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Die Ausstellung beschäftigt sich mit Picasso als „Historienmaler“ in der marxistischen Tradition und geht in historisch-chronologischer Abfolge auf die zwischen 1944 und dem Tod des Künstlers entstandenen Historienbilder ein: das Beinhaus, das Massaker in Korea, Krieg und Frieden, den Raub der Sabinerinnen und eine Serie von Stillleben mit Tierschädeln und Totenköpfen. Ein weiteres in diesem Zeitraum in Erscheinung tretendes ikonografisches Schlüsselmotiv ist die Friedenstaube, die während des Kalten Krieges zu einem der wichtigsten Hoffnungssymbole wurde. Picassos Friedenstaube wurde zum Zeichen der Friedensbewegung, und er gestaltete damit Plakate für die Friedenskonferenzen in Breslau, Paris, Stockholm, Sheffield und Rom. Mit zahlreichen Varianten dieses Motivs unterstützte Picasso die kommunistische Partei in Frankreich und anderen Ländern sowie radikale Organisationen im Westen. Die Zeichnungen, die er zu Stalins Geburtstag im Jahr 1949 und zum Tod des Sowjetführers im Jahr 1953 für die Kommunistische Partei der Sowjetunion schuf, waren in ihrer Aussage kontrovers.

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Pablo Picasso
Frieden und Freiheit
Kurator: Lynda Morris