daily recommended exhibitions

posted 23. Jun 2017

JUTTA KOETHER. SERINETTES. LADIES PLEASURES VARYING.

22. Apr 201717. Jun 2017
Campoli Presti is pleased to announce Jutta Koether's sixth solo exhibition with the gallery, Serinettes. Ladies Pleasures Varying. Following her atmospheric installation in Paris as part of the gallery's series of exhibitions “A Moveable Feast” in 2014, the artist takes the gallery's spaces as a platform to investigate painting as performative structure whose position is continuously being negotiated. Within the frame of her appropriations and distortions of male masters, Koether takes Jean-Siméon Chardin's La Serinette from 1753 as a point of departure to think about painting as an organic apparatus that embodies varying senses. Chardin's work depicts a young woman that interrupts her needle work to initiate her bird into signing by playing the serinette, a bird organ that produces a wide array of airy sounds. Koether's installation in two different series of rows reinstates Chardin's genre scene to form a space chord, a continual, stretched-out sound that gathers the vastness of a space. The first group of seven paintings that form part of the installation, titled pique-niques (1), continue Koether's investigation on painting as an actual body in which the crusty, crass, glittery and crude present themselves all at once and form an independent materiality. By introducing a variation of round forms and active inscriptions richly coloured in red, pink and gold, the heart-shaped canvases playfully address gender assumed beliefs. In addition, Koether presents pique-niques (2), a series of seven black paintings that follow the embedding of sense and existence into the material of paint matter itself. In the same way as in her red paintings, black is a colour Koether has returned to repeatedly since the 1980's. These paintings effectively transform a limited palette into a rich, liquid darkness that plays with the discursive weight of Rembrandt's strong tonal contrasts or Giacometti's sculptural stick figures, continuing Koether's exercise of reinstalling painting through painting. Jutta Koether (1958) lives and works in New York and Berlin. Koether has an upcoming survey exhibition at Museum Brandhorst, Munich (2018) that will travel to the Serralves Museum, Portugal. Her work forms part of the permanent collections of MoMA, New York; The Whitney Museum of American Art, New York; Musée d'art moderne de la ville de Paris; Museum of Contemporary Art (MOCA), Los Angeles; Nationalgalerie, Berlin and Kunsthalle Bern. Koether has had solo exhibitions at DCA – Dundee Contemporary Arts (2013); Arnolfini, Bristol (2013); Moderna Museet, Stockholm (2011); Bergen Kunsthall, Norway (2008); Kunsthalle Bern, Switzerland (2007) and Koelnischer Kunstverein, Cologne (2006). Her work was included in the 2014 Shanghai Biennial; in the Whitney Biennials in 2012 and 2006 and in the 2012 Sao Paulo Biennial.

artist

Jutta Koether 
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posted 22. Jun 2017

BECKER SCHMITZ. Weiße Nacht / Stiller Aufruhr

23. Jun 201728. Jul 2017
opening: 22. Jun 2017 19:00
WEISSE NACHT / STILLER AUFRUHR Neue Arbeiten von Becker Schmitz bei KÖPPE CONTEMPORARY Wie eine Terra incognita – wie eine Landschaft, die noch zu erforschen wäre – wirken manche Bildmotive von Becker Schmitz. Die neuen Bilder des Niederrheinländers aus Moers, die er in der Berliner Galerie KÖPPE CONTEMPORARY zeigt, sind aufgeladen mit rätselhaften überwirklichen Stimmungen. Elementare Dinge wie Wasser, Wald, Pflanzen, Häuser, Boote werden angedeutet. Ebenso wie androide Figuren, Misch- oder Fabelwesen aus Mensch und Tier. Erstmals sind in der Galerie auch Bild-in-Bild-Gemälde zu sehen. Häuser und Boote erscheinen darin als Schutzräume. In den Bildern des Künstlers herrscht oft eine Atmosphäre der Stille, Ruhe und Abgeschiedenheit. Den Eindruck des Fantastischen sowie der Rückbesinnung auf anderen Zeiten – fernab der Gegenwart – steigert Becker Schmitz noch durch rätselhafte Signale sowie Farb- und Lichteffekte. Das alles wird nur angedeutet und erscheint oft traumhaft, unwirklich und manchmal auch unheimlich. Aus einer tieferen Dimension heraus klingt in diesen Bildern eine sehnsüchtige Grundstimmung an. Das Thema der Erinnerung spielt eine dominante Rolle. Becker Schmitz blickt auch zurück auf die Geschichte der Malerei. So finden sich Parallelen zu Munch, Böcklin, Nolde, Doig oder dem Minimalisten Christian Roeckenschuss und dem Maler und Objektkünstler Blinky Palermo. Auch die Zeitgenossin Lea Carla Diestelhorst, mit der er 2012 das Gemälde „The Quest“ realisierte, gab Becker Schmitz wichtige Impulse für seine Arbeit. Es ist eine gegenseitige Einflussnahme, die er in seiner Arbeit und mit seiner Arbeitsweise auf einzigartige Weise sublimiert. Darüber hinaus bedient er sich auch Bildelementen und Motiven von Naturvölkern. Will uns Becker Schmitz mit seinen Bildern an die Ursprünge der Welt oder an eine verlorene Zeit erinnern? An eine Zeit, in der das Leben noch einfach und überschaubar war? Oder deuten seine Motive auf eine Welt nach der Apokalypse und damit auf einen Neuanfang? Nichts an Becker Schmitz‘ Bildern ist eindeutig. Auch wenn der Betrachter seine Bilder auf den ersten Blick als Landschaftsbilder charakterisiert, so ließen sich doch manche Werke fraglos als abstrakte Malerei interpretieren. Die Welt, die Becker Schmitz in seinen Bildern reflektiert, ist verführerisch schön. Aber sie ist auch fragwürdig, denn Desaster und Idylle liegen dicht beieinander. KÖPPE CONTEMPORARY, 2017
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posted 21. Jun 2017

Vienna Biennale 2017: Roboter. Arbeit. Unsere Zukunft

21. Jun 201701. Oct 2017
Veranstaltungsorte: - MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Stubenring 5 - AIL Angewandte Innovation Laboratory, Franz-Josefs-Kai 3 - Universität für angewandte Kunst Wien, Oskar-Kokoschka-Platz 2 - Kunsthalle Wien Karlsplatz, Treitlstraße 2 - Az W – Architekturzentrum Wien (Öffentlicher Arbeitsraum des Az W am Nordbahnhof Wien) Vienna Biennale Die Vienna Biennale ist die erste Biennale, die Kunst, Design und Architektur verbindet und darauf abzielt, mit kreativen Ideen und künstlerischen Projekten zur Verbesserung der Welt beizutragen. Ihre spartenübergreifende, interdisziplinäre Ausrichtung und ihre Verklammerung von Kunstanspruch und Kreativwirtschaft eröffnen neue Perspektiven zu zentralen Themen unserer Zeit und fördern damit einen positiven Wandel unserer Gesellschaft. Die Vienna Biennale wurde in der Erkenntnis gegründet, dass wir in einer neuen Moderne leben, in der die Digitalisierung alle Lebensbereiche durchdringt und damit unsere Zivilisation in grundlegender Weise verändert. Die heutige sogenannte Digitale Moderne schafft erhebliche Potenziale für nachhaltige Verbesserungen der Lebensqualität und innovative Lebensentwürfe sowie Geschäftsmodelle in allen Sektoren. Die Vienna Biennale geht auf eine Initiative des MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst zurück. Sie wird vom MAK in Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien, der Kunsthalle Wien, dem Architekturzentrum Wien und der Wirtschaftsagentur Wien mit ihrem Kreativzentrum departure organisiert und vom AIT Austrian Institute of Technology als außeruniversitärem Forschungspartner unterstützt. Wien als Ort des Experiments Die Gründung einer neuen Biennale in Wien erfolgte im Bewusstsein, dass Wien in der Zeit um 1900 eines der Zentren der früheren westlichen Moderne war, von dem maßgebliche, zum Teil bis heute nachwirkende Impulse ausgingen. Wien gilt daher als authentischer, glaubwürdiger Ort für die Suche nach neuen Wegen für einen positiven Wandel. In Anknüpfung an diese herausragende Tradition des Experiments sucht die Vienna Biennale Antworten auf die großen Themen der Gegenwart und nützt die Potenziale der Kreativrevolution, um den Menschen neue Erkenntnisse für zentrale Lebensbereiche an die Hand zu geben. Die Vienna Biennale entspringt der Überzeugung, dass Wien der richtige Platz für die Entwicklung einer neuartigen, schlüssigen und unverwechselbaren Biennale ist. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch, der in einer Zeit radikalen Umbruchs vor allem eines braucht: Orientierung! Vienna Biennale 2017: Roboter. Arbeit. Unsere Zukunft Die Vision eines digitalen Humanismus rückt bei der Vienna Biennale 2017 in realistische Nähe. Unter dem Motto Roboter. Arbeit. Unsere Zukunft werden kreative Denkräume für lebenswertes Menschsein und Arbeiten sowie für eine nachhaltige Nutzung von Robotik und künstlicher Intelligenz im digitalen Zeitalter geschaffen. Beiträge aus Kunst, Design und Architektur skizzieren das gemeinsame Potenzial von Robotern und menschlicher Arbeit als Chance für einen human motivierten positiven Wandel. Die Vienna Biennale richtet sich nicht nur an Kunst-, Design- und Architekturinteressierte, sondern an ein breites Publikum, das mit den Möglichkeiten der freien und angewandten Kunst für die Herausforderungen unserer Zeit sensibilisiert werden soll.
VIENNA BIENNALE

