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„The quick brown fox jumps over the lazy dog“, so der Titel der Ausstellung von Michael Riedel (*1974, lebt in Frankfurt M. / New York), hätte auch „Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern“ heißen können. Es handelt sich hierbei um Sätze, die zur Darstellung von Schriften verwendet werden, da sie jeden Buchstaben des Alphabets mindestens einmal enthalten und auch als Blindtext fungieren.

Nach seinen Ausstellungen „Stutter“ (Tate Modern, London 2009), „Vier Vorschläge zur Veränderung“ (Städel Museum, Frankfurt M. 2008) und der Kino-Installation „Filmed Film“ (Galerie David Zwirner, New York 2008) zeigt Michael Riedel im Kunstverein Hamburg neue Arbeiten. Ähnlich seiner Installation auf der Biennale in Lyon 2007, wo er den Eingang zu Rirkrit Tiravanijas Videoprogramm verdoppelte, wird der Eingang zur Ausstellung im Kunstverein durch einen weiteren Eingang verstellt. In diesem „Raum im Raum“ präsentiert Riedel eine Serie von 10 neuen Bildern. Als Material dienen ihm dabei die Internetseite www.moma.org/collection/artist.php?artist_id=28773, die eines seiner Werke in der Sammlung des Museum of Modern Art New York aufführt, sowie die Seite www.kunstaspekte.de/index.php?action=termine, mit den Highlights der kommenden 30 Tage.

Michael S. Riedel
The quick brown fox jumps over the lazy dog