Ein Beitrag von Lothar Frangenberg

Die „Torwache“, eine aus zwei Baukörpern bestehende historische Anlage, wurde in Kassel Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut und als geplantes Stadttor nie vollendet. Die beide Gebäude verbindende Toranlage fehlt. Die Bauten flankieren die hier beginnende Wilhelmshöher Allee, die als lange Verkehrs- und Blickachse zum gleichnamigen Schloss hin ansteigt. Die „Torwache“ kennzeichnet den Übergang der geradlinigen, städtebaulich dominanten Allee ...

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Skulptur Projekte 2017 in Münster
Ein Beitrag von Lothar Frangenberg

Natürlich sind die alle zehn Jahre stattfindenden Skulptur Projekte populär, ja beliebt geworden. Natürlich nimmt man spätestens seit der Vorgängerveranstaltung 2007 an einem Kunstevent teil – ein heute unvermeidlicher Vorgang! Das Stadtmarketing funktioniert, die Touristen kommen. Das provokative Konfrontieren mit Kunstobjekten im Stadtraum ist passé. Es wird schwierig, auf dem Parcours mit den vielen anderen ...

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Ein Beitrag von Lothar Frangenberg zur Ausstellung „Wade Guyton – Das New Yorker Atelier“ in der Sammlung Brandhorst, München, 2017

Schon von der Treppe aus, die zur Ausstellung in das Untergeschoss der Sammlung Brandhorst führt, hat man die Parade der neuen Motive des Künstlers vor Augen. Wie der Titel der Präsentation verrät, handelt es sich um verarbeitete Schnappschüsse aus seinem Atelier in Manhattan. Die Motive haben sich verändert, die Art, wie sie in Bildwerke verwande ...

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Ein Interview zur Ausstellung „Gerhard Richter, Neue Bilder“ im Museum Ludwig, Köln, mit der Kuratorin Rita Kersting. Die Fragen stellte Lothar Frangenberg.

Das Museum Ludwig widmet Gerhard Richter zu seinem 85. Geburtstag eine Ausstellung und präsentiert 26 abstrakte Bilder in verschiedenen Formaten, die im letzten Jahr entstanden sind. Daneben werden auch andere wichtige Werke früherer Schaffensphasen gezeigt, die bis auf einige Leihgaben aus dem Sammlungsbestand des Museums Ludwig ...

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Ein Interview von Lothar Frangenberg mit Julian Heynen zu den Arbeiten von Richard Deacon.

Parallel finden drei Ausstellungen mit Arbeiten von Richard Deacon statt. Im Museum Folkwang in Essen wird das grafische Werk in einem großen Überblick gezeigt. In der Langen Foundation und der Skulpturenhalle der Thomas Schütte Stiftung in Neuss gibt es Einblicke in die vielfältigen, skulpturalen Werkgruppen bis hin zu ganz neuen Arbeiten. Julian Heynen, der Kurator der Essener Ausstellung, beant ...

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Ein Beitrag zur Ausstellung: Dominique Gonzalez-Foerster „1887 – 2058“ in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf von Lothar Frangenberg

Es regnet heftig und anhaltend. Schutzsuchend tritt man durch einen abschirmenden Streifenvorhang aus Kunststoff in den Grabbe-Saal der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Gruppen eng zusammengeschobener, metallener Etagenbetten, noch ohne Matratzen, dienen offenbar als Schlafstätten. Scheinbar achtlos auf ihnen verteilte Bücher sorgen f ...

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Ein Beitrag von Lothar Frangenberg zur Ausstellung: Heimo Zobernig im Museum Ludwig, Köln (Ausstellungsreihe HIER UND JETZT)

Anlässlich der Biennale 2015 in Venedig verwandelt Heimo Zobernig den österreichischen Pavillon. Er setzt sich mit ihm sowohl typologisch als auch in Bezug auf seine individuellen Eigenschaften auseinander. Sein bereinigender Eingriff gilt gleichermaßen dem „Ausstellungspavillon“, als dem repräsentativen Ort in Konkurrenz zu anderen Nationen, und dem konkrete ...

