokyo, Paris (2010); Tate Liverpool (2009); Whitechapel Gallery, London (2009); de Appel, Amsterdam (2007); Tate Britain, London (2004); and Artangel Commission, London (2001). Most recently in 2017 Landy in collaboration with NEON created the large-scale participative installation Breaking News – Athens. His works are part of the collection of the Centre Pompidou, Paris; Museum of Modern Art, New York; Royal Academy, London; Tate Collection, London; and Walker Art Center, Minneapolis.

artist

Michael Landy 
The Power Plant, Toronto °

THE POWER PLANT CONTEMPORARY ART GALLERY | 231 Queens Quay West
ON-M5J 2G8 Toronto

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posted 15. Jan 2018

HARALD GNADE - MALEREI + HERBERT MEHLER - STAHLSKULPTUREN

01. Dec 201727. Jan 2018
HARALD GNADE - MALEREI + HERBERT MEHLER - STAHLSKULPTUREN 01.12.2017 - 27.01.2018 Eröffnung am FREITAG, 01.12.2017 19:00 - 22:00 Uhr Zur Eröffnung spricht: CHRISTOPH TANNERT - Direktor Künstlerhaus Bethanien, Berlin, über HARALD GNADE: "Seine Bilder bringen Empfindungen ins Spiel die vom Verstehen dessen zeugen, was das Natürliche ist, was Natur bedeutet und wie wir Natur wahrnehmen. Inklusive der Frage, wie wir unsere Eingriffe in die Natur vornehmen und das Natürliche bewerten. Insofern spielt in seiner Kunst die Bewertung als auch die Überbewertung naturwissenschaftlicher Errungenschaften eine nicht unwesentliche Rolle.... Sanft pendeln wir zwischen „IMPLANT“ und „Arkadien“, fühlen die Gleichzeitigkeit von Normalität und Anomalie, von Intaktheit und Ausnahmezustand. Die Situationen sind verdichtet bis zur gestrüppartigen Unübersichtlichkeit. Gnades mit Bedacht gestrichelte Pinselspuren weisen in eine minimalistische Unberechenbarkeit, Unübersehbarkeit. Die stillen Reserven der Stabilität im menschlich sentimentalen Blick könnten sich auflösen, das Weiche, der Traum vom irdischen Glück dem Aggressiven zum Opfer fallen. Die wunderbare Kombination aus spontaner Abstraktionslust und farbmaterieller Erdung löst Sogwirkungen aus, denen man sich nicht entziehen kann. Harald Gnade weiß: wenn der Künstler nicht ganz im Werk ist wird es nicht genug sein. Also gibt er alles und noch viel mehr. Wir nehmen Bilder wahr, die bieten Seelennahrung auf Wochenzeit und gehen tiefer als ein paar Stunden Psychoanalyse oder ein Südseekurs im Tiefseetauchen... Gnade gelingt es, die poetische Kraft seiner Bilder so zu dosieren, dass das Maß von Engagement und Desillusionierung, Kampfgeist und Romantik genau ausgependelt wird. Weder sind seine Bilder manipulativ, noch verliert sich die Komposition in formalen Nebensächlichkeiten. Betörende Kürzel-Ballungen verschmelzen mit Momenten der Stille. Man muss sich diese Bilder erarbeiten. Ist dies einmal geschehen, weiß man wieder, warum es so viel Spaß macht, sich mit dem aktivierten Sehsinn einfach in Malerei fallen zu lassen. " (zitiert nach Christoph Tannert) Christoph Tannert, über HERBERT MEHLER: Der Stahlbildhauer HERBERT MEHLER zählt inzwischen zu den renommiertesten Bildhauern der Republik. Einen wesentlichen Anlauf für seinen erfolgreichen Werdegang nahm er mit seinen wiederkehrenden beachteten Ausstellungen in Berlin und der Zusammenarbeit mit der Galerei Tammen & Partner sowie der nationalen und internationalen Messepräsens der Galerie. In diesem Sinne freuen wir uns besonders am Ende des diesjährigen Ausstellungsreigens eine erneute Ausstellung mit neuen Arbeiten des Künstlers - diesmal zusammen mit dem Berliner Maler HARALD GNADE - in unseren Räumen präsentieren zu können. Während die früheren Werkreihen KAVEX und APSIDA von Herbert Mehler auf die Transzendenz verwiesen - bedingt durch die Verfremdung des Materials Stahl wurden die Skulpturen leicht, organisch weich - arbeitete er in jüngster Zeit - sicherlich auch motiviert durch seine neue phänomenale Werkstattsituation in Eisingen - an einer neuen Werkreihe, die wir als Premiere in Berlin erstmalig zeigen. Er entwickelte neue Stahlskulpturen die sich der 30 Meter hohen ENDLOSSÄULE von BRANCUSI verpflichtet fühlen. Brancusi selbst bezeichnete sie ja auch als Himmelsleiter, im biblischen Sinne. Mehler entwickelt in seiner Sprache vertikale Kompositionen, die sich in ihren Dimensionen durchaus variabel denken lassen.

artists & participants

Harald Gnade,  Herbert Mehler 
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posted 14. Jan 2018