Kontakt: MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst | Stubenring 5
1010 Vienna

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posted 20. Jun 2017

Ryan Gander ―These wings aren't for flying

29. Apr 201702. Jul 2017
Ryan Gander, born in England in 1976, studied art in his homeland and the Netherlands. In addition to holding solo shows all over the world beginning in the early 2000s, he has participated in many eminent exhibitions such as documenta. Using art works and objects from daily life as his materials, Gander produces objects, installations, paintings, photographs, videos, and printed matter that is highly diverse and never falls into conventional patterns. Gander's outlook is distinguished by the fact that he not only places an emphasis on the work but also on the ideas related to it. His art activates our imagination, creates a new train of thought, and expands our understanding of things. Gander's work is predicated on a host of intellectual considerations such as inquiries into art as a whole, insights into the act of seeing, and analyses of everyday experiences. While techniques such as linking disparate things, establishing fictional situations, partially concealing information, introducing humorous elements, and guiding us from the past into the future, might seem unusual, they also contain a wealth of logical implications. This solo exhibition will present approximately 60 important and new works by Gander, who is now regarded as a standard-bearer of new conceptual art. As the mysterious title suggests, the exhibition promises to escort us to an unknown world. At the same time, Gander will curate an exhibit made up of works from the museum collection. Using the instinctive human ability to think in terms of comparisons as a premise, Gander will present the works in numerous pairs. Though based on a physical resemblance, the fact that the pieces are derived from different genres and eras will inspire a host of fresh perspectives. And the exhibition, held throughout the entire museum, will allow us to experience the limitless potential of the visual arts. Organizer: The National Museum of Art, Osaka

artist

Ryan Gander 
National Museum of Art, Osaka °

NMAO | 4-2-55, Nakanoshima, Kita-ku
530-0005 Osaka

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posted 19. Jun 2017

Guan Xiao. Living Sci-Fi, under the red stars

28. Apr 201728. Jun 2017
Guan Xiao. Living Sci-Fi, under the red stars 28.04.2017 – 28.06.2017 Kraupa-Tuskany Zeidler For her second solo exhibition at the gallery, Beijing-based artist Guan Xiao (b. 1983 in Chongqing, China) looks at rapidly changing urban environments as they are transformed through the speed and influx of economic development and technology. Living Sci-Fi, under the red stars engages in an ecosystem built by humans. A place where the old world of the urban fringe with its dust, dirt, and violent roughness exists alongside the new world of dense high rise pillars, shiny glass buildings, and well-designed areas for entertainment and consumption. Born into fragmented time and highly synthetic surroundings, fictitious creatures and seemingly animated objects populate the exhibition space. Guan Xiao investigates the patterns of relation between products, artifacts and nature. Her sculptures appear as mimicry of the world we inhabit. They explore our understanding of things and environments, not by employing theoretical concepts but in terms of existence and means of expression. Potentials for life show through the inorganic objects. The exhibition also features Guan Xiao’s new video ‘Dengue Dengue Dengue‘, which she developed for the exhibition ‘A Temporary Futures Institute’ at M HKA, Antwerp. The three-channel video describes how habits contaminate our behavior, spreading around the world like an infectious disease. The infection is a transformation happening inside of us; the work calls for a retreat from these dynamics in order to learn the possibilities of breaking habits. By using materials that belong to vocabularies of different cultures, Guan Xiao frees herself from the burden of the cliché of cultural otherness that is often attributed to artistic positions from the so-called margin of the western centers of art. Guan Xiao understands herself as a receiver of information from around the globe and beyond, and she fuses all its aspects to generate a distinct yet poetic and critical voice that engages and speaks to us.

artist

Guan Xiao 
Kraupa-Tuskany Zeidler, Berlin

Karl–Liebknecht–Straße 29
10178 Berlin

Germanyshow map
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posted 18. Jun 2017

Marina Abramović. The Cleaner

17. Jun 201722. Oct 2017
From 17 June Louisiana Museum of Modern Art is showing a major retrospective exhibition of one of the central figures of body and performance art, Marina Abramović (b. 1946 in Belgrade). For fifty years the artist has been reacting to the world around her, and has inscribed herself in the history of art with physically and mentally demanding performances, ranging from the violent and risky actions of the 1970s to quieter exchanges of energy and encounters with the public. Louisiana’s retrospective exhibition embraces the oeuvre from Abramović’s early concept sketches, paintings and sound pieces to presentations of the artist’s performances up until today. Certain works will be re-performed live by others during the exhibition. Abramović has established a radical, uncompromising practice with her own body and energy as her primary material, although the works as such are not intimately concerned with herself. Often the works consist of very few elements or a simple action that is not clearly tied to any one particular narrative or agenda. The works are thus left open for many interpretations of both political and existential character – in the 1970s and today. A woman screaming is a woman screaming. The reasons may be many. Then and now. Discharges and exchanges of energy run as a consistent thread throughout the oeuvre. Cleaning and purging – physically, mentally and symbolically – is also a recurring theme, with tools as different as fire, screaming, soapy water, minerals, time and silence. Catharsis, rite of passage, transformation. Abramović graduated in 1970 as a painter from the academy of art in Belgrade in the former Yugoslavia, but quickly abandoned painting in favour of a practice that took place in real time and space in direct encounters between artist and audience. With her sound and performance works she was a formative part of Belgrade’s experimental avant-garde scene until 1976, when she moved to Amsterdam and embarked on a close partnership and collaboration for the next twelve years with the German photographer and performance artist Ulay (Frank Uwe Laysiepen, b. 1943). Abramović then continued solo and in 1997 won the main prize, the Golden Lion, at the Venice Biennale for the work Balkan Baroque, which was a direct response to the bloody dissolution of Yugoslavia, the war and the massacres in Bosnia, but equally a picture of the horror and pain, atonement, guilt, shame, stench, death, suffering and madness of war in general. In recent years the artist has mainly made her mark with long durational performance projects in which the audience has increasingly become the true principal figure – as was the case with the three-month long performance The Artist is Present at the Museum of Modern Art in New York in 2010. With this project the artist, and perhaps even performance art as a genre, reached a wide public. In 1990-91 Louisiana showed the exhibition The Lovers – The Great Wall Walk, which presented Abramović’s and Ulay’s last joint work of the same title, as well as individual works that had grown out of the project. Several of the artists’ works were also featured in Louisiana’s group exhibition NowHere in 1996. The exhibition Marina Abramović – The Cleaner has been created in a dialogue with the artist and organized by Moderna Museet, Stockholm, in collaboration with Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk. It is the first major retrospective presentation of the artist’s work in Europe. The exhibition continues to Bundeskunsthalle, Bonn.
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posted 17. Jun 2017

