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Das Kunstmuseum Bonn gehört zu den wenigen Museen in Deutschland, die sich in ihrem Ausstellungsprogramm systematisch mit den verschiedenen Formen der Malerei auseinandersetzen. So wurden unter den idealen Lichtbedingungen des Schultes-Baus schon Ausstellungen u.a. von Robert Ryman, Laura Owens, David Reed, Franz Ackermann, Mary Heilmann und Blinky Palermo vorgestellt. Ein besonderes Augenmerk lag dabei stets auf dem Raum- und Kontextbezug der Malerei.   Diese Perspektive soll nun auch die Ausstellung des Kölner Künstlers Andreas Schulze verfolgen, die drei individuell gestaltete Malerei-Räume vorstellen wird. Schulze, der 1955 in Hannover geboren wurde und seit 2008 Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf ist, gehört zu der Generation von Künstlern, die sich im Übergang zu den 1980er-Jahren von neuem zur Malerei bekennt.   In seiner auf die Räume des Kunstmuseums zugeschnittenen Ausstellung werden auch viele neuere Arbeiten des Kölner Malers zu sehen sein. In ihnen entfaltet sich eine zunehmend abstrakte Welt aus Lichtpunkten, nebeligen Flächen und wellenförmigen Objekten, die sich in mal abgetönten, mal strahlenden Farben zu surreal anmutenden Landschaften oder Interieurs zusammenfügen. Auch hier zeigt sich, dass seine vergleichsweise leise Bildsprache mittels feiner Ironisierungen und einer subtilen konzeptuellen Stringenz zu einprägsamen Gemälden führt.   Eine Ausstellung in Kooperation mit der Villa Merkel, Esslingen  (29.6. - 21.9.2014) und dem Kunstmuseum St. Gallen (7.3. – 17.5. 2015).