DIORAMA. ERFINDUNG EINER ILLUSION

06. Oct 201721. Jan 2018
DIORAMA. ERFINDUNG EINER ILLUSION 6. OKTOBER 2017 – 21. JANUAR 2018 Vom 6. Oktober 2017 bis 21. Januar 2018 widmet sich die Schirn Kunsthalle Frankfurt in einer großen Ausstellung einer Kulturgeschichte des Sehens. Im Zentrum steht das Diorama, das Ereignisse, Geschichten und Lebensräume mit unterschiedlichen gestalterischen Mitteln scheinbar wirklichkeitsgetreu arrangiert und rekonstruiert. Im 19. Jahrhundert von dem französischen Maler und Wegbereiter der Fotografie, Louis Daguerre, als eine mit Lichteffekten belebte Schaubühne konzipiert, wurde es als Schaukasten aus Glas für Naturkundemuseen die Präsentationsform schlechthin. Das Diorama setzt die menschliche Kenntnis der Welt in Szene, nicht ohne dabei die Wahrnehmung des Betrachters zu beeinflussen und nachhaltig herauszufordern. Die Ausstellung ist die erste umfassende Untersuchung zum Diorama und thematisiert sowohl die unterschiedlichen Entstehungsgeschichten der Präsentationsform als auch Wechselwirkungen und parallelen zeitlichen Entwicklungen. Bis heute ist das Diorama eine wesentliche Inspirationsquelle: Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts setzen sich in ihren Arbeiten mit dem inszenierten Sehen auseinander, indem sie das Diorama und die Illusion einer Wirklichkeit hinterfragen und auflösen. Die Ausstellung in der Schirn präsentiert Frühformen des Dioramas in der religiösen Kunst, seine Anfänge in der Bühnen- und Schaustellerkunst des 19. Jahrhunderts und betrachtet das Diorama als bevorzugte museale Präsentationsform naturkundlichen und anthropologischen Wissens. Die Dekonstruktion des Dioramas in der Kunst der Gegenwart verdeutlichen raumgreifende Installationen, zeitgenössische Dioramen, Plastiken, Fotografien und Filme von Richard Baquié, Marvin Gaye Chetwynd, Mark Dion, Isa Genzken, Robert Gober, Mathieu Mercier, Kent Monkman, Hiroshi Sugimoto, Jeff Wall und anderen. In der Gesamtheit entsteht so eine chronologische Erzählung, die aus verschiedenen Perspektiven die Kulturgeschichte des Sehens wie auch des Ausstellens nachzeichnet. Die Ausstellung „Diorama. Erfindung einer Illusion“ wird durch den Verein der Freunde der Schirn Kunsthalle e. V. gefördert. Dr. Philipp Demandt, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt, über die Ausstellung: „In der Ausstellung ‚Diorama. Erfindung einer Illusion‘ können verschiedene Darstellungsmöglichkeiten künstlicher Welten erkundet werden. Oftmals durch eine Glasscheibe getrennt, steht der Betrachter einer gemalten Kulisse mit dreidimensionalen Objekten gegenüber, lebensgroß oder en miniature, und wird sich möglicherweise seiner selbst und seines Standpunktes in der Reflexion der Scheibe gewahr. Das Diorama ist eine illusionistische Inszenierung, die uns mit grundsätzlichen Fragen von Wahrnehmung und Authentizität konfrontiert.“ „Obwohl das Diorama eine jahrhundertelange Inszenierung des ‚Schauens‘ verkörpert, bildet es noch immer einen blinden Fleck in unserer Kulturgeschichte. Die Ausstellung ist die erste breit angelegte Untersuchung zu diesem Thema und verknüpft die verschiedenen Herkunftsstränge des Dioramas miteinander. Eine Ausstellung über das Diorama ist auch eine Ausstellung über das Ausstellen. Jeder Versuch seine Geschichte zu erzählen, führt zu den Anfängen des Ausstellungswesens im Kontext der ersten Massenvergnügungen und optischen Erfindungen. Zeitgenössische Künstler betrachten das Diorama als eine konzeptuelle Installation und als Möglichkeit, die aus dem 19. Jahrhundert überlieferten Sehtechniken zu dekonstruieren und so die Ausdruckskraft plastischer Elemente würdigen zu können“, so die Kuratoren der Ausstellung, Katharina Dohm, Claire Garnier, Laurent Le Bon und Florence Ostende. Louis Jacques Mandé Daguerre (1781–1851) und Charles-Marie Bouton (1781–1853) gelten als Erfinder des Dioramas – einer optisch-mechanischen Schaubühne. Sie eröffnete erstmals 1822 in Paris und bot laut Daguerre „dem Betrachter alle Mittel der Illusion“. In diesem begehbaren Theater wurden auf große, semitransparente Leinwände gemalte Geschichten mit Licht und Bühnentechnik in Bewegung gesetzt. Der dadurch erweiterte Bildraum brachte eine neuartige und gesteigerte Qualität des Illusionismus hervor. Zahlreiche Schausteller eigneten sich dieses Verfahren an: So bestaunten Besucher auf Jahrmärkten beleuchtete Leinwände, Dioramen mit Szenen historischer Ereignisse, die von Automaten bewegt und von Orchestermusik begleitet wurden. Die Ausstellung in der Schirn zeigt u. a. die Arbeit Naguère Daguerre (2012) von Jean Paul Favand, der zwei aufwendig restaurierte Leinwände eines mechanischen Theaters aus dem 19. Jahrhundert zugrunde liegen. Mittels digitaler Technik werden die Leinwände beleuchtet, und erzählen vom Ausbruch des Vesuv in der Bucht von Neapel. Indem das Diorama bewegte Bilder auf eine Leinwand projizierte, wurde es zum Vorläufer des Kinos und der 3D-Technik. Nach 1900 hat sich der Begriff Diorama in Europa und in den USA in seiner Bedeutung geändert und auf andere Bereiche ausgeweitet. Als Glasschaukasten etablierte es sich als bevorzugte Präsentationsform naturkundlicher, anthropologischer und historischer Museumssammlungen. Frühformen, sogenannte Proto-Dioramen, finden sich bereits in der religiösen Kunst. Es sind kleine und größere plastische Inszenierungen hinter Glas, die das Geheimnis des Glaubens anschaulich machen sollen. Als Objekte der Volksfrömmigkeit fanden sie insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert weite Verbreitung. Die Ausstellung präsentiert u. a. Werke der neapolitanischen Wachspuppenmacherin und Nonne Caterina De Julianis (1695–1742), oder ein dreidimensionales Andachtsbild mit dem Titel Paradis aus dem 19. Jahrhundert sowie kleine Schaukästen, die mit äußerster Präzision vom Leben im Kloster erzählen. Das Diorama als museale Installation mit illusionistischer Wirkung macht schließlich die Wissenschaft zur Bühne. Es ist eine komplexe Ausstellungsform, die – mit der Architektur häufig untrennbar verknüpft – durch das Arrangement von Objekten vor einem Hintergrundgemälde einen Lebensraum und das ursprüngliche Umfeld in Szene setzt. Das Diorama vereint nicht nur Objekte, sondern es wird selbst zu einem: Es kombiniert verschiedene Materialien wie u. a. Gips, Textilien, Fell, Papier, Holz und Farbe, die von Künstlern, Anthropologen und Museumspräparatoren handwerklich bearbeitet und gestalterisch zu einem Ganzen arrangiert werden. Die Schirn präsentiert u. a. Gemäldestudien von 1926 für die African Hall im American Museum of Natural History (New York), die der bekannte Berggorilla-Forscher und Tierpräparator Carl Akeley (1864–1924) einrichtete, oder ein dreiteiliges Habitatdiorama, das den Lebensraum des Alaska-Schneeschafs veranschaulicht, sowie weitere naturkundliche Schaukästen der Künstler, Naturforscher und Tierpräparatoren Rowland Ward (1848–1912) und Edward Hart (1847–1928). Die ersten anthropologischen Dioramen tauchten ab den 1870er-Jahren in Europa auf und verbreiteten sich rasant. Diese Entwicklung wurde durch die Weltausstellungen in Paris unterstützt. Im Zeitalter des Kolonialismus dienten sie als propagandistische Werkzeuge und zur politischen Rechtfertigung hegemonialer Machtbestrebungen. Parallel dazu entwickelten sich volkskundliche Dioramen, mit dem Ziel, kulturelle materielle Erzeugnisse für die Nachwelt festzuhalten und somit vor allem die regionale Historie zu konservieren. Im Zuge der Neubeschäftigung mit dem Diorama Ende der 1960er-Jahre setzt zugleich seine Dekonstruktion in der Gegenwartskunst ein. Für diese Entwicklung ausschlaggebend ist die künstlerische Rezeption des Werkes Étant donnés (1946–1966) von Marcel Duchamp (1887–1968). Die Schirn zeigt eine detailgenaue Reproduktion dieser Arbeit des französischen Bildhauers und Objektkünstlers Richard Baquié (1955–1996), Ohne Titel. Étant donnés 1° la chute d’eau, 2° le gaz d’éclairage (1991). Durch zwei Löcher in einer Holztür blickt der Betrachter nicht auf eine Landschaft, sondern auf eine gesichtslose Frau mit gespreizten Beinen. Er wird so zum Voyeur und das Diorama zu einer Maschine, die seine Fantasien produziert. Baquié entzaubert hier auch den immersiven Charakter des Dioramas, indem seine Installation von allen Seiten zu betrachten ist. Duchamps legendäre Gebrauchsanweisung zu Étant donnés analysiert Technik, Mechanismen und Herstellung des Dioramas und wurde etwa auch zu einem kritischen Vorbild für die konzeptuelle Fotografie des kanadischen Künstlers Jeff Wall (*1946). Die Schirn zeigt die Arbeit The Giant (1992), in der Wall einmal mehr die optische und mimetische Illusion des fotografischen Bildes hinterfragt. Bereits in den 1970er-Jahren inspirieren die Dioramen des American Museum of Natural History frühe Fotografien von Robert Gober (*1954) und Hiroshi Sugimoto (*1948). Die Ausstellung stellt eine bisher unveröffentlichte Serie Gobers aus dem Jahr 1976 vor. Die Aufnahmen spielen mit zwei unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen: Einige hinterlassen den Eindruck von in der Natur fotografierten Szenen, andere betonen die Künstlichkeit des Dioramas und lösen den Wirklichkeitseffekt auf. Die Serie Dioramas (1976–2016) des japanischen Fotografen Sugimoto setzt sich kritisch mit den Authentizitätsversprechen dokumentarischer Fotografie sowie der Dioramen auseinander. In seinen schwarz-weißen Aufnahmen wirkt der dargestellte Lebensraum des Dioramas verlassen und morbide: Die Tiere und Pflanzen werden zu gespenstischen Bildern ihrer selbst. Der US-amerikanische Künstler Mark Dion (*1961) hinterfragt in seinen Werken die menschliche Präsentation von Natur und befasst sich mit der Funktion und den Anordnungsprinzipien des Habitatdioramas. Die Schirn präsentiert das eigens für die Ausstellung entwickelte Werk Paris Streetscape (2017). In einem großformatigen Glasschaukasten zeigt Dion einen Ausschnitt der Pariser Stadtlandschaft. Durch Zivilisationsmüll, Plastikabfälle und Schrott erscheint die Natur vollständig verbannt. Das mit in Städten heimischen Tieren bevölkerte Diorama bricht mit den herkömmlichen idyllischen Darstellungen der Tiere in ihren natürlichen Ökosystemen. Dion aktualisiert das Diorama als Präsentationsform und reichert es mit zeitgenössischen Themen wie Konsumverhalten und Umweltverschmutzung an. Seine Werke sind ein Echo auf die Arbeiten der deutschen Bildhauerin Isa Genzken (*1948), die in der Ausstellung mit Empire Vampire III, 12 (2004) vertreten ist, und des französischen Künstlers Mathieu Mercier (*1970). Letzterer geht über das Illusionsprinzip des Habitatdioramas hinaus und bevölkert es mit einem lebendigen Axolotlpärchen. Das mitten in den Glasschaukasten gesetzte Aquarium ist von Torf umgeben; Mercier kreiert eine ebenso künstlich wie archaisch wirkende Umgebung für die Tiere und verweist auch auf den Evolutionsschritt, der von diesen Hybridwesen gleichsam verkörpert wird. Seine Arbeit steht im Kontext einer größeren Reflexion über Alltagsgegenstände, ihre Symbolik und ihren Einsatz sowohl im industriellen als auch im künstlerischen Kontext. Die Ausstellung wurde organisiert von der Schirn Kunsthalle Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Palais de Tokyo, Paris. Dort wurde sie konzipiert und zuerst gezeigt. KATALOG Diorama. Erfindung einer Illusion Herausgegeben von Katharina Dohm, Claire Garnier, Laurent Le Bon, Florence Ostende. Mit einem Vorwort von Philipp Demandt, einer Einführung der Herausgeber sowie Essays von u. a. Donna Haraway, Hiroshi Sugimoto, Anselm Kiefer, Petra Lange-Berndt und Kent Monkman. Deutsche Ausgabe, 350 Seiten, 320 Abbildungen, 26 x 21 cm (Querformat), Softcover; Gestaltung ABM Studio; Snoeck Verlag, Köln, ISBN 978-3-86442-226-3.
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posted 13. Jan 2018

