press release only in german

Die dokumentarfilmwoche Hamburg zeigt vom 23. bis zum 29. April ein umfangreiches Programm in den Festivalkinos 3001-Kino und Metropolis-Kino und Lichtmess.

Eröffnet wird die 6. dokumentarfilmwoche hamburg am 23. April um 20 Uhr im Metropolis mit dem Film „Am Pier von Apolonovka“ von Andrej Schwartz.

Das einzige Festival für den Dokumentarfilm in Hamburg präsentiert in einer Woche 40 Veranstaltungen mit 35 längeren und 20 kurzen Dokumentarfilmproduktionen.

Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr erstmalig den Wettbewerb „direkt“ ausrichten zu können. Eine dreiköpfige Jury wird den von der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg, gestifteten und mit 2000 Euro dotierten „hamburger dokumentarfilmpreis“ vergeben.

Im Rahmen des Wettbewerbs möchten wir Sie besonders auf die Hamburg-Premiere des Film „Empire St. Pauli – von Perlenketten und Platzverweisen“ aufmerksam machen, einen Film der Hamburger Filmemacher Irene Bude und Olaf Sobczak, der die Veränderungen auf St. Pauli durch die Umgestaltung des ehemaligen Astra-Brauereigeländes zum Gegenstand hat.

Im Internationalen Programm laufen wie in den vorangegangenen Jahren bemerkenswerte Dokumentarfilme, die in der Regel zum ersten Mal auf Hamburger Leinwänden zu sehen sein werden.

Darüber hinaus freuen wir uns sehr über die Klaus-Wildenhahn-Retrospektive „Die Kunst des kühnen Blicks“. Klaus Wildenhahn ist mit seiner Schule der geduldigen Beobachtung eine zentrale Figur für den deutschen Dokumentarfilm. Klaus Wildenhahn ist ein Grenzgänger des dokumentarischen Mediums. Sein Blick in die Wirklichkeit geht über das im Fernsehen mögliche hinaus ins Kino – ein kühner Blick … vorgestellt in sechs Filmen. Klaus Wildenhahn will zu allen Vorstellungen anwesend sein.

Verschiedene Sonderveranstaltungen komplettieren das Festival. Zum Beispiel wird die Berliner Dokumentarfilmgruppe Super-9 vorgestellt. Hervorgegangen aus einem Seminar mit Andres Veiel, haben Mitglieder dieser Gruppe sehenswerte Dokumentarfilme geschaffen. Wir zeigen die Filme „Sollbruchstelle“ und „Drifter“ im Rahmen eines Specials, in dem auch das Buch der Super-9-Gruppe „Dokumentarfilm. Werkstattberichte“ vorgestellt wird. Moderieren wird den Abend der Regisseur und HfbK-Professor Pepe Danquart.

Außerdem gibt es die „Hamburger Hafenrolle“ mit historischen Kurzfilmen zur Welt des Hamburger Hafens.

06. Dokumentarfilmwoche Hamburg

Künstler: Yoav Shamir, Irene Bude, Olaf Sobczak, Jose Padhila, Nishta Jain, Olivier Dury, Agnes Rossa, Natalie Assouline, Eva Stotz, Juan Jose Lozano, Hans-Christian Schmid, Jan Peters, Andrej Schwartz, Luz Kerkeling, Dorit Siemers, Heiko Thiele, Thomas Ciulei, Sylvie Boisseau, Frank Westermeyer, Bettina Timm, Michael Schindegger, Sebastian Heidinger, Eva Eckert, Fernand Melgar, Norman Richter, Alexandra Pohlmeier, MArtin Bruch, Reinhilde Condin, Ira Schneider, Thorsten Schütte, Hannes Lang, Thomas Heise, Marko Doringer, Anne Thoma, Niko Apel, Ari Libsker, Lucien Castaing-Taylor, llisa Barbash, Victor Oroszco Ramirez, Tamar Yarom, Alina Rudnitskaya, Karsten Krause, Harun Farocki, Klaus Wildenhahn, Gebrüder Lumiere, Marte Kiessling, Willi Beutler, Bodo Menck, Hanns Eckelkamp, Michael Fackelmann, Hubert Fichte, Leonore Mau, Gabriele Schwark, Rasmus Gerlach, Ulrich Gehner, Klaas Dierks, Adalbert Baltes, Harry Flöter, Andrei Ujica