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Ein Schrank von Josef Hoffmann aus der Wohnung der Wittgensteins, aber auch Massenmöbel aus dem Sozialen Wohnbau der 50er-Jahre. Meisterwerke aus dem Biedermeier von Danhauser, Alt und Fendi, aber auch Hans Schabus’ Video von seiner Segelbootfahrt durch Wiens Kanäle. Ein Care-Paket als Zeuge der Armut nach 1945 ebenso wie der legendäre Rover von Bruno Kreisky. "Absolut Wien": Das meint Signifikantes aus der Stadtgeschichte wie bedeutende Kunstwerke, kulturgeschichtliche Raritäten wie Objekte aus dem urbanen Leben.

Kein anderes Wiener Museum sammelt mit derart breitem Spektrum wie das Wien Museum – Kunst, Fotos, Architektur, Mode, Alltagsobjekte. Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts wurden tausende Bilder und Gegenstände erworben, dazu kamen außergewöhnliche Schenkungen. "Absolut Wien" präsentiert eine Auswahl daraus: eine Collage aus 500 Facetten von Wien, mit der das einzigartige Potenzial des Wien Museums ins Rampenlicht gestellt wird.

Viele Geschichtsmuseen haben das Problem, den Anschluss an die Gegenwart zu verlieren. Doch ein gutes Museum ist nicht tot, im Gegenteil: Es entwickelt sich weiter und geht mit der Zeit. Daher sind Neuerwerbungen und Schenkungen essentiell – sinnvolle Ergänzungen der historischen Sammlungen, aber auch zeitgenössische Zeugnisse einer Stadt in Veränderung. Im Zentrum des Sammelns steht das 20. Jahrhundert, vor allem gilt es, die zeitgeschichtlichen Bestände auszubauen. Aktuelle Schwerpunkte sind Jugendkultur und Migration.

Mit "Absolut Wien" startet ein Zyklus von Ausstellungen, der dazu einlädt, die Sammlungen des Wien Museums neu zu entdecken. Im Mai 2012 wird die mehr als 400 Werke umfassende Klimt-Sammlung zu sehen sein, ab Herbst 2012 folgen unter dem Titel "Schatzkammer Depot" Highlights und Raritäten, die auf Grund des Raummangels selten oder nie gezeigt werden. "Absolut Wien" ist auch ein großes Dankeschön an jene 630 Wienerinnen und Wiener, die ihrem Museum seit 2000 Kunst und historische Objekte geschenkt haben.