Rodney Graham

23. Nov 201718. Feb 2018
Rodney Graham 23 November 2017 - 2018 Rodney Graham, Sunday Sun, 1937, 2012. copyright Rodney Graham. Courtesy the artist and Hauser & Wirth. Since the early 1980s, Canadian Rodney Graham has shown himself to be a distinctive artist whose diverse practice encompasses many things – a painter, photographer, sculptor, video-maker, actor, performer, producer, historian, writer, poet, sound engineer and musician. Defying easy categorisation, his works are informed by psychology, literature and story-telling. His cyclical narratives are layered with puns and references as various as Lewis Carroll, Sigmund Freud, Raymond Roussel and Kurt Cobain, and are all infused by a sense of humour that betrays Graham’s place in the post-punk scene of late 1970s Vancouver. Avant-garde experimentation has always informed Graham’s practice demonstrated here with a survey of film works and an important presentation of photographic light boxes Astute, contained and profound, Graham’s work has a strong contemporary relevance. This major exhibition includes work made from 1993 through to the present, and is organised in partnership with the Baltic Centre, Gateshead.

artist

Rodney Graham 
Irish Museum of Modern Art, Dublin °

IMMA | Kilmainham
8 Dublin

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posted 12. Jan 2018

Wie werden wir uns wiedererkennen

18. Nov 201728. Jan 2018
opening: 17. Nov 2017
**PROGRAMM** Mittwoch 17. Januar, 19 Uhr Daniel Meißner, Studierender der HfK Bremen im Bereich Integriertes Design, präsentiert sein neues Projekt in Text und Klang Cafeteria I * Donnerstag, 11. Januar 2018 um 19 Uhr ZEITGENOSSEN. GESPRÄCHE ZUR AKTUELLEN KUNST Wir freuen uns, die 5. Edition von ZEITGENOSSEN. GESPRÄCHE ZUR AKTUELLEN KUNST im Rahmen unserer aktuellen Ausstellung anzukündigen. Wie werden uns wiederkennen setzt sich mit Ähnlichkeit und dem damit verbundenen Phänomen der Empathie auseinander. Statt in der Moderne verankerte Kriterien wie Einzigkeit, Individualität und Originalität zu betonen, werden in diesem Zusammenhang Gemeinsamkeiten in den Vordergrund gestellt. Die menschliche Figur stellt dabei eine der offensichtlichen Verbindungen zwischen den Werken dar. Am Donnerstag Abend diskutieren Julia Bulk (Wilhelm Wagenfeld Stiftung), Verena Borgmann (Kunsthalle Bremen), Ingo Clauß (Weserburg – Museum für moderne Kunst), Fanny Gonella (Künstlerhaus Bremen) und Janneke de Vries (Gesellschaft für Aktuelle Kunst – GAK) darüber, wie sich die Darstellung von Gesichtern in der Kunst entwickelt und verändert hat. Es wird ebenfalls über künstlerische Prozesse gesprochen, die Empathie erzeugen, Mimesis erfordern und in Verbindung mit der Welt des Theaters stehen. ZEITGENOSSEN. GESPRÄCHE ZUR AKTUELLEN KUNST ist eine Gesprächsreihe, bei der sich die Leiter/innen der Bremer Kunstinstitutionen in unterschiedlichen Konstellationen treffen, um in aktuellen Ausstellungen Aspekte zeitgenössischer Kunst zu thematisieren und sich ihnen aus ihren jeweiligen Perspektiven zu nähern. * Sonntag, 7. Januar, 14 Uhr Führung durch die Ausstellung mit Undine van Elsberg An diesem Sonntag laden wir zu einer Führung durch die aktuelle Ausstellung Wie werden wir uns wiedererkennen ein. Im Zentrum der Gruppenausstellung stehen das Phänomen der Ähnlichkeit und die von ihr ausgelösten Mechanismen. Manche der hier präsentierten Arbeiten weisen darauf hin, wie Objekte oder Geräte an menschliche Eigenschaften angelehnt sind. Andere heben hervor, wie austauschbare, vereinheitliche Körper und deren Bewegungen an die Regelmäßigkeit und das Systematische der Maschine erinnern. Die Werke ergeben keinen direkten inhaltlichen Zusammenhang. Viel eher lassen sie eine Ähnlichkeitsgalerie entstehen, die sowohl vertraut als auch unheimlich wirken kann. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. * Sonntag, 10. Dezember 2017, 14 Uhr Kuratorenführung An diesem Sonntag laden wir zu einer Kuratorenführung mit der künstlerischen Leitung Fanny Gonella durch die aktuelle Ausstellung Wie werden wir uns wiedererkennen ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. * **AUSSTELLUNG** Wie werden wir uns wiedererkennen 18.11.2017 – 28.01.2018 Eröffnung: 17.11.2017 Begrüßung: Nicole Nowak, Geschäftsführung Einführung: Fanny Gonella, Künsterlische Leitung Naama Arad, Jade Fourès-Varnier & Vincent de Hoÿm, Anja Kirschner & David Panos, Stefanie Knobel, Nicolas Party, Marie Voignier, Nicole Wermers Wie werden wir uns wiedererkennen richtet das Augenmerk auf das Phänomen der Ähnlichkeit und die Mechanismen, die sie auslöst. Die Formen, Farben, Geschichten und Gesichter, die in dieser Ausstellung aufeinandertreffen, ergeben keinen direkten inhaltlichen Zusammenhang. Viel eher lassen sie eine Ähnlichkeitsgalerie entstehen, die sowohl vertraut als auch unheimlich wirken kann. Statt in der Moderne verankerte Kriterien wie Einzigkeit, Individualität und Originalität zu betonen, werden in der Ausstellung Gemeinsamkeiten und Verbindungen in den Vordergrund gestellt. Sich ähneln oder ähnlich handeln fordert Gegenseitigkeit und lässt eine Gemeinschaft zutage treten, die als das grundlegende Element einer emotionalen Verbindung betrachtet wird, erläutert der Amerikanische Theoretiker Jonathan Flatley. Im heutigen Umfeld werden Bilder, Wärme und Licht durch Geräte erzeugt. Wir interagieren immer häufiger mit Maschinen und führen sogar gelegentlich Gespräche mit Ihnen. In diesem Kontext, berücksichtigt diese Ausstellung das Phänomen der Ähnlichkeit und der damit verbundenen Empathie im erweiterten Sinn. Manche Arbeiten weisen darauf hin, wie Objekte oder Geräte an menschliche Eigenschaften angelehnt sind. Andere heben hervor, wie austauschbare, vereinheitliche Körper und deren Bewegungen an die Regelmäßigkeit und das Systematische der Maschine erinnern. Durch die Figur des Schauspielers, zentral für diese Ausstellung, fokussieren weitere Arbeiten die Spannung, die aus der Annäherung mit dem Anderen oder mit sich selbst entsteht und die Mimesis, die daraus hervorgeht. Aufgrund ihrer deutlichen Künstlichkeit und ihres potenziell unrealen Charakters, möchte diese Ausstellung eine Situation schaffen, die Abstand von dem üblichen Kausalzusammenhang nimmt. Möglicherweise könnte dieses Projekt mit dem Besuch auf einem Kostümfest verglichen werden, bei dem es niemandem aufgefallen ist, dass man selbst nicht verkleidet ist. Das mögliche erste Unbehagen kann sich in eine Selbstverständlichkeit umwandeln, in welcher Authentizität und Selbstinszenierung nicht mehr voneinander zu trennen sind. Mit der freundlichen Unterstützung des Bureau des arts plastiques, Instituts français Deutschland und des französischen Kulturministeriums.