Anna Uddenberg / Pelvic Trust

11. Apr 201701. Jul 2017
GAGA PRESENTS Anna Uddenberg / Pelvic Trust 11.04.2017-01.07.2017 Gaga, Mexico When I first saw Anna Uddenberg’s sculpture of a body entangled like a pretzel, a yoga posture came to mind. The pose entails putting your feet behind your head and your hands wrapped around your body, holding them together behind your butt. This posture seems almost impossible to do yet the challenge of achieving it makes it super desirable. It seems once you are in it, it is not very comfortable, yet for yogis this is actually a sleeping pose because it provides a deep state of peaceful relaxation. This tension, between relaxation and the anxiety it evokes, comfort while wrapped as a pretzel, crystalizes perfectly how hegemonic ideas of gender and class work within us, specially concerning femininity and its relation to neoliberal ideologies. For someone less flexible and not having dedicated her life to a spiritual practice, like yoga, this pose will require a lot of labor. This labor speaks to me about the naturalization of the ideologies of gender. Yoga poses should look as if they are easy to do. We are supposed to just relax in them. Similarly, looking sexy and feminine should appear natural and effortless. Calm and cozy makes evident the invisible labor and sexualized spirituality we are trapped into. It precisely makes evident the tensions between the mental expectations we have of our own bodies and the fantasies of what we should achieve and actually can achieve. Of course, these expectations although presented as free, are meditated by hegemonic discourses of what it is to inhabit a certain gender, sex, and class. Like this pose, the sculptures in this show evoked in me a feeling of entrapment, a self-imposed one. To me, they represent how a mental block looks like, a mind trapped in itself. Trying to do a handstand in high heels sustained by a wall of water. Or trying to sustain yourself with your arms and elbows, stuck, trying not to fall full face, yet effortlessly trapped in a cat-like house structure. The sculptures sustain themselves relaxed in an awkward position, they are “cozy on steroids”, as Anna says. And that is precisely how gender works. Femininity can be a self-imposed entrapment in which we are, in our everyday life, constantly negotiating within ourselves hegemonic social conventions and ideologies on gender. Anna’s sculptures are gendered and highly sexualized but to me, more than problematizing the figure of women, they are destabilizing femininity. It is easy to read the bodies’ physique, as those of a hyper-femme, but it is rather the signifiers that let the viewer know that it is femininity what is being challenged. The signifiers of femininity are clear: the long acrylic nails, the long hair, the pink tones, and the hyper sexualization of certain body parts. But the materialization of sex is left to the spectator, like this we could assume the sculptures are those of hyper sexualized women but I like to think it is femininity what is being questioned. Calm and cozy, Disconnect and the other two sculptures in the show make evident the inner struggle of enacting the strictly enforced rules of normative femininity. Through an affective reaction to the sculptures, feeling attracted and confused actually even almost repelled, the figures work as a reflection of how it feels “having to be” versus “wanting to be” in a neoliberal context. That is to say, having and expected to be spiritual yet sexy, independent and financially capable. The rigidity of the poses contrast with the materials in which they rest. Actually one could see the structures in which the bodies rest as part of the sculpture. Calm and cozy is performing the yogi sleep pose relaxing on top of a rigid chair covered in different sorts of carpets, rugs and car mat pieces. The organic wavy shapes of the structures mirror the curves of the bodies in tension. These wavy and organic features of the bodies and structures invite us in, but there is something tense we need to work through to relax. Anna Uddenberg’s Pelvic Trust captures perfectly how difficult it is to embody gender and class, how it is to negotiate hegemonic narratives and our own desires, and how to know the difference. Disconnect is covered in a collage of a corporate-like beige carpet as well as car mat fragments in institutional green tones. These materials not only contribute to the contrast between comfort and relaxation versus rigidity and stiffness but further tell a story of class, taste and anxiety. In the middle there is a liquefying filter of water that runs floor through celling plunging us to a feeling of relaxation that is almost impossible to achieve. The whole experience of the show is further framed through walking on a fake marble ceramic floor, bringing the experience closer to a corporate anxious feeling. We are entering a middle class aspirational condo. We are at the same time in a corporation, waiting on the living room with secretaries for an appointment. We are somewhere we have never been in, yet we feel comfortable and rigid. Pelvic Trust, works as a way of showing how there is nothing natural or essential about gender, yet the rules on how to enact femininity are internalized to a point of thinking they are necessary. Class is shown at its most repellent and attractive aspirational side confronting us with the idea of necessities versus desires. Pelvic Trust brings us to a place that is very difficult to achieve, but we want to get there, yet it is somehow uncomfortable to be in it. We are thrust, like gender and class, into a constructed identity in which we didn’t know we were performing a mode of creed. Enjoy the sweet discomfort. Susana Vargas Cervantes
HOUSE OF GAGA Mexico City °

GAGA ARTE CONTEMPORÁNEO | Durango 204, Col Roma
06700 Mexico City

Mexicoshow map
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posted 16. Jun 2017

Pierre Huyghe. Untitled (Human Mask)

30. Mar 201716. Jul 2017
Film & Video Gallery The Guggenheim Museum Bilbao will premiere in Spain Pierre Huyghe’s Untitled (Human Mask) (2014). This is the tenth piece presented in the Film & Video Gallery since it opened in 2014 as a showcase for video art, video installations, and the moving image. Pierre Huyghe (b. Paris, 1962) conceived Untitled (Human Mask) in 2014 after learning about two trained monkeys who served and entertained patrons at a traditional sake house in Japan. Huyghe’s film is shot in a location ravaged by the recent tsunami and ensuing nuclear disaster at Fukushima. A singular inhabitant wanders through a gloomy interior wearing a traditional Japanese theater mask, a woman’s wig, a white shirt, and a dress resembling a school uniform. We soon realize it is a monkey, although the creature’s attentive, anxious attitude and body language suggest an ambiguous humanity. Through this piece, Huyghe reflects on the paradox of observing animal behavior in a surreal setting with the intention of exploring reality—in other words, he reflects on the human condition. The film opens with a sequence recorded by a drone in a desolate landscape dotted with derelict buildings. Inside one of those abandoned houses, the narrative emerges from the juxtaposition of close-up shots of the ape, whose movements become increasingly agitated. Although the place is deserted, the animal goes about the tasks she was trained to do: she diligently sets out a napkin, serves a bottle to an empty table, and performs the same pirouettes that once made patrons laugh in amazement. And she does this in the midst of a world that is practically destroyed, where the only signs of life are a cat, the cockroaches that scurry around the kitchen, and the maggots in bags of food left open. The female voice emanating from some undisclosed location adds to the tension of the scene, echoing the tsunami warnings issued to alert the population of impending disaster. The lack of expression of the mask further emphasizes the alienation and solitude of the figure, making us wonder about her feelings and emotions. As in many of his works, Huyghe blurs the boundaries between fiction and reality by using characters that confront us with human nature and the mystery of our own behavior. The monkey looks towards us but cannot see us through her "human mask," while we observe in amazement the behavior of those beings with which we share the world. Curator: Manuel Cirauqui

artist

Pierre Huyghe 

curator

Manuel Cirauqui 
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posted 15. Jun 2017

