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Das Schloss wird von einem englischen Landschaftspark im Osten sowie einem Barock-garten auf der Nordseite umgeben. In den Parkanlagen des Schlosses verbinden sich traditionell Natur und Kunst - nun sind sie um eine neue Skulptur erweitert worden. Für die Ausführung der Skulptur konnte der bekannte Künstler Bernhard Martin gewonnen werden, der im Jahr 2008 mit dem Kunstpreis der Stadt Wolfsburg ausgezeichnet wurde und mit mehreren Werken in der Sammlung der Städtischen Galerie Wolfsburg vertreten ist. Er hat eine Gartenlaube entworfen, die in die Erde versunken scheint, gerade das Dach lugt noch heraus. Keck wächst aus dem Dach ein Ast, der gekrönt wird von einem unerwarteten Element, einem modischen Schuh. Bei einer Pflanzaktion am 19. April 2013 haben die „Kunstforscher“ der AWO-Kindertagesstätte „Am Gutshof“ gemeinsam mit Gartenbauarchitekten einen Irrgarten angelegt. Sie haben den Boden vorbereitet, die Pflanzen gesetzt und im weiteren Verlauf pflegen sie diese bis der Irrgarten im Herbst dann die gewünschte Form angenommen hat. Inmitten von sibirischem Hartriegel, rotem Zierapfel und Schneebeeren, die sich das ganze Jahr über einem lebendigen Farbwechsel unterziehen und auch im Winter mit grellen Farben locken, wird die surreal anmutende Skulptur zu finden sein. Die Wege des Labyrinths bestehen aus Gras, und auf einer kleinen Fläche von 20 x 20 Metern umgeben mehrere Reihen den kleinen, kindgerechten Irrgarten. Die Fläche soll neugierig machen und ermuntern, den Weg zu suchen - nicht aber beängstigen. Sich zu verstecken, zu suchen, zu finden ist verlockend - niemand kann ver-loren gehen.

Veranstaltungsstätte: Skulpturenpark/Schlosspark Wolfsburg

(Das Enddatum der Ausstellung steht noch nicht fest.)