curator

Fanny Gonella 
Künstlerhaus Bremen °

KÜNSTLERHAUS BREMEN | Am Deich 68/69
28199 Bremen

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posted 11. Jan 2018

MIKA ROTTENBERG

07. Dec 201730. Apr 2018
MIKA ROTTENBERG 07.12.2017 - 30.04.2018 Mika Rottenberg’s self-titled solo exhibition presents a selection of work created within the past two years. The exhibition occupies all galleries comprising the historic building of the museum and features the U.S. debut of several works, including NoNoseKnows (Artist Variant) (2015), a video and sculptural installation that combines fact and fiction, documenting a group of Chinese laborers who harvest pearls from oysters in ZhuJi, China, empty high rises near Shanghai and a set built in the artist studio in New York. The work first debuted at the 56th Venice Biennial (2015). In a parallel gallery, a new variant of the artist’s recent commission for Skulptur Projekte Münster (opened June 2017) titled Cosmic Generator, will punctuate the space. Rottenberg’s work focuses on elucidating the mechanics of late-stage, global capitalism by way of absurd and poetic comparisons. Mika Rottenberg (b. 1976, Buenos Aires, Argentina) lives and works in New York. Rottenberg’s work has been exhibited internationally at: Palais de Tokyo (Paris, France), the Venice Biennale (2015), the Israel Museum (Jerusalem, Israel), Magasin III (Stockholm, Sweden), FRAC Languadoc-Roussillon (Montpellier, Canada), Nottingham Contemporary (Nottingham, United Kingdom), M – Museum Leuven (Leuven, Belgium), De Appel Arts Centre, (Amsterdam, Netherlands), San Francisco Museum of Modern Art (San Francisco, United States), La Maison Rouge (Paris, France), KW Institute for Contemporary Art (Berlin, Germany), and MoMA PS1 Contemporary Art Center (New York, United States). Her work was also included in the Taipei Biennial (2014), the 13th Istanbul Biennial (2013), the Whitney Biennial (2008), and the Cuban Biennial (2000). Her works are held in the permanent collections of the Brooklyn Museum, Magasin 3, Murakami Collection, the Museum of Modern Art, the Solomon R. Guggenheim Museum, the Whitney Museum of American Art, the Metropolitan Museum of Art, the San Francisco Museum of Modern Art, and the Tel Aviv Museum of Art.
Bass Museum of Art, Miami Beach °

The Bass | 2100 Collins Avenue
Florida 33139 Miami Beach

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posted 10. Jan 2018

Carolee Schneemann: Kinetic Painting

22. Oct 201701. Feb 2018
FIRST U.S. RETROSPECTIVE FOCUSED ON PIONEERING ARTIST CAROLEE SCHNEEMANN OPENS IN OCTOBER 2017 (Long Island City, NY – January 23, 2017) - MoMA PS1 will present the first U.S. retrospective of the work of Carolee Schneemann (American, b. 1939) in fall 2017, spanning the artist’s prolific six-decade career. As one of the most influential artists of the second part of the twentieth century, Schneemann’s pioneering investigations into subjectivity, the social construction of the female body, and the cultural biases of art history have had significant influence on subsequent generations of artists. Carolee Schneemann: Kinetic Painting begins with rarely seen examples of the artist’s early paintings from the 1950s and their evolution into assemblages made in the 1960s, which integrated objects, mechanical elements, and modes of deconstruction. In the late 1960s, Schneemann began positioning her own body within her work, performing the roles of “both image and image-maker.” As a central protagonist of the New York downtown avant-garde community, she explored hybrid artistic forms culminating in experimental theater events. By tracing the developments that led to Schneemann’s groundbreaking innovations in performance, film, and installation in the 1970s, as well as her increasingly spatialized multimedia installations from the 1980s, 1990s, and 2000s, the exhibition embeds Schneemann’s oeuvre within the context of painting. Carolee Schneemann: Kinetic Painting is organized by the Museum der Moderne Salzburg. The exhibition is curated by Sabine Breitwieser, Director, Museum der Moderne Salzburg; and consulting curator Branden W. Joseph, Frank Gallipolli Professor of Modern and Contemporary Art, Columbia University, New York; and organized at MoMA PS1 by Erica Papernik-Shimizu, Assistant Curator, Department of Media and Performance Art, The Museum of Modern Art; with Oliver Shultz, Curatorial Assistant, MoMA PS1. Carolee Schneemann: Kinetic Painting originated at the Museum der Moderne Salzburg, Austria, from November 21, 2015 to February 28, 2016, and will travel to the Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, Germany, in 2017. The catalog Carolee Schneemann. Kinetic Painting was published in conjunction with the exhibition in separate German and English editions. This major publication is the first of its kind on Carolee Schneemann’s work, edited by Sabine Breitwieser for the Museum der Moderne Salzburg, featuring essays by Sabine Breitwieser, Branden W. Joseph, Mignon Nixon, Ara Osterweil, and Judith Rodenbeck, as well as selected writings by Carolee Schneemann. Separate German and English editions, hardcover, 280 x 240 mm, 320 pp., Munich: Prestel. Carolee Schneemann is a multidisciplinary artist who has worked in painting, photography, performance, film, video, mixed media, and installations. Schneemann has been the subject of solo exhibitions at the Musée départemental d'art contemporain de Rochechouart, France (2013); the Museo de Arte Contemporáneo de Castilla y León, Spain (2014); Dia:Beacon, New York (2011); and the New Museum of Contemporary Art, New York (1997), and group exhibitions at Museum of Modern Art, New York; Whitney Museum of American Art, New York; Haus der Kunst, Germany; and the Los Angeles Museum of Contemporary Art, Los Angeles; among others. Schneemann’s work is included in museum collections around the world, including the Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Spain; Museum of Modern Art, New York; San Francisco Museum of Modern Art, California; Tate Modern, England; Centre Georges Pompidou, France; and Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington, D.C. Schneemann currently lives and works in upstate New York. The exhibition is made possible by the MoMA PS1 Annual Exhibition Fund.
MoMA PS1, Long Island City °

MoMA PS1 | 22-25 Jackson Ave. at 46 Ave., Queens
NY 11101 Long Island City

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posted 09. Jan 2018

Lauris Paulus, Mitchell Anderson and Vaselin Aktekin

12. Nov 201721. Jan 2018
opening: 11. Nov 2017 17:00
Lauris Paulus, Mitchell Anderson and Vaselin Aktekin Opening: 11.11.2017 17:00 12.11.2017 - 21.01.2018 Curated by Balthazar Lovay Fri Art Kunsthalle presents three artists for their very first personal exhibition in an art center. As Mountain winds by Mitchell Anderson Mitchell Anderson is interested in the circulation of ‘memory objects ‘and recontextualises, in exhibition spaces, objects he purchases outside the usual economic circuits. For example, he buys Hollywood relics and talismans at auction or US Army propaganda that he then exhibits. In 2015, he also began buying entire stands from souvenir or gadget sellers that he met in major tourist cities (Marrakesh, Rome, Bern, Hong Kong). These consumer objects are all industrially produced, often in Asia. By displacing them in this way, he points to the contrast between mass production and the informal economy whose existence these sellers, their stands and their wares display for all to see. Here, mass production puts an individual workforce at its service, lending goods an authentic, ‘craft ‘image, their stands often being veritable temporary, DIY constructions. Once placed in an art space they raise both artistic and social questions. Wild Girls by Vaselin Aktekin A wild girl in a pink dress, her legs waxed and her hair straightened, lives in the forest. Vaselin Aktekin, cellphone in hand, sets off to look for her. She films her with the aim of producing some kind of wildlife documentary like the ones from the Sixties she’s seen on YouTube, with a voiceover describing how the wild girl cuts her lip tearing off bits of bark to feed herself. Eventually, the images from this shoot will be used to produce another film. Not a linear film, but instead one composed of layer upon layer of information, each adding up to produce the kind of instant pleasure that «satisfying videos» give. Whether it’s filmed images, coloured surfaces, graphic and sound effects, or even elements specific to video editing, each component is addressed in the same way and is intended to be accessible. First a sultry voice announces the title «Wild Grlz» in the manner of a music videoclip. Then follows a subtitled dialogue revealing what the artist said to the actress after the filming in the forest. A kind of behind-the-scenes documentary in which each relates their shared fantasy. This sexist exchange resonates discordantly with visual sequences that show the artist and actress parodying certain types of behaviour in the forest. It could be construed as a spontaneous reply or a kind of reaction to what the girls did to each other during the shooting. This discrepancy between different examples of stereotyped sexism highlights gender-based issues, while at the same time humorously underscoring our propensity to generate ever more of it. This film is not a trailer for another film that might expound upon the subject of feminism. Slightly ironic questioning soon gives way to platitudes worthy of a second-rate video. Colour screens act as poetic interludes, whilst calling to mind the overload of effects prevalent in video editing on popular internet channels. Thug-life style zooms, pop ashes, low quality and succinct images go hand in hand with regressive content, in which nothing seems to hold any importance. Research & Development by Lauris Paulus