Kerstin Brätsch. Innovation

25. May 201717. Sep 2017
opening: 24. May 2017 19:00
Eröffnung: 24.05.2017 | 19.00 „Kerstin Brätsch. Innovation“ ist die erste Überblicksausstellung der in Hamburg geborenen und in New York lebenden Malerin. In Brätschs Schaffen verbinden sich die Einflüsse des Digitalen auf einzigartige Weise mit einer Reflexion über kunsthistorische Traditionen. Ihr ebenso vielseitiges wie konsequentes Werk pendelt zwischen konzeptueller Analyse der Malerei und einer Hingabe an malerische Prozesse. Mit rund 60 großformatigen Malereien auf Papier, Polyesterfolie und in Marmoriertechnik, über 40 handgefertigten Glasarbeiten, zahlreichen Videos, zwei Diaprojektionen, einer großen Installation sowie mehreren raumbezogenen Eingriffen, gewährt die Ausstellung erstmals einen umfassenden Einblick in die malerische Praxis der Künstlerin von 2006 bis heute. Kerstin Brätschs Bilder spiegeln den Druck, dem sich das Medium Malerei durch die zunehmende Dominanz digitaler Technologien ausgesetzt sieht. Bilder werden im Digitalen zu reinen Oberflächen, die sich auf verschiedenste Trägermaterialien ausbreiten können und mit zunehmender Geschwindigkeit zirkuliert werden. Gerade in den Werkserien „New Images / Unisex“ (2008/09) und „FürstFürst“ (2009), die auf digitalen Entwürfen der Künstlerin Adele Röder basieren (mit der sie 2007 DAS INSTITUT gründete), reagiert Brätsch auf diese Veränderung. Die Malereien evozieren technische Motive, Bildwelten des Designs oder der Unternehmensbewerbung. Dabei bringt sie die Materialität der Malerei – die unausweichliche Körperlichkeit von Farbe und Bildträger – in Stellung gegen die Flüchtigkeit digitaler Bilder. Darüber hinaus schlägt Brätsch durch gezielte Bezüge zu alternativen kunsthistorischen Genealogien eine neue Perspektive auf die (männlich dominierte) Geschichte der modernen Malerei vor. Deutlich wird dies in ihrer Beschäftigung mit den metaphysischen Strängen der Abstraktion sowie den animistischen Qualitäten von Malerei, beispielsweise in den Münzbildern der „Stars and Str ipes“- Serie (2009-2012), die die Künstlerin als „Wunschbrunnen“ beschreibt. Für die „Psychic“-Serie (dt. Hellseher, 2006-2008), die während ihres Studiums an der Columbia University in New York entstand, suchte sie zahllose Wahrsagerinnen auf. Deren Persönlichkeitsdeutungen bildeten den Ausgangspunkt für die Darstellungen übergroßer Gesichter. Dort wo einem üblicherweise Augen, Nase und Mund begegnen, finden sich in den „Psychics“ mit abstrakten Mustern und Schattierungen gefüllte Leerstellen, die zu Projek tionen einladen. Für Brätsch verbildlichen die „Psychics“ Energieformen oder „Power Heads“, die den Blick des Betrachters erwidern sollen. Kerstin Brätsch unterläuft nicht nur Erwartungen an die Bildgattung Porträt, sondern formuliert auch ein zentrales Thema ihres Schaffens: das Verhältnis von Malerei und Subjektivität – eine Koppelung, die sie in ihren Arbeiten aufweicht, destabilisiert und bisweilen parodiert. Exemplarisch hierfür ist ein zentrales Motiv von Brätschs Bildern: der abstrahierte Pinselstrich. Sie vergrößert und isoliert den Pinselstrich, verwandelt ihn in ein Abbild seiner selbst und lässt ihn durch verschiedene Werkgruppen wandern. Er wird zum Repräsentanten einer Subjektivität, die sich ihrer Grundlagen nicht sicher sein kann. Brätsch nutzt den Pinselstrich wie ein digitales sample, das endlos kombiniert werden und in der additiven Kombination die unterschiedlichsten Formen annehmen kann. So verwandeln sich die Pinselstriche in den „Blocked Radiant (for Ioana)“- Bildern (2011) in Gestrüpp, Klauen, Skelette, zeigen sich aber auch als rein abstrakte Muster und Strukturen. Die „Interchangeable Mylar (3 parts)“ (seit 2012), Malereien auf Polyesterfolie, bestehen aus je drei Lagen. Diese lassen sich, mit unterschiedlichen visuellen Ergebnissen, immer neu kombinieren. Damit verlieren der Pinselstrich – und die Malerei – ihre Permanenz und Stabilität. 2012 beginnt die Künstlerin ihre Pinselstriche mithilfe des Glasmalermeister Urs Rickenbach in aufwändiger Handarbeit in Glas zu übersetzen. Damit verleiht sie einem Element, das konzeptionell eng an den körperlichen Ausdruck beim Malen gebunden ist, einen realen, materiellen Körper, der in seiner Transparenz jedoch echte Körperlichkeit zu negieren scheint. Diese Ambivalenz wird in den jüngsten Antikglas- Arbeiten fortgeschrieben. Sie bemalt die Gläser und lässt nach ihren Entwürfen Fragmente von Kirchenfester-Bordüren, Glassteine oder Achatscheiben einsetzen – und schafft damit Darstellungen von Figuren, die ebenso physisch wie geisterhaft sind. Auch bei KAYA (ihrem Kooperationsprojekt mit dem Künstler Debo Eilers) steht die widersprüchliche Körperlichkeit des Bildes – in psychologischer, materieller und sozialer Hinsicht – zentral. Für die sogenannten „Bodybags“ (dt. Leichensäcke) haben die Künstler Brätschs Malereien auf Polyesterfolie aufgeschnitten, mit Objekten von Eilers ausgestopft und grobschlächtig wieder vernäht. Die „Narben“ der Bilder werden sichtbar belassen; die (Bild-)Körper sind geschunden, versehrt und aus Fragmenten und Reststücken in einer symbolischen und doch vergeblichen Form der Heilung wieder zusammengesetzt. Mit den Glasarbeiten sowie den „Unstable Talismanic Rendering“ Marmorierungen (seit 2014) öffnet sich Brätschs Werk jahrhundertealten kunsthandwerklichen Techniken. Und so treten nicht nur die mit diesen Techniken verbunden en Bezüge zur Alchemie und zum Mystisch-Spirituellen stärker in den Vordergrund. Mit diesen vermeintlich minderen Formen künstlerischen Ausdrucks plädiert Brätsch auch für eine alternative Geschichte der Malerei, die deren Bruchstellen und Seitenwege berücksichtigt. Der Titel der Ausstellung „Innovation“ ist einem Werbeslogan der Firma Brätsch Kompressoren in Hamburg entlehnt. Er scheint die Erwartungen an eine erste Überblicksausstellung genau zu beschreiben: den Druck, sich immer neu beweisen, mit immer neuen Arbeiten und Ideen aufwarten zu müssen. Es gehört zu Brätschs Stärken, derartige Mechanismen und Erwartungen in aller Deutlichkeit und mit viel Humor offenzulegen. Ein zentrales Anliegen der Künstlerin ist es, die Malerei auf soziale Zusammenhänge hin zu öffnen. Dies spiegelt sich nicht zuletzt in ihren Kooperationsprojekten. Und so zeigt die Ausstellung neben Arbeiten von Kerstin Brätsch auch Beiträge von und mit DAS INSTITUT, Full-Fall (Davide Stucchi und Mattia Ruffolo), Gaylen Gerber, KAYA, UNITED BROTHERS (Ei und Tomoo Arakawa), sowie des Filmemachers Alexander Kluge. Begleitend zur Ausstellung erscheint die erste Monografie zum Werk von Kerstin Brätsch. Die Publikation mit dem Titel „BRÄTSCH:“ stellt in einem umfangreichen Bildteil die zentralen Werkserien und Kooperationsprojekte der Künstlerin vor; sie beinhaltet einführende Essays von Patrizia Dander, Kathy Halbreich und Lanka Tattersall, sowie ein Gespräch von Philip Coulter mit der Künstlerin Allison Katz. Die Publikation wird gemeinsam mit der Fondazione Donnaregina per le Arti Contemporanee / Madre – Museo d’Arte Contemporanea Donnaregina in Neapel herausgegeben. Dort wird die Künstlerin gemeinsam mit Debo Eilers (als KAYA) im Herbst 2017 im Rahmen der MADRESCENZA Seasonal Schools ein einwöchiges Seminar halten. Kuratorin: Patrizia Dander

curator

Patrizia Dander 
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posted 14. Jun 2017

THE NUDE AND THE SAP by Daniel Dewar & Grégory Gicquel

14. Apr 201709. Jul 2017
THE NUDE AND THE SAP. Daniel Dewar & Grégory Gicquel Friday 14 April – Sunday 9 July 2017 Opening Thursday 13 April 6 – 8 pm, Artist Talk at 6:30 pm -Participants Daniel Dewar & Grégory Gicquel -Curators Samuel Saelemakers Let intelligence and body come together, let them understand one another, by means of the matter of my art! The stones and the powers, the profiles and the masses, the lights and the shadows, the artificial groupings, the illusions of perspective, and the reality of weight, these are the objects of their commerce of which the profit shall finally be this incorruptible richness I call Perfection. – Eupalinos by word of Phaedrus, Eupalinos, or the Architect, Paul Valéry The text Eupalinos, or the Architect by French poet Paul Valéry, commissioned as an introduction to the first edition of the review Architectures (1921), runs in parallel to Daniel Dewar and Grégory Gicquel’s THE NUDE AND THE SAP, an exhibition gathering existing and new works by the artist duo. Throughout the works on view runs an interest in the fluids (water, urine, sap, oil) that emerge from the materials used and the bodies that have had a hand in their shaping. Recurrent motifs such as vessels and containers –a vase, a pipe, a dresser– address the notion of negative space as a constructive element to all sculpture and pictorial surfaces. Valéry’s fictive text plays out a conversation between Socrates and Phaedrus on the potential of immersive architecture and finished form, most especially the idea that through construction the maker and the object being made are indivisible; almost a phantom limb. Phaedrus speaks to Socrates in the afterlife, where the philosopher resides as a mind without a body. In this spiritual realm, they discuss the need for ideas to take on form and thus, potentially, embody beauty. In both architecture and sculpture, issues of sustainability and eternity inevitably arise, thus forcing us to take into consideration the means and processes of production. “There are no details in the execution,” the fictive (?) architect Eupalinos says, meaning that detail is precisely everything when creation is concerned. Mind and body meet in the act of making, defining the work as the “indissoluble knot of the difference between intelligence and body.” Emphasizing the dialogic in creation and critique – a process inherent to the artist duo’s own sculptural practice – the text could be read as a manifesto of the pair’s sculptural process. Much like the architecture Valéry’s protagonists speak of is mirrored in the architecture of the text itself –a poiesis at work, a building that operates through thinking, speaking, and writing–, Dewar and Gicquel’s sculptures and murals embody their own making, oscillating between perfection and imperfection. The surrealist André Breton is known to have mockingly altered Valéry’s texts by replacing a given word by its opposite, revealing the supposed equivocal nature of the poet’s writing. For THE NUDE AND THE SAP, Dewar and Gicquel have undertaken a similar irreverent approach, replacing the word architecture with sculpture. The artists continuously dissect and reconstruct the medium of sculpture through their iconoclastic practice. With great wit and a bold visual language they traverse the aesthetic registers of sixteenth century pastoral and "brutalist rustic", to create a series of sculptures that explore the tensions and interrelations between nature and culture, material and form, animal and human. Para | Fictions THE NUDE AND THE SAP is presented as part of Para | Fictions, a cycle of sustained investigations taking as its focus the relationship between literature and visual art through the practice of ten artists; Daniel Dewar & Grégory Gicquel, Calla Henkel & Max Pitegoff, Mark Geffriaud, Laure Prouvost, Oscar Santillan, Dineo Seshee Bopape, Lucy Skaer and Rayyane Tabet. Each project on display presents a different artistic methodology, constituting a combination of each artist's visual interests and literary underpinnings, to seek the viability of repositioning ‘reference’ as ‘form’, ‘translation’ as ‘co-authorship’. —Supported by AMMODO, Institut français des Pays-Bas
Witte de With, Rotterdam

