daily recommended exhibitions

posted 27. May 2019

Photon | Icon

04. May 201931. May 2019
Photon | Icon 04.05.2019 – 31.05.2019 Banz und Bowinkel | Arno Beck | Beate Gütschow | Alex Grein | Florian Kuhlmann | Achim Mohné | Susan Morris | Michael Reisch | Ria Patricia Röder | Roland Schappert Kuratiert von Falko Alexander und Michael Reisch Unter zeitgenössischen digitalen Bedingungen ist derzeit völlig unklar, was mit dem Begriff „Fotografie“ (sowohl im künstlerischen, als auch im allgemeinen Gebrauch) eigentlich gemeint ist, bzw. ob und wie man dieses Feld sinnvoll definieren soll. Diese Frage stellt sich vehement im Hinblick auf die neuen digitalen Möglichkeiten und Anwendungen. Die Ausstellung Photon | Icon bringt nun in einer Art offenen Versuchsanordnung Arbeiten von KünstlerInnen zusammen, die mit Digitaler Fotografie, CGI, Photogrammetrie, Scanografie, Augmented Reality, Computergrafik, Motion-Capture, 3D/4D-Software, 3D-Scanning, etc. und jeglichen erdenklichen Mischformen dieser Werkzeuge/Tools arbeiten. Die o.g. neuen technologischen Anwendungen sind größtenteils Visualisierungsverfahren, die auf „fotografischen“ Prinzipien basieren oder diese simulieren. D.h. den gezeigten Arbeiten sind in jeweils unterschiedlich starken Ausprägungen „fotografische Aspekte“ eingeschrieben, wobei die traditionellen fotografischen Sehmodelle in den jeweiligen Anwendungen teils übernommen, teils weiterentwickelt, verändert, gehackt, geglitcht, simuliert oder vollständig verlassen werden. Als Kontrapunkt werden außerdem Arbeiten gezeigt, die nicht direkt mit den neuen Werkzeugen erstellt worden sind, diese aber auf verschiedene Weise thematisieren. Ein Hauptaugenmerk der Ausstellung liegt dabei auf „neuen Bildern“, Bild-Findungen und -Erfindungen, „noch nicht Gesehenem“ und dem nach vorn gedachten generativen Potential der digitalen Arbeitsweisen (und weniger auf der Abbildung bestehender Sachverhalte, dem Rückgriff auf bestehendes Bildmaterial und Appropriation, auf retrospektiven fotohistorischen Bezügen oder Referenzen, etc.). So haben sich in den letzten Jahren im Umgang mit den Bereichen des Digitalen, Virtuellen, Immateriellen und tendenziell nicht Fassbaren völlig neue, eigenständige Bildwelten und Arbeitsweisen entwickelt. Die Ausstellung versucht den jüngsten Entwicklungen nachzugehen, wobei die gezeigten Werke eine eindeutige Lesart oder mediale Zuschreibung in positiver Art und Weise unterlaufen. Dies schließt eine Vereinnahmung unter dem Begriff „Fotografie“ mit ein, und anders als diese sind die neuen Arbeitsweisen nicht auf Sichtbarkeit und physikalische Existenz des Abgebildeten angewiesen. Vielmehr spielt in den gezeigten Arbeiten das Verhältnis von Präsenz und Absenz; realer Existenz zu Repräsentation und Simulation, „Realität“ zu Fiktion eine entscheidende Rolle. (Existieren die abgebildeten Bildgegenstände tatsächlich oder handelt es sich um Fiktionen, Simulationen, Renderings? Folgen die dargestellten Räume fotografischen, vertraut-zentralperspektivischen Gesetzen oder sind diese Räume errechnet, digital überformt? Spielen „traditionell- fotografische“ Aspekte wie Realismus, Indexikalität, Abbildtreue, Repräsentation, Dokument- und Beweischarakter unter digitalen Bedingungen eine Rolle? etc.). Dem Konzept „Bild“ kommt hier eine besondere Bedeutung zu, die meisten der gezeigten Arbeiten durchlaufen zunächst mehrere Transformationen, d.h. sowohl materielle als auch immaterielle Stadien. Am Ende der jeweiligen Produktionsprozesse steht bei allen beteiligten KünstlerInnen aber eine Entscheidung für ein physikalisch existentes „Bildobjekt“ mit Körper, Masse und Ausdehnung im realen (Ausstellungs-) Raum als finale Erscheinungsform der Arbeit. Das „Bild“ wird als substanzielle, faktische und materiale Erscheinung thematisiert, dem im Digitalen virulenten Thema der Auflösung und Immersion wird mit einem Gegenkonzept, einer eindeutigen Entscheidung für den realen Raum (Erfahrungsraum) begegnet. In dem Dreiecksverhältnis Realität — Virtualität — Digitalität wird die Frage gestellt, inwieweit das „Fotografische“ als normative Kraft nicht nur für die neuen Arbeitsweisen und digitalen Werkzeuge, sondern in einem größeren Zusammenhang auch für unsere gesamte Wahrnehmung, für unser Wirklichkeitsverständnis unter digitalen Bedingungen fungiert. Photon | Icon versucht, der Überlagerung, Verschmelzung und potenziellen Auflösung der medialen Kategorien, und den sich daraus ergebenden neuen Möglichkeiten vor dem Hintergrund des Digitalen nachzugehen. Wobei die „Fotografie“ und ihre Verständnismodelle in Teilen weitergeführt, oder, auch das steht zur Disposition, vollständig verlassen werden können, um auf längere Sicht neue, digital basierte Verständnismodelle zu konstituieren. Michael Reisch, 2–2019
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posted 26. May 2019

Perceptions of time

25. May 201928. Jun 2019
Perceptions of time 25.05.2019 - 28.06.2019 GOMA The exhibition looks at the different ways in which artists explore how our perception of time can be altered through the intervention of personal experiences and histories.

artists & participants

George Poonkhin Khut,  Yuan Goang-Ming 
Queensland Art Gallery / Gallery of Modern Art, Brisbane

Stanley Place, Cultural Precinct / South Bank
Q-4101 Brisbane

Australiashow map
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posted 25. May 2019

Nina Joanna Bergold „Whale Songs“

25. May 201922. Jun 2019
Ort: Räume Marktplatz 9 Nina Joanna Bergold „Whale Songs“ 25.05.2019 – 22.06.2019 Nina Joanna Bergold arbeitet mit großformatigen PVC-Folien, die sie mit dem Cuttermesser zu raumgreifenden Folienschnitten bearbeitet. Ohne ihre Zweidimensionalität gänzlich aufzugeben verlassen die Rauminstallationen durch das flexible Material und durch ihre raumbezogene Hängung die Dimension des Scherenschnitts und entwickeln sich aus der Ebene hinaus in den Raum. Raumstrukturen und örtliche Gegebenheiten nutzend passen sie sich in den Raum ein, werden betretbar und aus verschiedenen Blickwinkeln erfahrbar. Nina Joanna Bergold wurde 1980 in Ludwigsburg geboren. Nach Abschluss eines Studiums der Humanmedizin von 2001 bis 2007 an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen studierte sie 2009 bis 2016 freie Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Cordula Güdemann und Prof. Volker Lehnert. Sie lebt in Ludwigsburg und arbeitet in Stuttgart.
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posted 24. May 2019