curator

Balthazar Lovay 
Fri Art Fribourg

Centre dart de Fribourg | Petites-Rames 22
CH-1701 Fribourg

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posted 08. Jan 2018

Lucia Bru - Rien ne change de forme comme les nuages, si ce n'est les rochers

25. Nov 201713. Jan 2018
opening: 25. Nov 2017 14:00

artist

Lucia Bru 
Axel Vervoordt Gallery, Antwerp

Vlaeykensgang - Oude Koornmarkt 16
2000 Antwerp

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posted 07. Jan 2018

Henry Moore | VISION . CREATION . OBSESSION

28. May 201707. Jan 2018
Henry Moore VISION . CREATION . OBSESSION 28. Mai 2017 – 07. Jan 2018 Als Patronatsmuseum des Avantgarde-Bildhauers Hans Arp ist das Remagener Arp Museum Bahnhof Rolandseck mit seinem lichtdurchfluteten Neubau von Star-Architekt Richard Meier ein idealer Ausstellungsort für raumgreifende Skulpturen. 2017 feiert das Museum sein 10jähriges Jubiläum und zeigt zu diesem Anlass einen der bedeutendsten Bildhauer der Moderne: Henry Moore (1898–1986). Auf drei Ausstellungsetagen sowie im Außenraum des Museums erkundet das Arp Museum in Kooperation mit der Henry Moore Foundation das facettenreiche und prägende Schaffen des britischen Ausnahmekünstlers. Am Rhein beginnend zieht sich die Präsentation bis zu 9 Meter breiter und bis zu 3 Meter hoher Großplastiken über den Museumsvorplatz durch den Gebäudekomplex bis hoch in den Neubau auf der Rheinhöhe. Im Zentrum stehen dabei die monumentalen Außenskulpturen Moores, die erstmals auch im Innenraum präsentiert werden. In zwei ergänzenden Präsentationen wird der Blick auf Moores Werk noch erweitert: Im Wechselspiel mit Gemälden und Skulpturen alter Meister aus der Sammlung Rau für UNICEF folgen wir seinem ausgeprägten Interesse an der Kunst der italienischen Gotik. Ein Dialog mit Werken Hans Arps dagegen beleuchtet Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser beiden abstrakten bildhauerischen Positionen, die Maßstäbe setzten für die weitere Entwicklung der modernen Plastik. In Bonn wurde 1979 vor dem ehemaligen Bundeskanzleramt Henry Moores monumentale Skulptur »Large Two Forms« aufgestellt. Die Ausstellung widmet sich auch der Entstehungsgeschichte dieses Werkes. Durch die politische Berichterstattung war es über viele Jahrzehnte die wohl am häufigsten im Fernsehen gezeigte Skulptur Deutschlands. »Large Two Forms« avancierte so zum künstlerischen Emblem der Bundesrepublik. Von mehreren Besuchen Henry Moores im Bahnhof Rolandseck in den 1970er Jahren zeugen Zeitungsartikel und eine Fotografie, die Henry Moore im historischen Festsaal zeigt. In einmaliger Weise vereint die Ausstellung das, was Henry Moore zu einem der bekanntesten Bildhauer unserer Zeit werden ließ. Sie lädt ein, vor seinen meisterhaften, riesigen Bronzeskulpturen zu staunen, veranschaulicht die kreativen Energiequellen des Künstlers von der italienischen Renaissance bis zu Hans Arp und feiert die unerschöpfliche Wechselwirkung zwischen Architektur und Skulptur, Innen und Außen, Natur und Kunst.

artist

Henry Moore 
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posted 06. Jan 2018

2017 Asian Art Biennial "Negotiating the Future"

30. Sep 201725. Feb 2018
2017 Asian Art Biennial "Negotiating the Future" September 30, 2017–February 25, 2018 Organizer: National Taiwan Museum of Fine Arts Curator: Kenji Kubota (Japan), Ade Darmawan (Indonesia) and Wassan Al-Khudhairi (Iraq), Hsiao-Yu Lin (Taiwan) The 6th Asian Art Biennial will be grandly on view at the National Taiwan Museum of Fine Arts on September 30, 2017. For the first time in more than a decade, the biennial this year is curated by a joint team of an in-house curator and three foreign curators, a mechanism fairly distinct from its previous curatorial practice. Treating “Negotiating the Future” as the theme, the curatorial team plans to invite around 30 artists/collectives to accomplish this great achievement with concerted efforts. The theme Negotiating the Future features the momentum and limitless potential of contemporary art, as well as the possibilities for art to negotiate and strike a balance among various conflicts of power and relations. By virtue of the creations of these participating artists, this biennial also seeks to address the recent events and latent tension in Asia, thereby reflecting people’s desperate yearning for changing the society and fashioning the future through a concatenation of negotiations. The three guest curators of this biennial include Kenji Kubota (Japan), Ade Darmawan (Indonesia) and Wassan Al-Khudhairi (Iraq), and Hsiao-Yu Lin is the in-house curator who works in collaboration with them. Speaking of the theme of this biennial, Kubota believes that our future is incubated by myriads of negotiations, and highly creative, unconventional things would be produced if all the negotiations are charged with imagination. For Kubota, the artworks that inspire the viewers’ imagination are closely related to the construction of a brave new world. On the other hand, Darmawan argues that seeing art as a social practice is essential for us to view artistic practice as a way to speculate about the future. Future might be a luxury idea in certain contexts, but art can always negotiate and strategize for it from the present. As far as Al-Khudhairi is concerned, the 2017 Asian Art Biennial aims to explore the tool of negotiation as a means to navigate the possibilities for the future, and how art, the public and society interact as a relational trinity on the platform provided by this biennial. The exhibits at the 6th Asian Art Biennial serve as the epitome of contemporary artistic diversity. They comprise a riotous profusion of forms ranging from painting, installation and image to performance art and workshop. The biennial program also includes many exciting events. Please visit the museum website for detailed information about this elaborately organized biennial.

artists & participants

Wafaa Bilal,  Meiro Koizumi 
Asian Art Biennial, Taichung

National Taiwan Museum of Fine Arts , No. 2, Section 1, Wuquan West Road
403 Taichung

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posted 05. Jan 2018

Aglaia Konrad. Frauenzimmerstunde

18. Nov 201714. Jan 2018
opening: 18. Nov 2017 18:00
Aglaia Konrad. Frauenzimmerstunde 18.11.2017 - 14.01.2018 [closed between 23 December and 02 January] 18.11 | 17h00 SCHAUBUCH: Skulptur (Roma Publications, 2017). Book launch and talk with Aglaia Konrad and Jürgen Bock. 18.11 | 18h00 Opening of the exhibition. The word Frauenzimmerstunde is a typical German combination of more than two words, namely Frauen, Zimmer and Stunde, as well as Frauenzimmer and Zimmerstunde. The first three words mean ‘women’, ‘room’ and ‘hour’, while the last two are combinations themselves; Frauenzimmer is a term that literally means ‘women’s room’. It was used in Scandinavian and Germanic countries in the fifteenth century for the actual chambers in a queen’s household, and including all people who worked within them. From the seventeenth century onwards the term was also used in relation to individual women, but after the suffragette movement around the turn of the twentieth century Frauenzimmer became a pejorative term. Zimmerstunde in turn is an old Austrian-German term for the daily hour during which a hotel chambermaid could retire to her own room in the attic. Aglaia Konrad’s first solo exhibition in Portugal transforms the Lumiar Cité space into a Frauenzimmer, which engages with the gallery’s history of architectural interventions by Konrad’s predominantly male artist colleagues. Frauenzimmer constitutes a backdrop for her photography work that captures man-made spaces – from quarries to the urban intensities of architecture and constructions, with their inherent materiality as well as notions of the monumental in architecture and in photography itself. Having developed an idiosyncratic style that allows the artist to trigger subtle psychological resonances through her juxtaposition of images and the social and the political in the situations encountered, Konrad undermines the formal, iconographic photography of architecture. To coincide with her exhibition, and in collaboration with Roma Publications in Amsterdam, Aglaia Konrad will be launching her artist’s book SCHAUBUCH: Skulptur, in which she presents photographs taken between 2010 and 2017 in museums throughout Europe, featuring sculptures from different times and contexts within their museological presentations. Aglaia Konrad (Austria, 1960) lives and works in Brussels. She teaches at the LUCA School of Arts, Brussels. Her work has been presented widely around the world at museums and biennials among them ‘The Brutalism Appreciation Society’, Hardware Medienkunstverein (Dortmund, 2017), ‘EMINENT DOMAINS (proper names)’, Robert Miller Gallery (New York, 2015), ‘Hollein’, MAK (Vienna, 2014), ‘In the First Circle’, Antoni Tàpies Foundation (Barcelona, 2011), ‘Gazes of Architecture on the Body’, Tokyo Wonder Site and Museum of Contemporary Art (Kumamoto, 2010), Shanghai Biennale (2000), ‘Cities on the Move’ (Bordeaux, New York, London, Helsinki, Vienna, 1998/99) and documenta X (Kassel, 1997). Notable solo exhibitions include ‘From A to K’, M-Museum Leuven (2016), ‘Das Haus (ausgestellt)’, Fotohof (Salzburg, 2014), ‘Apparent Positions – Aglaia Konrad: Concrete and Samples’, Sainsbury Gallery (Norwich, 2012), ‘Concrete and Samples’, with Armin Linke, Museum für Gegenwartskunst (Siegen, 2009). Her artist’s books include ‘SCHAUBUCH: Skulptur’ (2017), ‘Aglaia Konrad: From A to K’ (2016), ‘Zweimal Belichtet’ (2013), ‘Carrara’ (2011), ‘Desert Cities’ (2008), ‘Iconocity’ (2005) and ‘Elasticity’ (2002).

