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Liebesgrüße aus Havanna. Zeitgenössische kubanische Kunst im internationalen Kontext
09.02.2020 - 14.06.2020

Da das Bild von Kuba bis in die Gegenwart durch den Kalten Krieg geprägt ist, verweist der Titel Liebesgrüße aus Havanna auf den James-Bond-Klassiker Liebesgrüße aus Moskau, der 1963 kurz nach der Kuba-Krise im Oktober 1962 gedreht wurde.

Der Fall der Berliner Mauer 1989 und der Zerfall der Sowjetunion 1991 sowie die Wende der Ostblockländer zum Kapitalismus hatten für den Karibikstaat enorme wirtschaftliche Folgen. Bedeutende Teile der in Kuba entstandenen Kunst beziehen sich daher auf die besondere Geschichte und Realität des Landes. Die Globalisierung hat nicht nur in der kubanischen Gesellschaft, sondern auch in der Kunst eine Öffnung für Themen und Perspektiven geschaffen, die man nicht als eindeutig »lokal« bezeichnen kann. Für einen vertiefenden Einblick in die komplexe und besondere Situation der Gegenwartskunst des Karibikstaates beleuchtet die Ausstellung aktuelle Entwicklungen.

Die Ausstellung Liebesgrüße aus Havanna. Zeitgenössische kubanische Kunst im internationalen Kontext entsteht in Zusammenarbeit von Dr. Beate Kemfert, Sammler Robert Funcke und dem Künstler und Kritiker Tonel (Antonio Eligio Fernández). Es werden sowohl Leihgaben der Sammlung Funcke als auch neue Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus Kuba gezeigt.

Publikation: Zur Ausstellung erscheint eine Publikation im Verlag Hartmann Books Stuttgart.

Kurator*innen: Dr. Beate Kemfert, Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim mit Tonel (Antonio Eligio Fernández), Künstler und Kritiker, und Robert Funcke, Sammler

Künstler*innen der Ausstellung: Juan Carlos Alom, Iván Capote, Yoan Capote, Los Carpinteros, Marco Castillo, Ariamna Contino, Susana Pilar Delahante Matienzo, Humberto Díaz, Felipe Dulzaides, Ricardo G. Elías, Adrián Fernández, Adonis Flores, Alex Hernández Dueñas, Glenda León, Ernesto Oroza, Marta María Pérez Bravo, Carlos Quintana und Tonel.