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Ein Beitrag von Lothar Frangenberg zur Ausstellung „Der Schatten der Avantgarde“ im Museum Folkwang, Essen (02.10.15 - 10.01.2016)

Schon 1839 verkündete der Maler Paul Delaroche, ein Zeitgenosse von Ingres und Delacroix, angesichts der ersten Daguerreotypien das Ende der Malerei. Den Tod der Malerei hat er zu voreilig prognostiziert. Treffend waren die der Aussage zugrunde liegenden Beobachtungen, dass den Künsten insgesamt richtungsweisende Änderungen bevorstanden. Die sich mit zune ...

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Ein Beitrag zur Ausstellung "Michael Beutler. Moby Dick" im Hamburger Bahnhof, Berlin, 2015

von Lothar Frangenberg

Schon mit dem Blick in die Ausstellungshalle des Hamburger Bahnhofes fällt es einem schwer, das Auge zu fokussieren. Die am Entrée noch offene und weitläufige Anordnung verschiedenster Objekte und Apparaturen scheint sich in Tiefe des Raumes hinein mehr und mehr verdichtend zu überlagern: eine unübersichtliche Agglomeration. Auch der Status dieser Gegenstände bleibt ...

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Ein Beitrag zu den Werkgruppen der „Schauspieler“ von Isa Genzken innerhalb ihrer Ausstellung „New Works“ im MMK, Frankfurt a. M. vom 14. Mar bis 31. May 2015

von Lothar Frangenberg

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Ein Beitrag zur Ausstellung „Everything is Inside“, Subodh Gupta im MMK Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main von Lothar Frangenberg

Der indische Künstler Subodh Gupta überrascht uns nicht. Er muss es auch nicht. Schließlich ist er kein Exot. Dafür ist er zu sehr mit dem Repertoire westlicher, längst international gültiger Kunstkonzepte und strategien vertraut. Er spielt in der künstlerischen Auseinandersetzung mit Alltagsgegenständen seiner indischen Lebenswelt, häufig ...

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Ein Beitrag zur Ausstellung 'Katharina Grosse' im Kunsthaus Graz
von Lothar Frangenberg

Was wir an Katharina Grosse schätzen, ist die Art und Weise, wie sie in ihren temporären, raumgreifenden Arbeiten Malerei entgrenzt und ihr die gewohnten „Rahmungen“ entzieht. Die dreidimensionalen, den Besucher in Bewegung setzenden Farbszenerien heben die starre Konstellation von Betrachter und Bild auf. Die Aufgabe eines festen Standpunktes führt weg von dem Bild als einer besonderen Fläch ...

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Ein Beitrag von Lothar Frangenberg zur Ausstellung 'Zum Beispiel Les Immatériaux' im Kunstverein Düsseldorf, 2014
von Lothar Frangenberg

Im Rahmen der Quadriennale 2014 in Düsseldorf unter dem Motto „Über das Morgen hinaus“ zeigt der örtliche Kunstverein die Ausstellung „Zum Beispiel ‚Les Immatériaux‘“. Dieser Titel verweist auf eine andere Schau, die 1985 im Pariser Centre Pompidou stattfand. Wer nun in Erwartung eines komplexen Ausstellungskonstrukts den Kunstverein be ...

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Ein Beitrag zur Ausstellung 'Oscar Tuazon. Alone in an empty room' im Museum Ludwig, Köln, 2014.

von Lothar Frangenberg

Eine schlechte Nachricht vorab: Man muss sich mit dieser ausladenden Treppenanlage, die das Museum im Innern auf der gesamten Breite durchzieht und alle Ausstellungsgeschosse erschließt, auseinandersetzen. Die Treppe, mit ihrer barocken Anmutung mehr verschwendend dekorativ inszeniertes Spektakulum denn Notwendigkeit, steht in auffälligem Kontrast zur äußeren, sa ...

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Peter Gorschlüter, Kurator der Retrospektive 'Hélio Oiticica. Das große Labyrinth' im MMK, Frankfurt, antwortet auf Fragen von Lothar Frangenberg für kunstaspekte zum Konzept der Ausstellung

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Ein Beitrag zur Ausstellung: Meret Oppenheim. Retrospektive, im Martin Gropius Bau
von Maja Hoock

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Einige Schlaglichter zur 'La Biennale di Venezia, 01.06.2013 - 24.11.2013
von Lothar Frangenberg

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Fragen von kunstaspekte zur Retrospektive von Franz West: Wo ist mein Achter? im mumok, Stiftung Ludwig Wien an die Kuratorin der Ausstellung Eva Badura-Triska