artist

Aglaia Konrad 

curator

Jürgen Bock 
Lumiar Cité, Lisbon

Rua Tomás del Negro, 8A
1750-105 Lisbon

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posted 04. Jan 2018

Alexandra Bircken. PING

21. Nov 201712. Jan 2018
BQ Berlin

Weydingerstraße 10
10178 Berlin

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posted 03. Jan 2018

Adrián Villar Rojas: The Theater of Disappearance

22. Oct 201726. Feb 2018
The Geffen Contemporary at MOCA Adrián Villar Rojas: The Theater of Disappearance 22.10.2017 - 26.02.2018 MOCA presents Adrián Villar Rojas: The Theater of Disappearance, a site-specific installation inside The Geffen Contemporary at MOCA’s warehouse space. Villar Rojas (b. 1980, Rosario, Argentina) has built a singular practice by creating environments and objects that seem to be in search of their place in time. Villar Rojas’s interventions beckon viewers to consider fragments that exist in a slippery space between the future, the past, and an alternate reality in the present. With his post-human artworks, Villar Rojas posits the question: What happens after the end of art? Villar Rojas’s method is emphatically site-specific, requiring a deployment of project-based teams who work on-site for extended periods of time to fabricate the installations. Long before the beginning of a project, he makes a series of site visits to immerse himself in the social, cultural, geographical, and, above all, institutional environment where he will work. This inherently nomadic process echoes his own personal trajectory as an itinerant artist, one of constant travel and engagement with a diversity of sites across the globe. Villar Rojas’s approach is two-pronged. First, before beginning to insert objects into a given space, he considers the ways in which a space might be modified or adapted in relation to the incoming exhibition. Employing a keen sense of spatial awareness, he considers how visitors move through the space, their relationship to scale, and the affective potential of lighting. This sensitivity to the poetics of space is at the core of Villar Rojas’s practice, and no work can begin on a site before these considerations are taken into account, resulting in modifications to the existing space. He can mandate small changes, such as to the size of doorways or color of walls, or structural changes, such as moving the placement of windows or adjusting floor heights. Villar Rojas sees each project as an educational opportunity not only for those who visit the exhibition but equally so for himself. The institutions are given an opportunity, in turn, to reconsider the use of their own architectural assets, filtered or focused through the lens of Villar Rojas’s highly attuned sensitivities. More than purely aesthetic, this invasive dynamic allows Villar Rojas to develop an almost—in his own words—“parasitic relationship” with the institution; it is in this radical dialogue and exchange where both the artist-parasite and the institution-host explore the limits of what is possible and what is not, what is acceptable and what is not, what is negotiable and what is not. Ethics and politics, no less than agency and decision-making, are at stake in the project, opening a series of tough questions: When and where does a project actually begin? What if an invisible series of housekeeping-like tasks, part of a wide range of circumstances that have been dismissed since the very beginning of art as secondary, is, on the contrary, key to producing that optical illusion we call a “work of art”? What if we made a radical inversion and took the work of art as an excuse to do the housekeeping? Once Villar Rojas has tuned the exhibition space to meet his goals, the second phase of his process can begin. Although what the artist and his collaborators introduce into the exhibition spaces could ostensibly be called sculpture, it differs due to their functions in a variety of modes. The constructions, produced on-site during installation, take form in concrete, stone, raw clay, and organic and inorganic things that keep on changing over time through growth and decomposition. Old tennis shoes and fruit peels find themselves embedded in the floor of a gallery, or are seen as part of the geological strata that form a tower of differently colored layers of concrete. Villar Rojas determines the forms and objects that will be included in these juxtapositions of organic and inorganic, permanent and impermanent materials. The artist attempts to view these man-made fossils as an alien might, with no preconceived associations and complete horizontality—a profound equalization of art and non-art materials. The visitor becomes a witness to the entropy of these objects as they decompose or become obsolete over the course of the exhibition. For Villar Rojas, the gallery visitor arrives halfway through the process, somewhere between the project’s creation and decomposition. Although what Villar Rojas will introduce into The Geffen Contemporary at MOCA’s exhibition space could reasonably be understood as sculpture, it also acts as the material basis for his ontological inquiries. In an effort to undermine the critical terms that often enable and sustain the commercial and institutional art world, such as endurance, reproducibility, tradability, and transportability, everything in Villar Rojas’s project is carefully planned to show its temporal side: What is doomed to disappearance, what cannot be preserved. Villar Rojas unveils this spatial and material fragility to remind us of the fleeting and minuscule presence of our own existence in the universe. For his project at MOCA, Villar Rojas will radically transform the Little Tokyo space, employing dramatic architectural and aesthetic shifts. In preparation for the installation, Villar Rojas spent a great deal of time exploring technologies used in Hollywood special effects and was struck by the universal digitization of the industry. From his perspective, it echoes a kind of post-human world dominated by technology, and in response, he will create an environment in The Geffen Contemporary at MOCA that is at once tactile and ephemeral, otherworldly and utterly human. Villar Rojas will use remaining materials and surviving bits of “art” from projects produced across the globe and recycle them into new “art,” this time tailor-made for The Geffen Contemporary at MOCA. Petrified wood from Turin, stratified columns from Sharjah, and silicone molds from Istanbul will not be reinstalled as what they once were but instead will have a second, unpredictable life. These elements will journey from “art” to “non-art” and back again to “art,” reinforcing their impermanence and our own in relation to our attempts to ascribe imperishable meanings and values to the world around us. The exhibition will be accompanied by a full-color publication with an introduction by MOCA Research Assistant for Latin American Art Bryan Barcena, and a conversation between Villar Rojas and MOCA Chief Curator Helen Molesworth. Vividly illustrated using computer renderings and drawings, the publication provides a glimpse into the process by which an Adrián Villar Rojas project comes to fruition. Curators: Bryan Barcena and Helen Molesworth
MOCA The Museum of Contemporary Art, Los Angeles °

250 South Grand Avenue
CA 90012 Los Angeles

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posted 02. Jan 2018

Daniel Buren & Bettina Pousttchi

15. Dec 201718. Mar 2018
opening: 14. Dec 2017 20:00
Daniel Buren & Bettina Pousttchi 15.12.2017—18.03.2018 Ausstellungseröffnung: Do 14.12.2017 - 20:00 Uhr: Vorträge & Co Initialzündung für die Ausstellung von Daniel Buren (*1938) und Bettina Pousttchi (*1971) bildete die Videoarbeit Conversations in the studio 3. Darin nahm Pousttchi ihre Unterhaltung mit dem französischen Konzeptkünstler Buren auf – ein Gespräch zwischen Künstlern zweier unterschiedlicher Generationen über Kunst im öffentlichen Raum und deren Beschränkungen, über Blickwinkel und Berührungspunkte. Basierend auf dieser früheren Kollaboration setzen Bettina Pousttchi und Daniel Buren für die Ausstellung in der Kunsthalle Mainz ihre Zusammenarbeit fort, intensivieren sie sogar: Zwei Künstler, die mit Raum und Ort arbeiten, werden in Abstimmung aufeinander existierende Arbeiten mit neuen, ortsspezifischen Werken in Beziehung setzen. Die Kunsthalle Mainz mit ihrer außergewöhnlichen Architektur und Geschichte bildet dafür den idealen Austragungsort. Sie eröffnete vor neun Jahren nach einer umfangreichen Umgestaltung. Der Bau des Gebäudes selbst führt weit zurück in die Geschichte der Stadt Mainz – zu dem ehemaligen Stadtbaumeister Eduard Kreyßig. Seit 1887 bis ins 20. Jahrhundert hinein versorgte das einstige Kessel- und Maschinenhaus den Zoll- und Binnenhafen sowie die Mainzer Neustadt mit Energie. Während des zweiten Weltkrieges bot es Mainzer Familien Obdach und Schutz während der Bombardierungen. Erst im Zuge der Neugestaltung des Mainzer Zollhafens und dessen Umnutzung fiel die Entscheidung, dort eine Kunsthalle zu errichten. Der 2007 abgeschlossene Umbau des eingeschossigen backsteinernen Kesselhauses resultierte in fensterlosen White Cubes, die mit dem denkmalgeschützten gründerzeitlichen Außenbau kontrastieren. Die ehemalige schmale Baulücke zwischen Lokschuppen und Kesselhaus schließt ein 21 Meter hoher, um sieben Grad geneigter Turm. Die Verbindung von kleineren Kabinetträumen und großzügigen White Cubes, die Kombination von Architekturen des 19. und 21. Jahrhunderts sowie das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Funktionen durch die Geschichte hindurch bildet die ideale Wirkungsstätte für Daniel Burens und Bettina Pousttchis räumliche Eingriffe. Pousttchi zersetzt in ihren Arbeiten immer wieder reale Zeit- und Raumverhältnisse, indem sie die Geschichte der Orte, frühere Architekten und Künstler mit gegenwärtigen Funktionen und Erscheinungsformen von Gebäuden verbindet. So folgt sie beispielsweise Backstein in seiner Erscheinungsform als Konstruktionsmaterial durch die Jahrhunderte. Auf verschiedenen Ebenen der Kunsthalle Mainz zeigen sich einer Ausgrabung gleich die Schichten der Vergangenheit und Gegenwart. Buren hingegen legt in seinen mit Streifen überzogenen Werken, farbig zergliederten Raumgefügen und installativen Setzungen jegliche Bezüge und Einflüsse einer „äußeren Geschichte“ ab. Was zählt, ist der Raum – in seiner architektonischen Beschaffenheit, mit seiner spezifischen Lichtsituation und spezifischen Verhältnissen. Der mit Bedeutungen angereicherte Raum wird in solchem Maße in seiner Vieldeutigkeit erfahrbar, wie er durch den Einsatz universeller Muster eine Neutralisierung erfährt. In der Verbindung von Bettina Pousttchis und Daniel Burens Werken treffen die Verlängerung und Vergegenwärtigung der Geschichte auf die Negierung von Narration und Zeitbezug.

artists & participants

Daniel Buren,  Bettina Pousttchi 
Kunsthalle Mainz

KUNSTHALLE MAINZ | Am Zollhafen 3–5
55118 Mainz

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posted 01. Jan 2018

Isaac Julien. Playtime

01. Dec 201711. Feb 2018
Isaac Julien. Playtime 01.12.2017 - 11.02.2018 Fort Mason Center for Arts & Culture (FMCAC) is pleased to announce Playtime, an ambitious exhibition of three video installations by award-winning British artist Isaac Julien exploring the wide-ranging effects of how information, labor, and capital circulate in our global, networked societies. Playtime is presented in partnership with San Francisco Art Institute (SFAI) and the Kramlich Collection. The exhibition includes the US premiere of Julien’s seven-screen installation, Playtime, featuring a cast of international film stars, including James Franco, Maggie Cheung, and Mercedes Cabral. KAPITAL, a two-screen companion piece to Playtime, documents the public discussion, “Choreographing Capital," held at London’s Hayward Gallery between the artist, social theorist David Harvey, and an audience of academic luminaries such as Irit Rogoff, Paul Gilroy and the late Stuart Hall. Better Life (Ten Thousand Waves), the cinematic cut of Julien’s monumental Ten Thousand Waves, filmed on location in China—will inaugurate SFAI’s Gray Box Theater. The presentation of these highly acclaimed works by Isaac Julien provides a unique opportunity to engage a wide audience from the Bay Area’s diverse local communities and to address salient political, cultural, and social issues that affect us all, but in vastly different ways. Julien’s visually stunning, multi-perspectival installations chronicle compelling stories that resonate poignantly with both the prosperity and inequality arising from the innovations of the high-tech economic sector. Playtime, 2014 (67 minutes) A post-2008 spin on Jacques Tati’s 1967 film of the same name, Playtime unfolds across three capital cities—London, Reykjavik and Dubai—that have been extensively reshaped by the recent volatilities in the global financial system. Playtime’s cosmopolitan spectacle, presented in a kaleidoscopic montage across seven large screens, interconnects the lives of its archetypical characters—hedge fund managers and art world players in London; a photographer in Reykjavik; and a Filipina house worker in Dubai—each of whom is based on a real-life individual directly affected by the market collapse. Julien visualizes the potential of capital to both create social mobility and to impede it, foregrounding the way each character inhabits and traverses the sweeping high-tech cityscapes, contemporary architecture, and sublime natural landscapes of these worldly locales. Featuring international actors James Franco, Maggie Cheung, Colin Salmon and Mercedes Cabral. KAPITAL, 2013 (31 minutes) As part of his preparatory research for Playtime, Julien produced a public talk in which the artist addressed the problem of representing the invisible flows and relations of capital with world-renowned Marx scholar, David Harvey. “It’s a bit like gravity,” Harvey explains, “it’s a very powerful force; it’s a relationship which makes things happen. . . You can really only intuit that capital exists by its effects.” Deftly editing the rich and insightful conversation with a fast-paced montage of telling moments from film and media history, Julien and his audience of invited scholars illuminate many of the driving forces and felt repercussions of 21st-century capitalism. During KAPITAL’s creation process, Julien said, “As I cannot film the thing itself, capital, I hope to film its shadow: its effects, its movements and the social relations it creates.” KAPITAL went on to be prominently featured at the 2015 Venice Biennale and has complemented Playtime at many other venues worldwide. Featuring cultural critics David Harvey and Stuart Hall. Better Life (Ten Thousand Waves), 2010 (51 minutes) A nighttime coast guard emergency call and rescue helicopter footage from the 2004 Morecambe Bay tragedy, in which 23 Chinese cockle pickers perished in the rising tide off the Northwest coast of England, set the scene for Julien’s poetic meditation on what drives people to search for a “better life.” Over four years, Julien researched contemporary and historic Chinese culture and collaborated with many of China’s leading creative talents, including film stars Maggie Cheung and Zhao Tao, poet Wang Ping, and media artist Yang Fudong. Filmed in both contemporary and historic Shanghai, and in the breathtaking subtropical mountains of Guangxi province, the visually luscious video interweaves contemporary struggles of daily life with ancient mythology and historical artistic forms. A central figure is the ancient Goddess Mazu, protector of seafarers—a powerful deity in the legends of Fujian, the native home of the lost cockle pickers. In Better Life Mazu bears witness to the contemporary tragedy of Morecambe Bay through parallel stories of wandering fishermen in the 15th-century Ming period and the making of the film The Goddess (1934) in modern Shanghai. Featuring international actors Maggie Cheung and Zhao Tao. Fort Mason Center for Arts & Culture presents Isaac Julien Playtime in partnership with San Francisco Art Institute and the Kramlich Collection. Generous support provided by Grants for the Arts, Jessica Silverman Gallery, Metro Pictures, NY and Victoria Miro, London.

artist

Isaac Julien 
Fort Mason Center for Arts & Culture (FMCAC)

Fort Mason Center | 2 Marina Boulevard, Landmark Building C, Suite 260
CA-94123 San Francisco

