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Philip Guston (1913 - 1980) zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten der amerikanischen Nachkriegskunst. Seine Gemälde, die das Kunstmuseum Bonn 1999 erstmals umfassend in Deutschland vorstellte, sind weltweit in allen großen Sammlungen vertreten. Weniger bekannt sind seine Zeichnungen, die für das Verständnis seines Werkes von größter Bedeutung sind. Denn in den Zeichnungen, die sich als selbständig neben dem malerischen Œuvre behaupten, zeigt sich stärker noch als in seiner Malerei, der ‚unruhige‘, der suchende Guston, der sich nie auf eine Handschrift, einen Stil festlegen lassen wollte. Die vom Kunstmuseum Bonn und der Staatlichen Graphischen Sammlung in München vorbereitete Ausstellung umfasst knapp einhundert Papierarbeiten von den mittleren vierziger Jahren bis zu seinem Todesjahr 1980. Unterstützt wird diese Ausstellung, die Gustons zeichnerisches Werk erstmals in Mitteleuropa vorstellt, von dem Philip Guston Estate und der Familie Guston. Die Ausstellung wird im Anschluss an Bonn im Louisiana Museum, Humlebaek, in der Albertina in Wien, in der Staatlichen Graphischen Sammlung in München sowie in der Morgan Library, New York gezeigt.

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Philip Guston
Arbeiten auf Papier