Goshka Macuga

24. May 201904. Aug 2019
Goshka Macuga 24.05.2019 - 04.08.2019 Anlässlich des 100-jährigen Bauhausjubiläums präsentiert die Kestner Gesellschaft eine Einzelausstellung der polnisch-britischen Künstlerin Goshka Macuga (*1967 in Warschau, lebt und arbeitet in London). Macuga befragt in ihren Arbeiten die Geschichtsschreibung, insbesondere die Schlagworte der Moderne wie Fortschrittsglaube, Autorenschaft und Utopie. In detektivischer Recherchearbeit spürt sie Brüche, Fallstricke und Uneindeutigkeiten in einer vermeintlich linearen Erzählung auf. Ein besonderer Fokus liegt in dieser Ausstellung auf dem Bauhaus, der einflussreichen Schule für Kunst, Architektur und Design, und ihrer Verbindung zur Kestner Gesellschaft. Vom 24. Mai bis 4. August 2019 werden Installationen, Skulpturen, Textilien und Collagen von Goshka Macuga im ganzen Haus zu sehen sein. Eigens für die Ausstellung in der Kestner Gesellschaft entstehen auch neue Werke, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Londoner Lichtdesigner Michael Anastassiades. Goshka Macugas künstlerische Praxis basiert auf historischer Forschung und Archivrecherchen, die sie in ihren Arbeiten umsetzt. Als Künstlerin nimmt sie somit gleichzeitig die Rolle einer Historikerin, Kuratorin und Designerin ein. Im Fokus ihrer Ausstellung in der Kestner Gesellschaft steht dabei die wechselhafte ideologische Positionierung und politische Instrumentalisierung des Bauhauses aus historischer und heutiger Perspektive. Während das Bauhaus heute häufig als eine kohärente Einheit, als Marke des klaren Designs, wahrgenommen wird, möchte Macuga künstlerisch die gegensätzlichen Weltanschauungen aufzeigen, innerhalb derer die Institution Bauhaus verortet wurde, oder sich selbst verortet hat. Das reicht von frühen spirituellen, sozialistischen, marxistischen Ideologien bis hin zu apolitischen oder kapitalistischen Haltungen. Eine besondere Rolle spielt dabei die kritische Untersuchung der Repräsentationsfunktion von Design, nicht zuletzt anhand ikonischer Entwürfe aus dem Umfeld der drei Direktoren des Bauhauses, Walter Gropius, Hannes Meyer und Mies van der Rohe, die ebenfalls unterschiedliche Auffassungen des Bauhauses verkörpern. Inhalt und Format von Goshka Macugas Ausstellungen sind stets abhängig von den spezifischen institutionellen Kontexten, in denen ihre Arbeiten gezeigt werden. Somit ist für das Konzept der Ausstellung auch die Geschichte der Kestner Gesellschaft bedeutsam, die in den 1920er und 1930er Jahren nahe Kontakte zu den Persönlichkeiten des Bauhauses, wie Feininger, Klee und Gropius pflegte, bedeutsam. Ein zentrales Werk der Ausstellung ist das »Kabinett der Abstrakten (after El Lissitzky)« (2003) von Goshka Macuga. Die Arbeit nimmt Bezug auf das historische Kabinett der Abstrakten, das 1927 im Provinzialmuseum in Hannover von El Lissitzky und Alexander Dorner realisiert wurde. Die Idee dieser ursprünglichen Arbeit, nämlich eine neue Art der Interaktion und Betrachtung von Kunst zu ermöglichen, bleibt auch bei Macuga bestehen. Mit dieser Arbeit greift Macuga ebenfalls die spezifische Geschichte des Ausstellungsortes auf, da sowohl El Lissitzky als auch Alexander Dorner als Interimsdirektor eine sehr enge Beziehung zu Kestner Gesellschaft hatten. Daneben werden die Installationen »Haus der Frau 1« (2008), »Haus der Frau 2« (2008) und »Deutsches Volk – Deutsche Arbeit« (2008), groß angelegte Rauminstallationen aus Glas, ausgestellt. Diese Arbeiten nehmen Bezug auf die Designerin Lilly Reich, eine weitgehend vergessene Vorreiterin des Ausstellungsdesigns, Partnerin von Mies van der Rohe und eine der ersten Frauen im Deutschen Werkbund. Goshka Macuga wurde 2008 für den renommierten Turner Prize nominiert. Ihre Arbeiten werden in zahlreichen internationalen und nationalen Institutionen ausgestellt, darunter: Neues Museum, Nürnberg (2018), Hamburger Bahnhof, Berlin (2018), Witte de With, Rotterdam (2017), Fondazione Prada, Mailand (2016), New Museum, New York (2016), Schinkel Pavillon, Berlin (2016), Documenta 13 (2012), Venedig Biennale (2009). Die Ausstellung wird unterstützt von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, Outset Contemporary Art Fund und dem Förderkreis der Kestner Gesellschaft. Kuratorinnen: Lea Altner und Christina Végh

artist

Goshka Macuga 
Kestner Gesellschaft, Hannover

Kestner Gesellschaft | Goseriede 11
30159 Hanover

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posted 23. May 2019

Minouk Lim, Yoshua Okón, Ming Wong. The Imperial Ghost in the Neoliberal Machine (Figuring the CIA)