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posted 31. Dec 2017

Jimmie Durham: At the Center of the World

03. Nov 201728. Jan 2018
Jimmie Durham: At the Center of the World 03.11.2017 - 28.01.2018 THE WHITNEY TO PRESENT FIRST U.S. RETROSPECTIVE OF JIMMIE DURHAM NEW YORK, September 20, 2017—The Whitney Museum of American Art will host the first North American retrospective of artist, performer, poet, essayist, and activist Jimmie Durham (b. 1940), one of the most compelling and multifaceted figures working internationally today. On view from November 3, 2017, to January 28, 2018, Jimmie Durham: At the Center of the World features approximately 120 works from 1970 to the present, including sculpture, drawing, collage, printmaking, photography, and video. Durham has, over the past nearly five decades, produced wryly political art, often raising questions about authenticity and making visible the ongoing repercussions of colonialism, both within the U.S. and globally. Frequently working with a combination of natural and found materials, he approaches his subjects with a poetic wit and a potent blend of irony and insight. “The Whitney is delighted to present the work of Jimmie Durham, who has made a singular contribution to contemporary art since the 1970s,” said Adam D. Weinberg, the Whitney’s Alice Pratt Brown Director. “This retrospective provides an opportunity for audiences to gain a deeper understanding of Durham’s expansive practice, or perhaps to discover him for the first time. We are grateful to the Hammer Museum, in particular to director Ann Philbin and curator Anne Ellegood, for organizing this long-overdue retrospective.” Whitney curator Elisabeth Sussman, who is installing the exhibition at the Whitney together with assistant curator Laura Phipps, noted, “Although Jimmie Durham has lived as an expatriate for decades, his work has remained connected to crucial developments in American art, such as found-object assemblage, appropriation of text and image, institutional critique, performance art, and the politics of representation. This is Durham’s first substantial solo show in the United States in twenty-two years and it’s a rare chance to celebrate his extraordinary accomplishments as an artist and to revel in his wit, his fascination with language, and his remarkable use of materials.” After studying art in Geneva at the École des Beaux-Arts from 1969 to 1973, Durham returned to the U.S. to become a full-time activist for the American Indian Movement, an advocacy group founded in 1968 to address issues facing Native Americans. Durham’s activist work influenced him in the years that followed his return to art, and he has frequently explored the ways in which Eurocentric biases impact representations of Indigenous peoples. Durham became part of the vibrant New York City downtown art scene in the 1980s. He moved to Cuernavaca, Mexico, in 1987 and then to Europe, where he has lived in a number of different cities since 1994, currently splitting his time between Berlin and Naples. Durham has rarely exhibited in the United States over the past twenty years. Since his participation in Documenta IX (1992), however, his work has been widely shown and critically embraced in Europe. Since leaving the U.S., Durham has immersed himself in the culture and history of each adopted home, drawing on the local language, materials, and architecture to reframe his larger political, historical, and philosophical questions. Throughout his travels, he has dryly declared wherever he happens to be—from Mexico City to Berlin to Naples—the “center of the world.” This exhibition, as it has traveled from its previous venues at the Hammer Museum in Los Angeles and the Walker Art Center in Minneapolis, has revived debates, dating back to the early 1990s, over the artist’s claims of Cherokee ancestry. Durham is not recognized as a citizen by any of the Cherokee tribes, which as sovereign nations determine their own membership. Recent discussions of this point have prompted a wider audience to confront important questions regarding tribal sovereignty, and what it means—or does not mean—for an artist to self-identify as being Native American. This exhibition does not attempt to resolve these questions. Rather it contends that Durham’s work—with its singular and vital critique of Western systems of knowledge and power—offers a crucial perspective on the history of American art and life. Jimmie Durham: At the Center of the World was organized by the Hammer Museum, Los Angeles, and curated by Anne Ellegood, senior curator, with MacKenzie Stevens, curatorial assistant. It travelled to the Walker Art Center prior to coming to the Whitney, where its installation is being overseen by Elisabeth Sussman, curator and Sondra Gilman Curator of Photography, and assistant curator Laura Phipps. Following the Whitney, the exhibition will travel to the Remai Modern in Saskatoon. ABOUT THE ARTIST Jimmie Durham was born in 1940 in Houston, Texas, and raised in southwestern Arkansas. In the late 1960s, he enrolled at the École des Beaux-Arts in Geneva, where he worked primarily in performance and sculpture. At this time, he formed an organization called Incomindios, with Indigenous friends from South America, which attempted to coordinate and encourage support for the struggle of Indigenous people throughout the Americas. A lifelong activist, he returned to the U.S. at the end of 1973 during the occupation at Wounded Knee, in South Dakota, and became a full-time organizer for the American Indian Movement (AIM); he would become a member of their Central Council in 1974. That same year AIM established the International Indian Treaty Council (IITC) and appointed Durham the executive director. Durham relocated to New York City to run the IITC and become the representative of American Indians to the United Nations. Durham resigned from AIM in 1979 and returned to a focus on art making. He was the director of the Foundation for the Community of Artists in New York from 1981 to 1983, and edited their monthly Art and Artists Newspaper (formerly Artworkers News) from 1982 to 1985. In 1987, Durham moved to Cuernavaca, Mexico, and then in 1994 to Europe, where he has lived in Dublin, Brussels, Marseille, Rome, Berlin, and Naples. Durham’s exhibition history spans several decades and continents. Recent solo exhibitions include God’s Children, God’s Poems (Migros Museum für Gegenwartskunst, Zurich, 2017); Here at the Center (Neue Berliner Kunstverein, Berlin, 2015); Venice: Objects, Work and Tourism (Fondazione Querini Stampalia, Venice, 2015); and Various Items and Complaints (Serpentine Gallery, London, 2015). Group shows include Take It or Leave It: Institution, Image, Ideology (Hammer Museum, Los Angeles, 2014) and Documenta (2012), among many others. A retrospective of his work—A Matter of Life and Death and Singing—was organized by the Museum van Hedendaagse Kunst, Antwerp (2012), and a survey of his work from 1994 forward, Pierres rejetées, took place at the Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris (2009). Durham’s works are included in major public collections around the world, including the Museum of Modern Art in New York; the Hammer Museum, Los Angeles; the Walker Art Center, Minneapolis; the Art Institute of Chicago; the Museum of Contemporary Art, Chicago; Tate Modern, London; the Centre Pompidou, Paris; the Museum van Hedendaagse Kunst, Antwerp; the Stedelijk Museum voor Actuele Kunst, Ghent; the Irish Museum of Modern Art, Dublin; and the Museo Jumex, Mexico City. Durham’s work is also part of the Whitney’s permanent collection. Self Portrait was included in the Museum’s inaugural show in its downtown home in 2015, America is Hard to See, and in the 1998 exhibition Art at the End of the Century: Selections from the Whitney Museum of American Art, as well as in the exhibition The American Century: Art and Culture 1900-2000 (Part II). His work also appeared at the Whitney in the 1993 Biennial, the 2006 Biennial, and the 2014 Biennial. Durham has also co-curated a number of exhibitions, including Ni’ Go Tlunh A Doh Ka (We Are Always Turning Around On Purpose) at the Amelie A. Wallace Gallery, State University of New York Old Westbury, Long Island, New York, in 1986 (co-curated with Jean Fisher); We The People at Artists Space, New York, in 1987 (co-curated with Jean Fisher; special advisors Edgar Heap of Birds and G. Peter Jemison); and The American West, at Compton Verney in Warwickshire, England, in 2005 (co-curated with Richard W. Hill). An avid essayist and poet, Durham has published many texts in journals such as Artforum, Art Journal, and Third Text. His book of poems, Columbus Day, was published in 1983 by West End Press, Minneapolis. A book of his collected essays, A Certain Lack of Coherence, was published in 1993 by Kala Press. In 2013, Jimmie Durham: Waiting to Be Interrupted, Selected Writings 1993-2012 was published by Mousse Publishing and Museum van Hedendaagse Kunst, Antwerp, and his book of poetry Poems That Do Not Go Together was published by Edition Hansjörg Maye.

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Jimmie Durham 
Whitney Museum of American Art, New York °

99 Gansevoort Street
NY 10014 New York

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posted 30. Dec 2017

Pipilotti Rist. Sip my Ocean

01. Nov 201718. Feb 2018
Pipilotti Rist. Sip my Ocean A major new exhibition from Swiss artist Pipilotti Rist. Exclusive to Sydney. 01.11.2017 - 18.02.2018 Over the past 30 years, Pipilotti Rist (b.1962) has achieved international acclaim as one of the pioneers of experimental video art and multimedia installations. Incorporating video and sculpture, her dazzling environments plunge viewers into colourful kaleidoscopic projections which explore the relationship between nature, the body and technology. Exclusive to Sydney, the exhibition Pipilotti Rist: Sip my Ocean presents the spectrum of Rist’s groundbreaking practice, from her early single-channel videos of the 1980s to her large-scale audio-visual installations and recent immersive environments. The MCA is thrilled to be collaborating with the artist to produce the most comprehensive exhibition of her work ever to be staged in Australia. The exhibition is part of the Sydney International Art Series.
MCA - Museum of Contemporary Art Sydney °

MCA NORTH, The Rocks, 140 George Street
Sydney

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