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Ein Beitrag zur Ausstellung "Mike Kelley", im Stedelijk Museum, Amsterdam, von Lothar Frangenberg

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Ein Beitrag zur Ausstellung: Gillian Wearing, im K20, Düsseldorf,
von Anna Katharina Schäfer

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Ein Beitrag zur documenta 13
von Lothar Frangenberg

„Worum geht es bei dem Experiment?, sagte Rosa. Bei welchem Experiment?, sagte Amalfitano. Bei dem Buch auf der Leine, sagte Rosa. Das ist kein Experiment im eigentlichen Sinne, sagte Amalfitano. Warum hängt es da?, sagte Rosa. Ist mir plötzlich eingefallen, sagte Amalfitano, die Idee stammt von Duchamp, ein Geometriebuch dem Wetter auszusetzen, um zu sehen, ob es ein bisschen was vom Ernst des Lebens lernt.“ Aus: Roberto Bolañ ...

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Ein Beitrag Ausstellung Lee Bul "From me, belongs to you only", Mori Art Museum, Tokyo,
von Maja Hoock

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Ein Rundgang zum Sound in Cosima von Bonins Ausstellung
"CUT! CUT! CUT! LOOP # 04 of the Lazy Susan Series"
von Kristina Schulze

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Ein Kommentar zur Ausstellung 'Tomás Saraceno. Cloud Cities' in Berlin
von Lothar Frangenberg

Betritt man den Hamburger Bahnhof und nähert sich der Ausstellungshalle fällt sofort das Aufeinandertreffen zweier unterschiedlicher Konstruktionssysteme auf: Die Halle mit ihren geschwungenen, eisernen Fachwerkbindern, damals Beispiel einer filigranen Bauweise, erscheint gegen die von Saraceno aufgespannten, netzartigen Seilstrukturen als geradezu schwergewichtig. Die Lasten von Dach und Bö ...

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Ein kunstaspekte-Interview mit Marina Abramovic (2011)
anlässlich der Vorstellung des Projekts 'MACCOC - Marina Abramovic Community Center Obod Cetinje' auf der Biennale Venedig.
Das Interview führte Lothar Frangenberg
.

*Anlässlich der 54. Biennale 2011 in Venedig hat Marina Abramovic Pläne für die Entwicklung des Marina Abramovic Community Center Obod Cetinje angekündigt. Das MACCO Cetinje in Montenegro soll eine neue Institution mit Produktions- und Ausstellungshallen für ...

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Ein Beitrag zu einer Ausstellung 'Guy de Cointet' in Quimper
von J. Emil Sennewald
, Kunstkritiker, Paris

Er gehört zu den Wiederentdeckungen der letzten Jahre, die viele Impulse für die aktuelle Kunstproduktion bereithalten, Bice Curiger stellt ihn ganz vorn unter den wichtigen Positionen ihrer Venedig-Biennale mit vor, in Frankreich taucht er in Gruppenausstellungen und Retrospektiven vermehrt auf: Guy de Cointet. Bis zu seiner kunsthistorischen Freilegung durch Marie de Brugero ...

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Interview mit Thomas Ruff
Das Interview führte Sophie Blady für kunstaspekte
Es fand am 28.02.2011 im Atelier von Thomas Ruff in Düsseldorf statt.

Sophie Blady: Sie sagen im Interview mit dem Internetportal „Wie geht Kunst?“ 2009, dass Kunst für Sie eine intelligente Auseinandersetzung mit unserer Umgebung sei. Das ist eine sehr allgemeine Feststellung, die ich gerne konkretisieren würde. Obgleich die Themenvielfalt Ihres künstlerischen Oeuvres beachtlich ist, gehe ich da ...

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Ein Beitrag zur Ausstellung „Nam June Paik“ im Museum Kunst Palast, Düsseldorf 2010
von Lothar Frangenberg

"Die elektronische Technik kennt keinen prinzipiellen Gegensatz von Sender und Empfänger…Die Entwicklung vom bloßen Distributions- zum Kommunikationsmedium ist kein technisches Problem.“

*„Die neuen Medien sind ihrer Struktur nach egalitär. Durch einen einfachen Schaltvorgang kann jeder an ihnen teilnehmen; die Programme selbst sind immateriell und beliebig repro ...