30. Apr 201908. Jun 2019
Minouk Lim, Yoshua Okón, Ming Wong The Imperial Ghost in the Neoliberal Machine (Figuring the CIA) 30.04.2019 - 08.06.2019 e-flux is very pleased to present the exhibition The Imperial Ghost in the Neoliberal Machine (Figuring the CIA) opening Tuesday, April 30 from 6:30–8:30pm—curated by the Tokyo-based project space Asakusa and featuring works by artists Minouk Lim, Yoshua Okón, and Ming Wong. The Central Intelligence Agency’s (CIA) efforts to purge sites of communism was a global operation—and Japan was no exception. Key officials from the agency described acts of espionage and strategic coordination in the 1950s and ’60s that ranged from the mobilization of controlled media and Yakuza mafia groups, to the violent suppression of socialist movements.(1) With its title alluding to mind-body dualism, this exhibition contends with past machinations that are still corporeally present, albeit camouflaged in other forms of manipulation and continuing to shift control and coerce power under new terms. Tracing the journey of the renowned labor anthem The Red Flag sung to the tune of the German folk song O Tannenbaum, Minouk Lim (b.1968, South Korea) suggests how this evocative and emblematic anthem became a vessel for otherwise conflicting beliefs. In this newly commissioned work, Lim extends her research to the transformation of the Japanese Utagoe, or singing voice, movement—socialist choral activities that strove to promote popular unity.(2) Exhibited as a video and sound installation of the documented performance, Lim’s work stages a car broadcasting live accordion music of Soviet workers’ songs while driving around the Tokyo Imperial Palace, as such choreographing the deterritorialization of history via the subject in motion. The intervention also recalls Bloody May Day in 1952,(3) when protesters clashed with police forces amidst unified chanting of proletariat hymns. Known for his appropriation of popular culture and cinematic decoding of heteronormative scripts, Ming Wong (b.1971, Singapore) develops a new project on Japanese soft porn, known as “pink films.” Wong's ongoing research on the Nikkatsu Roman Porno probes the process of pornification in the Japanese film industry during the 1970s.(4) His investigation touches on a generation of avant-garde filmmakers who began their careers in this genre in order to support themselves, while being engaged in furtive activist groups. From the epics of abrasive left-wing ultra-radicality to those of dirty, misogynist fantasies, the filmmakers incorporated their creative license to vent their frustrations and induce an aestheticized arousal of minds and loins for the market. The CIA's covert relationship with Italy’s Christian Democrats, which mirrors their veiled involvement with the Japanese Yakuza, supposedly lead to the assassination of Italian filmmaker Pier Paolo Pasolini (1922–75). Ostia (2013), a video work by Yoshua Okón (b.1970, Mexico) depicts this imagined crime scene. On the other hand, Okón’s Salò Island (2013) is a video and sculpture installation indicative of a sadistic and tortuous scene from Pasolini’s film Salo, or the 120 Days of Sodom (1975). Situated in “a surreal late-night corporate labyrinth” in Newport, California, the characters reappear as desolate beings bereft of sentient life. It metaphorically infers the past and the future, and echoes how neoliberal capitalism salutes a reloaded fascism. The Imperial Ghost in the Neoliberal Machine (Figuring the CIA) features works reacting to anti-communist rhetoric that has suppressed and repressed intellectuals since the 1950s. To ground this narrative within the exhibition, declassified accounts of covert operations by the CIA are displayed as archival documentation. A prominent personality within the chronicles is former Prime Minister Nobusuke Kishi (1896–1987), an imperialist and a war criminal who was imprisoned and eventually released in exchange for his espousal of pro-American policies and reforms—further evidenced by his grandson’s position as the current Prime Minister of Japan. The CIA’s clandestine activities succeeded in transforming economic policies, sovereign histories, and global perception, irrevocably altering the world’s cultural and political landscape. The exhibition considers the incarnations and reverberations of their strategies, and how they continue to infiltrate today’s political imagination. (1) See for example: Tim Weiner, “C.I.A. Spent Millions to Support Japanese Right in 50's and 60's,” The New York Times, New York, October 9, 1994. https://www.nytimes.com/1994/10/09/world/cia-spent-millions-to-support-japanese-right-in-50-s-and-60-s.html (2) The Utagoe, or singing voice, movement has its origin in 1947, when the Central Chorus Band of the Democratic Youth League of Japan (Minsei, 1923–present) was formed as a substructure of the Japanese Communist Party. This grassroots public choral activity of “workers’ songs” gained nationwide popularity in the 1960s, spreading across Utagoe cafés with the slogan “Sing with Marx! Dance with Lenin!”. (3) Bloody May Day (1952) occurred at Tokyo’s Imperial Palace (Kokyogaien) between government and multi-sectoral leftist forces composed of Japanese and Koreans (reportedly led by Minsei and Zengakuren—a communist/anarchist league of students), following the country’s release from American Occupation and the signing of the San Francisco Peace Treaty (1951). (4) “Pink films” are low-budget feature-length films made under tight negotiations between cinematic quality versus commercial demand, typically shot over three back-to-back days and nights. The established movie company Nikkatsu Corporation (1912–present) followed this trend and launched the Roman Porno series (1971–88) which focused on sex, violence, S&M, and romance. This exhibition is curated by Asakusa, a 40-square-meter exhibition venue and project space in Tokyo, committed to advancing curatorial collaboration and practices.

artists & participants

Minouk Lim,  Ming Wong,  Yoshua Okon 

curator

Asakusa  
e-flux, New York

311 East Broadway
NY 10002 New York

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posted 22. May 2019

Dorothea Tanning

27. Feb 201909. Jun 2019
Dorothea Tanning 27.02.2019 - 09.06.2019 This is the first large-scale exhibition of Dorothea Tanning’s work for 25 years. It brings together 100 works from her seven-decade career – from enigmatic paintings to uncanny sculptures. Tanning wanted to depict ‘unknown but knowable states’: to suggest there was more to life than meets the eye. She first encountered surrealism in New York in the 1930s. In the 1940s, her powerful self-portrait Birthday 1942 attracted the attention of fellow artist Max Ernst – they married in 1946. Her work from this time combines the familiar with the strange, exploring desire and sexuality.From the 1950s, now working in Paris, Tanning’s paintings became more abstract, and in the 1960s she started making pioneering sculptures out of fabric. A highlight of the exhibition is the room-sized installation Chambre 202, Hotel du Pavot 1970-3. This sensual and eerie work features bodies growing out the walls of an imaginary hotel room. In later life, Tanning dedicated more of her time to writing. Her last collection of poems, Coming to That, was published at the age of 101.​ Organised by the Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid in collaboration with Tate Modern Exhibition curated by Alyce Mahon and Ann Coxon, Curator, International Art, Tate Modern​