WITTE DE WITH CENTER FOR CONTEMPORARY ART | Witte de Withstraat 50
NL-3012BR Rotterdam

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posted 13. Jun 2017

Roxy Paine

02. May 201701. Jul 2017
venues: galleries at 293 and 297 Tenth Avenue Paul Kasmin Gallery is pleased to announce Farewell Transmission, a two-venue exhibition of recent sculpture by Roxy Paine. The exhibition will be on view from May 2 to July 1, 2017, spanning the galleries at 293 and 297 Tenth Avenue. This is the artist’s first major New York solo exhibition in three years and the first of his sculpture at Paul Kasmin Gallery. Over the past 25 years, Paine’s sculptures ruminate upon the clash of the human and the natural worlds, and the warring of chaos and control that result from humanity’s attempts to manage the process. Fusing organic forms, such as trees, flowers, and fungi with man-made structures and materials among which include stainless steel, epoxy, and polymer, Paine invents, distorts, surprises and confounds our perception of the natural and inorganic and the real and artificial. Farewell Transmission presents two distinct series, Dioramas and Dendroids; each express the artist’s anxieties about the human impact on our habitat and the mechanized tools that seek to impose order and control, often to disordered and unpredictable ends. In his Dioramas, Paine adopts and adapts a format familiar within the natural history museum, but instead of employing human artifice to represent the natural world, Paine’s Dioramas use organic materials to represent quotidian environments where the fundamental states of the Homo Sapien can be observed. Rooted in the Greek language, diorama translates to “through that which is seen.” Paine’s Dioramas are a device through which one can examine our own habitat, culture and society. Seemingly innocuous at first, each Diorama presents a room devoid of actual figures, yet charged with their psychological dilemmas. Meeting, 2016, is the artist’s most intimate in scale from the series, and implies through attentive details such as a ring of non-descript office chairs, the community space that hosts one of the variety twelve-step substance abuse programs. experiment, 2015, the only diorama of an actual historical event, though one for which we have no photographs, depicts the setting of a 1950s-70s CIA surveillance program examining the effects of LSD. Looking at this hallucinatory experience through another surveilling environment heightens the paranoid feelings of control, manipulation and misguided forensic observation. Personal associations and past encounters with these familiar spaces inevitably creep into the imagined scenes of the Diorama, collapsing the distance between the viewer and that which is on view. The new Dendroids, Paine’s first iteration in over 5 years of his iconic stainless steel sculptures, further expand upon this multifaceted, yet imperfect, transformation of the industrial into the natural, with even more daring grafting, beguiling engineering, and wild experimentation. In the new woks, tree trunks, branches and roots intertwine with lungs and hearts, or with electricity poles and debris and detritus. Ground Fault, 2016, poetically melds a tree’s roots and trunk with two transformers that are used to circulate electromagnetic energy. Paine’s Dendroids continue to reveal the intrinsic affinities and twisted connectivity of a tree’s form with other plant, human and man-made systems. In Desolation Row, 2017, a remarkable new work, Paine synthesizes the tree silhouettes of the Dendroids, the simulation of the Dioramas and the expansiveness of his earlier Fields series to replicate nature in solitude and at its most poignant moment. Returning to the motif of the tree, Paine presents them in Desolation Row as charred, barren, and destroyed. Positioned across a 13-ft table, Desolation Row is an unflinching portrayal of the infinite cycle of control and chaos reaching its devastating yet paradoxical conclusion where Paine leaves the question of renewal to be resolved. Roxy Paine (b. 1960, New York, NY) lives and works between New York City and Treadwell, NY. His work is the subject of numerous museum exhibitions worldwide including Roxy Paine: Serotonin Reuptake Inhibitor at Beeler Gallery, Columbus College of Art & Design, OH, 2016–17; Natura Naturans at Villa Panza, Varese, Italy, 2015–16; and Roxy Paine: Scumaks and Dendroids at Nelson-Atkins Museum, Kansas City, MO in 2011. In 2009, Paine was selected to create Maelstrom, a site-specific installation for the rooftop garden at the Metropolitan Museum of Art. His work has been installed in prominent public venues such as Madison Square Park in 2009 and Central Park in 2002. Paine has been the recipient of many prestigious awards, including John Simon Guggenheim Memorial Foundation Fellowship, the Asher B. Durand Award by the Brooklyn Museum and the Trustees Award for an Emerging Artist by the Aldrich Contemporary Art Museum. His work is included in prominent public collections, including the Museum of Modern Art New York, Museum of Modern Art San Francisco, and the Museum of Contemporary Art Los Angeles, National Gallery Sculpture Garden, Washington, D.C., North Carolina Museum of Art, Seattle Art Museum, The Whitney Museum of American Art, New York, and Hirshhorn Museum & Sculpture Garden, Washington, D.C. In 2018, the city of San Francisco will inaugurate its Central Subway Project with a new site-specific sculptural installation by Paine. A major monograph of the artist’s work will be published by Rizzoli next year.

artist

Roxy Paine 
Paul Kasmin Gallery, New York

293 & 297 Tenth Avenue
NY- 10001 New York

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posted 12. Jun 2017

GED QUINN. Rose, Cherry, Iron Rust, Flamingo

26. May 201708. Jul 2017
GED QUINN. Rose, Cherry, Iron Rust, Flamingo / Pearl Lam Galleries 26.05.2017-08.07.2017 Venue: Pearl Lam Galleries, 6/F, Pedder Building, 12 Pedder Street, Central, Hong Kong Pearl Lam Galleries is proud to present Rose, Cherry, Iron Rust, Flamingo , the first solo exhibition of Ged Quinn (b. 1963, UK), in Asia. Widely regarded as one of the leading painters in Bri tain, Quinn is renowned for his multi- layered landscape paintings that incorporate art historical subjects and the use of trompe l’oeil to challenge the idea of painting. Inspired by the poetry technique the “ideogrammic method” by the late American poet E zra Pound, the exhibition title, Rose, Cherry, Iron Rust, Flamingo , alludes to the use of concrete images to create an abstract concept and explores the different expository potentials of image making central to our reading of painting itself. To create illusionary landscapes that oscillate in between the familiar and the surreal, Quinn carefully selects imageries from diverse historical and allegorical subjects and then renders them in front of idealised landscape backdrops by well- known masters of histo ry paintings, like Claude Lorrain and Nicolas Poussin, from the Baroque period. Taking an active interest in French New Wave filmmaker Jean- Luc Godard’s use of montage and the Mnemosyne Atlas project by German art historian Aby Warburg, which investigates iconography and universalism in art, Quinn uses images without a linear progression or logic in mind. For the artist, making a painting is a visible thought process based on his own memory and improvisation to create a meta-narrative. The artist’s intentio n is to provoke an intertextual reading of painting; he takes it to a place where politics, literature, philosophy, and cultural memory create a vitality and tension that is both surreal and transcendental. Quinn states, “The reason that both Godard and Wa rburg interest me is that they function as composite works of images that are more about an iconology of interrelationships rather than the meaning of the images themselves. The spaces between the images are important because one ’ s perception is altered by the juxtaposition. I like to play with that dialectic of proximity and distance through montage images and intervention with the landscape.” In a post-modern age where, in Quinn’s words, “truth ” had been disenfranchised from the origins and subjugated by the corrupted "real”, the only way to provoke new meanings is to first corrupt the original meaning of the source itself. For things must fall apart before they can come together in new forms. Quinn uses painting to critique its own limitation, achieving what is still possible by questioning the process of image making and its legitimacy. Painting is not so much a didactic exercise for reproducing images, but in the first place it is a faithful experiment to reflect on the emotional and symbolic power of i mages from a cross-cultural and historical perspective. On view at the gallery is a series of new landscape, seascape, still life , and flower paintings presented together with a few portrait paintings from the past. A temporar y dwelling with the structural outline of a small hut will take up a quarter of the entire gallery space. This architectural intervention is meant to break down the gallery space and to create different physical thresholds for looking at the paintings. The paintings with a horizon line will be installed at a uniform height to simulate how images from individual paintings will come together like disparate film stills and fall apart like a montage, with their meaning constantly evolving. “ I am excited to hold Ged Quinn’s first solo exhibition in Asia in the Pedder Building gallery. His work evolves from European tradition without being constrained by it, drawing from his own experience of an increasingly g lobal yet contradictory world. There is a relationship between landscape, abstraction and image making in art history that has often been overlooked. “ Pearl Lam, Founder of Pearl Lam Galleries

