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Emmy Hiesleitner-Singer wurde in erster Linie durch ihre topographischen Bilder steirischer Gehöfte und Ortsansichten im Auftrag des Volkskundemuseums in Graz bekannt. Es sind vor allem ihre Landschaftszeichnungen, welche sie als exzellente Grafikerin ausweisen. Das Werk der Schülerin Alfred von Schrötters, die außerdem Studienaufenthalte in Berlin, Neudachau und München verzeichnete und die mit der steirischen Malerin Marie von Baselli eng befreundet war, zeigt starke Einflüsse des Jugendstils sowie jenes malerischen Realismus, der die österreichische Kunst Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts nachhaltig prägte. Gerade ihre Meisterschaft, auch in der Zeichnung bzw. in der Grafik "malerisch" zu empfinden, ist eines ihrer hervorstechendsten und gleichermaßen faszinierendsten Merkmale.

Die Neue Galerie präsentiert mit etwa einhundert Blättern aus ihrer Sammlung sowie aus Privatbesitz einen Querschnitt durch das reichhaltige Schaffen der Künstlerin, womit diese Ausstellung nicht zuletzt auch auf das hohe Niveau steirischer Grafik des frühen 20. Jahrhunderts am Beispiel einer ihrer herausragenden Vertreterinnen verweist.

Pressetext

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Emmy Hiesleitner-Singer - Landschaften
Kurator: Peter Peer