curators

Ann CoxonAlyce Mahon 
Tate Modern, London

TATE MODERN | Bankside
SE1 9TG London

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posted 21. May 2019

Jonathan Monk - Exhibit Model Four – plus invited guests

10. Mar 201922. Jul 2019
Jonathan Monk - Exhibit Model Four – plus invited guests 10. März – 21. Juli 2019 Einzelausstellung, Maschinenhaus M1 Unter dem Titel Exhibit Model Four – plus invited guests setzt der britische Künstler Jonathan Monk seine Ausstellungsreihe fort, die seit 2016 an verschiedenen Orten in jeweils modifizierter Form gezeigt wurde, und die er nun für das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst konzeptuell erweitert. Exhibit Model Four ist eine Installation aus wandfüllenden Fototapeten, die den Ausstellungsraum M1 im Maschinenhaus des KINDL vollständig auskleiden. Die größtenteils in Schwarzweiß gehaltenen Aufnahmen zeigen Arbeiten Monks aus den letzten 20 Jahren in unterschiedlichen Ausstellungskontexten und Raumsituationen. Durch die Verzahnung dieser Ausschnitte mit der gegebenen Architektur des M1 entwickelt der Künstler ein völlig neues, komplexes Raumgefüge. Die Installationsansichten wirken wie aneinandergefügtes Archivmaterial und verdichten sich zu einem Ort, der eine geschärfte Wahrnehmung und eine spezifische Orientierung einfordert. Im KINDL kombiniert Monk die auf Fotobahnen abgebildeten, eigenen Werke mit real installierten Kunstwerken anderer Künstlerinnen und Künstler. Diese von ihm ausgewählten Arbeiten – beispielsweise ein Ready-made von Martin Kippenberger, eine signierte Postkarte von Gilbert & George oder eine Fotografie von Dan Graham – stammen aus seiner persönlichen Sammlung. In Wechselwirkung mit der zweidimensionalen Fotoinstallation thematisiert Jonathan Monk auf vielschichtige Weise die Bedingungen des Ausstellens und Vermittelns von Kunst. Im Aufeinandertreffen von Originalen und Reproduktionen von Kunstwerken verhandelt er grundlegende Fragen nach Aneignung und Autorschaft. Die Ausstellung wird kuratiert von Andreas Fiedler. Jonathan Monk (*1969 in Leicester, UK) lebt und arbeitet in Berlin. Seine Arbeiten wurden international gezeigt, u. a. in den Ausstellungen POWER TO THE PEOPLE (Schirn Kunsthalle Frankfurt, Frankfurt, 2018), The Knowledge (Meyer Riegger, Berlin, 2017), Exhibit Model Three (VOX, Montreal, 2017), Exhibit Model Two (Nicolai Wallner Gallery, Kopenhagen, 2016), Exhibit Model One (Kunsthaus Baselland, Basel/Muttenz, 2016), The Deflated Inflated (Lisson Gallery, London, 2009), Time Between Spaces (Palais de Tokyo/Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris, Paris, 2008), New Photography 2006 (Museum of Modern Art, New York, 2006), 50./53. Venedig Biennale (Venedig, 2003/2009).

artist

Jonathan Monk 

curator

Andreas Fiedler 
KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Berlin .

KINDL – ZENTRUM FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST | Am Sudhaus 2
12053 Berlin

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posted 20. May 2019

Sol LeWitt: Wall Drawings

22. Mar 201925. May 2019
Sol LeWitt: Wall Drawings 22.03.2019 - 25.05.2019 Perrotin Shanghai is proud to present Sol LeWitt: Wall Drawings, a landmark exhibition of this foremost figure of the American Conceptual and Minimal Art movements of the 1960s and 1970s. The exhibition focuses on LeWitt’s seminal wall drawings and includes 16 ink-wash works initially conceived in the 1980s and 1990s, including a monumental, immersive wall drawing spanning four walls. This marks the first exhibition of LeWitt’s wall drawings in mainland China. Sol LeWitt exhibited widely in the 1960s, a time of great social and political change in the United States. Living and working in culturally rich and progressive New York City, the artist's practice mined his interest in seriality, form, and color and increasingly probed the dematerialization of art. In 1967, LeWitt published “Paragraphs on Conceptual Art,” where he asserted that, “the idea becomes a machine that makes the art.” This pioneering concept is exemplified in his ongoing series of wall drawings, for which rule-based installation instructions were conceived by the artist to be later carried out by assistants. In the late 1980s, LeWitt devised a system of superimposing pigments, applied in layers, with ink soaked rags. The wall drawings that comprise this exhibition make use of this technique to create luminous, multifaceted geometric and abstract forms. For example, wall drawings from the series Wall Drawing #606 A-K: Forms derived from a cubic rectangle, with color ink washes, are installed in a striking grid that spans an entire wall and implement the layered application of saturated gray, yellow, red, and blue planes of color. Meanwhile, the monumental Wall Drawing #624: On four walls, arcs 10 inches (25cm) wide from the midpoint of the right side of one wall, with alternating gray, white; yellow, white; red, white; blue, white bands, transforms an entire room with its ebullient curved bands. LeWitt's methodical exploration of form and color and position that an idea is as important as the physical artwork continues to challenge notions of art production and the role of the artist.

artist

Sol LeWitt 
PERROTIN SHANGHAI

3/F, 27 Hu Qiu Road, Huangpu District
Shanghai

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posted 19. May 2019

Appearance Stripped Bare: Desire And The Object In The Work Of Marcel Duchamp And Jeff Koons, Even

19. May 201929. Sep 2019
Appearance Stripped Bare: Desire And The Object In The Work Of Marcel Duchamp And Jeff Koons, Even 19.05.2019 - 29.09.2019 Curated by Massimiliano Gioni The exhibition overlays the work of Marcel Duchamp and Jeff Koons—two of the most influential artists of the twentieth century—to address key concepts about objects, commodities, desires, and the artist’s relationship to society. The first major exhibition to bring together these two legendary artists, Appearance Stripped Bare places the work of Koons and Duchamp side by side, as in a hall of mirrors that reflects, distorts, and amplifies the artists’ similarities and differences within a complex “regime of coincidences,” to borrow one of Duchamp’s peculiar expressions.

artists & participants

Marcel Duchamp,  Jeff Koons 
Museo Jumex, Mexico City °

Museo Jumex, Miguel de Cervantes Saavedra 303
11520 Mexico City

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posted 18. May 2019

Miriam Cahn - I AS HUMAN

22. Feb 201916. Jun 2019
In a comprehensive survey of her oeuvre that represents the key phases of her artistic career, Swiss artist Miriam Cahn shows vibrant works on paper, oil paintings in bewitching colours, monumental sculptures, performative videos, and sketchbooks. The latter have never been on view to the general public before and have been assembled in a unique chronology and in a thematically expansive installation. In it the artist reinterprets the classical museum building as a sensual, conceptual construction while illustrating the artist‘s principles in regard to meaning, motifs, and aesthetics. Many works have been created especially for the exhibition or are key works in the possession of the artist. Miriam Cahn is a leading figure in the art of her generation. Above all, her very convincing presentations in conjunction with documenta 14 in Athens and Kassel strongly underscore the overwhelming relevance of her work for today’s world. This is reason enough to again recall, for a broad audience, her diverse oeuvre and her resolute, radical artistic approach. A number of museums will be paying tribute to her artistic legacy in 2019: after the large solo exhibition at the Kunstmuseum Bern, four further solo exhibitions will be mounted—at Kunsthaus Bregenz, Reina Sofia in Madrid, Haus der Kunst in Munich and the Museum of Modern Art in Warsaw. The title Miriam Cahn has chosen for the exhibition—I AS HUMAN—revolves around the artist’s deliberate and implicit commitment toward humanistic principles and the question of what comprises humanity at present. The artist’s images and exhibitions articulate, in an unequivocal and palpably visible and cogent way, her preoccupation with war, displacement and gender relations as well as her investigation of violence, love and the fragility of nature. Because the artist is determining the hanging herself, the works can be read as a condensed commentary on and subjective interpretation of her own work and as a contemporary view of art and the world. A good reason for this is that Miriam Cahn, since beginning her artistic career, not only critically addresses political and social issues and events but equally engages with the question of the artistic methods she uses, her modes of expression and also the background and history of the media she selects. Self-determination in expression, methods and subject matter is her primary goal alongside the uncompromising confrontation with what is considered human in our time and age. A publication in conjunction with the exhibition will be in both English and German: Miriam Cahn DAS ZORNIGE SCHREIBEN / Miriam Cahn WRITING IN RAGE Ed. Miriam Cahn, Hatje Cantz: Berlin 2019

artist

Miriam Cahn 
Kunstmuseum Bern °

Hodlerstraße 8–12
CH-3000 Berne

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posted 17. May 2019

Sunday. Carsten Höller

29. Mar 201930. Jun 2019
Sunday. Carsten Höller 29.03.2019 - 30.06.2019 Carsten Höller uses his training as a research agricultural entomologist to create dazzling, mischievous laboratories where we are invited to manipulate our own emotional and physical states. Notorious for introducing the elements of play and the uncanny into the institution, as well as disassociation and seclusion within public space, Höller brings the hallucinogenic into contact with civic life. From stories-tall curving slides as departure devices from museums and office buildings, to sensory-deprivation polypropylene tanks that host floating visitors. For Sunday, his survey at Mexico City’s Museo Tamayo Arte Contemporáneo, his first in Latin America, the artist takes advantage of the museum’s unique architecture—a brutalist building designed as a pyramid in reference to the pre-Hispanic architectural history, located in one of Mexico City’s principal museum districts—to create the site-specific Decision Tubes, a delicate suspended fishtrap-like structure of net and steel, that allows visitors “to wander above solid ground, while constantly confronted with the question of where to go, which direction to take” (Baldo Hauser). The work expands on the Decision Corridors, first shown in 2015 at his Hayward Gallery exhibition in London: meandering pathways where one is both forced to follow multiple curves and turns, while at the same time having to decide which corridor to take, which tube to delve through. Inverting seemingly straightforward experiences, Höller’s large-scale projects often recall the pleasures of visiting a playground or amusement park. Engaging the familiar with the deceptive, Höller continues, in Sunday, to elevate experiential installations to a transcendent, fleeting sense of momentary psychedelia. An updated version of Höller’s aptly named Upside-Down Goggles, 1994–ongoing, a self-directed wearable tool of disorientation and alienation, will be available for visitors to try on. Höller’s Double Neon Elevator, 2016, manoeuvres patterns of cascading light into a dramatic mimicry of the sense of standing in a slowly descending and ascending elevator. Six Sliding Doors, 2019, features a corridor of mirrored automatic doors, which creates interruptions and consolidations of one’s own reflection. In Giant Triple Mushroom, 2018, Höller references his frequent usage of psychoactive substances, specifically Fly agaric mushrooms (Amanita muscaria). The mysterious three-dimensional collage combines elements of Fly agaric, Gypsy, and Ink cap mushrooms. Installed outdoors, as if growing on the museum’s roof, the work’s split identities can only be seen from afar. It can be seen from a strategically placed plinth in the surrounding park, thereby making it the optimal viewing location for the work itself. Höller also takes Sunday as an opportunity to update his Two Roaming Beds (Grey), 2015. Visitors can book an overnight stay in the two synchronized beds, which are slowly but constantly moving through the museum space. The two overnight guests are invited to apply Insensatus Vol. 1 Fig. 1, 2014, when brushing their teeth before going to sleep, the toothpaste set which Höller has created to allow for more vivid memories of ones dreams while at the same time giving the dreams a direction, towards the world of children, women, or men. 7,8 Hz (Golden Fly Agarics), is a new work shown in conjunction with the self-hallucinatory exercise machine Light Wall, 2000/2017. Also included is a selective survey of Höller’s growing iterations of past works, including previous and recent Divisions Square and Divisions Circle paintings and his slippery, shape-shifting Dot Paintings series. Other works include Smell of My Father and Smell of My Mother, 2017; Pill Clock (red and white pills), 2015; Insensatus Vol. 1 Fig. 1, 2014; Flying City Tableware, 2010; Phi Wall II, 2002; The Pinocchio Effect, 1994; Moving Image, 1994-2004; and Love Drug (PEA), 1993/2011.
Museo Tamayo, Mexico City °

Paseo de la Reforma No. 51, Col. Bosque de Chapultepec
11580 Mexico City

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posted 16. May 2019

Candelilla, Coatlicue, and the Breathing Machine

05. Apr 201908. Sep 2019
opening: 05. Apr 2019 06:00 pm
Beatriz Cortez, Candice Lin, Fernando Palma Rodríguez April 5–September 8, 2019 Opening reception: April 5, 6–9pm, with a performance by Rob Mazurek at 8pm artists: Beatriz Cortez, Candice Lin, and Fernando Palma Rodríguez Candelilla, Coatlicue, and the Breathing Machine is an exhibition with new and existing work by Beatriz Cortez, Candice Lin, and Fernando Palma Rodríguez. The title refers to a facet of each artist's contribution to the show, which range from wax pours to robotic storytellers to provisional shelters and beyond. The installations and objects from these three artists weave together a multivalent conversation about the animate qualities of land; simultaneities of the past, present and future; as well as human and non-human migrations, cross-contamination, and porousness—all while forwarding their own individual investigations. Each artist spent time in Marfa and the Big Bend and these particular experiences are reflected in various aspects of the commissioned pieces. New drawings from Candice Lin explore flora common in the high desert–cholla, creosote, ocotillo, among others–and were produced after the artist ingested tinctures she made from these plants. Lin will also create an immersive new installation conceived from her research on the biopolitics of the candelilla plant, whose distribution straddles the lower altitudes of the nearby US/Mexico border region. Fernando Palma Rodríguez will make several new "mechatronic" sculptures that address intersecting lands and histories in Texas and Mexico through choreographed spatial storytelling. These new pieces will be accompanied by existing kinetic works that will be re-programmed to respond both to elements in the gallery and to elements farther afield in the landscape. A new outdoor installation by Beatriz Cortez examines different versions of modernity, nomadic architectures, and the future imaginary via geodesic domes constructed from chain link, folded metal, and scrapped car hoods. Cortez will also fabricate a new machine for the exhibition that marshals her skills with metalwork and engineering to create a hypocycloidal mechanism that breathes, thinking about plant respiration and our interconnectivity through the atmosphere. Altogether the exhibition puts these three important artists and their distinct bodies of work in conversation with and about lands, plants, and histories. It represents a continued engagement with Cortez and Lin’s work, which has been threaded through Ballroom's recent exhibitions and publications. Candelilla, Coatlicue, and the Breathing Machine facilitates the production of a slate of new objects and installations via Ballroom’s commissions, supporting new art, ideas and relationships. The exhibition is organized by Director & Curator Laura Copelin. Candelilla, Coatlicue, and the Breathing Machine is made possible by the generous support of Kenneth Bauso; The Brown Foundation Inc.; City of Marfa; Fairfax Dorn & Marc Glimcher; Kristina & Jeff Fort; Lebermann Foundation; Virginia Lebermann & Family; George S. Loening; Max Mara; National Endowment for the Arts; Texas Commission of the Arts; the Ballroom Marfa Board of Trustees; the Ballroom Marfa International Surf Club; and Ballroom Marfa members.