artist

Ged Quinn 
Pearl Lam Galleries Hong Kong °

601-605 Pedder Building, 12 Pedder Street
Hong Kong

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posted 11. Jun 2017

Los Angeles, a fiction

08. Mar 201709. Jul 2017
opening: 07. Mar 2017
The myth that is Los Angeles - the entertainment industry, landscape, imagery and literature - seems to have overtaken the reality. It is impossible to distinguish between reality and fiction, light and darkness, tragedy and joy. In our exploration, we soon began to look at the novelists and writers, in addition to the visual artists, who have given the city its distinctive character. The exhibition Los Angeles, a fiction presents the work of 34 artists from Los Angeles and 84 writers, of various ages, each of whom construct and deconstruct the city in their work: artists and authors participating in the creation of a Fiction. Well-known artists (John Baldessari, Larry Bell, David Hockney...) can be seen alongside emerging artists (Ryan Trecartin/Lizzie Fitch, Alex Israel...). An important part of the exhibition is the eponymously-titled catalogue that brings together a subjective selection of authors, who over a period of 50 years, have contributed to constructing the city. By combining text and images, the exhibition reinforces Los Angeles’ fi ctive quality. But isn’t this fictive dimension a part of its reality? Curators: Thierry Raspail (MAC Lyon), Gunnar B. Kvaran (Astrup Fearnley Museet, Oslo) and Nicolas Garait-Leavenworth (literature). Artistic advisors: Hans Ulrich Obrist (Serpentine Galleries, London), Ali Subotnick (Hammer Museum, Los Angeles) and artist, Alex Israel.
MAC - Musée d´Art Contemporain, Lyon

Mac Lyon, 81 Quai Charles de Gaulle
69006 Lyon

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posted 10. Jun 2017

documenta 14 Kassel

10. Jun 201717. Sep 2017
siehe auch: [documenta Athens](http://kunstaspekte.de/documenta-athens) * Alle Künstler, die in Kassel ausstellen, werden am 7. Juni 2017 bekannt gegeben. * DOCUMENTA 14, KASSEL. LEARNING FROM ATHENS. VON ATHEN LERNEN. Auf Einladung der Kunsthochschule Kassel fand dort am 6. Oktober 2014 das Symposion »documenta 14, Kassel: Von Athen lernen« statt. Bei der vom Künstlerischen Leiter Adam Szymczyk und seinem Team organisierten Veranstaltung wurden erste wichtige Mitglieder der organisatorischen Struktur der kommenden documenta vorgestellt und wesentliche Ideen sowie thematische Anliegen der 2017 stattfindenden Ausstellung diskutiert. Seit der Gründung der documenta 1955 ist die Stadt Kassel Gastgeberin der Ausstellung. Die documenta war im Laufe ihrer dreizehn Ausgaben Gastgeberin zahlreicher Künstlerinnen und Künstler sowie anderer Kulturschaffender aus aller Welt. Doch letztlich scheint diese Gastgeberrolle – samt allen Privilegien, die diese mit sich bringt – nicht länger haltbar und verlangt förmlich nach einer, wenn auch nur temporären, Infragestellung. Davon ausgehend stellte Szymczyk die geplante Doppelstruktur der documenta 14 vor: Die documenta 14 wird 2017 einen zweiten Schauplatz – Athen – einführen und damit Kassel und die griechische Hauptstadt zu gleichberechtigten Ausstellungsorten machen. Die documenta wird damit ihre unangefochtene Position als Gastgeberin zugunsten einer anderen Rolle ruhen lassen: der Rolle des Gastes in Athen. Szymczyk merkte an, dass diese Entscheidung auf vielfältigen grundsätzlichen Überlegungen basiert. Diese hängen mit der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Situation in Europa und weltweit zusammen, die künstlerisches Handeln motiviert. Darüber hinaus lassen sie es notwendig erscheinen, dass sich in der documenta 14 die greifbaren Spannung zwischen dem Norden und dem Süden – die in der zeitgenössischen kulturellen Produktion reflektiert, artikuliert und gedeutet wird – manifestiert. Teil dieser Herausforderung ist es, die Fallen einer binären Logik zu umgehen und die sich wandelnden Wirklichkeiten nachhallen zu lassen. Anstelle eines einzigen Spektakels mit einem festem Ort und einer klaren zeitlichen Struktur, wie sie für internationale Großausstellungen charakteristisch sind, wird die documenta 14 zwei Durchläufe umfassen, die sich zeitlich und räumlich in einem dynamischen Gleichgewicht befinden. Die Distanz zwischen Kassel und Athen wird die Erfahrung von Besucherinnen und Besuchern der documenta 14 grundlegend beeinflussen. Die beiden weit voneinander entfernten Ausstellungen erzeugen eine geografische und mentale Verschiebung, die ein Gefühl des Verlusts und der Sehnsucht auslösen und so die Wahrnehmung der Ausstellung modifizieren können; dies wirkt Vorstellungen von Verwurzelung entgegen und widerspricht der verbreiteten normativen Annahme, dass eine solche Ausstellung nur als eine Einheit von Handlung, Ort und Zeit bestehen kann. Die documenta 14 hinterfragt diesen Status quo und wird versuchen, ein Vielzahl von Stimmen in, zwischen und jenseits der beiden Städte einzubeziehen, in denen sie stattfindet. Vom Standpunkt der Metropole am Mittelmeer ausgehend, wo sich Afrika, Naher Osten und Asien gegenüberstehen, öffnet sie sich über den europäischen Kontext hinaus. Die unterschiedlichen und auseinanderstrebenden Standorte und soziökonomischen Rahmenbedingungen von Kassel und Athen werden sich auf den Entstehungsprozess der Ausstellungen auswirken und zugleich jedes einzelne Kunstwerk inspirieren und prägen. Die an der documenta 14 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler werden eingeladen, ihre Arbeiten innerhalb der Dynamik zwischen den beiden Städten zu konzipieren und zu produzieren. Geplant ist, dass die documenta 14 im April 2017 in Athen und zwei Monate später, am 10. Juni, in Kassel eröffnet wird. So wird gewährleistet, dass es einen Monat gibt, in dem beide Teile der Ausstellung parallel stattfinden. Beide Ausstellungen werden als autonome Projekte für diverse markante Standorte in Athen und Kassel entwickelt, wobei sie einander inhaltlich beeinflussen, ohne sich formal zu wiederholen. Anstatt ein in Kassel vorgefertigtes Event an einem oder mehreren pittoresken Schauplätzen in Athen »abzusetzen«, will die documenta 14 von der Stadt und ihren Einwohnern lernen. Die documenta 14 wird nicht nur die Summe zweier Bestimmungsorte sein, sondern sich in einem dreijährigen Prozess des Lernens und der Wissensproduktion entwickeln und dazu beitragen, an beiden Orten Räume für öffentliches Leben zu schaffen. Die Communitys beider Städte werden in diesen Prozess einbezogen und an dem Projekt mitarbeiten. 2013/14 haben in Athen bereits einige aufschlussreiche Treffen mit dortigen Kulturproduzenten, die die kulturelle Vielfalt wie die Widersprüche des heutigen Griechenlands repräsentieren, stattgefunden; auch wurde eine anhaltende Diskussion über die Zusammenarbeit mit bestimmten Kulturinstitutionen der Stadt begonnen. Parallel dazu fanden solche Gespräche in Kassel statt. Griechenland ist 2014 kein Einzelfall; es ist Sinnbild für eine sich rapide verändernde globale Situation und verkörpert die wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Dilemmas, mit denen sich Europa heute konfrontiert sieht – ähnlich wie Kassel 1955 für die Notwendigkeit stand, mit dem Trauma der Zerstörung, das der Nationalsozialismus in Deutschland mit sich gebracht hatte, umzugehen, und gleichzeitig als strategisch bedeutsamer Ort im beginnenden Kalten Krieg diente. Athen ist beispielhaft für die aktuellen Probleme, die über die sprichwörtliche Vorstellung von der »griechischen Krise« hinausgehen, denn tatsächlich sind diese Probleme ebenso europäische und globale wie griechische, und sie sind keineswegs gelöst. Doch sie bieten uns eine Möglichkeit, der Vorstellungskraft, dem Denken und dem Handeln einen Raum zu eröffnen, anstatt sich an dem entmachtenden neoliberalen Spiel zu beteiligen, das sich selbst als (Nicht-)Handlungsoption in Gestalt der (Nicht-)Wahlmöglichkeit der Sparpolitik präsentiert. Die Wahl des Zeitpunkts und des Standorts Kassel waren 1955 eben jene Faktoren, die es der documenta ermöglichten, sich zu einem Projekt zu entwickeln, das inzwischen seit mehr als einem halben Jahrhundert Bestand hat; doch die soziopolitischen Parameter, die die Dringlichkeit der documenta ausmachten, sind heute nicht mehr wirksam. Dieses Gefühl der Dringlichkeit muss daher anderswo gefunden werden. Szymczyk und sein Team schlossen mit der Bemerkung, dass die documenta 14 – mit ihrer temporären Verlagerung und Verdoppelung der Perspektiven – jene künstlerischen Strategien ermöglichen könnte, die nach der Realität einer zeitgenössischen Welt greifen – einer Welt, die als Ort für eine aus Individuen bestehende Multitude verstanden wird und nicht als ein Territorium, das von hegemonialen Beziehungen definiert wird, die sie für viele zu einem Ort des Leidens und des Elends machen. Diese Welt, die größer ist als Deutschland oder Griechenland, wird das Thema der Ausstellung sein. Künstler: Akinbode Akinbiyi, Nevin Aladağ, Andreas Angelidakis, Rasheed Araeen, Ariuntugs Tserenpil, Michel Auder, Nairy Baghramian, Roger Bernat, Ross Birrell, Nomin Bold, Pavel Brăila, Geta Brătescu, Miriam Cahn, Vija Celmins, Banu Cennetoğlu, Ciudad Abierta, Moyra Davey, Agnes Denes, Beau Dick, Maria Eichhorn, Hans Eijkelboom, Bonita Ely, Theo Eshetu, Aboubakar Fofana, Peter Friedl, Daniel García Andújar, Pélagie Gbaguidi, Apostolos Georgiou, Gauri Gill, Marina Gioti, Beatriz González, Hans Haacke, Ganesh Haloi, Dale Harding, David Harding, Maria Hassabi, Edi Hila, Susan Hiller, Hiwa K, Olaf Holzapfel, Gordon Hookey, Andreas Ragnar Kassapis, Khvay Samnang, Daniel Knorr, David Lamelas, Ibrahim Mahama, Britta Marakatt-Labba, Narimane Mari, Mata Aho Collective, Angela Melitopoulos, Lala Meredith-Vula, Gernot Minke, Marta Minujín, Naeem Mohaiemen, Rosalind Nashashibi, Emeka Ogboh, Olu Oguibe, Rainer Oldendorf, Benjamin Patterson, Dan Peterman, Angelo Plessas, Nathan Pohio, Pope.L, Postcommodity, Prinz Gholam, R. H. Quaytman, Abel Rodríguez, Tracey Rose, Roee Rosen, Arin Rungjang, Georgia Sagri, Máret Ánne Sara, Algirdas Šeškus, Nilima Sheikh, Mounira Al Solh, Eva Stefani, K. G. Subramanyan, Vivian Suter, Terre Thaemlitz, Piotr Uklański, Antonio Vega Macotela, Cecilia Vicuña, Annie Vigier & Franck Apertet (les gens d’Uterpan), Wang Bing, Lois Weinberger, Stanley Whitney, Elisabeth Wild, Ulrich Wüst, Zafos Xagoraris, Sergio Zevallos, Artur Żmijewski
documenta Kassel

