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KONTINENT – Auf der Suche nach Europa
Eine Ausstellung von OSTKREUZ – Agentur der Fotografen und der Akademie der Künste, Berlin

02.10.2020 – 10.01.2021
Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin
Di – So 11 – 19 Uhr, Eintritt € 10/5

Ausstellungseröffnung am 1. Oktober 2020 zusammen mit den EMOP Opening Days, 19 Uhr

„KONTINENT – Auf der Suche nach Europa“ ist die aktuelle thematisch angelegte Gemeinschaftsausstellung aller Mitglieder der OSTKREUZ – Agentur der Fotografen in Kooperation mit der Akademie der Künste. Sie eröffnet am 1. Oktober 2020 den diesjährigen EMOP Berlin - European Month of Photography und die EMOP Opening Days. Als künstlerisches und politisches Statement im Akademie-Gebäude am Pariser Platz rückt die Ausstellung die europäische Gegenwart in den Mittelpunkt und beleuchtet diese kritisch in 22 Positionen. In freien Projekten erforschen die OSTKREUZ-Fotografinnen verschiedene Aspekte des Miteinanders in Europa und nehmen sowohl persönliche, gesellschaftliche und politische Phänomene als auch grundlegende Strukturen und historische Entwicklungen in den Blick. Den Zugang zu komplexen Inhalten finden sie dabei immer über Bilder vom Menschen und seiner Umgebung.
Die Themen der Arbeiten erstrecken sich von Fragen nach Identität und Sicherheit, über Renationalisierung, Migration und Integration, bis hin zu einem grundsätzlichen Verständnis von Humanismus, Demokratie und Meinungsfreiheit.
„KONTINENT“ möchte fruchtbare Impulse für die gegenwärtige Debatte über Europa bieten und fragt u. a.: Was verbindet uns? Wie leben wir zusammen? Wie wird sich unser Kontinent entwickeln, wie das Zusammenleben seiner Menschen? Und wer genau ist mit „Wir“ gemeint, wenn von einem „Wir“ in Europa die Rede ist?
Dazu aus dem Statement der OSTKREUZ-Fotograf
innen zur Ausstellung: „So sehr wir auch manchmal zweifeln und verzweifeln an den Details dieser Lebensgemeinschaft: Unser Projekt ist nicht, war nie objektiv, es ist dem Humanismus gewidmet, der friedlichen Kooperation. Es ist eine Liebeserklärung an Europa.“

Beteiligte Künstler*innen:
Jörg Brüggemann, Espen Eichhöfer, Sibylle Fendt, Johanna-Maria Fritz, Annette Hauschild, Harald Hauswald, Heinrich Holtgreve, Tobias Kruse, Ute Mahler, Werner Mahler, Dawin Meckel, Thomas Meyer, Frank Schinski, Jordis Antonia Schlösser, Ina Schoenenburg, Anne Schönharting, Linn Schröder, Stephanie Steinkopf, Mila Teshaieva, Heinrich Völkel, Maurice Weiss, Sebastian Wells und Sibylle Bergemann (1941–2010)

Kurator:
Ingo Taubhorn

Die Ausstellung wird gefördert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste.