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Der Grazer Künstler Michael Schuster (Jahrgang 1957) setzt sich seit vielen Jahren auf unterschiedliche Weise mit dem Medium Fotographie auseinander. Den konzeptionell ausgerichteten Projekten gemeinsam flexives Verhalten. Das bedeutet, dass die Möglichkeiten, Bedingungen und Gebrauchsmuster der Fotographie im Mittelpunkt der Konzepte und ihrer Realisierungen stehen.

Ausgehend vom Faktum einer nicht mehr messbaren täglichen Bilderproduktion auf der einen, der wachsenden Zahl der Knipser, Amateurfotografen und Fotokünstler auf der anderen Seite, betreibt Schuster eine grundsätzliche Annäherung an die Fotografie, indem er sich an ihrem Regelkreis orientiert und diesen ins Zentrum rückt.

Auch im Einstellen der Messlatte "Kodak Color Control Patches" (K.C.C.P.), eines medienimmanenten Objektes, in jeden beliebigen und dadurch besonders artikulierten Bildraum, führt er das Foto unmissverständlich auf das Medium der Fotografie zurück.

Um das Projekt "K.C.C.P. in USA" zu realisieren, reiste Michael Schuster gemeinsam mit Martin Mudri in alle 50 Bundesstaaten der Vereinigten Staaten von Nordamerika und stellte in jedem dieser Staaten an einem bestimmten Ort den "Farbkeil" auf. Die Auswahl der "Blickpunkte" erfolgte letztendlich durch die Tourismusbüros der einzelnen Bundesstaaten, die in einer ausführlichen Recherche-Arbeit ersucht worden waren, die "prominentesten" Motive ihres Landes zu nennen. In einer mehr als dreimonatigen konzentrierten Arbeit vor (dem jeweiligen) Ort wurde ein Konzept verwirklicht, das seinen endgültigen Abschluss gefunden haben wird, wenn die entstandenen Fotos am Firmengebäude von Kodak in Wien angebracht sein werden.

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Michael Schuster
K.C.C.P in USA