Kunsthalle Fridericianum | Friedrichsplatz 18
34117 Kassel

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posted 09. Jun 2017

Vladimir Houdek. Resonanz

06. May 201724. Sep 2017
opening: 05. May 2017
Vladimir Houdek. Resonanz Eröffnung: 05.05.2017 Vladimír Houdek (*1984 in Nové Město na Moravě, Tschechien) gehört zu einer jungen Kunstszene, die sich in und um Prag herum gebildet hat. Houdeks Malerei ist dabei fest in der europäischen Kunstgeschichte verankert, zu deren kulturellem Erbe er sich selbstbewusst positioniert und das er konsequent weiterentwickelt. Seine Bilder ziehen den Betrachter durch ihre Widersprüchlichkeit an. Geometrische Körper scheinen im Raum zu schweben, ihr Hell-Dunkel, der Glanz und die Schatten erinnern an blankpoliertes Metall oder Computergrafiken. Die plastisch wirkenden Formen werden jedoch in ihrer inneren Logik sowie malerischen Präzision immer wieder gebrochen und sind Ergebnis komplexer Kompositionen und ausgefeilter Maltechniken. Houdeks Arbeiten entstehen aus flächigen Überlagerungen, die im Auge des Betrachters Räume bilden. Ursprünglich als Lösung für nicht gelungene Teile des Bildes gedacht, hat er diese Technik zum Prinzip erhoben, das sich auch in seinen Collagen, Zeichnungen, Gouachen und Filmen wiederfindet. Alle Arbeiten verbindet ein Interesse an geometrischen Formen und ihrem Verhältnis zum Grund, der Beziehung verschiedener Körpern zueinander und der Wirkung des Zusammenspiels von Form und Farbe. In Auseinandersetzung mit historischen Vorläufern wie dem Konstruktivismus, Dada und der Op-Art erreichen Houdeks Arbeiten jedoch eine zeitgenössische Ästhetik, die unsere visuellen Alltagserfahrungen aus gegenwärtigen Stadtbildern, Werbegrafiken und der digitalen Welt verhandelt. Für jede seiner Ausstellungen setzt er sich mit der speziellen Raumsituation vor Ort auseinander. So hat er nach einem Besuch des Kunstpalais auch für seine Einzelausstellung in Erlangen neue Gemälde angefertigt, die dennoch seine unverkennbare Handschrift tragen. In Kooperation mit dem Kunstpalais stellte Vladimír Houdek zusammen mit der Choreographin Hana Polanská Turečková den letzten Teil seiner filmischen Trilogie fertig, der bei uns seine Premiere feiert. In Kooperation mit der Overbeck Gesellschaft Lübeck, dem Mönchehaus Museum Goslar und der Tichy Ocean Foundation, Prag, ist ein gemeinsamer Katalog erschienen: Vladimír Houdek. Levitationen, 160 Seiten, Hardcover, 30 Euro, Hatje Cantz, 2016

curator

Milena Mercer 
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posted 08. Jun 2017

LORE HEUERMANN - Bewegung im Zeitstrom

18. May 201724. Jun 2017
Charakteristisch für das Schaffen von Lore Heuermann sind ihre "gezeichneten Choreografien", kalligrafisch wirkende Zeichen, die sich zu Kürzeln menschlicher Figuren formieren und tänzerische Partituren auf wunderbaren handgeschöpften Papieren festhalten. Ihre Zeichnungen entstehen in performativen Prozessen, sie begleitet in zeichnerischer Aktion Tanzaufführungen und entwickelt daraus eine ganz eigene subtile Bildwelt, die ganz aus der Bewegung entsteht. Aktuell agiert die jüngere Kunstentwicklung wieder spartenübergreifend, Tanz und Performance wird von jungen Künstlerinnen und Künstlern neu entdeckt. Damit stellt sich auch das Werk von Lore Heuermann, welches sie nunmehr seit Jahrzehnten kontinuierlich entwickelt, in einen erweiterten internationalen Kontext. Die RitterGallery widmet Lore Heuermann diese Ausstellung zu ihrem diesjährigen 80sten Geburtstag. Lore Heuermann, *1937 in Münster (D) Studien der Bildenden Künste in Wien und Paris lebt und arbeitet in Wien
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posted 07. Jun 2017