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Ein Beitrag von Maja Hoock

**What happened to the Happening? Man verzeihe das naheliegende Wortspiel. Aber auffällig viele Kunststätten bringen zum Herbst große Schauen zu Fluxus und Aktionskunst heraus. Dabei geht es immer um die Vergangenheit, das Happening ist demnach 1960er. Vielleicht noch 1970er. Aber aktuelle Performer wollen ihr Publikum auch heute in Live-Aktionen einbinden, es erschüttern und bewegen. Und das Publikum sehnt sich in einer zunehmend geglätteten und technisier ...

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Ein Interview mit Ana Torfs anlässlich der Ausstellung 
Ana Torfs, ALBUM/TRACKS A im K21, Kunstsammlung Nordrhein Westfalen, Düsseldorf, 27. Februar - 18. Juli 2010 Das Interview führte Lothar Frangenberg.

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Utopics - 11. Schweizerische Plastikenausstellung Biel /Bienne
vom 30. August bis 26. Oktober 2009
Künstlerische Leitung: Simon Lamunière

*Die Schweizerische Plastikenausstellung für zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum findet seit 1954 alle fünf Jahre in Biel/Bienne statt. Die Stadt wird im September und Oktober 2009 von 50 Interventionen schweizerischer und internationaler Künstler, Utopisten und Mikronationen mit ihren Arbeiten und Lebensentwürfen infiltriert ...

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Das E-Mail-Interview fand im April 2008 statt.
Die Fragen stellte Lothar Frangenberg für kunstaspekte.
Übersetzung aus dem Englischen: Anna Chudaska.

_kunstaspekte: Sie weisen in Ihrer Nürnberger Ausstellung dem Publikum die Aufgabe zu, sich intensiv damit zu beschäftigen, wie der Einzelne im Gegenüber mit dem anderen in wechselnden Positionen als Ausstellungsobjekt und gleichzeitig als betrachtendes Subjekt erscheint. Sie thematisieren die komplexen Überlagerungen/Misch ...

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Münster und die Skulptur Projekte
Exkurs documenta 12, 2007
Gedanken und Anmerkungen von Lothar Frangenberg

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Hülle und Gerüst - Zur Aktualität des Plastischen

Der Aufsatz beruht auf einem Vortrag, den Dr. Holger Birkholz am 12.07.2006 in der Halle für Kunst, Lüneburg, gehalten hat. Holger Birkholz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Kunstgeschichte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.

Holger Birkholz

Ein gattungsspezifischer Zugang zur zeitgenössischen Bildenden Kunst ist eine Sichtweise, die bewusst Scheuklappen einsetzt, die gängigen medienübergreifen ...

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13.10.06 - 07.01.07 Ausstellung: Bin beschäftigt / GAK Bremen

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Ausstellung: Martin Kippenberger
08.02. - 07.05. 2006 Tate Modern, London
10.06. - 10.09. 2006 K21, Düsseldorf

Die Fragen stellte Lothar Frangenberg für kunstaspekte.

kunstaspekte: Lässt sich eine Form der Annäherung an die Ausstellung für den Besucher bevorzugt empfehlen? Auf der einen Seite empfängt einen das komplexe Werk Kippenbergers in all seiner Sinnlichkeit, auf der anderen Seite spürt man unmittelbar die Brüche und das Reflektierende.

**Doris Krystof: ...

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Gleichzeitig in Afrika… 
Ausstellung und Symposium

Erfahrungsbericht von Christian Hanussek, Berlin, zum Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt "Gleichzeitig in Afrika…", das er als Kurator betreute. Seit dem Jahr 2000 erscheinen von Christian Hanussek Artikel zur Kunst aus Afrika, unter anderem in "Texte Zur Kunst", "NKA Journal for Contemporary African Art", "Third Text" und "springerin".

Die Vorgeschichte

Meine direkte Auseinandersetzung mit Künstlern in Afrika beginnt im Jan ...

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Als "Nachzeichnung" eines Vortrages, gehalten am 30. Oktober 2005 in der Gesellschaft für aktuelle Kunst, Bremen, anlässlich der Ausstellung "A Lucky Strike. Kunst findet Stadt"

Kunst im öffentlichen Raum findet in einem als "realistisch" gelesenen Lebensraum statt. Das heißt, Personen, die sich in diesem "Raum" aufhalten, "verstehen" ihre Umgebung als "wirklich" und handeln nach klar definierten Regeln. Die Unterscheidung zwischen Kunst und Alltag findet beim Rezipienten praktisch nich ...