curator

Laura Copelin 
BALLROOM Marfa °

108 East San Antonio Street
TX-79843 Marfa

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posted 15. May 2019

MICHAELA EICHWALD. Kartoffelschälgruppe Fragmentkörper

23. Mar 201919. May 2019
MICHAELA EICHWALD. Kartoffelschälgruppe Fragmentkörper 23.03.2019 - 19.05.2019 Maureen Paley is pleased to present new paintings and sculptures in a solo exhibition by Michaela Eichwald. She lives and works in Berlin, Germany. Selected solo exhibitions include IHR DOOF ODER WAS?!???!, Works from 20 Years, Kunstverein Schwerin, Schwerin, Germany (2018); Gesellschaft III. Die Bamberger Kondition unter besonderer Berücksichtigung der Auslegung allen Geschehensn, Villa Concordia, Bamberg, Germany (2015); Palais de Tokyo, Paris, France (2014); Total Awareness Of All Dimensions (Dimensions Variable), Aachener Kunstverein, Aachen, Germany (2009). Selected group exhibitions include Ungestalt, Kunsthalle Basel, Switzerland (2017), Painting 2.0, Mumok, Vienna (2016), Raw And Delirious, Kunsthalle Bern, Switzerland; Off Broadway, CCA Wattis Institute for Contemporary Art, San Francisco, USA; The Forever Now: Contemporary Painting in an Atemporal World, MoMA, NY, USA (2015); the 8th Berlin Biennale, Germany (2014); Painting Forever, Kunst-Werke Institute for Contemporary Art, Berlin, Germany, and Some End of Things, Museum für Gegenwartskunst, Basel, Switzerland (2013). MORENA DI LUNA 3 Adelaide Crescent, Hove BN3 2JD info@maureenpaley.com Saturdays and Sundays only 12pm – 6pm
Morena di Luna, Hove

3 Adelaide Crescent
BN3 2JD Hove

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posted 14. May 2019

Parallax Trading

10. Apr 201918. May 2019
Parallax Trading 10.04.2019 - 18.05.2019 Eröffnung: 09.04.2019 19:00 mit Eva Engelbert, Yuki Higashino, Yukari Inoue, Nathalie Koger, mamoru, Michikazu Matsune, Ralo Mayer, Fuyuka Shindo, Kanako Tada, Anna Witt kuratiert von Miwa Negoro (Curator in Residence, studio das weisse haus) Die Gruppenausstellung „Parallax Trading“ zeigt Arbeiten von Künstler/innen aus Österreich und Japan, die in ihrer künstlerischen Praxis die Bildung von kultureller Identität, unsichtbaren Grenzen und Kategorien wie Nationalität, Rasse und Geschlecht untersuchen. In Videoarbeiten, Fotografien, Installationen und Performances verweben die Künstler/innen historische Fragmente zu einer alternativen Geschichte, verfolgen persönliche Erlebnisse und an einen bestimmten Ort gebundene Erinnerungen, dabei transformieren sie bestehende Strukturen, um neue Ausdrucksformen zu finden. Die Ausstellung zeigt verschiedene Aspekte der Beziehung von Japan und Österreich, die durch die turbulente Zeitgeschichte geprägt mit den aktuellen gesellschaftspolitischen Situationen in den beiden Ländern in Verbindung stehen. Auf der einen Seite schafft die Vorstellung vom dem Unbekannten eine Fantasie, einen Mythos oder ein Stereotyp, auf der anderen Seite erlaubt diese, eine dominante Norm aufzuheben und Geschichten neu zu erzählen, um schließlich mehrere Interpretationen zu generieren. Die Vermittlung von Narrativen und Wissen hält unsere Perspektiven lebendig und dynamisch. Der Titel der Ausstellung bezieht sich metaphorisch auf die diplomatischen Beziehungen. Seit der Prähistorie ist der Handel eine kommunikative Angelegenheit, und hat die Komplexität der heutigen Welt konstruiert, indem er Kapital, Rohstoffe, Arbeit, Geld und Wissen zum Zirkulieren brachte. Vor dem Hintergrund der Migration kann die kulturelle Identität nicht mehr durch die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Nationalstaat artikuliert werden. Innerhalb einer Gesellschaft koexistieren unterschiedliche Gruppen und Individuen, daher ist auch die Dynamik des kulturellen Austauschs prägend für die Identität eines Ortes. Eine normative Wissensproduktion schafft jedoch immer wieder einen subjektiven Filter des Blicks, der versucht, bestimmte Gruppen zu identifizieren. Wie können wir miteinander kommunizieren und wie können wir auf einer gemeinsamen Basis aufbauen, die die Existenz von Machtstrukturen aus dem Weg räumen konnte? Die Ausstellung wurde anlässlich der 150 Jahre der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und Japan geplant.

curator

Miwa Negoro 
das weisse haus, Wien

Kriehubergasse 24-26
1050 Vienna

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posted 13. May 2019

Robin Rhode "The Broken Wall"

16. Apr 201925. May 2019
opening: 16. Apr 2019 06:00 pm
28 avenue Matignon, Paris 8 Robin Rhode "The Broken Wall" 16.04.2019 to 25.05.2019 Opening on Tuesday, April 16, from 6 pm to 8 pm. The artist will be present. Born in 1976 in Cape Town (South Africa), ROBIN RHODE lives and works in Berlin (Germany). His work was part of major solo and group exhibitions at a number of important museums around the world such as the Museum Haus Konstruktiv, Zurich; the Haus der Kunst, Munich; the Los Angeles County Museum of Art (LACMA); the Museum of Modern Art (MoMA), New York; the National Gallery of Victoria, Melbourne; the Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart, Berlin; the Centre Pompidou, Paris; the Wexner Center for the Arts, Columbus; the Hayward Gallery, London. Furthermore he has participated at the 51st Venice Biennale, the Biennale of Sydney and the New Orleans Biennial. His work is part of various public collections: the Centre Pompidou, Paris; the Julia Stoschek Collection, Düsseldorf; LVMH Moët Hennessy – Louis Vuitton, Paris; the National Gallery of Victoria, Melbourne; the Solomon R. Guggenheim Museum, New York; the Museum of Modern Art (MoMA), New York; the Walker Art Center, Minneapolis. Robin Rhode was the eleventh winner of the internationally renowned Zurich Art Prize in 2018.

