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Gabriela AlbergariaCuno AmietEugène AtgetGabriele BaschWilli BaumeisterKarl BlossfeldtPierre Bonnard Boyle FamilyMartin BrockhoffCecily BrownStefanie BühlerCharles CamoinGiovanni CastellPaul CézanneLovis CorinthDaniel Gustav CramerGregory CrewdsonSilvie & Chérif DefraouiPiero DorazioStan DouglasRowena DringMax ErnstRita Ernst Fischli / WeissThomas FlechtnerLee FriedlanderKlaus FritzeGünter FruhtrunkLudger GerdesKaty GrannanGotthard GraubnerIlkka HalsoCurt Herrmann Hiroyuki MasuyamaDavid HockneyJohannes Hüppi Izima KaoruAlexej von JawlenskySarah JonesSanna KannistoPaul KleeKarin KneffelStefan KürtenRosemary LaingCarl LarssonHenri LebasqueJörg LenzlingerMax LiebermannSusanne LorenzHeinz MackAugust MackeHenri MatisseScott McFarlandClaude MonetSimone NiewegEmil NoldeHans Op de BeeckSilke Otto-KnappAriane PaulsCamille PissarroIngrid PollardMarc QuinnFranz RadziwillSophia SchamaKarl Schmidt-RottluffEva Maria SchönAlfred SeilandEne-Liis SemperLuzia SimonsMax SlevogtGerda SteinerJennifer SteinkampThomas StruthWolfgang TillmansHann TrierJanaina TschäpeFritz von UhdeMariana VassilevaLuis VidalHeinrich VogelerTerri WeifenbachLois WeinbergerMarianne von WerefkinFritz Winter 

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»Willst Du ein Leben lang glücklich sein, dann werde Gärtner«, sagt ein chinesisches Sprichwort. Auch im Westen ist die vielleicht bekannteste Metapher vom Glück der Garten Eden. Die Ausstellung bietet ein buntes Kaleidoskop eindrucksvoller Darstellungen von tatsächlichen Gärten, manipulierter Natur und blumenreichen Sehnsuchtsorten vom Beginn der Klassischen Moderne bis in die unmittelbare Gegenwart.

Seit jeher haben sich Künstler mit diesem Thema beschäftigt. Ihre Werke feiern den Garten, interpretieren, hinterfragen und erfinden ihn immer wieder neu. Gerade in der Kunst der letzten zehn Jahre spielen Bilder vom Garten, von der Natur, von Blüten wieder eine überraschende und faszinierende Rolle. Berühmte Klassiker wie Pierre Bonnard, Camille Pissarro, Max Liebermann, Alexej von Jawlensky und Max Ernst werden in Dialog gesetzt mit hochkarätigen Werken internationaler Künstler jüngerer Generation wie Peter Fischli/David Weiss, Johannes Hüppi, Hans Op de Beeck und Gerda Steiner/Jörg Lenzlinger. Aus dieser anregenden Begegnung eröffnen sich neue Perspektiven auf das klassische Sujet des Gartens.

Ein Garten ist viel mehr als eine gebrauchsfähige Grün- oder Zierfläche. Er ist eine Zwischenwelt, weder gänzlich weltlicher noch göttlicher Natur. Er ist eine Metapher für die Ursehnsucht des Menschen nach dem Paradies, nach jenem mystischen Garten Eden, in dem sich die Natur und der Mensch in Harmonie zusammenfinden. Dabei ist er das Paradox par excellence, denn er ist zugleich natürlich und künstlich,idyllisch und utopisch, vertraut und fremd.

Der Garten ist der vielleicht letzte Luxus unserer Zeit, denn er fordert etwas, das in unserer Gesellschaft am seltensten und kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum. Dieser und ähnliche Aspekte stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Es geht nicht um die Dokumentation von Gartenkunst, sondern um die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Garten.

Der in Kooperation mit der Kunsthalle in Emden realisierte Spaziergang durch den Garten in der Kunst der letzten 100 Jahre zeichnet Entwicklungen sowie aktuelle Trends im Umgang mit diesem zeitlosen Thema nach. Bewusst wird dabei von einer chronologischen Ordnung abgesehen und Werke unterschiedlicher Technik, Herkunft und Entstehungszeit fügen sich in sieben verschiedenen Themenbereichen zusammen. Etwa 100 Gemälde, Fotografien, Skulpturen, Videos und Installationen von 50 internationalen Künstlerinnen und Künstlern ergänzen sich dabei zu einem farbenfrohen Weltengarten.

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Garten Eden.
Der Garten in der Kunst seit 1900

mit Gabriela Albergaria, Cuno Amiet, Sergeji Argeev, Eugène Atget, Gabriele Basch, Willi Baumeister, Hans Op de Beeck, Richard Bergh, Karl Blossfeldt, Pierre Bonnard, Boyle Family , Martin Brockhoff, Cecily Brown, Stefanie Bühler, Charles Camoin, Giovanni Castell, Paul Cézanne, Paolo Consorti, Lovis Corinth, Daniel Gustav Cramer, Gregory Crewdson, Henri-Edmond Cross, Noor Damen, Silvie & Chérif Defraoui, Harry Deierling, Piero Dorazio, Stan Douglas, Rowena Dring, Max Ernst, Rita Ernst, Fischli / Weiss, Thomas Flechtner, Lee Friedlander, Klaus Fritze, Günter Fruhtrunk, Ludger Gerdes, Marnix Goossens, Katy Grannan, Gotthard Graubner, Ilkka Halso, Curt Herrmann, David Hockney, Johannes Hüppi, Alexej von Jawlensky, Sarah Jones, Izima Kaoru, Sanna Kannisto, Paul Klee, Anna Kling, Jakob Knapp, Karin Kneffel, Stefan Kürten, Rosemary Laing, Carl Larsson, Henri Lebasque, Max Liebermann, Susanne Lorenz, Heinz Mack, August Macke, Hiroyuki Masuyama, Michaela Math, Henri Matisse, Scott McFarland, Jozef Mehoffer, Claude Monet, Frank Neye, Simone Nieweg, Emil Nolde, Karl Nordström, Silke Otto-Knapp, Ariane Pauls, Camille Pissarro, Ingrid Pollard, Marc Quinn, Franz Radziwill, Sheron Rupp, Sophia Schama, Ene-Liis Semper, Karl Schmidt-Rottluff, Eva Maria Schön, Alfred Seiland, Luzia Simons, Max Slevogt, Gerda Steiner / Jörg Lenzlinger, Jennifer Steinkamp, Thomas Struth, Wolfgang Tillmans, Janaina Tschäpe, Hann Trier, Fritz von Uhde, Mariana Vassileva, Luis Vidal, Heinrich Vogeler, Terri Weifenbach, Lois Weinberger, Marianne von Werefkin, Fritz Winter