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Ein Email-Interview zwischen Anny und Sibel Öztürk und kunstaspekte anlässlich ihres Ausstellungsprojektes "Lido" in der Kunsthalle Düsseldorf. Das Interview fand im Nov./Dez. 2005 statt. Die Fragen stellte Lothar Frangenberg für kunstaspekte:

_kunstaspekte: Die Ausstellungsinszenierung leitet mit einem räumlich kleineren Entrée mit deutsch-türkischen Kindheitserinnerungen ein, z.B. in Form von tagebuchartigen Zeichnungen und Texten. Durch einen Zugang gelangt man in ein räumlich g ...

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Interview zur Ausstellung 'Alice Creischer, Apparat zum osmotischen Druckausgleich von Reichtum bei der Betrachtung von Armut'
Gesellschaft für Aktuelle Kunst, GAK Bremen, 17.06.2005 - 21.08.2005

Das Interview führte Lothar Frangenberg für kunstaspekte mit Alice Creischer am 31.08.2005 in Berlin. (kurzzeitig anwesend: Andreas Siekmann)

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Vortrag im Rahmen der Ausstellung und des Kolloquiums „Covering the Real – Kunst und Pressebild“, veranstaltet vom Kunstmuseum Basel, 30. Mai 2005

Michael Diers, Professor für Kunstgeschichte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und außerplanmäßiger Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Farben des Schwarzweiß oder Das Zeitungsgrau als Medium künstlerischer Reflexion

„Inwiefern ist Weiß und Schwarz mit Gelb, Rot und Blau zu vergleichen, und in ...

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Anmerkungen zum Ende der Ausstellungskunst

Vortrag von Stefan Beck in der Städelschule Frankfurt, 14.06.05

_"The only tactic of resisting the institutional market for the freelance artist is to become the mediating machine him/herself, producing productivity and a self-governed networking. His/her work shifts to a multiplication of activities, contacts, formats of work, collaboration and presentation, allowing for the work-in-progress character to take on almost his/her entire opus, a wo ...

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Kommentar von Dr. Vanessa Joan Müller zur Ausstellung Populism 11.05.05 - 04.09.05 Kunstverein Frankfurt

_kunstaspekte: Wie ist es Ihnen nach Ihren bisherigen Erfahrungen mit der laufenden Ausstellung gelungen, das kuratorische Konzept umzusetzen? Wie sind Sie der Gefahr begegnet, dass die künstlerischen Arbeiten zu sehr als "Dia" für gedankliche und theoretische Diskussionen und Exkurse dienen müssen? Was leistet hier in Ihrer Einschätzung die künstlerische Arbeit über Ihre Indi ...

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Das Interview fand am 21.12.2002 in Mannheim statt. Erstveröffentlichung: Kunstforum International, Bd. 167, Nov./Dez., 2003

Das Interview wurde uns freundlicherweise von Frau Dr. Ulrike Lehmann, Kuratorin Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, zur Veröffentlichung in kunstaspekte zur Verfügung gestellt.

Bjørn Melhus

„Ich weiß nicht, wer das ist!“ war eines der ersten Videos von Bjørn Melhus. Es entstand 1991 und ist ein dreiminütiges Selbstporträt, für das er verschiedene Stimmen ...

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Bebildertes Interview, 05.02.02

Es liegt ein Lächeln hinter den Bildern…

Interview Ulrike Lehmann mit Gerwald Rockenschaub

Das bisher unveröffentlichte Interview fand am 05.02.2002 in Mannheim statt und wurde uns freundlicherweise von Frau Dr. Ulrike Lehmann, Kuratorin Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, zur Veröffentlichung in kunstaspekte zur Verfügung gestellt.

_Ulrike Lehmann: Sie haben sich in den letzten Jahren auf zwei wesentliche Bereiche in der bildenden Kunst konzentrie ...

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Einige Bemerkungen von Lothar Frangenberg zur Ausstellung Gerhard Richter in der Kunstsammlung Nordrhein Westfalen, Düsseldorf

- Der Aufbau der Ausstellung kommt der Bewegung des "Flaneurs" mit seinen ständig schweifenden Blicken entgegen: sie wird durch das Prinzip der hier angewandten Kontrastierung innerhalb der Hängung und der Räumlichkeiten unterstützt.

- Die Ausstellung beginnt mit den kleineren, niedrigen Raumfluchten im zweiten Obergeschoss. Sie sind überwiegend – bis auf ...