artist

Robin Rhode 
Kamel Mennour, Paris

47, rue Saint‑André‑des‑Arts
75006 Paris

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posted 12. May 2019

58. Venice Biennale 2019

11. May 201924. Nov 2019
58. Venice Biennale 2019 58th International Art Exhibition la Biennale di Venezia 11.05.2019 - 24.11.2019 Press Preview: 08.05.2019 - 10.05.2019 Ralph Rugoff curates the 58th International Art Exhibition in 2019 **"May You Live in Interesting Times"** **main exhibition** Participants: Jimmie Durham, Alexandra Bircken, Rosemarie Trockel, Carol Bove, Christoph Büchel, Ulrike Müller, Lawrence Abu Hamdan, Njideka Akunyili Crosby, Halil Altındere, Michael Armitage, Korakrit Arunanondchai, Alex Gvojic, Ed Atkins, Tarek Atoui, Darren Bader, Nairy Baghramian, Neïl Beloufa, Ludovica Carbotta, Nicole Eisenman, Antoine Catala, Jesse Darling, Alex da Corte, Ian Cheng, George Condo, Stan Douglas, Haris Epaminonda, Lara Favaretto, Cyprien Gaillard, Gauri Gill, Dominique Gonzalez-Foerster, Otobong Nkanga, Shilpa Gupta, Soham Gupta, Martine Gutierrez, Rula Halawani, Anthea Hamilton, Jeppe Hein, Anthony Hernandez, Ryoji Ikeda, Arthur Jafa, Cameron Jamie, Kahlil Joseph, Zhanna Kadyrova, Suki Seokyeong Kang, Mari Katayama, Teresa Margolles, Andreas Lolis, Christian Marclay, Lee Bul, Liu Wei, Maria Loboda, Nabuqi, Julie Mehretu, Ad Minoliti, Jean-Luc Moulène, Zanele Muholi, Jill Mulleady, Khyentse Norbu, Frida Orupabo, Jon Rafman, Gabriel Rico, Handiwirman Saputra, Tomás Saraceno, Augustas Serapinas, Avery Singer, Slavs and Tatars, Michael E. Smith, Hito Steyerl, Tavares Strachan, Sun Yuan, Henry Taylor, Kaari Upson, Andra Ursuţa, Danh Vo, Kemang Wa Lehulere, Apichatpong Weerasethakul, Tsuyoshi Hisakado, Margaret Wertheim/Christine Wertheim, Anicka Yi, Yin Xiuzhen, Yu Ji. * **Ralph Rugoff** has been announced as Director of the Visual Arts Department, with specific responsibility for curating the 58th International Art Exhibition. Ralph Rugoff has been the Director of the Hayward Gallery of London since 2006. Opened in 1968, the Hayward Gallery is considered one of the most leading public art galleries in the United Kingdom; it is part of the Southbank Centre, Europe's largest arts centre that receives major funding by the Arts Council of England. Rugoff was the Artistic Director of the XIII Biennale de Lyon in 2015 titled La vie moderne. Between 1985 and 2002 he wrote art and cultural criticism for numerous periodicals, publishing widely in art magazines as well as newspapers, including Artforum, Artpresse, FlashArt, Frieze, Parkett, Grand Street, The Financial Times, The Los Angeles Times, The Los Angeles Weekly and published a collection of essays, Circus Americanus (1995), in which he explored cultural phenomena of the American West. During the same period he began working as an independent curator, organizing exhibitions such as Just Pathetic (1990) and Scene of the Crime (1997). A former Director (2000-06) of CCA Wattis Institute, at California College of the Arts in San Francisco, he has curated numerous group shows at the Hayward Gallery over the past 11 years, including The Painting of Modern Life (2007), Psycho Buildings (2008), an exhibition that included interactive and immersive installations by artists such as Mike Nelson, Gelitin and Do-ho Suh; and The Infinite Mix (2016); he also has curated important retrospectives and solo exhibitions by Ed Ruschka, Jeremy Deller, Carsten Holler, Tracey Emin and George Condo.
Venice Biennale

Ca’ Giustinian, San Marco 1364/A
30124 Venice

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posted 11. May 2019

Striking Power: Iconoclasm in Ancient Egypt

22. Mar 201911. Aug 2019
opening: 22. Mar 2019 06:00 pm
Striking Power: Iconoclasm in Ancient Egypt 22.03.2019 - 11.08.2019 Opening Reception: Fri, 22.03.2019 18:00 Striking Power: Iconoclasm in Ancient Egypt is the first exhibition to explore the history of iconoclasm in relation to ancient Egyptian art. With nearly forty masterpieces on loan from the renowned collection of the Brooklyn Museum, Striking Power will examine widespread campaigns of targeted destruction driven by political and religious motivations. Focusing on the legacies of pharaohs Hatshepsut (reigned ca. 1478–1458 BCE) and Akhenaten (reigned ca. 1353–1336 BCE), as well as the destruction of objects in late Antiquity, the exhibition will pair damaged works, from fragmented heads to altered inscriptions, with undamaged examples. It will thus show how the deliberate destruction of objects, a practice that continues in our own day, derived at that time from the perception of images not only as a means of representation, but also as containers of powerful spiritual energy. In so doing, it will raise timely questions about ownership, memory, and visual culture. This exhibition is organized in collaboration with the Brooklyn Museum and is curated by Edward Bleiberg, Senior Curator of Egyptian, Classical, and Ancient Near Eastern Art at the Brooklyn Museum, and Stephanie Weissberg, Associate Curator at the Pulitzer Arts Foundation.
Pulitzer Arts Foundation, St. Louis

