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Während der Ausstellung waren zu sehen:

1.) Zeichnungen, die wie Fundstücke an den Wänden flattern,

2.) Objekte: "handtellerklein" bis "kalbsgroß", die im Raum liegen und hängen. Gegenstände des Alltags sind ihrem herkömmlichen Zusammenhang entrissen und in einen neuen, poetischen Bezug gestellt. Sie sind Metaphern für Nähe und Ferne und für menschliche Beziehungen.

3.) Installation: Die Arbeit "bodenlos" besteht aus rund 120 weißen Skispitzen aus Gips und Kreide, die auf dem Boden liegen. Durch ihre Ausrichtung antworten sie auf die architektonischen Begebenheiten des Kunstvereins, insbesondere auf das "Dachzimmer" mit seinem spitzen Giebel.

Die 1958 in Düsseldorf geborene und dort arbeitende Künstlerin, Meisterschülerin von Prof. Geccelli an der Hochschule der Künste, Berlin, taucht die Räume des Kunstvereins durch ihre aufwendige Arbeit in ein Wechselspiel zwischen Vertrautem und Unbekannten.

Pressetext

Suse Wiegand: bodenlos