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Neue Galerie im Künstlerhaus

OCEAN EARTH CONSTRUCTION AND DEVELOPMENT CORPORATION wurde 1980 von Peter Fend in New York gegründet. Das langsame Ende des Taylerismus und seiner Folgewirkungen bestimmt eine Position der Kunst der 90er Jahre. Peter Fend arbeitet an der Architektur des 21. Jahrhunderts, "for a world which works", eine Welt der sozial gerechten Energieversorgung ohne monopolitische Konflikte und Verteilungskriege. Diese Welt soll nicht nach Nationen, sondern nach neuen Energiequellen (wie Biogas) und neuen Energieverteilungs-Systemen geordnet sein.

OCEAN EARTH hat sich zum Ziel gesetzt, grenzüberschreitende Kunst und Wissenschaft, Technologie und Ökologie zu verbinden, um so eine "neue Kultur" zur ökologischen Rettung der Erde zu schaffen. In den von OCEAN EARTH erarbeiteten Konzepten werden Wohlstand und Erhaltung von Lebensraum nicht antagonistisch gesehen, sondern basieren auf der Notwendigkeit, regenerative Energiequellen zu nutzen, um so eine lebenswerte Umwelt für alle Menschen zu schaffen. Vor allem das Meer und seine Rohstoffe wie z.B. die Meeresalge sollen als Alternative zur fossilen Energiegewinnung herangezogen werden. Diese Errichtung einer Meeresindustrie gründet ausschließlich auf geographischen und geophysikalischen Gegebenheiten, d.h. auf regionaler Zugehörigkeit zu Wasserscheiden und Meeresbecken, sodass nationalstaatliche Grenzen aufgehoben werden müssen.

Peter Fend definiert seine Ideen als "Forschungsprojekte", die er dem Publikum in Form von Installationen mit Landkarten, Satellitenfotos, Videos und natürlichen Materialien (Erde, Moos, Wasser) vorstellt.

Peter Fend
OCEAN EARTH. FOR A WORLD WHICH WORKS