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Wenn wir die Exerzitien der Postmoderne richtig absolviert haben, dann ist Douglas Gordon´s Werk von 1992 There is something that you shold know ein Lebenshelfer, ein subtiles Argument für Sinnsuchende. Aber warum macht Wissen so verdammt unglücklich und das Gegenteil davon glücklich? Und warum ist eine Ausstellung die keine Ausstellung ist eine Ausstellung?

There is still something that you should know.

Catrin Bolt (geb. 1979 in Friesach / Kärnten ) zeigt fotografische Aufnahmen von Ausstellungsansichten, Details, die zuvor in der Galerie arrangiert wurden um fotografisch dokumentiert zu werden. Die Abfolge variiert nach dem Prinzip item and process oder item and arrangement. Die eine vermittelt Veränderung durch Bewegung, die andere durch das direkte Nebeneinanderstellen eine Erfahrung von Wechsel und Korrespondenz. Der optische Realismus der unendlichen Variation des immer Gleichen, die endlose Betrachtung von Variation und Gegenüberstellung motiviert die Betrachter einer Ausstellung, diese als etwas Offenes, nicht Abgeschlossenes zu sehen.

In China heißt es, wenn es in der siebenten Nacht des siebenten Monats regnet, steigt der Strom des Himmels und die Brücke kann nicht gebaut werden. Wir hoffen auf einen trockenen Sommer.

Pressetext

Catrin Bolt "There is still something you should know"