PULITZER ARTS | 3716 Washington Boulevard
MO-63108 St. Louis

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posted 10. May 2019

Psyche als Schauplatz des Politischen

16. Mar 201916. Jun 2019
In einem bisher unbekannten Maß rücken gesellschaftliche und politische Prozesse heute bis in die intimsten Sphären des Menschen vor. Neue Kommunikationsstrukturen bringen Nachrichten und Bilder zu jeder Zeit und unmittelbar in unsere Innenwelten. So wird – und das ist die These der Ausstellung – die Psyche mehr und mehr zum Schauplatz des Politischen. In einer globalisierten Welt ist dieses Phänomen nicht nur in der westlichen Hemisphäre zu beobachten, ganz im Gegenteil: es wirkt universell. Doch so nah die Welt auch zusammenrückt – innere Landschaften, mentale Bilder und die Reaktion auf das Äußere sind kulturell und sozial geprägt. Die Ausstellung der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden untersucht ebensolche Prägungen und stellt die Frage, wie diese weltweit unterschiedlichen Erfahrungen mittels Kunst sichtbar gemacht werden können. Sie präsentiert internationale künstlerische Positionen, die sich mit der Innenwahrnehmung und ihrer Transformation ins Äußere beschäftigen. Vor dem Hintergrund ihrer Lebenserfahrungen in den unterschiedlichsten Regionen der Welt, wie der US-amerikanischen Westküste, China, Europa oder Nordafrika zeugen sie zugleich von einem globalen Interesse für das Thema, wie auch von sehr heterogenen Erfahrungshorizonten. Beispielhaft dafür steht die Arbeit „Reason´s Oxymorons“ des französisch-algerischen Künstlers Kader Attia (1970), die den Blick auf kollektive Innenwelten richtet. In Interviews mit europäischen und afrikanischen Therapeuten, Historikern, Imamen, Priestern, Psychologen und Ethnologen stellt Attia die Ausformung von und die Behandlung der Psyche als gelerntes, kulturell geprägtes Wissen heraus. Somit negiert der Künstler die Annahme, dass eine in allen Kulturen universell vorhandene mentale Grundstruktur existiere und entlarvt die Psychoanalyse nach Sigmund Freud als westliche Konstruktion. Psyche als Schauplatz des Politischen versammelt Werke von: Kader Attia, Heidi Bucher, Omer Fast, Dan Finsel, Samara Golden, Liz Magic Laser, Jim Shaw, Wang Tuo, Jorinde Voigt, Chen Zhe Mit Werken aus der Sammlung Prinzhorn, von: Ludwig Berthold,Else Blankenhorn, Minna Köchler, Wilhelm Werner, Hyacinth Freiherr von Wieser Psyche als Schauplatz des Politischen folgt der Reihe von Ausstellungen, wie Bilderbedarf. Braucht Gesellschaft Kunst? (2012) oder Macht der Machtlosen (2013), die die facettenreiche Bedeutung von Kunst für einen globalisierten gesellschaftlichen Diskurs im 21. Jahrhundert zum Thema haben.
Kunsthalle Baden-Baden

Staatliche Kunsthalle Baden-Baden | Lichtentaler Allee 8A
76530 Baden-Baden

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posted 09. May 2019

Deap Sea – Empathie

09. May 201909. May 2019
opening: 09. May 2019 08:00 pm
Babette zeigt: ​ ​ Deap Sea – Empathie Donnerstag 9.05.2019, 20:00 Uhr ​ ​ ​ In die Haut des anderen zu schlüpfen, diese Freiräume der Imagination und Reflexion bietet Kunst seit jeher an, besonders intensiv in der Rezeption von Performances. Unwillkürliche emotionale Ansteckung, ästhetisches Mit-leiden und aktive Formen der aktiven, auch intellektuellen Einfühlung werden möglich. Kat Austen untersucht in ihrer Performance The Matter of Soul das Dasein und die Veränderung des Wassers durch den Klimawandel. In ihren künstlerischen Forschungen entwickelt sie Methoden, die vermeintlich Unhörbares – die Struktur, den verschwindenden Salzgehalt der Meere – für den Menschen erfahrbar macht. Das Haptische und kaum Sichtbare wird in den akustischen Sinn übertragen. Eine andere emphatisch-empathische Strategie probieren Linda Samaraweerová und Karl Karner aus, indem sie zwei ihrer Videos zeigen und Linda die Performance Mystery of Happiness durchführt. In der Performance wird das Interesse der Künstlerin an bewusstseinsverändernden Techniken deutlich, indem sie kulturelle Praktiken mit Elementen der Reduktion, Verlangsamung und Wiederholung nutzt. Manfred Peckl überrascht das Publikum durch Hineinkriechen in Sprachtiefen, die emotionale Berührungsblitze bewirken. Eine weitere Aufforderung zur Aufmerksamkeit und zum nachfühlendem Erfahren ermöglicht Alice Münch. In Nachts bei mir nimmt uns die Künstlerin zu den Themen weibliche Potenz, der Angst davor und Mutterschaft mit in ihr politisches Inneres. ​ ​ ​ Performances von: 20 Uhr: Alice Münch (Berlin) 21 Uhr: Linda Samaraweerová, Karl Karner (Wien, Feldbach) 22 Uhr: Manfred Peckl (Berlin) 23 Uhr: Kat Austen (Berlin) Zusammengestellt von Julia Wirxel

curator

Julia Wirxel 
Café Kosmetiksalon Babette, Berlin

Kindl - Zentrum für zeitgenössische Kunst | Am Sudhaus 3
12053 Berlin

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posted 08. May 2019

VAJIKO CHACHKHIANI. GLASS MUSCLE

29. Mar 201901. Jun 2019
opening: 28. Mar 2019 07:00 pm
VAJIKO CHACHKHIANI. GLASS MUSCLE 29.03.2019 – 01.06.2019 VERNISSAGE DONNERSTAG 28.03.2019 19:00 UHR Die Arbeiten Chachkhianis (1985 in Tbilisi/Georgien geboren) erregen seit einigen Jahren internationale Aufmerksamkeit. Dies spiegelt sich nicht zuletzt in seiner Präsenz auf der 57. Biennale in Venedig und in der Einzelausstellung, die im Sommer 2018 in der Bonner Bundeskunsthalle neben anderen Werken zwei Filme der Trilogie zeigte, die in Dresden nun erstmals vollständig zu sehen sein wird. Kuratorische Begleitung: Verena Schneider Chachkhiani schwingt zwischen heterogenen Kunstgattungen, die er präzise nach inhaltlichen Kriterien auswählt. Sein Schaffen umfasst Performances und – teilweise daraus resultierende – Skulpturen, Installationen, Readymades und Filme, aber auch poetische Texte. Eine wichtige Rolle in Chachkhianis installativen Arbeiten und Skulpturen nehmen die oft minimalistisch anmutenden Materialien ein, deren metaphorisches Potential er nutzt. Sein besonderes Interesse gilt elementaren Konstanten menschlichen Daseins. So vereint die skulpturale Installation „Trade Room“ (2014) unterschiedliche Objekte, die Chachkhiani auf „präkapitalistische“ Weise im direkten Tauschhandel von ihren Besitzern erhielt. Dabei geht es dem Künstler auch um Narrationen, die den einzelnen Gegenständen eingeschrieben sind. Chachkhianis Werke sind vielschichtig, ihre Bildsprache reich an Anspielungen und Metaphern. Selbst negativ konnotierten Themen wie Krieg, Tod oder Folter, die in der Lesart des Künstlers untrennbar zum Menschsein gehören, gewinnt er Poetisches ab.
Kunstverein Dresden

Neustädter Markt 8
01097 Dresden

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