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DAS ABENTEUER UNSERER SAMMLUNG I
WIEDERERÖFFNUNG KAISER WILHELM MUSEUM
(2. JULI 2016 – FRÜHJAHR 2017)

Nach sechsjähriger Schließungszeit und einer Generalsanierung (2012-2016), bei der das Gebäude gemäß internationaler Museumsstandards für Klima und Sicherheit ausgestattet wurde, wird das Kaiser Wilhelm Museum am 2. Juli 2016 mit der ersten Sammlungspräsentation wieder geöffnet.

Eine Eröffnungsfeier bildet den Auftakt zu einer erlebnisreichen Woche. Der Direktor der Kunstmuseen Krefeld, Dr. Martin Hentschel, stellt den neuen Bestandskatalog der Sammlung 1945 bis heute vor und berichtet über seine Amtszeit – eine spannende Periode in der Geschichte des Museums, geprägt von der Diskussion um den Verkauf des Gemäldes von Claude Monet, den Abzug der Sammlung Lauffs wie auch von spektakulären Ausstellungen und hochkarätigen Neuerwerbungen.

Im Programm der Festwoche schließen sich weitere Vorträge an, ebenso wie beim Spaziergang mit Künstlern durch die Sammlung über Malerei und Bildhauerei diskutiert werden kann; Führungen zur Architektur, zu einzelnen Kunstwerken und Werkzusammenhängen wie auch zur Wandmalerei von Johan Thorn Prikker und den Räumen von Joseph Beuys regen eine Auseinandersetzung mit der Sammlung und dem Haus an. Das Studio 1, das neue Schaulager der graphischen Sammlung, wird vorgestellt. Die Kunstvermittlung nimmt das pädagogische Programm in den neuen Räumen im Erdgeschoss auf und startet das erste Projekt im Studio 2. Viele weitere größere und kleine Ereignisse und Events machen darüber hinaus Lust auf Kunst und auf das Museum.

In den Ausstellungsräumen ist unter dem Titel Das Abenteuer unserer Sammlung I aus dem immensen Fundus der Kunstmuseen Krefeld eine ungewöhnliche Inszenierung der eigenen Sammlung zu sehen: Dialoge zwischen aktueller, moderner und älterer Kunst machen – zum Teil über Jahrhunderte hinweg – thematische und stilistische Verwandtschaften sichtbar; zeitgenössische Fotografien aus Düsseldorf lassen die Bedeutung dieser renommierten Schule aufscheinen und zeigen die Entwicklung der unterschiedlichen Generationen auf; angewandte Kunst steht Werken der bildenden Kunst gegenüber; scheinbar unvereinbare malerische Positionen fordern die Wahrnehmung heraus. Viele alte Bekannte wie Claude Monet und Yves Klein, Wiederentdeckungen wie eine Arbeit von Daniel Spoerri und zahlreiche Werke von Fabian Marcaccio, Alan Uglow, Thomas Schütte, Iñigo Manglano-Ovalle und vielen anderen, die neu in der Sammlung sind, ziehen in die Räume ein.