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Kommentar von Roger M. Buergel zur Ausstellung DIE REGIERUNG   24.02.05 - 24.04.05 Die Regierung - Wiener Secession, Wien

Lothar Frangenberg stellte für kunstaspekte die folgenden Fragen zur Rolle des Publikums: Die Ausstellung hat mehrere Stationen durchlaufen und entsprechende Änderungen erfahren. Was verstehen Sie als KuratorInnen nach Ihren Erfahrungen damit unter der von Ihnen gewollten Interaktion des Publikums in der Ausstellung? Inwieweit lassen sich die "Handlungs ...

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Joe´s Session  

Kiron Khosla zur Ausstellung Josephine Pryde in der Wiener Secession

Heute ist der 24. Dezember 2004 und ich sitze hier zu Hause, recht zufrieden und allein. Es ist Heiligabend. Um halb elf läuft der Film "Kundun" im Fernsehen. Er handelt von der Geburt und den frühen Lebensjahren des jetzigen Dalai Lama in Tibet, kurz vor der Invasion durch die Chinesen. Ich bin alleine, weil ich keine direkten Familienangehörigen hier in Köln habe, außerdem bin ich ...

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Fragestellung zur Ausstellung "Utopia Station" im Haus der Kunst München an den Kurator Hans Ulrich Obrist

Lothar Frangenberg: Wie sind die Möglichkeiten einer im Text zur Ausstellung genannten "Mikro-Ökonomie des Zufußgehens" im Rahmen beschleunigter, weltweiter Entwicklungen zu sehen? Wird Politisches künstlerisch verarbeitet oder sollen konkrete politische und soziale Prozesse durch künstlerische Mittel angestoßen werden, bzw. sind derartige Kategorisierungen/Grenzziehungen im ...

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Das Interview führte Lothar Frangenberg. Es fand am 05.10.04 im Atelier von Katharina Grosse in Düsseldorf statt.

_kunstaspekte: Wie erleben Sie den Unterschied zwischen dem Malhandwerk mit Pinsel oder Quast und der Arbeit mit der Sprühpistole und anderen technischen Hilfsmitteln? Bei Wandarbeiten, wie der im Kunstverein Ruhr 2002 zum Beispiel, bildeten sich durch lang gezogene, klar konturierte Pinselzüge ablesbare vertikale und seitliche Körperbewegungen ab. Ist dieser Bewegungs ...

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Rückblick auf die Ausstellung Afrika Remix in Düsseldorf museum kunst palast, 15.10.04

kunstaspekte: Herr Martin, sie stellen in Ihrem Katalogbeitrag fest, dass wir im Westen die Grenzen in Bezug auf die zeitgenössische Kunst zu eng stecken. Sie wünschen sich, dass wir uns weniger hinter diskursiven Formen verschanzen. Können Sie das in Hinsicht auf Ihre Erfahrung mit der Ausstellung, die nun langsam ihrem Ende in Düsseldorf entgegen geht, weiter erläutern? 
 

Martin: ...

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Die Fragen stellte Lothar Frangenberg für kunstaspekte.

_kunstaspekte: Halten sie die "Schrumpfenden Städte" trotz ständig wachsender Weltbevölkerung und immer größer werdender "Megacities" für ein dauerhaftes Phänomen oder sind sie nur temporäre, von Zeit zu Zeit auftretende Ereignisse gegen den "Trend" der sich endgültig globalisierenden Wirtschaftssysteme? Sind sie gar Vorboten größerer Wanderungs- und Entvölkerungsbewegungen, die in Zukunft ganze Landschaften, Regione ...

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Ein Beitrag von Kiron Khosla zur Ausstellung 'Josef Kramhöller' im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf 2004

Da Wörter eine Erfahrung offensichtlich nicht adäquat ausdrücken können, ist also meine Dichtkunst, die diese Unstimmigkeit eingesteht, besser, als Werke die scheinheilig vorgeben die Wahrheit über Emotion und Existenz aussagen zu können. -Antonin Artaud-

Josef Kramhöller wurde in Wasserburg am Inn geboren und wuchs auf einem Bauernhof auf. Er studierte ...

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**Ein Interview von Lothar Frangenberg und Fabian Weinecke mit Thomas Schütte anlässlich seiner Ausstellung "Kreuzzug" im K21, Düsseldorf.**

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