Rumors of Glory

19. May 201716. Jul 2017
opening: 18. May 2017 19:00
Ort: basis e.V. Gutleutstraße Eröffnung: Donnerstag, 18.05.2017 - 19:00 Uhr Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag, 11:00 - 19:00 Uhr Samstag, Sonntag, 12:00 - 18:00 Uhr Wir freuen uns vom 19. Mai bis 16. Juli 2017 die Ausstellung "Rumors of Glory" mit Arbeiten von Feiko Beckers, Benedikte Bjerre, Johannes Büttner, FORT, Alwin Lay und Adrian Melis zu präsentieren. Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 18. Mai um 19 Uhr statt. Subjektive Erwartungen bestimmen unser Handeln. Sie sind geprägt von unseren Erfahrungen, von dem was wir gelernt und beobachtet haben und gleichzeitig liegt ihnen ein Begehren und eine Hoffnung auf einen bestimmten Ausgang zugrunde. Ob sie erfüllt werden oder nicht, hängt von äußeren Faktoren ab; ihr Ausgang bleibt bis zu einem bestimmten Punkt ungewiss. Unsere individuellen und kollektiven Erwartungshaltungen prägen unser soziales und gesellschaftliches Leben. Sie sind bestimmt durch den Drang nach einer optimierten Daseinsform und nach einem vorhersehbaren Fortgang. Doch was passiert, wenn unsere Erwartungen zu keinem Ergebnis führen? Wenn sie unerfüllt bleiben, oder unsere Annahmen und das Resultat nicht übereinstimmen? Unter dem Titel „Rumors of Glory“ vereint die Ausstellung Arbeiten, die sich innerhalb des Spannungsfeldes von suggerierter Erwartung und tatsächlichem Fortgang bewegen. Sie selbst rufen Erwartungen hervor, lenken sie spielerisch in bestimmte Richtungen oder verhandeln ihr Scheitern. Suggerierte Handlungsabläufe, genauso wie eindeutige Erkenntnisse und Zuordnungen verbleiben bei den Arbeiten in einer Art des leisen Hörensagens. „Rumors of Glory“ zeigt sowohl affirmative als auch kritische Positionen, die jene unerfüllten Erwartungen thematisieren und gleichzeitig geprägt sind von dem Aspekt des Verbleibens in einem Zustand des unnachgiebigen Hoffens und Bangens.
basis, Frankfurt

BASIS | Gutleutstrasse 8-12
60329 Frankfurt

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posted 06. Jun 2017

Maureen Gallace: Clear Day

09. Apr 201710. Sep 2017
The first survey of paintings by American artist Maureen Gallace, Clear Day features nearly 70 works spanning the artist's career. For more than 25 years, Maureen Gallace (b. 1960) has painted genre scenes drawn from the American landscape and still life traditions. Her small canvases and panels most commonly depict rural pastorals and coastlines, typically featuring nondescript barns or cottages amid dunes and foliage that evoke a nostalgic New England. Recalling holiday cards and vacation snapshots, Gallace’s paintings quietly disturb the reassuring sentimentality of such pictures. Often lacking doors or windows, her houses may seem locked up, or disquietingly open and vulnerable to the elements. Her lush gardens and yards can be obstructed by fences, and paths lead the viewer astray; infinite vistas over the ocean are stacked and collapsed into shallow compositions. From the outset of her career, Gallace has deployed a range of abstract compositional tools to frustrate the romantic enticements of her subject matter and the painterly seductions of her surfaces, giving rise to a quietly remarkable and contemporary body of work. Organized by Peter Eleey, Chief Curator, MoMA PS1 with Margaret Aldredge Diamond, Curatorial and Exhibitions Associate, MoMA PS1. Major support is provided by Fotene Demoulas and Tom Coté. Additional funding is provided by the MoMA PS1 Annual Exhibition Fund.
MoMA PS1, Long Island City

MoMA PS1 | 22-25 Jackson Ave. at 46 Ave., Queens
NY 11101 Long Island City

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posted 05. Jun 2017

Original Fake

27. May 201729. Jul 2017
Original Fake Curated by Adam Carr ORIGINAL FAKE traces the act of counterfeiting through the work of 10 artists. Looking at how counterfeiting imitates both the past and present, replication is taken into account here with its connection to society, rather than to its place in the visual arts. The exhibition does not present artworks directly referencing other artworks, nor does it show acts of artistic forgeries, and it is not a copy of other exhibitions that have exclusively included such works. Instead, copying is presented from the perspective of its role-play in the world at large, to its relationship to communities, politics and economics. Mining issues of replication and simulacrum, production and value, history and origin, ORIGINAL FAKE considers how simulation can construct and deconstruct our world, and how it can inform and misinform both our knowledge and understanding.

curator

Adam Carr 
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posted 04. Jun 2017

Kate Cooper

28. Apr 201718. Jun 2017
opening: 27. Apr 2017 18:30
Preview: Thursday 27 April 2017, 6.30 – 9pm A type of genetic alteration happens amongst cephalopods – squid, octopi, cuttlefish and nautiluses, where they have the ability to alter the genetic makeup of their cells, fine-tuning the information encoded by their genes without altering the genes themselves. To build a Computer Generated (CG) jellyfish and to render it takes approximately 42 hours and costs as little as $16. Purchased and animated, taken and situated, framed and rendered, creating spaces, voices, postures and positions; characters have the ability to be returned to and re-rendered. This space becomes a site of infrastructure, acting as a container to explore. A solo exhibition of London and Amsterdam-based artist Kate Cooper whose work reflects critically on the rapid development of digital media, performativity of gender, and representations of femininity. Exploring the position of the female body in the history of digital image technology and the labour and politics inherent within commercial production, Cooper is interested in what new propositions of refusal, sabotage or autonomy this form of working might propose. Having established an international presence, exhibiting across Europe and the US, Cooper has produced a new body of work comprising of computer generated material for her first solo exhibition within the UK. Produced specifically for VITRINE, Cooper responds directly with the gallery’s environment, tackling its public presence, the gallery wall, the jellyfish, CGI and machine learning. The wall is an ubiquitous space – a place for an announcement, gentrification and both commercial and direct address. Computer generated bodies and hyperreal imagery exist within this ambiguous space of public presentation- not a billboard but perhaps a display. Like CG bodies, the gallery space itself is re-directed, hijacked and it takes time to adjust your eyes and tune into what you are looking at. In tandem with her exhibition and the ideas within her practice, Kate Cooper will co-curate a series of events throughout 2017 with Chris Bayley (VITRINE). The first of these events will be a film screening in June to coincide with Cooper’s exhibition and the second and third events will be held in Summer and Autumn 2017. Each event focuses on various strands within Cooper’s practice and forms an additional site for discussion and debate. Dates TBC, email for more information. Artist Biography Kate Cooper (b.1984, Liverpool, UK) lives and works in London and Amsterdam. She is the Director and co-founder of the London based, artist-led organisation Auto Italia and is currently a resident at the Rijksakademie Amsterdam. Solo exhibitions include Piece Unique, Cologne, Germany (2016); Care Work, Der Würfel, Neumeister Bar-Am, Berlin (2015); Experiments in Absorption, ABC, Berlin (2015); and Rigged, KW Institute for Contemporary Art, Berlin (2014). Group exhibitions include Commercial Break, The Public Art Fund, (2017); Insomnia, Bonniers Konsthall, Stockholm (2016); Spending Quality Time With My Quantified Self, TENT, Rotterdam (2016); The elegance of an empty room (Film Screening), Kunstverein Hamburg (2016); Public, Private, Secret , International Centre of Photography, New York (2016); Glamour, CAG, Connecticut (2016); Secret Surface, KW Institute for Contemporary Art, Berlin (with Auto Italia) (2016); The Long Progress Bar, Lighthouse, Brighton (film screening) (2016); How to live? Future images yesterday and today, Wilhelm-Hack-Museum, Mannheim (2015); Body Me: The Body in the Age of Digital Technology, Frankfurter Kunstverein (2015); Cookie Gate, Ellis King, Dublin (2015); Egress (with Colleen Asper) K,P!, New York (2015); Under the Clouds: From Paranoia to the Digital Sublime, Serralves Museum, Porto (2015); Liebe Deine Maschine, Kunstverein Hildesheim (2015); Humain Trop Humain, Palais de Tokyo, Paris (film screening) (2015); Jerwood/FVU Awards, What Will They See of Me? What will they see of me?, Jerwood gallery London, CCA Glasgow (2014); and Total Body Conditioning (Film Screening), Museum of Modern Art, Warsaw (2014). Forthcoming projects include Art in the Age of the Internet at ICA Boston in 2018. Cooper was the recipient of the BEN Prize for Emerging Talent, B3 Biennial of the Moving Images, Frankfurt (2015) and the Schering Stiftung Art Award, Berlin (2014).

artist

Kate Cooper 
VITRINE, London

15 Bermondsey Street
SE1 3UN London

United Kingdom of Great Britain and Northern Irelandshow map
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